Beiträge von Climbingfreak

    Hi,


    danke für die interessante Nachfrage. Das sind verwilderte Exemplare. Die sind irgwendwo mal z.B. mit Gartenabfällen in die freie Natur gelangt und an geeigneten Standorten konnten die sich teilweise massenhaft rasig etablieren. Es ist definitiv keine einheimische Wildpflanze.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    nur als Ergänzung noch hierzu. Ich hab die Pflanze letzte Woche an einem anderen Standort in voller Blüte erleben dürfen. Das wollte ich euch nicht vorenthalten. Die Bestätigung meiner Bestimmung (war mir etwas unsicher) erfolgte durch Christoph Simonis von der FB-Botanikgruppe.





    l.g.

    Stefan

    Ischnoderma resinosum wäre hier mein Tipp; zumindest die Oberseite des Pilzes ist typisch. Sicher bin ich hier mir allerdings nicht.


    l.g.

    Stefan

    Danke für die Vorstellung Thorben.


    Nur noch 1-2 kurze Ergänzungen. Die Art fällt meist nur deswegen auf, weil durch den Pilzbefall die Äste der Platane bei/nach Sturm abbrechen. Es lohnt sich nach Stürmen herabgefallene Äste nach den Pycnidien oder Perithecien abzusuchen. Leider kenne ich auch nur das Pycnidienstadium.


    Hier noch mehr Hintergrundinfos zur Art:


    Massaria-Krankheit der Platane auf Arbofux - Diagnose-Datenbank für Gehölze


    Sorry Thorben, das soll deine großartige Vorstellung nicht schmälern.


    l.g.

    Stefan

    Hallo Thorben,


    auch von mir einen herzlichen Dank für die Vorstellung. Ich kenne Chitridiomycota hauptsächlich durch den Phytopathokurs bei Prof. Meike Piepenbring, denn da gibts auch einige phytopathogene Arten.


    Zu bemerken wäre noch, dass das sehr einfache, niedere Pilze sind. Die Sporen werden in den Pflanzen- oder Tierzellen gebildet bis diese aufplatzen und die Sporen freigesetzt werden. Bemerkenswert an der Stelle ist, dass die Sporen begeißelt sind und sich aktiv bewegen können. Oomyceten haben auch begeißelte Zoosporen, die aber anders begeißelt sind (vorne und hinten, während die Chitridiomyceten nur hinten begeißelt). Das ist auch ein physiologisches Unterscheidungsmerkmal, warum die Oomyceten eben keine echten Pilze sind.


    l.g.

    Stefan

    Hallo Hackerprinzessin,


    ich kenne mich mit der Zucht solcher Pilze überhaupt nicht aus, aber...der Cordyceps militaris ist meines Wissens kein Veganer, oder? Kann man ihn überhaupt auf solchen Substraten ziehen, und wenn ja, hat er dann überhaupt noch seine wirksamen Inhaltsstoffe?

    Hi,


    genau die Substratfrage habe ich mich mir auch gestellt. :/ Welche Frage noch wichtiger wäre bezüglich der Inhaltsstoffe wäre, ob der überhaupt gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe (in signifikanten Mengen) hat.


    Ansonsten:


    Hallo Hackerprinzessin28


    (welcome)


    zu deiner Frage. Ich kenne mich nur mit der Kultivierung von (phytopathogenen) Schimmelpilzen und Oomyceten mittels Spezialnährmedien aus, weswegen ich zu deiner Anfrage auch keine Lösung parat habe. Auf jeden Fall denke ich, dass der Pilz auch Chitin im Substrat braucht, denn das muss er ja auch verstoffwechseln, wenn er eine entsprechende Insektenpuppe befällt/zersetzt.


    Ich würde, mal im Google scholar oder ähnlichen Seiten nach einer Rezeptur nachschlagen und ggf. mal die Autoren der Studie(n) um die genaue Rezeptur bitten. Hier im Forum wird es wohl niemanden geben, der Cordyceps sp. ohne Insekten züchtet.


    l.g.

    Stefan

    Servus beinand',

    das seh ich genauso wie Stefan, aber

    bei Weide als Substrat fällt Neolentinus lepideus als Nadelholzbewohner matürlich aus.

    An liabn Gruaß aus dem oktoberfestbefreiten München,

    Werner

    Ach echt? Kommt der nur an Nadelholz? War mir gar nicht so bewusst...

    Hi,


    ja sieht sehr danach aus. Schade, dass der Stiel nicht so gut zu sehen ist. Eine sehr kleine Option würde ich noch Neolentinus lepideus geben. Ansonsten kommt nicht mehr viel in Frage aus meiner Sicht.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    dann passt D. concentrica, denke ich. Ich bin halt kein Freund davon ohne weitere Prüfung Pilze anhand makroskopischer Bestimmung zu benamsen, wenn dahinter mehr Arten stecken.


    Ich bin ja auch kein Experte für die Holzpyrenos; dennoch sehe ich mir hin und wieder gerne mal welche an, weil die einfach auch zur Kartierung dazugehören und auch viele Arten recht leicht zu bestimmen sind.


    l.g.

    Stefan

    Hallo, Stefan!


    Habe ich nicht auch ein Stückchen von deinem Inonotus - Fund?
    Ich weiß gar nicht, ob ich den schon angeguckt hatte, jedenfalls finde ich keine Doku davon in meinem Archiv. Kann ich allerdings noch mal machen, aber: Wenn Frank den schon bestimmt hat, wird's wohl so sein, wie er sagt. Und Toffel hat ja auch Mikroaufnahmen gemacht.



    LG; Pablo.

    Ich habe Frank noch mal zur Sachsentagung in dem damaligen Jahr gefragt. Er meinte, dass der Fund sicher bestimmt ist. Ich meine dir auch ein Stück davon gegeben zu haben; zusammen mit dem resupinaten Hapalopilus.


    Ich habe zumindest kein Exsiccat davon mehr.


    l.g.

    Stefan

    Hi Pablo,


    versuch das mal damit.


    (PDF) A polyphasic taxonomy of Daldinia (Xylariaceae)


    Wichtig wären die genauen Sporengrößen und auch die KOH-Reaktion. Das ist übrigens eine makroskopische Reaktion. Die Farbpigmente musst du in der Gesamtheit beurteilen. Am besten du entnimmst ein paar Splitter/Bruchstücke vom GesamtFK und tust KOh-Lösung dazu. Die Farbe, die du aus den großen Stücken herauslöst, ist bestimmungsrelevant.


    l.g.

    Stefan

    GriasDi Stefan,

    mit der Form und der Größe der Spermogonien sollte noch was gehen. Ich hab das letztes Jahr mal versucht nachzuvollziehen, bin da aber ned wirklich zu einem sicheren Ergebnis gekommen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Hi,


    ging mir mit meinen Funden auch so, weswegen ich das gleich oben so "abgekürzt" habe. :D Es kann gut sein, dass die Experten wie Julia oder Friedemann so was bestimmen können. Ich kann es nicht.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    ja gut, aber der Unterschied ist marginal, zumal das Merkmal auch nicht unterstrichen ist. Am einfachsten wird es sein, die entsprechenden Birnbäume, bzw. Weißdorne oder Quitten der Umgebung nach dem Befall abzusuchen. Bei meinem "Heim"binrnengitterrost sind die Birnbäume der Umgebung dann später im Jahr immer befallen, so dass ich sicher von G. sabinae ausgehe. Zum Glück ist der Befall an Birne auffällig. So kannst du das auch noch in 10m Entfernung gut sehen.


    l.g.

    Stefan