Hallo,
ein Update zum Thema.
Momentan werden im Rahmen einer Dissertation an der Uni Gent (Belgien) die Weißtäublinge untersucht. Dabei hat sich herausgestellt, dass es ungefähr ein Dutzend genetisch verschiedener Sippen gibt. Jetzt ist die große und mühevolle Aufgabe in dieser Gruppe die morphologischen Merkmale und Unterschiede herauszuarbeiten, damit man das Konglomerat mit herkömmlichen Mitteln - also mit makro- und mikroskopischen Merkmalen - entschlüsseln kann.
So wie ich das verstanden habe, wird sich das noch eine Weile hinziehen.
Das scheint der Stand der Dinge zu sein.
Wer sich intensiver mit den Weißtäublingen beschäftigt, wird merken, dass man aktuell mit der vorhanden Literatur auf keinen grünen Zweig kommt und die Merkmale von chloroides/delica auch je nach konsultierter Quelle nicht eindeutig festmachen kann.
Das wird auch wieder eine spannende Geschichte und macht letztendlich und wahrscheinlich die Bestimmung von Weißtäublingen nicht einfacher.
Beste Grüße
Harald
