Beiträge von Climbingfreak

    Oha, dann muss ich mal vorbeikommen, wenn die wieder da sind. Wenn es allerdings nur fimbriatum ist, komme ich natürlich nicht. ==Gnolm7==Gnolm10


    Ansonsten Stielbovisten sehen trotzdem etwas anders aus und vor allem wachsen die nicht an irgendwelchen Bucheckern oder so. Dafür passt das Habitat nicht. Die wollen eher baumfreihe, sonnige Flächen.


    Hier mal ein Fund von mir im Vergleich.


    und täglich grüßt die Tulostoma


    Über die Härte der Exoporidie kann ich auch wenig sagen. Mein Fund der Art damals war noch sehr frisch und fühlt sich aktuell eher zäh ledrig an als hart...


    l.g.

    Stefan



    Kelchbecherlinge wollte ich in diesem Jahr nicht fotografieren, da sie meine Festplatte bereits überfluten :giggle:. Schon beim ersten Exemplar wurde der Gedanke verworfen, da der Anblick auf den bemoosten Stamm einfach zu toll war. Roter oder auch Österreichischer Kelchbecherling (Sarcoscypha austriaca)

    Wenn man einmal dran ist, kommt es auf zwei Bilder mehr auch nciht an ;)

    :grofl::grofl::grofl:


    Trifft gerade mein Komikzentrum.


    Hallo Karl,


    danke für den schönen Stimmungsvollen Bericht. P. aporos und C. picacea sind um diese Zeit wirklich eine große Überraschung für mich gewesen.


    Danke auch an Nobi und Matthias für die Auflösung der Ciboria-Frage.


    l.g.

    Stefan

    das mit der KOH-Reaktion wird ein bisschen schwierig. Mein Fläschchen steht schon seit Jahren unbenutzt und es hat ausgeflockt :grotwerd:

    Die Aussenseite ist auch heute überhaut nicht "rissig".

    Ich hatte auch das Gefühl, dass der Pilz frisch ist. :gnicken:

    Hi,


    macht nix. Das was ausflockt sind Silikate, die sich vom Glas gelöst haben. Die Reaktion geht trotzdem noch; weiß ich aus eigener Erfahrung. :)


    l.g.

    Stefan

    Ja, Pilze bestimmen am praktischen Beispiel und natürlich das sichere Ansprechen der wichtigsten Giftpilze. In der Prüfung werden auch "echte" Beratungen simuliert (die sog. Korbkontrolle).


    l.g.

    Stefan

    Dann noch einen Tipp von mir. Die theorethische Prüfung ist gut und schön. Diese testet "nur" euer Grunldlagenwissen. Die praktische ist noch wichtiger. Wenn man die Prüfung nicht besteht, dann liegt es meist an Fehlern, die dort gemacht werden.


    l.g.

    Stefan

    Ich habe beim Googeln z.B. Exidia thuretiana - den Weißlichen Drüsling entdeckt, dem ich aber persönlich noch nie begegnet bin.

    Auf jeden Fall ist das auch eine Option. ==Gnolm8 Allerdings ist das wirklich was für Leute, welche sich mit "Heteros" intensiver befassen. Anhand des Fotos mag ich mich nicht festlegen; auch insbesondere durch die Lichtreflexe.


    l.g.

    Stefan

    Hallo

    Letzte Bild , etwas jüngere Frk erinnert Makroskopisch an Disciotis venosa , auch diese Pilz in alte Stadium kann schwarz sein . Hast du Geruch testiert ?

    LG beli !

    Dann sollten zumindest unreife Asci und Paraphysen zu sehen sein...


    l.g.

    Stefan

    Hi Murph,


    mach mal eine KOH-Rekation und miss mal die Sporen aus. Das ist der sicherste Weg die Daldinia zu bestimmen. Es gibt von Marc Stadler eine sehr gute Daldinia-Monographie mit Schlüssel, die du zu Rate ziehen kannst. Es gibt 4-5 Daldinia-Arten in der Größe, die du aber meiner Erinnerung nach alle sehr gut mit den genannten Merkmalen trennen kannst. Ohne jetzt Werner nahe treten zu wollen, sollte der Fund trotzdem untersucht werden. Bestimmung mittels Substrat ist immer mit einer Unsicherheit verbunden, denn Überspringer sind nie zu 100% auszuschließen. Ist die Außenhaut deines Fundes "rissig"?


    Auf jeden Fall ein sehr hübscher Fund, zu dem ich dich sehr herzlich beglückwünsche.


    Wenn du keine Lust auf eine genaue Bestimmung hast, kannst du den Fund in jedem Fall als D. concentrica s.l. ablegen.


    Ansonsten bestünde ja noch die Möglichkeit einem Mikroskopiker des Forums eine Probe zuzusenden. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass z.B. Toffel Interesse hätte.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    Chlamydosporen sind so eine Art Backupsicherung des Pilzes. Die sind stark dickwandig, meist melanisiert und aufällig. Die haben nix mit Konidien zu tun, das sind asexuell gebildete Sporen für die Verbreitung des Pilzes.


    Was ich am wahrscheinlichsten halte bei deinem Fund: Ich denke da an alte Stäublingsleichen, die schon mit Fremdpilzen befallen sind. Die dünne pergamentartige Außenhülle der "Becher" lässt mich auf die Idee kommen. Wie war denn die Konsistenz deines Fundes? Derb ledrig-spröde oder flexibel pergamentartig?


    Deine gezeigten Mikrobilder lassen mich auch an alte Stäublinge denken.


    Aber gut das ist nur eine Idee von mir. Zumindest für Konidiomata halte ich deinen Fund nicht.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    auf Laubholz kommt Mycarium nucleatum. Hätte ich auch schon vorgeschlagen, aber nachdem Andreas nun mit dem Sternenrotz so sicher ist, lass ich das.


    Also noch mal kurz zu den beiden "Kernzitterlingen":


    Auf Nadelholz (meist Fichte oder Kiefer) Tremella encephala, parasitiert Stereum sanguinolentum. Die Fruchtkörper der Art fehlen durchaus mal. Ich hatte schon einige Funde, wo auf dem Nadelholzast nur der Zitterling fruktifizierte.


    Auf Laubholz Myxarium nucleatum.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    mal wieder ein lustig Liedlein, auf das ich bei der Mitarbeit im Chorliederbuch gestoßen bin. :)


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    l.g.

    Stefan

    Hi,


    wieder mal sehr schöne Funde, wunderbar dokumentiert. Bei dem Aspergillus bist du dir sicher? Hattest du den mal unterm Mikro. Sieht mir ein bisschen zu lang gestielt aus für Aspergillus.


    Übrigens sind die nicht so schwer in der Bestimmung. Aspergillen haben schöne griffige Merkmale; im Gegensatz zu Penicillium. Die morphologisch zu trennen ist nur mit Spezialnährmedien möglich.


    l.g.

    Stefan