Hallo zusammen,
mein Dorf ist von der Dürre gebeutelt und wird vom Regen seit Monaten gemieden.10 km entfernt gab's am vorletzten Sonnabend 50mm Niederschlag, bei uns waren es ganze 5mm. Amtlich.
Folgerichtig habe ich meine Pilzexkursion für den 10 September abgesagt. Voreilig, wie sich herausgestellt hat. Schaut selbst, was ich in seit gestern gefunden habe.
Eigentlich wollte ich nur nach den Kühen sehen und nach der Weide. Unten im Tal gibts gerade Wiesenchampignons und ich hoffte mit etwas Glück auch am Berg etwas zu finden.
Dann brachte mich dieses braune Dingsda mitten auf dem Weg aus dem Konzept. Ich änderte meinen Plan und besuchte die Bachläufe, schattige Waldränder und Wege, die tiefer liegen als ihre Umgebung und die regelmäßig unter Wasser stehen. Die Füße wurden nass, obwohl der Regen fehlt. Aber hier am Thüringer Kältepol
sind die Nächte sind schon recht kalt - bei 7 Grad- und da gibts in klaren Nächten ordentlich Tau, der sich an schattigen Orten eine ganze Weile hält.
Und dann ging's los.
1.

2. Goldröhrlinge

3. Kuhmaul

4. Risspilz

5. Düngerlinge oder wahrscheinlicher Kahlköpfe

6. Rotfußröhrling und Falsche Pfifferlinge

7. vielleicht ein Fenchelporling

8. Grauer Wulstling

9. Pfifferlinge

10. Ockertrichterling

11. Steinpilze XXL - Größer als Schuhgröße 39 

12. Täublinge, die ich nicht probieren würde.

13. die mussten mit

14. Königsfliegenpilze

15. Weißer Adernabeling - Delicatula integrella. Für mich Erstfunde

16. Feuerschüpplinge

17. Telamonia

18. Milchling - vielleicht Lactarius badiosanguineus

19. Trompetenpfifferlinge

20 Perlpilz - sehr spezielle Variante, völlig madenfrei

21 hübsche Babykoralle

22. Pfefferröhrling

23. Bruchreizker

24. Breitblattrübling

25. Mehlräsling

26. Scheidenstreifling

27. Nordischer Porling

28. Lacktrichterling

29. Gefleckte Rüblinge

30. Pilzspürhund (PSH) endlich wieder im Einsatz

31. Waldfreundrüblinge

32. Zwerglfeuer

33. Brauner Ledertäubling

34. Waldchampignon

35. Anisegerlinge

36. derzeit völlig wasserfreier Bachlauf, sonst Abfluss eines kleinen Teichs

37. Tintlinge ohne Namen

38. Flämmling

39. Flockenstieliger Hexenpilz

40 Rauschuppiger Hautkopf

41 dunkler Kokosmilchling

42. Der Rückweg des zweiten Tages bietet ein ähnliches Bild wie der Beginn der Pilzwanderung am Vortag.

Darüber hinaus gab es etliche weitere Täublingsarten. Die "normalen" Pilzwälder sind aber immer noch völlig pilzleer.