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letzter Beitrag von Climbingfreak am

Zwei Täublinge unter Birken --> R. parazurea, ...

  • Diese Täublinge wuchsen an einem Straßenrand auf Sandboden unter Birken (keine anderen Begleitbäume im Umkreis von 100 m vorhanden). Es ist der gleiche Standort, an dem ich vorige Woche mit Hilfe von Oehling eine (vermutliche/wahrscheinliche) R. velenovskyi bestimmt habe.


    Nr. 1: Ich vermute Russula parazurea

    Geruch unauffällig, Geschmack mild oder etwas scharf (Lamellen)

    Huthaut bereift, etwa 50% abziehbar; blaugrau, am Rand grünlich, Mitte dunkler, bei altem Pilz ocker ausblassend

    Lamellen cremefarben, sehr brüchig

    Stiel Fleisch starr, sehr leicht querbrüchig; Basis braunfleckend

    Spp IIc

    Chemische Reaktionen s. Fotos


    altes Exemplar


    Chemische Reaktionen nach wenigen Sek.


    nach 1 Min.


    nach 2 Min.


    nach 15 Min.

    Viele Grüße,

    Jann


    Die Fotos wurden, soweit nicht anders vermerkt, im Landkreis Lüneburg aufgenommen (östliches Niedersachsen; TK 2730).

  • Hi,


    diese ganzen Griseinae sind nicht so leicht in der Bestimmung. Dafür braucht es (leider) ein Mikro.


    l.g.

    Stefan


    Edit: ja Philipps Einwand ist berechtigt.

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Nr. 1: hier befürchte ich, das der Hut etwas verformt und ggf. auch verfärbt ist, leider fand ich nur dieses eine Exemplar.

    Geruch unauffällig, Geschmack mild oder etwas scharf

    Huthaut etwa 1/3 abziehbar, darunter rot durchgefärbt

    Lamellen "mandelweiß", nicht sehr brüchig, am Rand bräunend

    Stiel festfleischig, innen wattig, unten braunfleckig

    Spp IIb-c

    Chemische Reaktionen s. Fotos



    Chemische Reaktionen nach wenigen Sek.


    nach 2 Min.


    nach 15 Min.

    Viele Grüße,

    Jann


    Die Fotos wurden, soweit nicht anders vermerkt, im Landkreis Lüneburg aufgenommen (östliches Niedersachsen; TK 2730).

  • Hallo Phillip,

    Hallo Stefan,


    ja, die Lamellenfarbe ist auf den Kunstlichtfotos deutlich verfälscht. Auf den Fotos draußen am Standort wirken die Lamellen eher weiß. Leider sind auch die nicht so doll, da ich nur mein Handy dabei hatte.

    Viele Grüße,

    Jann


    Die Fotos wurden, soweit nicht anders vermerkt, im Landkreis Lüneburg aufgenommen (östliches Niedersachsen; TK 2730).

  • Dann würde ich den als R. parazurea ansprechen. Stellenweise Massenpilz bei uns, am liebsten unter Eiche & Birke. Die Lamellen dunkeln kaum nach und bleiben immer weißlich.

    Manchmal sieht er R. ionochlora ähnlich, kann aber durch die Farbe unter der Hh entlarvt werden.

    Parazurea - graulich, nie mit Violetttönen

    Ionochlora - meist violettlich


    LG Phillip

  • Wobei ich beide Arten immer anhand ihres Sporenornamentes unterscheide. Das erscheint mir nach Literaturstudium und z.B. dem Gröger als verlässlichstes Merkmal zu dienen...


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

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  • Buntspecht

    Hat den Titel des Themas von „Zwei Täublinge unter Birken“ zu „Zwei Täublinge unter Birken --> R. parazurea, ...“ geändert.