2026, ist denn schon wieder so weit, zu feucht, oder zu trocken ?

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  • Hier hat es bisher für ein kurzes Donnergrollen und 1 Minute Hagel gereicht. Von Westen kommt vielleicht noch was, aber dann ist die Luft komplett raus. Nächste Hoffnung für Sonntag/Montag mit kräftigen Schauern bei stürmischen Winden und kühler Meeresluft.


    Heute bin ich mal zu einer Stelle gefahren, an der ich im letzten Jahr zur selben Zeit bei Trockenheit Amanita phalloides finden konnte. Nix zu sehen, schade.


    Aber direkt am Fuße einer mächtigen Buche versteckt unter dem Gras die schönste Flockenhexe des Jahres bisher:



    Auf dem Rückweg an einer grasigen Stelle dann noch diese beiden Kollegen. Der vorne sogar total fest und komplett madenfrei:



    VG

  • Unfassbar: wir wurden im Verlauf der letzten 4 Stunden von 5 Mini-Gewittern überquert und es sind respektable 17 Liter im Regenmesser. Ich muss morgen mal schauen, wie nass das Unterholz geworden ist, aber zumindest für die Felder der Landwirte war das schon beinahe zu viel auf einmal, die Böden sind ja sehr trocken und müssen sich an den Kontakt mit dieser fremden Substanz erst wieder gewöhnen, so sarkastisch das auch klingen mag.

    Gut, dass es in mehreren Paketen hintereinander kam und nicht alles in 5 Minuten runtergeprasselt ist, da besteht die Hoffnung, dass auch ganz gut was im Boden versickern konnte.


    In den nächsten Tagen ist ja noch ein wenig Nachschlag angesagt. Ich hätte nicht gedacht, dass die Option besteht, dass ich euch womöglich diesen Juli noch was pilziges im Wald zeigen kann...


    LG Suillus

  • Ich bin jetzt mal geflüchtet und besuche meinen Vater in Schleswig-Holstein. Ich war baff. Keine 100 Meter aus dem Auto raus, habe ich diese Schönheiten gefunden. Nebenbei habe ich noch nie so viele Scheidenstreiflinge gesehen. Das waren mehrere Hundert. Dazu noch Täublinge en masse und ein paar Goldröhrlinge. I am a simple man: ich bin happy!

  • Hallo,


    da war er nun da, der Regen. Oder eben auch nicht – ganze 0,8 Liter habe ich bekommen. Und das, obwohl ich meinen Teller auf- oder leer gegessen habe. Wie man’s macht, ist es falsch.


    Am Sonntag sind aktuell 5 Liter angesagt. Abwarten.


    Der Garten bei mir ist braun. Gestern dachte ich: Okay, wenn wenigstens mal ein paar Liter Regen fallen würden – das würde helfen. Und wenn der Boden schon mal leicht feucht ist, dann dringt auch das Gießwasser leichter ein. Heute also eine größere Gießaktion im Garten. Vorweichen, dann der Hauptgang.


    So macht’s keinen Spaß. Und es wird jedes Jahr schlimmer. Dass sich hilmgridd ein anderes Hobby sucht, ist verständlich. Ein Hobby soll Spaß machen und keinen Frust bringen. :gzensiert:



    Viele Grüße,

    Steffen

  • Du hast aber auch ein Pech. Beim Blick auf die Regensummen sieht man, dass nur etwas weiter östlich von dir (Gebiete östlich von Plauen) um die 20 Liter gefallen sind. Ist hier aber ähnlich. Die Küstenwälder haben fast nichts gesehen, aber meine nächsten Gebiete wurden gestern Abend doch noch richtig durchnässt.


    Vielleicht hast du ja in der zweiten Nachthälfte und morgen Vormittag etwas mehr Glück. Zumindest das D2 sieht nicht ganz so abgeneigt aus.


    Kopf hoch und viele Grüße

  • Also auf der Ostalb im Nadelwald steht das Wasser und die Luftfeuchtigkeit ist kaum auszuhalten wenn jetzt die Sonne draufscheint. Hexen gabs heute noch keine aber dafür Butyriboletus appendiculatus bei Weißtanne

    Viele Grüße

  • Viel jammern hilft viel. Nachdem wir die letzten Wochen von allen Gewitterzellen gekonnt links liegen gelassen wurden, hört es seit gestern gar nicht mehr auf zu gewittern.


    Das ist jetzt schon das sechste Mini-Gewitter, was sich immer westlich von uns bildet und frontal erwischt. Gerade ballert hier der Hagel runter und wir sind jetzt bei fast 25 Litern in 24h.


    LG Suillus

  • Du hast aber auch ein Pech. Beim Blick auf die Regensummen sieht man, dass nur etwas weiter östlich von dir (Gebiete östlich von Plauen) um die 20 Liter gefallen sind. Ist hier aber ähnlich. Die Küstenwälder haben fast nichts gesehen, aber meine nächsten Gebiete wurden gestern Abend doch noch richtig durchnässt.


    Vielleicht hast du ja in der zweiten Nachthälfte und morgen Vormittag etwas mehr Glück. Zumindest das D2 sieht nicht ganz so abgeneigt aus.


    Kopf hoch und viele Grüße

    Ja, ich wohne auch im sogenannten Blah-Blah-Trockengebiet. Leider kann ich mir den Namen nicht merken. Das geht von Weischlitz, bis Syrau und endet östlich hinter Plauen. Schon zu DDR-Zeiten war bekannt, dass es dort in diesem Gebiet weniger regnet. Nur hat das damals nicht die Rolle gespielt, wie eben jetzt. In alten Lehrbüchern der DDR, war von diesem Gebiet schon die Rede.


    Morgen sollen laut YR 11 Liter kommen!


    Viele Grüße,

    Steffen

  • Topografisch sehr begünstigte Gebiete, also jene mit weniger Niederschlägen, gibt es auch hier so einige. Früher war es wohl eher ein Privileg, in so einer Region zu leben, gegenwärtig wird es immer mehr zum Nachteil.


    Heute war ich in so einer unterwegs, denn tendenziell fällt in der Richtung Rostocker Heide hoch nach Graal Müritz bis Eingang Fischland-Darß weniger Regen als südlich davon. Man spricht hier von einer klaren Wetterscheide. Nicht selten radelt man da oben bei Wind und Sonnenschein rum und sieht im SW dunkles Gewölk.


    In den eher sandigen und sauren Wäldern ist natürlich auch hier absolute Flaute, noch!


    An einer Schneise mit Buchen und ein paar Birken konnte ich diesen schönen Täubling ausfindig machen.

    Sieht mir aus wie Russula velenoskyi, war bei der Geschmacksprobe nussig mild bis zum Schluss, am Stiel ganz unten leicht rötlich überhaucht:



    Und immer wieder bestätigt sich, dass insbesondere die Perlpilze bei Wärme nicht viel Zeit nach dem Regen benötigen. Der hier stand auf einem Waldweg mit moosigem Mittelstreifen:



    Das Wasser der Ostsee war übrigens pottenwarm, nur wenige am Strand bei Windstärke 5-6 und 20°C.


    VG und schönes WE

  • Liebe Alle


    Wir erlebten letzten Donnerstag am frühen Abend ich glaube der schlimmste Sturm, den ich je mitverfolgt habe. Die Feuerwehr war die ganze Nacht im Einsatz und gab neben X entwurzelter und in zwei Teile gerissenen Bäume auch Todesopfer. Ich war zum Glück zu Hause und konnte mitverfolgen, wie meine schweren Blumentöpfe wie Papierdrachen zum Nachbarn geflogen sind.


    Heute nun war ich kurz in meinem geliebten Hauswald. Ich konnte kaum zehn Meter lohne auf Hindernisse zu stossen und es waren hunderte von entwurzelten Bäumen rumgelegen. Das Bild welches mir geboten wurde war irgendwie unheimlich und deprimierend.


    Hier ein paar Bilder:




    Hier wurde das Durchkommen immer schwieriger und ich war irgendwie froh, vor dem nächsten möglichen ausziehenden Gewitter auf einen gangbaren Weg zurückgefunden habe..



    Zwei drei Perlpilze konnten sich irgendwie hervorkämpfen - sogar meist Madenfrei - aber ich konnte gar nicht auf Pilze achten da ich froh war, irgendwie auf den Wegen bleiben zu können..




    Ob hier einmal wieder Pilzfunde gemacht werden? Ich hoffe es fest, dass sich auch hier die Natur wieder erholen und sich den Bedingungen anpassen möge.. 🍀🙏🍄‍🟫


    Ich wünsche allen ein frohes Wochenende ☀️


    Herzliche Grüsse

    Corinne

    Hinweis: Mit meinen Beiträgen und Kommentaren kann ich keine Tipps/Empfehlungen zum Verzehr abgeben. Zur Pilzbestimmung für Speisezwecke den Pilzsachverständigen vor Ort konsultieren. Vielen Dank.

  • Ob hier einmal wieder Pilzfunde gemacht werden? Ich hoffe es fest, dass sich auch hier die Natur wieder erholen und sich den Bedingungen anpassen möge.

    Hallo Corinne

    Das wird vermutlich schneller gehen als du denkst. Mit so etwas kommt die Natur relativ gut klar. Nur dürfen die Forstfahrzeuge und Motorsägen nicht noch mehr Schaden anrichten. Wenn die Bäume liegen bleiben dürfen, kann es sogar interessant werden. Ich beobachte gerne wie die Pilze in geordneter Reihenfolge, nacheinander die Bäume dem Naturkreislauf als "Humus" wieder hinzufügen.

  • Hallo,


    endlich Regen!


    Gestern gegen 21 Uhr erreichte mich ein Regengebiet, das ich bereits längere Zeit auf dem Radar verfolgt hatte. Im Kern war es magentafarben eingefärbt, was bei meinem Regenradar einer Niederschlagsmenge von etwa 50 Litern pro Stunde entspricht. Schon früh zeichnete sich ab, dass dieser magentafarbene Bereich genau auf Syrau zusteuern würde.


    Und tatsächlich: Gegen 21 Uhr war es so weit. Zunächst kam ein kräftiger Sturm auf, verbunden mit einer spürbaren Abkühlung, anschließend setzte der Regen ein. Der Wind war dabei äußerst heftig.

    Innerhalb weniger Minuten fielen 12,5 Liter Regen. Die maximale Regenrate lag bei 63 Litern pro Stunde.

    Zwar ist aufgrund der großen Niederschlagsmenge in kurzer Zeit vieles oberflächlich abgeflossen, doch darüber möchte ich mich nicht beklagen. Für die Natur war dieser Regen sicherlich eine echte Wohltat, und sie wird nun etwas aufatmen können.
    Leider war das Ereignis sehr lokal begrenzt. Schon wenige Kilometer weiter sah es ganz anders aus, dort fiel kaum oder gar kein Regen.


    Viele Grüße

    Steffen

  • Hallo Corinne,


    frischer Windbruch sieht immer erst einmal verheerend aus. Jetzt ist nur die Frage, wie schnell das Bruchholz beseitigt wird. Das wird schon wieder!


    Und trotzdem gab es leckere Perlpilze.


    Viele Grüße,

    Steffen