Beiträge von thorben96
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Hallo Julia,
ein sehr schöner Fund. Hainbuche ist sicher? Nicht dass es doch noch eine kultivierte Erle oder so ist? Ich muss die Frage nach dem Wirt stellen, weil ich merke selber immer wieder, wie schief es gehen kann wenn der nicht stimmt.
Mit der Hainbuche bin ich mir sehr sicher. Es gibt in der Nähe auch Erlen, aber diese stehen außerhalb der Schonung an einem Bachlauf. Am Sonntag gehe ich mit Björn zu dem Fundort und dann werde ich auch Fundortfotos machen.
Magst Du mir, per PN vll, die genauen GPS Daten etc. mitteilen? Dann könnte ich, wenn Du magst, den Fund mit in die nächste ZfM in die Fundtabelle aufnehmen. Da sind die beiden Nachweise vom Werner auch schon drin.
Kann ich machen, die PN geht gleich raus.
VG : Thorben
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Hallo zusammen,
dann packe ich mal meinen Fund auch dazu, den ich als T. scalpturatum interpretiere.
Der Fund stammt vom 16.10.2020 und wurde in einem Buchenwald gemacht.
Hier sind die Bilder:
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2.
3.
4.
5.
6.
Gibt es eigentlich schon neue Erkenntnisse zu der Tricholoma scalpturatum bezüglich eigenständiger Art (?) und Abgrenzung ?
VG : Thorben
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Hallo Björn,
also ich hätte am Wochenende Zeit für eine Tour in Witten. Ich könnte an beiden Tagen so gegen 9:30 in Witten am Hbf ankommen und von dort dann zum Hohenstein laufen (das scheint nicht so weit zu sein, wenn man der Karte Glauben schenkt).
Samstag kann ich nicht, aber Sonntag klappt. Dazu mehr in der PN.
VG : Thorben
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Hallo Karl,
war der Fund zufällig in einer Hainbuchenschonung und wie sah generell der Fundort aus ?
Bei mir war der Fund in einer dichten Hainbuchenschonung, die sehr gut geschützt vor äußeren Einflüssen ist.
Vielleicht helfen die Infos weiter für weitere Funde.
VG : Thorben
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Hallo zusammen,
ich habe das Material zu Andreas Jendral geschickt gehabt und dieser konnte eine Psathyrella microrhiza bestätigen.
Er hat mir seine Erlaubnis gegeben, seine Auswertungen dem Forum zur Verfügung zu stellen, was ich jetzt auch tun werde.
Denn die Auswertungen sind sehr hilfreich und hoffe, dass sie euch auch helfen werden zukünftige Funde zu bestimmen.
VG : Thorben
P.S: Dieser Thread kann zu den Portraits verschoben werden. Vielen Dank schon einmal im voraus. Climbingfreak Beorn oder anderes.
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Hallo Björn,
das ist echt ein toller Fund! In welchen Wald muß man denn da gehen?

am besten in einem Wittener Wald
Kannst ja gerne mal vorbeikommen, dann zeige ich dir mein Kartierungsgebiet (das Naherholungsgebiet Hohenstein).VG : Thorben
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Hallo zusammen,
hier kommt auch gleich das nächste Portrait.
Es handelt sich dabei um den Heterobasidiomyceten Efibulobasidium albescens mit der Anamorphe Chaetospermum chaetosporum.
Der Fund wurde gestern an Erlen Blättern gemacht.
Zu der Anamorphe gibt es zwar schon ein Portrait (Siehe hier), aber in diesem Fall passt die Anamorphe besser zur Teleomorphe.
Hier sind die Bilder:
1.
Teleomorphe- kleinen fast durchsichtigen Frk.
Anamorphe- großen weißen Frk.
Teleomorphe
2.
3. abgetrennte Basidiensporenträger
4. Basidien
5. keimenden Sporen
6.
Anamorphe
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7.
8.
VG : Thorben
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Hallo zusammen,
ich möchte euch gerne einen Pilz zeigen, den ich dank der Vorstellung von Werner in diesem Thread hier, wohl nie beachtet hätte.
Es handelt sich dabei um den Rostpilz Melampsoridium carpini der an Carpinus betulus wächst, aber auch an Corylus avellana (Klenke & Scholler) und Ostrya carpinifolia [Hager et.al. Wulfenia 10 (2003): 135-143] wachsen soll.
Mein Fund stammt von gestern aus einem Hainbuchenwald, wo der gesamte Boden mit befallenen Blättern bedeckt war.
Hier sind die Bilder:
1.
2.
3.
4.
VG : Thorben
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Hallo zusammen,
ich mache jetzt auch mal ein Portrait zu der Lepiota fuscovinacea auf, die ich letzte Jahr zum ersten mal kennenlernen durfte (Siehe hier).
Am 11.09.2020 konnte ich wieder eine Aufsammlung machen, die anscheinend Wegesränder bevorzugt.
Hier sind die Bilder:
1.0
1.2
1.3
1.4 HDS
1.5 Cheilozystiden
1.6 Sporen
1.7 Lugol
VG : Thorben
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Hallo Christoph,
als Mittelwert sehe ich nicht 2, sondern 1,3 bei dir.
Keine Ahnung warum ich 2 hingeschrieben habe
. Ich hatte mir die 1,3 aufgeschrieben, aber 2 geschrieben 
Ich werde das oben streichen.
Das passt sehr gut auf Tricholomopsis rutilans s. str. Damit sind wir im engen "Kern" des Aggregats. Die deutlich gelb gefärbten Lamellen deuten hier auf Tr. rutilans im allerengsten Sinn hin, auch wenn die Pigmentierung des Fruchtkörpers selber nicht sehr intensiv ist. Für eine exakte Absicherung müsste man sequenzieren, bis sich sichere Trennmerkmale haben finden lassen.
Also Material ist vorhanden, falls jemand Sequenzieren möchte einfach Bescheid sagen

VG : Thorben
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Hallo Christoph,
das ist interessant, denn ich wusste nicht, dass T. rutilans ein Aggregat ist.
In der HDS konnte ich keine Inkrustationen finden, aber es waren Schnallen vorhanden.
Bezüglich der Sporen hänge ich ein Bild an:
Der Mittelwert des Sporenquotient ist genau 2 .
VG : Thorben
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Hallo zusammen,
ich möchte euch gerne eine Hohenbuehelia cyphelliformis zeigen, die ich am 10.10.2020 auf Solidago sp. machen konnte.
Besonders den Außenrand des Pilzes finde ich klasse.
Hier sind die Bilder:
1.1
1.2
1.3 Cheilozystiden
1.4 Cheilozystiden
1.5 Sporen
1.6
1.7 Pileozystiden
1.8 Pileozystiden
1.9 Pileozystiden
VG : Thorben
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Hallo zusammen,
ich habe am 09.11.2020 eine Tricholomopsis rutilans eingesammelt.
Da sie in den Portraits noch fehlt, mache ich mal dazu einen Thread auf.
Hier sind die Bilder dazu:
1.
2.
3.
4. Cheilozystiden
5. Cheilozystiden
6. Cheilozystiden (manche mit Auswüchsen)
7. HDS
8. HDS
9. HDS in KOH-3%
10.
VG : Thorben
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Hallo zusammen,
am 07.11.2020 gab es wieder einen Überraschungsfund im Wald. Es gab eine vom Pilz befallene Spinne, zumindest dachte ich vor Ort nur an einem Pilz.
Zuhause hat sich der eine Pilz als zwei Pilze entpuppt die, jedoch Anamorphe und Teleomorphe sein könnten.
Bei der Teleomorphe könnte es sich wieder um eine Torubiella aranicida handeln und die Anamorphe könnte die von Boudier beschriebene Isaria cuneispora (viel Spaß beim googlen
) sein.Das Problem ist, dass ich nicht weiß, ob die Anamorphe zur Teleomorphe gehört und ob das wirklich die Isaria cuneispora ist.
Nach der Orginialbeschreibung von Boudier (Boudier, J.L.É. 1885. Note sur un nouveau genre et quelques nouvelles espèces des Pyrenomycètes. Revue Mycologique Toulouse. 7 224-227.pdf) könnte es passen, ebenso aus dieser Arbeit Spider-pathogenic fungi within Hypocreales (Ascomycota): their current nomenclature, diversity, and distribution, wo eine Skizze von Boudier neben der vermutlichen Teleomorphe gezeigt wird.
Allerdings gibt es auch eine Arbeit Two species of Torrubiella and their conidial states, wo die Zeichnung nicht passt und die Konidienträger kürzer sind.
Ich konnte keine Konidienträger entdecken, da ich nicht mehr vom Pilz abkratzen wollte, aber hatte vor einigen Jahren noch andere Aufsammlungen machen können.
So gibt es eine Aufsammlung von März 2015 (Siehe hier) und April 2016 (hier). Die Aufsammlung von 2016 wurde von Walter Gams kultiviert und wurde als Hirsutella sp. im CBS hinterlegt, denn er wusste auch nichts mit dem Pilz anzufangen.
Ich glaube, dass die Anamorphe von allen 3 Aufsammlungen ein und dieselbe ist, nur ob sie zu der T. aranicida passt ist fraglich.
Aber jetzt erst einmal zu den Bilder:
1.
Teleomorphe
2.
3. Asci (konnte ein paar Asci bis 170 Mikrometer messen, aber nicht viele)
Anamorphe
4. Konidien einfach septiert
5.
Vor 3 Jahren konnte ich ebenfalls eine Torrubiella aranicida finden (Siehe hier), zumindest das was ich als T. aranicida interpretieren würde.
Ob die Aufsammlung von 2017 und die aktuelle Aufsammlung identisch sind, dass ist fraglich, zumal bei der Aufsammlung von 2017 eine andere Anamorphe (Fremde Anamorphe ?) mit wächst.
Es bleibt auf jeden Fall spannend.
VG : Thorben
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Hallo Jan-Arne,
was stört dich mikroskopisch an einer Mycena bzw. was ist für dich typisch für die Gattung?
Mich hatten diese Cheilozystiden hier irritiert, die fehlende Auswüchse gezeigt haben und andere Bilder hatten dies auch gezeigt. Jetzt habe ich bei Enrique hier gesehen, dass er die gleichen Cheilos mit Auswüchsen hat.
Für mich ist das ganz spontan Mycena olivaceomarginata. Die Lamellenschneiden scheinen ja entsprechend gefärbt zu sein.
Danke dir

Ich bin jetzt vollkommen überzeugt, dass es die Mycena olivaceomarginata ist.
VG : Thorben
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Hallo zusammen,
an diesem Pilz Rätsel ich was es denn sein könnte.
Mikroskopisch sieht es wie eine Mycena aus, aber Makroskopisch sieht das ganz anders aus als eine typische Mycena.
Der Fundort war an einer Böschung, wo Eichen wuchsen und wurde am 01.11.2020 gemacht.
Hier sind die Bilder:
1.
2.
3.
4. Cheilozystiden
5. Cheilozystiden
6. Stiel
7. HDS
8. HDS
9.
Hat jemand von euch dazu eine Idee ? Mreul(✝)
VG : Thorben
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Hallo Jan-Arne,
Nach wie vor stört mich die reine Optik (beidseitig violett), zumal ich Peziza michelii eigentlich kenne.
Die Frk. sind nicht gerade im besten Zustand, deshalb hast du diese komische Farbe.
VG : Thorben
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Hallo Raphael,
Welche Farbe hatte das Sporenpulver denn? Reinweiss oder irgendwie creme oder rosa?
Da muss ich passen, denn nach der Farbe habe ich nicht geguckt. Ich weiß das die Farbe hell ist, aber ob Weiß, creme oder rosa kann ich nicht sagen.
Sind die Lamellen leicht ablösbar? Wie war der Geruch?
Wie meinst du das mit leicht ablösbar, weil ich zupfe immer mit der Pinzette Lamellen heraus, was gut klappt.
Den Geruch kann ich nicht richtig zuordnen. Eventuell würzig, aber sicher bin ich mir da nicht.
Ich lasse den Pilz erst einmal als cf. Rhodocybe gemina stehen.
VG : Thorben
Nachtrag:
Die Größe der Schrift und Farbe ist unter dem zweiten Zitat nicht gewollt. Passiert leider manchmal, dass sich dann die Schrift und/oder Farbe von alleine verändert.
