Hallo an alle,
vieles ist schon gesagt: außer mellea (ohne Schnallen) sind die Armillarias mikroskopisch nicht unterscheidbar.
Das wichtigste makroskopische Merkmal ist der Ring: häutig bei mellea, häutig-wattig mit braunem Zahnkranz bei ostoyae, wattig-spinnwebartig bei den anderen Arten.
Der zweite wäre für ostoyae vom Ring her also sehr untypisch. Für gallica wäre er auch untypisch, weil jedes Gelb am Stiel fehlt, aber das kann schon mal sein.
Ein Einzelfruchtkörper ist aber meist ohnehin nicht zu bestimmen.
Von borealis habe ich selbst kein so klares Bild, aber das wäre beim zweiten wohl eine gute Option. Die Art soll in Mittelgebirgen deutlich häufiger sein als im Flachland, von welcher Höhe stammt denn der Fund?
Grüße,
Wolfgang
