Beiträge von Climbingfreak

    ja

    Vielen Dank Nobi. :)


    Na ja, im Berliner Raum gibt es auch schon eine Fundstelle. Ansonsten bin ich ja nicht zwingend ein Becherlingssucher. Ich sehe mir gerne mal einen operculaten an, das ist richtig, aber ich lobe mir dann trotzdem noch die Tintlinge, Risspilze und Ritterlinge.


    Hier im konkreten Fall gabs 2 Gründe dafür, dass ich mir den angesehen habe.


    1. er wuchs im Garten meiner Oma

    2. er ist sehr dunkel


    l.g.

    Stefan

    Hi Wastl,


    1. das sind Helmlinge; wenn auf vergrabenem Fichtenzapfen ist es der Fichtenzapfenhelmling; wenn nicht, dann ein anderer.


    2. Stereum hirsutum; kommt gerne auch an Birke.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    dann herzlich willkommen. Es gibt bestimmt essbare Pilze in Kuba; nur kennt die keiner oder hat die bisher versucht. Ansonsten denke ich schon, dass du mit Parasolen oder Riesenträuschlingen auch in Kuba gute Zuchtchancen haben wirst.


    l.g.

    Stefan

    Hallo Ulla,


    hat dein Fund Septen? Hast du das Buch Genera of Hyphomycetes? Das wäre in dem Fall mein erster Anlaufpunkt.


    Wenn der aber keine Septen hat, dann hast du einen Zygomyceten (Auf den Fotos kann ich das nicht genau erkennen. Ich meine Setpen zu sehen, bin mir aber nicht sicher). Das ist so ganz und gar nicht meine Richtung.


    Leider kann ich dir ansonsten ad hoc nicht helfen, aber ein schöner, interessanter Fund ist das allemal.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    mal eine kurze Zwischeninfo. Ich habe auch den Fund bei FB gepostet; schon allein deswegen, weil da z.B. Björn Wergen sehr aktiv ist. Wie dem auch sei. Relativ schnell wurden 2 Namen ins Spiel gebracht. Nämlich Peziza alaskana und P. labessiana, den "Frühen Becherling", wie Christian ihn auf seiner Seite getauft hat.


    Peziza labessiana / Früher Becherling - Ostsee Pilze Online


    Ich hatte natürlich auch mit beiden Namen verglichen, denn im Hohmeyer sind beide Arten nicht enthalten. Mit den Mikromerkmalen, meines Fundes passte P. labessiana perfekt. Gestern hat sich noch Torsten Richter bei mir über Nobi gemeldet. Vielen Dank für die Weiterleitung der Info Nobi.


    Torsten meinte auch, dass es sich bei dem Fund um P. labessiana handelt, was mich sehr freut, denn 1. ist die Art in Sachsen noch nicht nachgewiesen und 2. gibt es laut PD in Deutschland aktuell (23.2.2020) nur 5 Fundpunkte und 10 Datensätze, was mich am meisten freut.


    Verbreitung Peziza labessiana Boud. 1907


    Selbstverständlich werde ich trotzdem noch einen Sporenabwurf versuchen und noch Sporenbilder in BWB nachreichen; schon allein deswegen um die Technik mal auszuprobieren und auch um Sporenbilder als Nachweis zu haben. Kann ja auch mal für einen Vortrag wichtig sein. Ein was gutes hat das. Ich hatte so früh im Jahr bisher noch keinen sächsichen Erstnachweis. :)


    l.g.

    Stefan

    Hi Werner,


    ich kenne die Fusarien etwas; zumindest weiß ich genug, dass ich mir keine Artbestimmung zutraue. ==21 Auf jeden Fall ein feiner, interessanter Fund. Waren die Makrokonidien septiert? Wenn nein, dann ist das auch kein "echtes" Fusarium, aber das nur am Rande. Eine ehemalige Arbeitskollegin war noch eine der wenigen Menschen in Deutschland, welche Fusarien morphologisch bestimmen konnten. Ich hab für mich eine Liste erstellt, auf der ich die Pilzgruppen, mit denen ich mich nicht befassen möchte, verewigt habe. Die Hypocreales stehen da sehr weit oben. ==Gnolm7==Gnolm10


    Hast du mal mit Herrn Jaklitsch Kontakt aufgenommen? Ansonsten kann ich mal meinen Freund "Toffel" anschreiben. Vielleicht hat er die entsprechende Arbeit. Er hat sich in letzter Zeit intensiver mit Nectria s.l. beschäftigt.


    Danke auf jeden Fall für den Beitrag. Übrigens als Fehler würde ich das nicht bezeichnen, dass du das mitgenommen hast. So was bildet immer ungemein, wie ich finde. ==Gnolm10


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    vielleicht eine Anomalie. So was kommt wohl häufiger mal bei Bebrütung in der Feuchten Kammer vor. Ist aber auch nur eine Idee. Um Conocyben mache im im Regelfall immer einen großen Bogen.


    l.g.

    Stefan

    körnige, schuppige oder fädige "Hutoberfläche", die du sehr leicht runterkratzen kannst :) Ansonsten halt entsprechende lose kugelige Zellen oder sonst wie gestaltete Zellen, die ja nach Gattung und Sektion halt typisch sind. Andreas Seite ist ja leider offline, ansonsten hätte ich die auch noch verlinkt...


    Ich gehe aber davon aus, dass du den Pilz richtig bestimmt hast; meine P. misera-Funde sehen auch alle so aus. Bei Tintlingen ist es wichtig auf das Velum und Pileocystiden zu achten; nur mal so generell als Tipp. Fehlt beides, hast du eine Parasola. :)


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    ich habe vor kurzem einen tollen dunklen Becher im Garten meiner Oma gefunden. Am Dienstag erschien er mir fast schwarz; heute ist es eher ein dunkelbraun. Es dürfen sehr gerne (Gattungs oder Art)-Tipps, bzw. Wetten abgegeben werden.


    Aufgrund der dunkelbraunen Farbe sind die ganzen hübschen schwarzen wohl leider alle raus. Am ehesten halte ich das erstmal für eine Peziza.


    Ökologie des Fundortes: Vorgarten nahe Betonwegplatten, sandiger Boden (Norden von Dresden) mit ca. 10 cm dicker Humusschicht; wächst direkt neben einer Lilie. Morgen kommt der Fund unters Mikro. Im Falle einer Peziza; hat jemand von euch einen gescheiten, aktuellen Peziza-Schlüssel? Ansonsten was käme noch in Betracht. Der große Becher hat einen Durchmesser von 2-3 cm; die kleinen ca. 1,5 cm.


    Wie bereits gesagt, falls jemand von euch wetten mag, sehr gerne. Mikrofotos fertige ich auch gern an.


    Fotos:





    l.g.

    Stefan