Beiträge von Karl W

    Hallo Schupnudel,

    Nr. 1 sehr wahrscheinlich Psathyrella multipedata

    Weiße Trichterlinge sollte man aussporen lassen und auf creme oder rosa Töne achten. Ohne Geruch geht dann aber trotzdem meist nichts.

    LG Karl

    Hallo zusammen,


    Crepidotus malachius wird in der älteren Literatur vielfach nicht erwähnt oder als Synonym zu C. applanatus geführt. Eine ausführliche Behandlung erfolgte in der Monographie von Consiglio & Setti (2008) "Il Genere CREPIDOTUS in Europa". Eingang fand der Name auch in "Die Gattung Crepidotus in Österreich" OestZPilz_19_0053-0091-1.pdf

    Funde von vermeintlichen C. applanatus mit Sporengrößen bis 7,5 (8) mµ, Qm 6,5 mµ und mehr sind demnach als C. malachius anzusehen.

    Ein derartiger Fund gelang mir gestern in meinem Hauswald. Fruchtkörper bis 4 cm Breite lassen einen schnell an C. mollis denken, aber der hat im Gegensatz zu C. malachius eine gelatinöse Schicht und scheidet damit sofort aus. Weiße Hüte, Schnallen vorhanden, runde Sporen führen schnell in die richtige Richtung. Makroskopisch ist ein Trennung von C. applanatus praktisch ausgeschlosen. Die Sporen meines Fundes gingen bis 7,5 mµ, Qm = 6,6 mµ; Cheilozystiden sind unverzweigt und ähneln im Mikroskop in der Form den Basidien.

    Crepidotus malachius var. malachius






    Ein Kartierung in Mykis und damit auf Willkommen bei den Pilzen Deutschlands war lange nicht möglich aber die Art wurde inzwischen in die Taxaliste aufgenommen. Einen eigenen Fund mit Sporen bis 7,5 mµ hatte ich als C. applanatus mit Bemerkung über abweichende Sporengröße eingegeben und inzwischen in C. malachius geändert. Spätestens beim nächsten Update sollten die Fundpunkte dann zu sehen sein. Wie ich inzwischen festgestellt habe, wurde das Thema hier bereits erörtert Crepidotus malachius  Tricholomopsis

    Ich bin gespannt, ob der ein oder andere schon C. malachius gefunden hat

    LG Karl
    PS. In der Funga Nordica II sucht man die Art weiterhin vergeblich und landet allenfalls bei C. stenocystis. Laut Consiglio & Setti ist das jedoch ein Synonym von C. malachius var. trichifer

    Hallo antoff,

    die Braunfärbung des Stiels nach Berührung ist auf dem letzten Bild gut zu erkennen und ist typisch für Heringstäublinge. Der Geruch wird oft beim Antrocknen recht deutlich und wenn man einen Hut zum Aussporen liegen lässt stinkt manchmal die ganze Bude "fischig". SPP passt zu allen Heringstäublingen mit Ausnahme von R. faginea (dunkler). Für R. graveolens wären die Sporen sie recht groß. Hast Du die Sporen mit Ornament gemessen? Eisensulfat grau statt grün, mag am Durchwässerungsgrad der Frk liegen, falls Dein FeSO4 noch ok ist.

    LG Karl

    Hallo Oehrling,

    sichere R. fragilis incl. var. gilva, finde ich bei mir nur unter Quercus robur. R. laccata mit nahezu gleichem Geruch aber ohne gesägte Schneiden nur unter Weide, darunter auch ein Fund ohne rotviolette Töne sondern mit grüner Mitte. R. atrorubens, ebenfalls mit mehr oder weniger gleichem Geruch, hatte ich bisher nur bei Fichte. Im Mischwald lasse ich die Dinger gewöhnlich stehen.

    Ich habe bewusst geschrieben Fragilisgeruch, weil sich mir der Vergleich mit "Englische Bonbon" bzw. "Eisbonbon" nicht erschließt. Ich habe mir vor mehr als 20 Jahren extra mal solche Bonbons besorgen lassen :). Esterartig wie Peter schreibt, trifft es für mich auch nicht so ganz da ich meine es wäre immer noch eine Kokoskomponente mit enthalten.

    R. olivaceoviolascens wird wohl R. atrorubens mit Grünanteilen sein und sollte ebenfalls im Nadelwald stehen. Habe ich selber jedoch noch nicht gefunden.

    Noch eine kleine Episode zur Farbvariabilität, die ca 15 Jahre zurückliegt. Ich kannte damals R. fragilis nur so wie den Fruchtkörper im Bild rechts oben, als mir von einem niederländischen Täublingspezialisten Exemplare wie die drei weiteren im Bild als R. fragilis gezeigt wurden. Auf meinen überraschten Einwand bezüglich der Farbe meinte er grüne Fruchtkörper seien bei ihm häufiger als rotviolette. Auch am damaligen Fundort war Eiche im Spiel und die Frk. auf dem Bild wuchsen unter Quercus robur.


    LG Karl

    Hallo Claus,

    Ich finde R. fragilis üblicherweise bei Eiche, die Du ja auch mit angegeben hast. Wenn die schartigen Lamellen nicht ausgeprägt sind und man den Geruch nicht kennt, ist eine sorgfältige Mikroskopie wie Du sie zeigst unbedingt erforderlich. Wie viele andere Täublinge ist R. fragilis extrem farbvariabel doch In typischer Ausprägung ist die lange dunkel bleibende Hutmitte ein guter Hinweis. Ich habe aber schon Extreme gesehen, die ich nie für möglich gehalten hätte und die zur Sicherheit von Felix Hampe oder Werner Jurkeit bestätigt wurden.

    Zu der perfekten Mikrodarstellung greife ich mal in meinen Russulaordner :).

    Die ersten drei Kollektionen sind ja noch im Rahmen und alle vom gleichen Tag am gleichen Standort unter einer einzelnen Eiche.
    Einmal alle anwesenden Farbvariation zusammengestellt


    Einmal typische Exemplare wie ich sie meistens finde


    und hier nochmal ein Auswahl unversehrter, frischer Exemplare


    Jaaaaa, das sind sie auch.


    Ohne Rottöne ist ebenfalls möglich


    Zur Abrundung noch in gelb. Ich bleibe hier bei dem Namen R. fragilis var. gilva auch wenn Sequenzierungsergebisse gegen den Variationsrang sprechen. Schartige Lamellenschneide, typischer Fragilisgeruch, Sporenpulver weiß und absolut identische Mikros. Der Gelbton in den Lamellen war leider nicht zu vermeiden, da ich schattieren musste, damit nicht Alles überstraht wird.


    LG Karl

    ich bekam eine Nachricht von Peter Püwert mit dem Tipp, diesen Pilz mit Lactarius obscuratus zu vergleichen.

    So auf die schnelle scheint das besser zu passen als Lactarius omphaliformis, aber muss mir das die Tage genauer anschauen.

    Hallo Thorben,

    anhand eines jungen Einzelexemplars dürfte eine Trennung extrem schwer fallen. Tendeziell neige ich allerdings auch eher zu L. obscuratus

    LG Karl

    Hallo Claus,

    Du kannst sicher vom Hasenstäubling ausgehen. Die reifen Frk. sehen absolut typisch aus und können durchaus noch größer werden. Bei Reife lösen sie sich vom Boden ab und wenn sie nicht durch Regenwasser zu schwer sind, treibt der Wind sie durch die Gegend und sorgt für eine Verbreitung der Sporen.

    LG Karl

    PS Kakao gibt es dann natürlich nicht mehr :kaffee:

    Hallo Maria,

    die Vorgehensweise ist prinzipiell richtig. Wichtig ist es bei sehr vielen Arten, dass man auch das Schnittbild eines frisch gesammelten sehr jungen Fruchtkörpers hat. Schwache violette Töne könne schon verschwunden sein, bis man zu Hause ist. Auch sieht man die Farbe von Resten des Universalvelums am Knollenrand nur bei jungen Frk. unverfälscht. Am Besten macht man sich direkt am Fundort Notitzen (auch über den Geruch),besonders wenn man mehr als eine Art findet. Ich nehme unbekannte Einzelexemplare, zu denen ich nicht zumindest eine Idee habe, nicht mehr mit.

    Mit C. elegantissimus könne ich mich wegen der scharf gerandeten Knolle und der passenden KOH-Reaktion in allen Teilen des Frk. anfreunden, verfüge in der UG aber nur über sehr lückenhafte Kenntnisse.


    LG Karl

    so wie ich erinnere ist T. pardinum/pardalotum/tigrinum eine mediterrane Nadelwaldart.

    Deinen Pilz würde ich als Tricholoma filamentosum ablegen.

    Halo Harald,

    da hast Du meine volle Zustimmung. T. filamentosum finden wir regelmäßig in Kalk-Buchenwälder und Altmeldungen von T. pardolatum in NRW und der Eifel sind mehr als fragwürdig.

    LG Karl

    C. falcata ist gemäss meiner (begrenzten) Literatur an Laubbäume gebunden, daher hatte ich die gleich ausgeschlossen.

    Mein Fund war im reinen Nadelwald (Fichten und Kiefern).

    Oder gibt es auch nachgewiesene Funde im Nadelwald? Mikroskopisch würde C. falcata nämlich besser passen.

    Hallo Raphael,

    ich habe sichere Funde im Kiefernwald wobei die Frk. wie Deine im Moos stehen und nicht in Nadelstreu.

    LG Karl

    tolle Funde. Russula gracillima habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr gefunden. Sie mischt sich übrigens genau wie Russula exalbicans in die Mykorrhizen von Birkenreizkern i.w.S. ein, hier wohl entweder in Lactarius pubescens oder in Lactarius scoticus.

    Hallo Christoph,
    von der Verbindung zwischen Täublingen und Milchlingen unter Birke hatte ich schon mal gehört. Russula exalbicans soll auf Lactarius pubescens parasitieren und Russula gracillima auf Lactarius torminosus (pers. Mittl. Felix Hampe).
    Von eigenen Beobachtungen kann ich das nachvollziehen, da ich auf einer größeren Ruderalfläche seit 1997 fast in jedem Jahr R. exalbicans und L. pubescens gemeinsam finde und nur ein einziges Mal ein Exemplar von L. torminosus.
    R. gracillima war gestern mit ca. 50 Exemplaren auf wenigen m² extrem häufig und stand mit L. torminosus zusammen.

    LG Karl

    PS. inzwischen habe ich gelesen, dass bereits Ludwig Beenken in seiner Doktorarbeit 2004 darüber berichtet. Die Gattung Russula

    Hallo zusammen,

    da der inzwischen eingesetzte Regen in den meisten Gebieten noch nicht zu Pilzwachstum führte besuchten ich mit Rainer einen uns schon lange bekannten, überwiegend mit Birken bestandenen Bruchwald und wurden angenehm überrascht. Rauhfüße gab es nur vereinzelt, aber andere Arten tauchten in noch nie gesehener Zahl auf.

    Der Vielfarbene Birkenpilz (Leccinum variicolor), machte seinem Namen Ehre


    Wollstieliger Rauhfußröhrling (Leccinum cyaneobasileucum var. brunneogriseolum


    Einer meiner Lieblingspilze Geschmückter Gürtelfuß (Cortinarius armillatus)






    Ein weiterer Lieblingpilz sieht ohne vom Regen angeklebte Hutbekleidung noch toller aus, dafür war die Masse unvorstellbar. Ein Hexenring und einige Gruppen und Reihen in allen Altersstadien, mit Exemplaren von der doppelten Größe wie die abgebildeten, ließen sich fototechnisch nicht einfangen. Wir wollten das sensible Gebiet ja nicht verlatschen und durch hohes Gras oder abgefallene Zweigen verdeckte Exemplare blieben unberührt. Es war immer noch genug übrig.
    Zotteliger Violettmilchling (Lactarius repraesentarieus)










    Nordischer Milchling (Lactarius trivialis)


    Jung und alt zeigte sich der Graufleckende Milchling (Lactarius vietus), dessen Milch sich beim Eintrocknen graugrün verfärbt.




    Ein nur etwa einen Zentimeter großes Exemplar des Rosa Schüppchen-Milchlings (Lactarius spinosulus)


    Den Abschluss machen zwei Täublinge
    Ein Pilz von sehr unterschiedlicher Schärfe, der merkwürdigerweise gelegentlich als essbar bezeichnet wird ist der
    Zarte Birken-Täubling (Russula gracillima)




    Etwas verregnete ältere Exemplare hätte ich, aufgrund der Gelbtöne, gerne Milder Wachstäubling (Russula puellaris) genannt, der mir immer noch fehlt. Deutliche Schärfe im Geschmack führte letztlich zum Vielfarbigen Täubling (Russula versicolor)


    LG Karl

    Hallo zusammen,

    obwohl es nicht geregnet hatte, haben wir das gleiche Gebiet Entspannte Eifeltour Teil 1 nochmal auf gesucht und es gab erfreulicherweise neue Arten und frische Fruchtkörper.

    Tödlich giftig aber wunderschön. Die Art wurde früher als Varietät von dem im Buchenwald wachsenden Schöngelben Klumpfuß (Cortinarius splendens) geführt. Der im Nadelwald wachsende
    Dottergelbe Klumpfuß (Cortinarius meinhardii) gilt inzwischen als eigene Art.


    Für mich der Schönste unter den Schmierröhrlingen bei Lärche
    Rostroter Lärchen-Röhrling (Suillus tridentinus)




    In der Vorwoche gab es nur ein Einzelexemplar, diesmal die komplette Kollektion. Man sieht sehr schön, dass die namengebende grüne Farbe keineswegs immer zu sehen sein muss. Als weiteres Merkmal kann der aufdringlich süßliche Geruch dienen, den aber mit dem Birnen-Risspilz (Inocybe fraudans) mindestens ein weiterer Vertreter der Gattung besitzt.
    Grüngebuckelter Risspilz (Inocybe corydalina)


    Im oben eingebundenen Beitrag, machte Werner Edelmann auf eine mögliche Verwechselung aufmerksam, die wir nicht beachtet hatten. An der selben Stelle wurden wir wieder fündig. Früher wurden derartige Fruchtkörper üblicherweise unabhängig vom Standort als Trockene Schnecklinge (Hygrophorus penarius) bestimmt. Durch molekulare Methoden konnte nachgewiesen werden, dass Hygrophorus penarius üblicherweise unter Buche vorkommt und Vorkommen unter Eiche eine andere Art darstellen. Neben dem Standort können der Sporenqotient und der Geruch zur Unterscheidung herangezogen werden. Der Geruch ist angenehm, aber schwer zu beschreiben und wurde besonders nach öffnen der Dose mit Fruchtkörpern zur Bestimmung deutlich.
    Hygrophorus penarioides, a new species identified using morphology and ITS sequence data | Request PDF
    Trockener Eichenschneckling (Hygrophorus penarioides)



    Auffallend war der rosa Schimmer in den Lammellen, der auch für H. penarius gelegentlich erwähnt wird, aber bei Altfunden weiß man ja nicht, um welchen Pilz es sich tatsächlich gehandelt hat.
    Danke an Werner, ohne den der Fund wohl als H. penarius abgehakt worden wäre.

    LG Karl

    Hi,

    ohne Schnittbild ist die Lamellenfarbe doch überhaupt nicht zu beurteilen. Dein Vorschlag Rettichgürtelfuß unterstellt zwar Rettichgeruch, aber wie schon Stefan schreibt geht in dieser Gruppe ohne Mikro nicht viel.

    LG Karl

    Hallo Thorben,

    es ist wie so oft in dieser Gruppe, was Wolfgang P. ja auch schon zum Ausdruck gebracht hat. Ich habe mir wie schon häufiger Flora Agaricina Neerlandica (Velinge), Ludwig, Funga Nordica, Gröger und eine alter Literaturanalyse von Meusers angesehen und komme für Deine Art zu keiner Bestimmung.
    Die Funga Nordica greift zu allem Überfluß für P. pallescens jetzt den Namen P. satur Kühner & Romagn. (Syn. P. pallescens P.D. Orton) wieder auf, obwohl die Autoren zwei Arten unter diesem Namen beschrieben haben (pallescens und nanus), worauf auch Meusers und Görger hinweisen.
    Eine auf molekularen Ergebnissen basierende Arbeit über die Gattung hilft in keiner Weise weiter.
    (PDF) Species recognition in Pluteus and Volvopluteus (Pluteaceae, Agaricales): Morphology, geography and phylogeny

    LG Karl

    so ganz stimmt das nicht. Ein wichtiges Merkmal für C. uliginosus ist, das er eben kein gelbes, sondern rotes Velum hat, das dann schön zu den gelben Lamellen kontrastiert.

    Hallo Werner,

    das war mir inzwischen auch aufgefallen und ich wollte gerade korrigieren, nachdem ich zwei Beschreibungen nachgelesen hatte. Das Velum wird als rot-orangerot (Brandrud) bzw. bei zinnober-orange (Ludwig) beschrieben. Ich hatte im letzten Jahr einen Fund bei Weide als C. uliginosus bestimt und das irgendwie anders in Erinnerung.
    LG Karl

    Hallo Raphael,

    tolle Funde. Bei Cortinarius uliginosus hast Du sicher zu Recht Zeifel. Ich kenne die Art mit deutlich gelben Lamellen, gelbem Velum und freudig orange gefärbt, habe aber momentan keinen anderen Vorschlag.

    LG Karl

    Hallo Raphael,

    sehr schön dokumentierte Funde.
    Kannst Du bei Nr. 12 Bogenschnallen an der Basidienbasis ausscließen? Manchmal sind die sehr schwer zu finden oder bei Basidiolen schaut nur seitlich ein "Ärmchen" heraus. Die abgesetzte hyaline Stielbasis ließe ja noch Clavaria falcata/acuta zu.

    LG Karl

    Pluteus pallescens oder aber bei Pluteus phlebophorus bzw. Pluteus nanus.

    Hallo zusammen,

    bei diesem 3 Arten lande ich auch mit 2 anderen Schlüsseln. Jetzt kommt das übliche Drama in dieser Gruppe, weil oft ein Merkmal nicht so richtig passt. Immerhin sollte P. phlebophorus raus sein, da zumindest ein Teil der Cheilos besonders aber die Pleuros mehr spindelig und die Sporen mehr rundlich sein sollten. :kaffee:.
    Bei P. pallescens sollten die Sporen mehr rundlich und etwas kleiner sein. Für P. nanus passen die Sporen besser, was aber noch nicht viel heißen muss.

    Die Zystiden sind nach den Mikrobildern nicht eindeutig zu beurteilen. thorben96 färbe mal mit Kongorot an und quetsche etwas mehr. Die Cheilos sind meist so zahlreich, dass dann ein größerer Teil frei liegt etwa wie hier bei einer älteren Bestimmung von P. pallescens.

    Etwas Erfahrung gehört natürlich auch dazu. Auf den ersten Blick, knallen einem die riesigen Ballons ins Auge und man übersieht leicht, dass oben im Bild auch schlankere Zystiden zu sehen sind. Fahre auch mal größere Bereiche einer Schneide ab, ob die Cheilos eventuell stärker variieren.

    Makroskopisch soll P. nanus nur in der Mitte (manchmal) runzlig sein, aber das hilft bei einem Frk. nicht wirlich entschedend weiter. Mal abwarten, ob Du noch was ermitteln kannst.

    LG Karl