Hallo Maria,
tja ich bin etwas zweigespalten. Hier im Elbi wird einerseits zum Glück hart durchgegriffen, wenn Fahradfahrer nicht auf den zugelassenen Wegen bleiben, die Ranger achten da sehr drauf. Andererseits aber ist es auch blöd, wenn Bergfreunde auf dem Weg zum Gipfel mit dem Fahrrad zurücklegen, auf geschotterten, breiten Wegen bleiben und unten vor dem Gipfelzustieg ihr Fahrrad am Baum anschließen. Da soll es auch schon Probleme gegeben haben.
Aber sehr gut, dass du dich rechtlich kundig gemacht hast. In den Alpen gibt es ähnliche Probleme, denn dort fahren auch Downhill-Biker enge Wanderpfade runter. Toll finde ich das auch nicht, denn die Wege leiden sehr darunter und für beide Parteien wird das schnell gefährlich.
Auf jeden Fall sind solche sportlichen Trends schneller als die Politik, denn Downhill-biking hat für mich nix mit normalem Radeln zu tun. Wenn du entsprechende Möglichkeiten hast mal in der zuständigen unteren Naturschutzbehörde deswegen nachzufragen; insbesondere wegen der Trockenrasenbiotope dann würde ich das machen. Vielleicht können da Wegen für die Radnutzung explizit gesperrt werden.
l.g.
Stefan