Perlpilze?

Es gibt 6 Antworten in diesem Thema, welches 579 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von PILZFREUND78.

  • hi


    ich habe mich heute auf eine größere Tour in einen Fichtenwald begeben und zum ersten Mal in diesem Jahr waren die Funde hinreichend für eine Malzeit. Antreffen ließen sich diverse Täublinge, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Hexeneier (Massen!) sowie diverse Wulstlinge. Die folgenden Bilder zeigen Pilze, die ich als Perlpilze bestimmen würde:


    Standort: relativ junge Fichten-Monokultur, in der Nähe der Fundstelle eingestreute Laubbäume (Birke,Eiche).


    Hut: rötlich, Perlmutt-gefärbt, graue Gesamthüllreste, ungeriefter Hutrand.

    Manschette: hoch stehen, stark gerieft.

    Stiel: weiß, z.T rötlich.

    Fleisch: weiß, an Frasstellen rötend.

    Knolle: Hier liegt mein Problem. Bei den meisten zeigt sich, wie ich es für Perlpilze erwarten würde, ein kontinuierlicher Übergang. Bei einigen (s. Bilder) ist dieser aber deutlich abgesetzt. Zwar nicht so deutlich wie beim Pantherpilz, aber doch eindeutig sichtbar. Handelt es sich dabei um eine Unterart des Perlpilzes oder um eine andere (eingewanderte oder seltene) Art?


    O

  • Jepp!


    Bilderbuch-Perlpilze.


    LG

    Malone

  • Hallo Conny,


    bei der deutlichen Rotfärbung und der Bilderbuch-mäßig gerieften Manschette kommt wohl nichts anderes als Perlis in Frage. Ich finde deine Anfrage in dem Punkt der Knolle aber ebenfalls interessant. Da könnte man schon "Kindersöckchen" interpretieren. Ich hatte das auch immer als eindeutiges Ausschlusskriterium verstanden.

    Vielleicht kommen dazu hier ja noch Beiträge.

    LG Michael

  • Hi Conny


    Das ist ein sehr verderblicher Pilz. Hier kommt sehr schnell der Eiweißzersetzungsprozess in Gang grade bei sehr weit aufgeschirmten oder bei Madenbefall. Meistens sind Perlpilze sehr stark mit maden besetzt teilweise schon in ganz Jung. Ich hab die teilweise schon madig wenn die noch rund sind.


    LG Tomas