Schön, als wären sie nicht von dieser Welt: Gymnosporangium cornutum (Ebereschenrost)

Es gibt 18 Antworten in diesem Thema, welches 535 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von mykologicus.

  • Liebe Pilzfreunde,

    der Ebereschenrost Gymnosporangium cornutum aus Österreich, Bundesland Salzburg, Salzburger Schieferalpen, Maria Alm, Berg Natrun, 1160 m, 17.08.2025. Auf der Blattoberseite von Eberesche Sorbus aucuparia fallen nur kleine, rote Flecke auf, aber die Blattunterseite zeigt "Hörnchen" von magischer Schönheit.






    Schade eigentlich, dass diese spannende Pilzgruppe relativ wenig beachtet wird.

    Viele Grüße
    Sabine

    _______________________________________________________________________

    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,

    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.

    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Wow, krass :love:


    Beim Titel dachte ich, das sei ein Witz. Weit gefehlt! Wirklich wunderhübsch.


    Beste Grüße

    Sabine

    100 Startguthaben minus APR-Gebühr 2024 = 90 + 3 (drittschnellstes Jokerverballern 2024) = 93 + 10 (dritter Platz APR 2024) = 103 minus 15 für APR 2025 = 88 + 2 (Nannettes Zwischenrätsel als 11. gelöst) = 90 + 6 (6. Platz Platzierungswette APR 2025) = 96

  • Nächstes Jahr werde ich den Ebereschen auf alle Fälle mehr Beachtung schenken!


    Gibt es noch andere Rostarten, die so cool aussehen?


    Beste Grüße

    Sabine

    100 Startguthaben minus APR-Gebühr 2024 = 90 + 3 (drittschnellstes Jokerverballern 2024) = 93 + 10 (dritter Platz APR 2024) = 103 minus 15 für APR 2025 = 88 + 2 (Nannettes Zwischenrätsel als 11. gelöst) = 90 + 6 (6. Platz Platzierungswette APR 2025) = 96

  • Ach du meine Güte, ich bin schockverliebt :love:


    Wie konnten die mir bisher entgangen sein?


    Vielen Dank und beste Grüße

    Sabine

    100 Startguthaben minus APR-Gebühr 2024 = 90 + 3 (drittschnellstes Jokerverballern 2024) = 93 + 10 (dritter Platz APR 2024) = 103 minus 15 für APR 2025 = 88 + 2 (Nannettes Zwischenrätsel als 11. gelöst) = 90 + 6 (6. Platz Platzierungswette APR 2025) = 96

  • Hallo, Sabine und Brummel,
    danke für das Interesse und die Ergänzungen von Brummel. Der Ebereschenrost gehört für mich zu den schönsten Rostpilzarten, er dürfte eigentlich weit verbreitet und keinesfalls selten sein. Bei pilze-deutschland sind zwar nur 193 Datensätze in der Datenbank, aber die Art ist sicher total unterkartiert.

    Viele Grüße
    Sabine

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    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,

    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.

    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Servus Sabine,


    ich achte natürlich auf diese Schönheiten.





    (aus Voralrberg, Bregenzer Wald, nahe Furkajoch, 26.8.2024)


    Liebe Grüße,

    Christoph

  • Schade eigentlich, dass diese spannende Pilzgruppe relativ wenig beachtet wird.

    Da hast Du Recht - Du hast mir schon einige von diesen Schönheiten gezeigt <3 danke für den für mich neuen Ebereschenrost!

    LG Nannette.

    ___________________________________________________

    Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.

    (Oscar Wilde)


    100 - 10 APR24 = 90+2 (Bonus1.500) +3 (lupus Geschenke-Quiz) +3 (UnbewusstPhal) +3 (Landungswette) +3 (für Hamsta) +3 (naheSchnapszahl222) +10 (Einlaufwette) =

    117 - 15 APR25 = 102 -1 (clevere Schwarzhexx) +3 ("Phälmil") +4 (Platz8) +10 (Einlaufwette) = 118


    Rezept für PilzChips-Nachschub:

    ShiiTake-Köpfe, Streifen vom Rosenseitling etc. in einer Schüssel mit etwas Öl und den gewünschten Gewürzen vermischen. Ausgebreitet auf Backpapier im Backofen bei 160-180 Grad und Holzlöffel in der Tür oder auf dem Dörrie bei ca. 80 Grad eine bis zwei Stunden, trocknen lassen. Abkühlen lassen und gleich vernaschen oder auf Tribüne, in die Arena und den Orchestergraben werfen.

  • Servus Christoph,
    deinen Fund aus Vorarlberg finde ich sehr interessant, ist das auch Gymnosporangium cornutum? Die Blattflecke auf der Blattoberseite sind deutlich weniger rot. Der Befall ist erheblich stärker als ich ihn im Salzburger Land gefunden habe.

    Viele Grüße
    Sabine

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    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,

    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.

    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Hi,


    also, dass Rostpilze wenig Beachtung finden, halte ich für ein Gerücht. G. cornutum finde ich im Flachland nicht; da ist der Echte Mehltau deutlich häufiger an Sorbus.


    Auf jeden Fall möchte ich dann auf meinen Rostpilzpilzvortrag am 8.1.26 hinweisen. Der findet im Rahmen der ÖMG, BMG, DGfM-Vortragsreihe statt.


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Danke, Stefan,

    für den Hinweis auf deinen Vortrag, den würde ich mir sehr gern anhören. Ist das online und gibt es da einen Link zur Vortragsreihe?

    Viele Grüße
    Sabine

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    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Super und ganz herzlichen Dank, Matthias,

    für den Link!

    Viele Grüße
    Sabine

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    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,

    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.

    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Hallo zusammen,


    Gymnosporangium cornutum findet man durchaus auch im Flachland. Man braucht aber natürlich Juniperus communis als Wirtswechselpartner in der Nähe. Hier mal einige Bilder von Aecien auf Sorbus aucuparia aus der Westruper Heide bei Haltern am See, ergänzt durch einige Mikrofotos, denn auch mikroskopisch haben Roste etwas zu bieten:


    Pseudoperidienzellen

    Aeciosporen


    Ansonsten kann man im Frühjahr auch Ausschau nach den Telien auf Juniperus communis halten. Die sind nicht ganz so einfach zu finden, weil sie relativ kurzlebig sind und nur bei feuchter Witterung entsprechend schön aufquellen und dann einfach zu sehen sind.

    Teliosporen mit der typischen Kappe über den Keimporen

    Basidien und Basidiosporen


    Björn

  • Guten Morgen und ein gesundes, pilzreiches 2026.


    Danke für die Info, Björn. Dann lohnt eine Nachsuche rund um unsere Kalkmagerwiesen in der Warburger Börde. Dort steht Juniperus communis überall - ich werde Ausschau nach Sorbus halten. Ist dem Pilz die Vogelbeer-Art egal?

    LG Nannette.

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    Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.

    (Oscar Wilde)


    100 - 10 APR24 = 90+2 (Bonus1.500) +3 (lupus Geschenke-Quiz) +3 (UnbewusstPhal) +3 (Landungswette) +3 (für Hamsta) +3 (naheSchnapszahl222) +10 (Einlaufwette) =

    117 - 15 APR25 = 102 -1 (clevere Schwarzhexx) +3 ("Phälmil") +4 (Platz8) +10 (Einlaufwette) = 118


    Rezept für PilzChips-Nachschub:

    ShiiTake-Köpfe, Streifen vom Rosenseitling etc. in einer Schüssel mit etwas Öl und den gewünschten Gewürzen vermischen. Ausgebreitet auf Backpapier im Backofen bei 160-180 Grad und Holzlöffel in der Tür oder auf dem Dörrie bei ca. 80 Grad eine bis zwei Stunden, trocknen lassen. Abkühlen lassen und gleich vernaschen oder auf Tribüne, in die Arena und den Orchestergraben werfen.

  • Hallo Nanette,


    Sorbus aucuparia ist schon der Lieblingswirt von G. cornutum, auch wenn die Art wohl prinzipiell auch an andere Sorbus-Arten geht (aber nicht an S. torminalis). Deutlich häufiger findet man an J. communis aber Gymnosporangium clavariiforme, der einen viel auffälligeren Befall verursacht



    Außerdem gibt es noch G. tremelloides mit Wirtswechsel zu Sorbus aria, der auch relativ auffällig ist, aber auch gleichzeitig ziemlich selten. Bis jetzt ist der aus NRW nur aus Alendorf bekannt (aber das ist ja immerhin auch auf Kalk).


    Björn

  • Guten Morgen, Björn,

    danke für die höchst informative Ergänzung der Telien an Juniperus. An Wacholder kannte ich bislang nur Gymnosporangium clavariiforme.

    Viele Grüße
    Sabine

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    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.

    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)