Bei dem Schnittbild ist nicht viel zu erkennen, weil überbelichtet.
Beste Grüße
Harald
Bei dem Schnittbild ist nicht viel zu erkennen, weil überbelichtet.
Beste Grüße
Harald
Was sind denn hier die eindeutigen Merkmale, die ihn als A. phalloides kennzeichnen und von anderen Arten abgrenzen?
Hi lubeca,
hier isses ja ganz einfach, weil der so richtig typisch wie ein Grüner Knolli aussieht. ![]()
Also Ernst beiseite. Allein die schöne grüne Hutfarbe gibt es bei keiner anderen Pilzart, vielleicht kommt Tricholoma sejunctum in die farbliche Nähe. Das ist natürlich schlecht zu beurteilen, wenn man ältere ausgeblasste Exemplare - wie auf den letzten Bildern - vor sich hat.
Auch sehr typisch sind die Velumreste auf dem Hut, die in den meisten Fällen gar nicht vorhanden sind, aber bei deinem kleinen Exemplar auch sehr typisch - weil großflächig und nicht als einzelne Tupfen - zu sehen sind.
Dann noch der "Blumentopf", in dem der Stiel steckt, auch sehr typisch.
Der Geruch ist ja immer so eine Sache, das muss man wirklich üben und manchmal muss man auch ein bisschen Fantasie aufbringen um das zu riechen, was man riechen soll.
Der genatterte Stiel ist bei dem jungen Exemplar noch nicht ausgebildet, der muss erst noch ein bisschen wachsen. Beim älteren Exemplar könnte ich mir vorstellen, dass durch die feuchte Witterung die Epidermis des Stiels so geschmeidig geblieben ist, dass das leichte Aufreißen, dass die Natterung verursacht, ausgeblieben ist.
Das Dumme an der Geschichte ist, dass die Pilze nicht immer die Pilzbücher lesen in denen sie beschrieben sind und manchmal auch untypische Merkmale hervorbringen, die den Bestimmer verwirren.
Beste Grüße
Harald
Achherrjeh, jetzt muss ich mir ja den ganzen Thread durchlesen... ![]()
Gut, davon abgesehen, dass ich hier auch ohne Mikroskopie den oreadiformis sehe (der wächst in meinen Gefilden wie Unkraut), ist neben der Sporenform und -größe hin und wieder mal die Struktur der HDS wichtig.
Wolfgang hats ja eigentlich erklärt, wie es geht. Ich schaffe es, mit einer Rasierklinge einen schönen Radialschnitt aus dem Hut zu schneiden. Gerade z.B. bei Dachpilzen ist die HDS wichtig, damit fängt die Bestimmung an.
Aber man muss dann eben auch die Hutdeckschicht - also die oberste Schicht, mit evtl. Unterlagen - sehen und interpretieren. Ist halt nicht immer so einfach, wie's geschrieben wird und bedarf einiger Übung und Erfahrung.
Bei den Lepioten kommt man in einigen Fällen aber auch schon mal allein über die Sporen in die Nähe einer Bestimmung.
Beste Grüße
Harald
Hàllo Àndreas,
Ich kann nichts dafür das Communis der ältere Name ist,
viele Grüsse
Matthias
Ui, ich dachte schon seit Jahren, irgendwas hat diesem Forum gefehlt.
Der Mátzê ist da...
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Harald
Hallo,
Noch ziemlich jung die Kollegen.
Erinnert mich aber an den Tränenden Saumpilz.
Gruß
Norbert
Jep, das ist Lacrymaria lacrymabunda.
Beste Grüße Harald
Hallo,
ich sehe da in der Tat eindeutig Grüne Knollis. Die können auch auf Wiesen wachsen, wenn passende Bäume in der Nähe stehen.
Grüße
Harald
So langsam habe ich das Gefühl, dass bubalinus sich als der häufigste der Rotfüße herausstellt. Obwohl ich ja letzthin tatsächlich wieder mal einen chrysenteron gefunden habe...
Grüße
Harald
Alles anzeigenHallo zusammen,
ich würde Lepiota lilacea auch bestätigen wollen.
Ein schöner Fund! Ich durfte die Art letzte Woche erstmals finden, vor dem Kompost meiner Eltern.
Also zumindest nicht in der Nähe von Kindern, aber durchaus anthropogen.
Beste Grüße
Jan-Arne
Um Jan-Arne jetzt noch neidischer zu machen (er verstehts schon). Die Art wächst natürlich schon seit einigen Jahren in meinem eigenen Garten.
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Harald
Gibt es irgendwo aktuelle Untersuchungen welche Schirmlinge nachgewiesenermaßen Amatoxine enthalten?
Es gibt eine BA-Arbeit aus 2018 von der Uni Frankfurt, die sich mit dem Thema befasst: Sepas Sarawi, Naturstoffanalytik und Chemotaxonomie von Lepiota-Arten.
Da diese Art von Arbeiten im Gegensatz zu Doktorarbeiten in der Regel nicht unbedingt öffentlich zugänglich sind, verzichte ich hier auf den Anhang und stelle das mal als Hinweis ein.
Beste Grüße
Harald
Hallo Sebastian,
da gebe ich Wasser auf die Mühlen.
Die 9 dürfte ein Chlorophyllum sein und die 13 ziemlich sicher T. inocybeoides.
Bei der 12 würde ich A. franchetii auch nicht kategorisch ausschließen wollen.
Aber "meinen" franchetii hast Du mir beim letzten Kurs auch nicht abgenommen... ![]()
Beste Grüße
Harald
Bei den roten Hutfarben wäre ich jetzt tendenziell auch erstmal bei mendax.
Wenn jetzt noch die Sporengrößen passen...
Beste Grüße Harald
Hallo Luca,
mellea dürfte unzweifelhaft sein. Der zweite ist sicherlich nicht ostoyae, das sieht mir eher nach borealis aus.
Ansonsten gilt das von Ingo Gesagte.
Beste Grüße Harald
Hallo Sarah,
die Vorredner haben ja schon einiges dazu gesagt.
Ansonsten sollten Limonenseitlinge schon gelb sein, wie auf gängigen Abbildungen zu sehen.
Ich finde übrigens, dass die ganz fantastisch schmecken, das war das Beste was ich an Pilzen bislang gegessen habe.
Beste Grüße
Harald
Nr. 9 Gymnopus impudicus könnt ich mir gut vorstellen. Der bepuderte Stiel und Geruch nach faulem Kohl wär typisch.
Da bin ich dabei. Der wächst seit etlichen Jahren bei mir im Garten und ist aktuell auch wieder da.
Das zweite Bild, von Zuehli, zeigt Climacocystis borealis, Nördlicher Schwammporling
Echt, was macht dich so sicher? Der Pfad der Erkenntnis macht schon verschlungene Wege...
Was mich zu der Diagnose verleitete, war der Umstand dass die Fundstelle ziemlich genau da war, wo ich einige Jahre zuvor den hier hatte (mikroskopiert):
Gut, das muss ja nicht zwangsläufig heißen, dass dann nicht eine andere Art erscheinen kann, aber auf die Idee bin ich gar nicht erst gekommen ![]()
Fundort war übrigens der Fußweg hoch zur legendären Schwarzwaldklinik.
Beste Grüße
Harald
Du veranstaltest doch Pilzkurse. Wenn ein Weißtäubling gefunden wird, sagst du da den Teilnehmern, dass es zwölf Weißtäublinge gibt und man sie nicht exakt bestimmen kann? Oder belässt du es kurzerhand beim Gemeinen Weißtäubling? Das würde mich mal echt interessieren.
Genau das mache ich, einmal die Erkenntnis der Nichtbestimmbarkeit und dann wird es einfach ein Weißtäubling. Andernfalls wird kein Schuh daraus.
Ich habe mich vor zwei Jahren mal halbwegs intensiv mit der Gruppe beschäftigt und danach (auch nach Felix' Kommentar) die Sache entnervt aufgegeben. Sowohl Sarnari als auch Marxmüller und Einhellinger und die restliche Täublingsliteratur haben mich auf keinen Pfad der Erleuchtung gebracht. Deswegen lasse ich in Zukunft die Finger davon, weil man zu keinem Ergebnis kommt.
Beste Grüße
Harald
da zum Täubling noch nichts geschrieben wurde: Russula delica passt soweit.
Hi Oehrling,
ketzerische Frage: warum nicht chloroides?
Egal. Laut Felix lassen sich Weißtäublinge aktuell nicht eindeutig bestimmen (es sei denn man heißt Weißer [uh, schlechtes Wortspiel...
]), da man mittlerweile ca. ein Dutzend Arten in dieser schrecklichen Gruppe zur Verfügung hat. Da müssen wohl die molekularen Merkmale mit den makro- und mikroskopischen erst noch abgestimmt werden, falls das was bringt...
Beste Grüße
Harald
so jung wie bei dir würde ich den Bergporling auch gerne mal finden
Tja Pablo, da musste mal raus aus der Mannemer Tiefebene und rein ins Gebirg...
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Alles anzeigenHallo Anton.
das ist ein Grauer Wulstling (Amanita excelsa)
LG KarlDanke.
Also der, der essbar ist, aber nicht schmecken soll.
Ich könnte sie ja trotzdem mal probieren.
Anton
Selbst wenn es einer ist, lass die Finger davon. Ich habs einmal probiert, schmeckt widerlich.
Grüße
Harald
Dann ein Seitling, denn ich schon immer mal bestimmen wollte, aber immer liegen ließ ... mach ich mich morgen mal dran, der sport gerade aus (und dunkel wie mir scheint). Vielleicht habt ihr einen Tipp für mich ... Hüte ziemlich klein, 3cm, deutlich gestielt.
Sehe ich da Lamellen, die schon ein bisschen braun werden? Dann sollte es ein Crepidotus sein. Wenn es ein Weißsporer ist, kommen mehrere Möglichkeiten in Betracht.
Auf jeden Fall mikroskopierpflichtig.
Beste Grüße
Harald
aber ich würde da Bondarzewia montana vermuten.
Hm, kategorisch auszuschließen ist das bei den jungen Fruchtkörpern nicht, aber die leichten Grüntöne im unteren Bereich würden mich auch eher in Norberts Richtung leiten. Mal schauen obs in ein paar Tagen ein fotografisches Update gibt
Junge Bergporlinge kenne ich so:
Hi Wastl,
der erste ist ein Gold-Mistpilz, beim zweiten liegst du richtig.
Grüße Harald
Wow, die sind ja toll! Was Leute so alles machen...
Tuppie: Den würd ich gern mal besuchen, ist ja net weit.
Hi Grüni & Tuppie,
der Thomas ist schon ein ganz lieber. Ich habe ihn vor etlichen Jahren auf dem Ostereiermarkt in unserer Stadthalle kennengelernt. Er ist auch Mitglied in unserem Verein und hat schon auf unseren Pilzaustellungen mit seinen Modellen mitgemacht. Falls ihr tatsächlich Interesse habt, kann ich den Kontakt herstellen.
Grüße über den Bach
Harald
edit: Sorry, es heißt ja "die Bach"...![]()
Der eine oder andere wird ihn vielleicht schon kennen - hier stellt Thomas Müller aus Limburg seine Keramikpilze vor:
