Hallo an alle,
das Reiben mit einem Eisensulfat-Einkristall hat ja vier Gründe
1. Verletzung der Stielrinde, um frisches Zellplasma zu exponieren.
2. Einbringen von Fe(2+)-Ionen,
3. leichtes Handling, gute Transportierbarkeit
4. ein gewisser magischer Coolness-Faktor, um Zuschauer zu beeindrucken
Ein Pinsel mit Lösung leistet eigentlich nur 2.
Der Klotz aus FeSO4/PEG muss sich gerade bei 2. noch bewähren.
Insofern lohnen sich doch noch ein paar Umkristallisationsversuche, der Winter ist ja lang genug für die Kristalle zum wachsen.
Wenn das partout nicht klappen will, wäre m.E. besser als PEG = äußeres Bindemittel, ein inneres Trägermaterial für die mechanische Stabilität.
Was passiert denn, wenn man einen kleinen Schwamm oder einen Streifen Küchen-Schwammtuch mit der heißen Lösung tränkt und trocknen lässt? Oder, um noch mehr mechanische Reibung zu garantieren, ein Stückchen Bimsstein oder Ytong tränken?
Gruß,
Wolfgang