Hallo Pablo,
der Pilz wird kultiviert, sollte die Kultur klappen und anschließende Bestimmung durch eine Sequenzierung, dann melde ich mich.
Das ganze kann dauern.
VG : Thorben
Hallo Pablo,
der Pilz wird kultiviert, sollte die Kultur klappen und anschließende Bestimmung durch eine Sequenzierung, dann melde ich mich.
Das ganze kann dauern.
VG : Thorben
Hallo Frank,
wird gemacht, aber erst morgen, dann ist es deutlich besser belichtet ![]()
VG : Thorben
Hallo zusammen,
heute war ich wieder im Wald (Auenwald) und konnte an einem Ast (vielleicht Pappel), diesen schleimigen Belag finden.
Ich vermute das es ein Heterobasidiomycet ist, aufgrund der geschlitzten Basidien.
Leider konnte ich nicht sehen wie und woran die Sporen abgeschnürt werden, dafür konnte ich einfach septierte Sporen beobachten.
Hier sind die Bilder:
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Habt ihr eine Idee zu dem Fund ?
VG : Thorben
Hallo Pablo,
ich bin mir mit dem Substrat sehr sicher. Der angrenzende Wald besteht nur aus Fichten und Lärchen und der Fundort zu 85% nur aus Buchen und der Rest Eichen.
Mich würde es schwer wundern, wenn sich da noch eine Esche verirrt hätte.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
am 21.02.21 konnte ich an einem vermoderten Holzstück (wahrscheinlich Fagus) diesen Rindenpilz finden.
Der Frk. hat kleine Spitzen ausgebildet. Die Basidien sind 4-Sporig, ob diese Basalschnallen haben konnte ich nicht erkennen.
Auch konnte ich nicht erkennen, ob die Hyphen Schnallen haben.
Hier sind die Bilder:
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Ich bin gespannt auf eure Ideen zu diesem Fund.
VG : Thorben
Hallo Christoph,
ich hatte das Konidienbild mit dem Messbalken vergessen gehabt hochzuladen, aber egal gestern habe ich dann bessere Bilder geschossen.
Die Konidien sind etwa 20 Mikrometer lang und 1,5 Mikrometer breit. Außerdem sind die Konidien einfach septiert, dass man nur mit Mühe sehen kann.
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P.S.: Ich kenne mich mit Flechten aber nicht wirklich aus, ich fange nur an, mich einzuarbeiten. Leptorhaphis ist eigentlich nicht lichenisiert. Vermutlich ist dein Thallus zu grün. Oder die Alögen sind drunter/drauf. Für die Bestimmung von asexuellen Stadien hilft auch die Alge. Den Thallus sollte man daher wohl auch mal anschauen.
Ich schaue mal, ob ich es morgen schaffe mir den Thallus anzuschauen.
VG : Thorben
Hallo Pablo,
Kann aber trotzdem nicht schaden, die erwähnten Details (Basidien, Öltröpfchen in den Hyphen) noch genauer anzugucken, oder?
Ich habe hier noch ein paar Pilze (3 davon sind Cortis) liegen und danach werde ich diese genannten Merkmale suchen.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
das Rätsel ist gelöst, es ist eine Xenasmatella tulasnelloidea.
Ich konnte gerade die Pleurobasidien finden.
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Xenasmatella und Verwandte haben meist sehr dünne, sich schlängelnde Spaghetti-Hyphen, die oft schwer zu analyisieren sind.
Die Beschreibung ist mehr als passend ![]()
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Deine Mikroskopfotos sind hier aber leider sehr hell, man sieht wenig.
Jetzt wo du das sagst sehe ich das auch, da habe ich zu stark beleuchtet ![]()
VG : Thorben
Hallo Christoph,
Im Winter findet man dann auch Pilze in den Illosporiopsis-Häufchen. Vermutlich Hyperparasiten. kann ich gerne mal zeigen - ich habe aber bisher nichts dazu gefunden.
Das finde ich interessant und freue mich schon auf dem Beitrag dazu ![]()
VG : Thorben
Hallo Christoph,
danke dir ![]()
Jetzt ärgere ich mich, dass ich das nicht erkannt habe, zumal ich letzten Monat schon eine Sistotrema hatte ![]()
VG : Thorben
Hallo zusammen,
ich habe heute morgen wieder etwas vom Frk. Mikroskopiert.
Das passt gut. Möchte man etwas weiter kommen, dann müsstest du einiges an Merkmalen herausarbeiten.
So z. B. Basidienmaße
Breite der subbasidialen Hyphen bzw. Aufbau des Subhymeniums
Das Problem ist, dass es scheinbar nur diese dicken Hyphen gibt, weshalb ich auch nur diese gemessen habe.
genauere Schnallenverteilung (wobei man erkennt, dass viele Hyphen nur einfache Septen haben)
Genauso ist es, etwa 1/4 der Hyphen haben Schnallen und der Rest nur einfach Septen.
Ausprägung der Kristalle
Da muss ich passen, denn in Wasser konnte ich nichts mehr erkennen und in KOH hat sich wohl alles aufgelöst oder es sind überhaupt keine Kristalle vorhanden (Ist das möglich ?).
Athelien machen viel Arbeit und wollen genau analysiert werden. Und sicher bestimmen kann man dann oft immer noch nicht. Die Monographie von Jülich ist aus den 70er Jahren, seitdem hat sich kaum jemand an die Gattung rangetraut. Für mich sind das "die Trichterlinge der Cortis". Merkmalsarm, aber dann im Detail doch mit Merkmalen, die herausgekitzelt werden wollen, was aber dann oft immer noch nicht zur Bestimmung führt - wie Trichterlinge eben
In den ganzen Jahrzehnten müsste doch eigentlich genügend gut dokumentiertes Material vorhanden sein, um diese Gattung aufzuarbeiten oder Irre ich mich da ?
Ich werde wohl kein Freund von den Cortis, besonders der Athelien, aber ab und zu wird sich sicherlich noch die ein oder andere Athelia auf meinem Tisch verirren ![]()
Für mich sehen die meisten Cortis auch alle gleich aus, aber unter Mikroskop ist das wie das Öffnen eines Ü-Ei, man sieht meistens immer etwas neues ![]()
Dann müssten in den hymenialen Hyphen die Shcnallen fehlen und nur an den basalen vorhanden sein.
Wie erkenne ich den hymeniale Hyphen sind diese immer Schnallenlos oder gibt es auch noch andere Merkmale ?
VG : Thorben
Hallo Andreas,
vielen Dank. Ich werde das Teil dann als "Mollisia olovaceocinerea-ss-Gminder-Komplex" abspeichern.
Wegen der KOH Reaktion, dass kann auch grau sein, unter dem Mikroskop hätte ich das eher als grünlich gesehen.
Viele Grüße
Thorben
Hallo zusammen,
ich konnte vorgestern vielleicht eine Phialocephala sp. finden, die ich auch mal Mikroskopiert habe.
Leider gab es keine Nebenfruchtform und fürchte, dass eine Bestimmung ohne Nebenfruchtform auch nicht klappt.
Vielleicht hat ja doch jemand eine Idee dazu mollisia .
Hier sind die Bilder:
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2. Reaktion auf Lugol
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5. KOH grüne Verfärbung
VG : Thorben
Hallo zusammen,
vorgestern konnte ich diese Illosporiopsis christiansenii auf einer Flechte (Physcia sp.) finden.
Bisher gibt es noch kein Portrait, weshalb ich jetzt mal den Anfang mache.
Hier sind die Bilder:
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VG : Thorben
Hallo zusammen,
vorgestern fand ich auf einem Pappelast diese vermutliche Physcia, die Makroskopisch als Physcia tenella angesprochen hätte, auch wegen dem Befall Illosporiopsis christiansenii.
Allerdings scheinen die Sporen nicht zu passen und es gibt ein zu wenig Sporenbilder von der P. tenella oder überhaupt Physcia, um etwas genaueres zu sagen.
Vielleicht hat einer von euch eine Idee dazu. Auf KOH gab es eine gelb-grüne Reaktion.
Hier sind die Bilder:
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VG : Thorben
Hallo zusammen,
gestern habe ich mir im Wald auch mal ein paar Flechten mitgenommen.
Eine Fund ist diese hier, eine Lecidea elaeochroma, zumindest hoffe ich das es diese ist, denn ich habe noch keine gute Flechtenliteratur und auch die Chemikalien (außer KOH) fehlen.
Hier sind die Bilder:
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VG : Thorben
Mit der Kombination Pleurobasidien und allantoide Sporen komme ich zu keinem anderen Ergebnis. Vielleicht sind die Sporen nur in dickeren Lagen (Sporenabwurf) als amyloid zu erkennen. Wenn du mal wieder was schickst, kannst du den Fund ja mit eintüten.
Das werde ich machen, die Sistotrema liegt ja auch noch hier. Ich muss mal schauen, wann ich es zur Post schaffe.
VG : Thorben
