Beiträge von Karl W

    Das könnte so vom Foto her auch was besseres wie z.B. T. flammula sein.


    Das, was ich so als "typische" Tricholomopsis rutilans kenne, sieht jedenfalls noch ein wenig anders aus. Größer, klotziger und mit etwas anderer Schuppenanatomie.

    Hallo Werner und Pablo,
    vielen Dank für Eure Hinweise.

    Wie Björn bereits schrieb, haben wir im Feld auch an etwas "Besseres" gedacht. Auf der Rückseite des Stumpfes waren noch zwei Frk. mit geschlossener normal violetter Hutbedeckung und violetten Tönen am Stiel. Als ich die mitgenommenen Frk. zu Hause aus der Dose holte sahen sie ebenfalls wie normale T. rutilans aus. Das Problem ist möglicherweise das geschlossene Laubdach der dominierenden Buchen bei voller Sonne. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass das irgendeine Wellenlänge schluckt, was mir auch schon von einem ausgezeichenten Naturfotografen bestätigt wurde. Der Sporenquotient lag bei 1,4 und rechtfertigte m. E. keine andere Bestimmung.


    LG Karl


    PS. boccaccio Björn: Das gleiche Problem mit dem Licht, kommt auch bei Ramaria flavosalmonicolor zum Tragen, wo die wunderschönen, lachsfarbenen Töne nicht zu sehen sind. Das gilt allerdings auch für die Bilder von Melanie, Jürgen und mir.

    Große Klasse Björn :daumen: Du hast ja fast nichts ausgelassen.


    Eine Pflanzenaufnahme Aufnahme habe ich noch gemacht, als Ihr Euch bereits zur (Raritäten)suche über die zweite Wiese verteilt hattet.


    Acker Wachtelweizen (Melampyrum arvense)


    Als Ergänzung zu den Pilzen habe ich lediglich den Schönfussröhrling (Caloboletus calopus)


    LG Karl

    Hallo zusammen

    In die Orchideen Nordrhein.Westfalens von 2018 gibt es nur eine gemeinsame Verbreitungskarte in der D. maculata und D. fuchsii zu einem "Großaggregat" zusammengefasst werden, weil aufgrund von Abgrenzungsproblemen nur wenig zwischen den Arten unterschieden werden konnte. Offensichtlich gibt es über Populationen hinweg und vereinzelt auch innerhalb einer Population alle Übergänge bezüglich der von Andreas geschilderten Ausprägung der Lippe und auch des Grundblattes ("stumpf versus spitz"). Näheres müsste man wohl in Spezialliteratur nachlesen.

    LG karl

    Bei dieser hier bin ich mir nicht ganz sicher, um welche Art es sich handelt. Vielleicht auch ein Hybrid ....


    LG Sebastian

    Hallo Sebastian,

    leider zeigst Du nur eine Blüte und bei der darüber sieht es so aus als wäre die Lippe so breit wie bei normalen Hummeln. Ich hatte auch schon solche Exemplare, bei denen man erst auf den Zweiten Blick sah, dass die Lippe sich quasi eingerollt hatte.

    LG Karl

    Hallo Karl, beneidenswert. Und wunderschön! Danke fürs Zeigen. Ganz besonders finde ich die Hybriden.
    Sind die eigentlich ein Problem? Genauer formuliert, können die sich weiter vermehren und verdrängen die dann ihre Elternpflanzen?

    Hallo Claudia

    meines Wissens sind die meisten Hybriden steril.

    LG Karl

    Liebe Orchideenfreunde

    Nach den Ragwurzarten in Eifelorchideen Teil 1 geht es weiter mit der Gattung Orchis. Erstaunlich war bei einigen Arten, in welchen Massen sie auftraten.

    Die erste Art stand früher in einer eigenen Gattung (Aceras) und wurde in die Gattung Orchis überführt, was auch Sinn macht da sie mit Orchisarten Hybriden bilden kann.
    Ohnsporn, Hängender Mensch oder auch Puppenorchis (Orchis anthropophora)




    Blassere Farben liegen in der normalen Variationsbreite




    Einzelexemplar einer Hybride aus Ohnsporn und Helm-Knabenkraut (Orchis anthropophora x Orchis militaris)


    Eine der frühen Arten stand teilweise noch in voller Blüte
    Manns- oder Kuckucks-Knabenkraut (Orchis mascula)










    Helm-Knabenkraut (Orchis militaris)


    Orchis militaris 06.06.21 Nordeifel 3.jpg





    Das Pupur- Knabenkraut (Orchis purpurea) war in sonnigen Lagen schon verblüht aber überraschte mit tollen Exemplaren im Wald






    Bleibt das Brandknabenkraut (Orchis ustulata) welches gewöhnlich vollsonnig steht






    Ein einzelnes weißes Exemplar war zwar im unteren Teil schon verblüht, aber für mich ein toller Erstfund


    LG Karl

    Hallo Schupfi,

    Stelle Dir eine Linse vor, die auf der breiten Seite liegt. Damit ist es problemlos möglich, Länge und Breite zu messen (Frontalansicht). Das dritte Maß wäre dann praktisch die Dicke oder Seitenansicht. Bei Tintlingen gibt es häufiger Arten mit linsenförmigen Sporen vor und man findet z. B. beim Scheibchentintling dann Maße wie
    8,1-11,5 µm x 7,1-10,5 µm x 5,3 - 7,0 µm. Hier ist der Unterschied vom zweiten und dritten Maß natürlich gewaltig.

    Sind die Sporen nur etwas abgeflacht findet man Maße wie von Andreas für D. montana angegeben 7-9 x 5-6 x 4,5-5,5

    LG Karl

    Oh, Karl!

    Wie wunderschön. die kleinen Tänzer. :) Traumhafte Pflanzen, diese Orchideen. Danke, dass Du mich mit auf Eure Tour genommen hast.


    (Gibt es auch noch einen vom Pilzfreundetreffen?)

    Hallo Tuppie,

    freut mich, dass es Dir gefallen hat. Zum Pilzfreundetreffen wird von mir nichts kommen da ich mich an den beiden Tagen die ich dabei war, mehr um das Führen von Fundlisten gekümmert habe.

    Hallo Karl, du zeigst uns ja das komplette Ragwurz-Programm. Danke für das beeindruckende Orchideenfeuerwerk! Das ist wieder ein schöner Beitrag, mit dem Anfängerinnen wie ich die eigenen Funde abgleichen können.


    Hallo Claudia,

    da fehlt noch die Spinnenragwurz, die ich leider noch nicht hatte. Als ich begann, mich mit Orchideen zu beschäftigen habe ich die Hybride zwischen Hummel und Fliege dafür gehalten.

    LG Karl

    Hallo zusammen,

    nach reichlichen Funden von der gestrigen Eifeltour mit Rainer mal wieder ein pilzfreier Beitrag von mir. Alle bei uns vorkommenden Ragwurzarten nebst zwei Farbformen und einer Hybride am gleichen Tag waren außergewöhnlich.

    An sonnigen Standorten öffneten sich die ersten Blüten der Bienenragwurz (Ophris apifera)






    Die Hummelragwurz (Ophris holoserica) war da schon etwas weiter






    Unweit davon zeigten sich zwei Exemplare der gelben Farbvariante Hummelragwurz (Ophris holoserica)






    Um das Maß voll zu machen nur wenige Meter entfernt auch die Hybride von Hummel- und Fliegenragwurz (Ophris holoserica x Ophris insectifera)




    Dabei darf natürlich die Fliegenragwurz (Ophris insectifera) nicht fehlen




    Hier ihre sehr seltene gelbe Form Fliegenragwurz (Ophris insectifera)


    Als Abschluss noch eine Kollage:Die Hybride aus Hummel- und Fliegenragwurz in der Mitte ihrer Eltern


    LG Karl

    PS. Vielleicht geht es Heute noch weiter mit Teil 2

    Hallo Bernd,

    es gibt natürlich wesentlich bessere Kenner hier im Forum aber Nr. 1 erinnert mich an Ramularia.
    Sollte main Eindruck stimmen kommt Ramularia R. macrospora in Frage.

    LG Karl