Beiträge von Climbingfreak

    weiter!

    Gut, dann weiter; dein Wunsch sei mir Befehl. Womit machen wir weiter? Ach ja Braune Rittterlinge. Hier kommt was ganz schnuckliges. Tricholoma aurantiumder Orangerote Ritterling. Fund von Günter und Uwe.



    Und weil es nicht genug war, gibts noch Tricholoma basirubens gleich hinterher. Da ist Name Programm. ==Gnolm25==Gnolm3



    Am nächsten Tag ging es zum Metzkar; ein toller Wald mit Altbuchenbestand und auch entsprechend totem Eichenholz. Ich war ein wenig frustriert,



    weswegen ich nur den an dem Tag fotografiert habe. ==Gnolm7==Gnolm10 Ansonsten gab es dort für mich wenig spannendes zu entdecken, aber immerhin eine schöne Tour mit Günter, Uwe, Harald Ostrow und Toffel unternommen.


    Die Fundbesprechungen waren super. Christoph fing wie gesagt an, danach kamen Günter, Uwe, Werner Jurkeit und meine Wenigkeit an die Reihe. Wenn Christoph Pilze erklärt, dann sieht das so aus.



    Und alle hören gebannt zu.


    P1250101.JPG


    Das war Teil 2. Ab Freitag wurde es dann richtig krass. Da sind Günter, Uwe, Harald, Christoph, Toffel und ich in den Kalkbuchenwald gefahren. Und da gabs dann so was.



    l.g.

    Stefan

    Hallo Ingo, jetzt bin ich verwirrt. Die im Alter gelbgrünen Lamellen und Stiele las ich, seien ein wesentliches Merkmal des Schwarzfaserigen. Brätlings Foto zeigt genau das. Der Scharfe hat das aber nach dem, was ich gerade ergoogelt habe, nicht. Das schreibst Du ja auch. Woran genau machst Du den Unterschied fest?

    Hi,


    bei Ritterlingen hilft es, wenn du die mit allen Sinnen erfasst. Außerdem hilft es, wenn du bestimmte Arten am Objekt gezeigt bekommst. Gerade bei den weißen ist das wichtig. Ökologie und Begleitbäume sind ebenfalls wichtig. Gute Literatur (FNE4) ist ebenfalls wichtig.


    l.g.

    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    nachdem Maria einen offiziellen Bericht zur BMG-Tagung gepostet hat,


    Reportage zur Bayerischen Mykologischen Tagung in Rothenfels


    kommt nun der inoffizielle. ==Gnolm7==Gnolm3


    Über die Tagung habe ich mit Christoph 76 letztes Jahr schon gesprochen und habe ihm meine Teilnahme und einen Vortrag zugesagt. Ebenso konnte ich Toffel überzeugen mitzukommen und seinen Filzröhrlingsvortrag zu halten. Die Entscheidung fiel mir nicht schwer, denn ich wusste, dass bei der BMG-Tagung Gemütlichkeit groß geschrieben wird. Ok, genau genommen wird Gemütlichkeit immer groß geschrieben (da Substantiv), aber davon mal abgesehen. ==Gnolm10==Gnolm13

    Es haben sich außerdem sehr viele Experten angemeldet, u.a. auch Ditte, Günter Saar, Bernd Oertel, Harald Ostrow, Josef Christan, Tricholomopsis-Christoph sowieso und wenn Christoph76 und Rudi eine Tagung organisieren, dann richtig. Die Wiedersehensfreude war entsprechend groß. Die Exkursionstage liefen so ab: Nach dem Frühstück die Exkursionen, Mittag dann Rückkehr zur Burg mit Zeit zur Fundbestimmung, 17 Uhr Fundbesprechung; erst stellte Christoph ein paar Sachen vor und dann die Experten. Irgendwie konnte ich mich dem auch nicht entziehen. ==Pilz26


    Von den ersten 1-2 Tagen habe ich leider nur wenig Bilder gemacht. Immerhin hatten Toffel und ich schon einen Hammerpilz am ersten Tag, den wir sehr ausgiebig Fotografieren mussten. ==Gnolm26Die Trollhand Hypocreopsis lichenoides




    Die entsprechende Tabakbraune Borstenscheibe Hymenochaete tabacina gabs auch reichlich in sehr fotogen.



    Von anderen wurde ein nicht weniger spektakulärer Fund gemacht, den ich hier gerne auch zeige; Psathyrella cotonea, der Schwefelfüßige Mürbling.



    Ein paar schöne braune Ritter (Tricholoma cf populinum) bei Espe für unser Projekt gabs auch noch. ==Gnolm26



    Im Lauf der ersten 1-2 Tage kamen dann alle. Es gab auch sehr viele Überraschungen: Cortinarius-Uwe, Bettina Haberl, Felli, Chorknabe-Thomas und viele weitere.


    Das solls vom ersten Tag gewesen sein. Keine Angst, es kommen noch mehr Knallerpilze. An die anderen: Ihr könnt gerne ergänzen. ==Gnolm8==Gnolm3


    l.g.

    Stefan

    Hallo Naturmensch,

    erst einmal: (welcome). Das ist schon eine Nebelkappe. Gerüche werden recht unterschiedlich empfunden. Gelegentlich wachsen die auch mal so üppig.

    Hi,


    dem ist nichts hinzuzufügen, zumal Pilze in der Kälte auch nur schwach riechen. Meine ersten gefundenen Nebelkappen rochen für meinen damaligen Geruchssinn auch nicht süßlich parfümiert; jetzt aber zumeist schon.


    l.g.

    Stefan

    Hallo Brätling,

    klasse, den Schwarzfaserigen Ritterling kenne ich bislang nur aus dem Pilzbuch. Bei mir wachsen nur Erdritterlinge, die man nicht essen kann, bzw. richtig giftig sind. Allerdings sehen die erstaunlich ähnlich aus. Sicher kennst Du den Pilz genau, oder?

    Hi,


    von oben gebe ich dir recht, aber von unten ist das ein Unterschied. Die gelblichen Stiele (im Alter verfärben sich auch die Lamellen so grüngelblich) sind sichere Erkennungszeichen.


    Brätling denke bitte daran, dass die Art sehr selten und demnach schützenswert ist. Gegen ein paar wenige mitgenommene Fruchtkörper, wenn am Fundort noch mehr fruktifizieren, ist natürlich nichts einzuwenden.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    das ist alles conopileus. Die Art ist stark hygrophan.


    l.g.

    Stefan

    Ja der Fluch der deutschen Namen. Am besten belassen wir es bei Huthaarmürbling. Grünis Vorschläge passen da auch nicht so gut, einfach weil sich P. auricoma und O. conopileus nicht so wie die anderen Parasolas verhalten...


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    sehe ich genau so. Auf den ersten Blick sind Zigeuner hier sehr verführerisch; aber auf den 2. So ganz ohne Ringansatz hätte ich dann doch so meine Zweifel.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    danke für die Rückmeldung. Gelobe Besserung, allerdigns manchmal bin ich schon kurz angebunden wegen Zeitnot o. ähnlichem...


    l.g.

    Stefan

    Ja, Falscher Pfifferling ist richtig. Stefan schießt bei Anfängern regelmäßig über das Ziel hinaus, wenn er darauf verweist, dass einzelne Pilzarten aufgeschlüsselt werden. Da es heute möglich ist die Pilze zu sequenzieren, werden die Arten ausdifferenziert und neue Arten abgespalten.

    Hi,


    ja stimmt, allerdings ist es auch für einen Anfänger wichtig zu wissen, dass in einem Pilzbuch, auch wenn dort sogar 1200 Arten enthalten sind, nicht alle Arten drin sein können und dass es meist schwer abzugrenzende Nachbararten existieren. Mir hätte die Info zu meinen Anfängerzeiten sehr geholfen, insbesondere bei der Kartierung.


    l.g.

    Stefan