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letzter Beitrag von Hannes2 am

Nachtrag Parkrunde vom 18.10.2019

  • Hallo,


    heute möchte ich euch meine Funde einer Parkrunde Mitte Oktober zeigen.


    Als erstes gab es den Sommersteinpilz (Boletus aestivalis) zu sehen



    dazu noch Filzröhrlinge mit deren Bestimmung ich mich sehr schwer tue. Ich tippe auf Xerocomellus pruinatus



    auch der Butterpilz (Suillus luteus) war noch vorhanden



    ebenso Flockis und Echte Steinpilze



    Die unbekannten Gelbfüße waren etwas größer geworden



    einige Saftlinge, wie der Papageiensaftling und der Schwärzende Saftling trieben sich auf den Wiesen herum



    ebenso der Jungfern-Ellerling und der Tränende Saumpilz (Lacrymaria lacrymabunda)



    Die durch ihren Geruch klar zu erkennnende Seifenritterlinge (Tricholoma saponaceum) gab es zu sehen



    wie auch den Großen Rettichfälbling (Hebeloma sinapizans)



    Schopftintlinge, Flaschensräublinge und Herbstlorcheln gab es sehr häufig



    Eine einzelne, in meiner Gegend recht seltene, Krause Glucke hatte sich hervorgewagt



    ebenso ein paar Fleischrote Speisetäublinge



    Immer wieder schön anzusehen ist der Orangerote Becherling (Aleuria aurantia)



    Ein paar Champis wie der Kleinen Waldchampignon und den Schafegerling waren auch zugegen




    Über einen verbeulten Riesenbovist (Calvatia gigantea) bin ich auch noch gestolpert



    Dazu gab es noch Erdritterlinge



    und einige mir unbekannte Arten die ich einmal durchnummerieren werde.


    Nr.1 wuchs auf einer Wiese


    Nr 2 ebenso



    wie auch Nr.3



    ebenso Nr. 4



    Nr. 5 roch stark nach Anis und ich würde den ganz vorsichtig als Clitocybe fragrans bezeichnen



    zu Nr. 6 kann ich gar nichts mehr sagen



    und Nr. 7 ist einer der vielen Schleierlinge



    Ich hoffe dass es Euch gefällt und der eine oder andere etwas zu den Unbekannten sagen kann.


    VG Jörg

  • Ein feiner Nachtrag ist das geworden, Jörg!:thumbup:

    Jetzt, wo ich weiß, wie wunderbar und weitläufig "Deine" Parks sind, war es ein besonderes Vergnügen, nochmals mitzugehen.

    Das Bild des Fichtensteinpilzes vorm Buchenlaub ist einfach gigantisch!==Pilz25

    Nummer 1 der Unbestimmten wird wohl der Graue Saftling (Gliophorus irrigatus = Hygrocybe irrigata, unguinosa) sein. Feiner Fund.

    Bei der 5 gehe ich mit fragrans mit, auch wenn mir natürlich am PC der Duft fehlt, aber den hattest Du ja bereits beschrieben.

    Die 6 ist vermutlich auch wieder so ein Haarschleierdings. Mehr sage ich dazu lieber nicht.


    Liebe Grüße

    Nobi

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    Chips: 88 nach diversen Verlusten - 10 APR 2019 = 78 + 6 (150er Prämie APR 2019) = 84 -10 APR 2020 = 74

  • Vielen Dank, dass wir wieder mitgehen durften und die unglaubliche Artenvielfalt der Chemnitzer Parks und Deine tollen Fotos bewundern dürfen! ==Pilz24Bei meinen eher seltenen Dienstreisen zur Außenstelle auf die Dresdner Straße (Neubau an der Gerichtsmedizin) in Chemnitz kribbelt es mir richtig in den Fingern, mich seitwärts "in die Büsche" zu schlagen. Aber man ist ja pflichtbewusst und während der Arbeitszeit..........und dann noch die Heimfahrt auf immer staugeplagten A4. Aber schön wärs doch! ==zucken


    LG

    Ute

  • .........und dann noch die Heimfahrt auf immer staugeplagten A4.

    Machst Du eben zukünftig eine kleine Kaffeepause auf halber Strecke bei mir, Ute. ;)

    Da kannst Du Dich vom Staustress erholen und mir nebenbei einen aktuellen Chemnitzer Parkbericht liefern!:)


    Liebe Grüße

    Nobi

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  • Hallo, Jörg!


    Sehr schicker Bilderreigen. :thumbup:

    Unbekannt nurmmer 7 könnte beim Ankauen rasant bitter geschmeckt haben. Sieht makroskopisch jedenfalls ziemlich gut nach Cortianrius infractus (Bitterer Schleimkopf) aus.



    LG, Pablo.

  • Hallo,


    schön das es euch gefallen hat.


    nobi


    Im Oktober brummt es hier meistens extrem. Die Artenvielfalt ist erdrückend und von denen kenne ich die meisten überhaupt nicht.

    An Hygrocybe irrigata habe ich auch gedacht aber zur genauereren Bestimmung müsste ein Profi ran was auch noch für so manch anderen bei mir vorkommenden Saftling gilt.


    Im kommenden Jahr habe ich mir vorgenommen die Leipziger Parks unsicher zu machen. Mal sehen was es dort so alles gibt.


    Bei meinen eher seltenen Dienstreisen zur Außenstelle auf die Dresdner Straße (Neubau an der Gerichtsmedizin) in Chemnitz kribbelt es mir richtig in den Fingern, mich seitwärts "in die Büsche" zu schlagen.

    Das solltest Du vielleicht doch einmal machen. Die Buchenwälder auf der anderen Straßenseite sind ware Steinpilzoasen. Dort war übrigens bei meiner letzten Wanderung der Startpunkt.


    beli 1


    Mit Lacrymaria lacrymabunda bei Nummer 4 kann ich mich nicht so richtig anfreunden. Die kenne ich farblich etwas anders. Besten Dank für deine Vorschläge.


    Beorn


    Gekostet habe ich den nicht. Bei dieser Gattung bin ich damit ein wenig vorsichtig. Danke für deinen Vorschlag.


    VG Jörg

  • GriasDi Jörg,


    schöne Bilder, schöne Funde!

    Der Flaschenstäubling schaut mir aber den Stacheln nach nach einer anderen Lycoperdonart aus, und auch der Speisetäubling schaut ned danach aus, auch wenn die Hutfarbe passt. Die Lamellen sollte weiß sein, der Stiel basal zugespitzt, und auch Rostflecken fehlen völlig.

    Sagenhaft was es da so alles gibt in Deinem Park.


    An liabn Gruaß,

    Werner

  • Hallo beli,


    Unbekannte Gelbfuß , das kann etwas aus Suillus Gruppe sein

    nein, das sind Lamellenpilze und wachsen unter Douglasie. Mit denen beschäftige ich mich im kommenden Jahr.

    L. l. 1 zu 1 Hutfarbe wie dein Fund

    lacrymarialacrymabunda-00001.jpg

    LG beli !

    ich gebe dir recht:daumen:. 1:0 für dich:).


    Hallo Werner,


    beim Stäubling wüßte ich aber nicht was es sonst sein sollte. Die anderen passen ja erst recht nicht. Hast Du da eine Idee? Bei den vermeindlichen Speisetäublingen hätte ich die Erde abmachen müssen um die Basis zu sehen. Gut möglich dass es sich um einen anderen handelt aber das zu ergründen ist jetzt nicht mehr möglich. Bei dieser Hutfarbe bin ich eigentlich immer bei R. vesca.


    Besten Dank für deine Einschätzung.


    VG Jörg

  • GriasDi Jörg,


    da trau ich mich seit der neuen Jeppson-Monografie über Mittel- und Nordeuropas Puffballs makroskopisch nimmer viel sagen.

    Die Stacheln bestehen bei L. perlatum aus einem pyramidenartigen Teil, bei anderen aus zu mehreren zusammengeneigten Stacheln. Bei Deinem Fund scheint das auch so zu sein.

    Bei dem Täubling sind schon die Lamellen nicht weiß genug. Viele Täublinge können solche Hutfarben haben.


    An liabn Gruaß,

    Werner

  • Hallo Werner,


    wenn Du als PSV dich nicht einmal an deren Bestimmung herangetraust;), wie soll ich als Laie dann zu einem belastbaren Ergebnis kommen;(. Für mich waren das immer Flaschenstäublinge da sein einzig mir bekannter Sparringspartner, Lycoperdon excipuliforme, hier absolut nicht passt? Für mich ist die Pilzbestimmung nur ein Hobby und daran wird sich wohl kaum etwas ändern:).


    VG Jörg

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