Beiträge von Jikela

    Hallo Alex,

    bei mir ist es einfach das Erfahrungserlebnis mit dem leeren Pilzglas damals gewesen und den wirklich dicken Maden, welche noch im Glas auf dem Boden krabbelten - wie die das fertig gebracht haben im luftdicht verschlossenen Glas, ist mir heute noch ein Rätsel.

    Ich trockne auch im Dörrgerät, danach ruht der ganze Spass auch eine Weile und kommt nach dem Erkalten noch mal in die Röhre, hier lasse ich dann auch etwas abkühlen, aber nicht komplett kalt werden und kommt dann ab in die Schraubgläser.

    Du trocknest im Dörrer nach - ich in der Röhre, weil meistens dann der nächste Durchgang schon wieder im Dörrer liegt. Ergo, ich denke, dass Prinzip ist das gleiche.

    Meine Kräuter trockne ich auch nur im Dörrgerät, je nach Art werden die danach noch gerebelt (z. B. bei Majoran oder Thymian die Kräuterblätter vom holzigen Stiel mit den Fingern abgedreht, eben abgerebelt) und sofort in meine Kräutergläser verfrachtet. So benötige ich weniger Platz in den Gläsern und kann die Kräuter komplett verwenden, ohne die Stiele aus irgendwelchen Gerichten wieder rausfischen zu müssen.

    Und wie schon angesprochen, läuft das Dörrgerät im separaten Raum meistens über Nacht, teilweise manchmal bis zu 10 Stunden bei 50°. Und vorm Schlafen gehen werden die Gitter noch mal umgeschichtet, weil ja die untersten am schnellsten trocken sind.

    LG

    Ute

    Hallo Nobi,

    irgendwie scheinen wir beide in der Pilzverarbeitung auf gleicher Wellenlänge zu liegen. Die Stockisuppe, die Maipilzverabeitung etc. und jetzt die Trocknung

    Ich mache es genauso mit dem Nachtrocknen. Aber wirklich nur, um auf Nummer sicher zu gehen. Und auch die in der Sonne getrockneten kommen noch mal in die Backröhre.

    Vor vielen Jahren hatte ich wirklich das Pech mit einem getrockneten Pilze-Glas. Beim Nachschauen in der Vorratskammer war zwar kein Schimmelbefall, aber im Glas nix mehr drin, außer ein paar Krümeln und etlichen dicken Maden...........<X

    Seitdem kommen wirklich nur noch absolut rascheldürre in die Gläser.


    LG

    Ute

    Hallo Nobi,


    obwohl ich mit den Knollenblätterpilzen doch schon ein ganz klein wenig vertraut bin, ist die Übersicht auch für mich hilfreich und ich haben sie mir gleich abgespeichert.

    Vielen Dank dafür!


    Liebe Grüße aus der Lausitz

    Ute

    Hallo Tuppie,


    wunderschöne Bäume. Und ich bin voll mit Dir - auf unserem kleinen Ortsfriedhof haben wir eine große Hänge-Rotbuche stehen, welche den Gedenkstein an die und auch die Kriegsopfergräber selber wie ein großes Tuch liebevoll in lichter Höhe zudeckt. Dort verweile ich sehr gern und genieße die Ruhe und lasse die Gedanken schweifen.............. und mit ein bisschen Glück kann ich den Waschbären in der Dämmerung beim "Gräberverwüsten":gaufsmaul::gaufsmaul: zusehen.


    Liebe Grüße aus Sachsen

    Ute

    Hallo Malone,


    hatte ich mir schon lange mal vorgenommen, diese Tabelle "ab zu arbeiten" und gleich alle von mir probierten Arten mit ein zu tragen. Auch die nicht so geläufigen, welche ich schon Solo probiert habe, wie zum Bleistift Kuhmaul, Hasenröhrling und jetzt das Goldblatt. Aber das ist nicht so nebenbei gemacht. Soll ja auch ordentlich werden. Da langt die Frühstücks- oder Mittagspause nicht dazu. Und zu Hause, als Erstberuf gelernter Gärtner - mit großem Garten bin ich froh, nicht vorm PC sitzen zu müssen.

    Aber es wird noch!!

    LG

    Ute


    Hallo Craterelle,


    ich bin auch ganz stolz drauf, dass diese Art bei uns wächst. Den habe ich ja erst voriges Jahr hier im Forum bestimmen lassen, da ich partout nicht wusste, wer er ist. Und das Goldbaltt ist auch standorttreu - es wächst seit vielen Jahren bei uns auf dem Kirchhof.


    LG

    Ute

    Hallo Hackstutz,


    tja gute Frage - nächste Frage... :gzwinkern:

    Hier kommt es auf den persönlichen Geschmack und Bedarf drauf an. In pilzarmen Zeiten habe ich junge Pilze beider Arten schon zubereitet und gegessen und mich drüber gefreut, überhaupt ein Pilzgericht zu haben. Da haben sie natürlich auch geschmeckt. Ähnlich geht es mir mit dem Trocknen. Feste, junge Exemplare lassen sich durchaus Trocknen. Hier ist wieder die Frage, braucht man es unbedingt. Und bei 2-3 Stück lohnt sich der Aufwand anscheinend nicht, zumal bis jetzt die Pilzsaison ziemlich "madenreich" ist, und einer deiner Pilze schon Madenbefall anzeigt - erkennbar an den Dellen in den Röhrenmündungen.

    Also liegt es ganz in Deinem Ermessen.


    Liebe Grüße aus der Lausitz

    Ute

    Hallo liebe Forianer,


    ich freue ich einfach, dass auch dieses Jahr das Goldblatt bei mir auf dem Kirchhof erscheint, und dieses Mal auch sehr zahlreich. Und ich kam zum rechten Zeitpunkt, bevor die Schnecken:gaufsmaul: dem jetzigen Wachstumsschub über Nacht wieder dem Garaus gemacht haben/hätten. Was sie leider auch schon mit einigen Exemplaren getan hatten - da war nur noch ein Stückchen Stiel übrig - , so dass die Pilze gar nicht erst zum Aussporen kamen :(

    Hier die Bilder dazu:








    Man möge mir die Entnahme verzeihen - aber wie gesagt, die Schnecken.... Ich habe sie probiert, ganz normal gebraten. Konsistenz schön fest. Geschmack angenehm pilzig, aber nicht so intensiv. Sie haben einfach gut geschmeckt. Was mir besonders gefiel, war die feste Konsistenz, ähnlich wie bei festen Pfifferlingen. Für meine Geschmacksnerven sogar ein bisschen nussig. So wie ganz leicht nach frischen, fast noch grünen gehäuteten Walnüssen. Aber für Geschmacksnuancen beurteilen bin ich einfach nicht so gut geeignet :grolleyes:.

    Da es am Sa+So etwas geregnet hat, wachsen jetzt bestimmt weitere Pilze, die die Chance zum Aussporen bekommen. Und da es jetzt wieder trockner wird und somit auch die Schnecken sich wieder etwas zurück ziehen müssen.

    Liebe Grüße aus der Lausitz

    Ute

    Hallo Jörg,


    es freut mich, dass Du wenigstens schon wieder rauskommst. Weiterhin natürlich noch gute Besserung. Das wäre für mich fast die schlimmste Strafe, die Pilze wachsen sehen und mich nicht danach bücken können. Und wenn es nur zum anschauen und fotografieren wäre. Aber auch nur der Anblick ist ein kleiner Seelentröster und damit ein kleiner Meilenstein auf dem Weg der Besserung.

    Diese Erfahrung musste ich auch schon sammeln, aber irgendwann ging es dann wieder.

    Heute früh auf meinem Arbeitsweg trieb es mir die Tränen in die Augen. Ich fahre immer an der Kirche vorbei, um auf die Autobahn zu kommen und heute früh lag das Eichhörnchen überfahren auf der Straße!!;(:gheulen: Das war auch noch ein rotes, welche immer seltener werden. Ich hatte mich mit ihm schon fast angefreundet, auch ab und zu ein paar übriggebliebene Walnüsse von der vorjährigen Ernte mitgebracht. Hoffentlich war es keine sie, die am Ende noch Junge hinterlässt. Ich kann gar nicht weiter drüber nachdenken.

    Heute regnet es wieder und so dauert es bei mir keine zwei Wochen, bis die nächsten Pilze wachsen. Da das Gras auf dem Kirchhof keinerlei Eingriff vom Menschen bekommt, kein Vertikutieren, kein Dünger etc., nur ab und zu gemäht wird, ist es schön vermoost und der Rasentraktor kann den Balken nicht so tief stellen. So sind es meistens nur ein paar Tage, bis der nächste Schub wächst. Ich werde dann wieder berichten.

    Nur mit in den Wald gehen wird es bei in nächster Zeit wahrscheinlich nicht so gut aussehen. Die nächste Knie-OP steht höchstwahrscheinlich an.

    Und auch an alle anderen, vielen Dank für die Likes.

    Wenn ich bedenke, dass es wirklich nur ein Quadratmeter sind, die eine solche Artenvielfalt und Menge hervorbringen!

    Damit bis zum nächsten Bericht und viele liebe Grüße

    Ute :gwinken:

    Hallo Philipp,


    ich noch mal - wegen der Lufttrocknung. Als Landei vergleiche ich das gern mit der Heuernte. Dazu brauchen wir Tage mit niedriger Luftfeuchtigkeit, warm, viel Sonne und das I-Tüpfelchen wäre noch ein lauer Wind. Da wird das Gras früh gemäht und ist spätestens nach 2 Tagen feines, duftendes Heu.

    Also, es passiert überhaupt nix, wenn die Pilze wieder schön geschnitten auf einem Gitter, oder ich nehme ein großes Tablett, worauf ich saugfähiges, kein beschichtetes glatt-glänzendes! Packpapier lege und dann die Pilze drauf und in die pralle Sonne. Da kann man förmlich zugucken, wie die Pilze trocknen. Zur Absicherung kommen die Stückchen dann noch eine kleine Weile in den Backofen, nur um sicher zu gehen, dass alles wirklich rascheldürr ist. Mit dem Auffädeln habe ich noch keine Erfahrungen gesammelt.

    Bei schönem Wetter spricht nichts gegen eine Lufttrocknung. Vorausgesetzt natürlich, man hat die Möglichkeiten dazu. Bei miesepetrigem Wetter mit hoher Luftfeuchtigkeit muss man dann natürlich auf die Technik, bzw. Inhouse zurückgreifen;).


    Liebe Grüße aus der Lausitz

    Ute

    Hallo liebe Forianer,


    gestern habe ich mal wieder meinen Kirchhof inspiziert, da der Kirchendiener heute mit dem Rasentraktor anrollen wollte. :gaufsmaul: Da musste ich noch retten, was gewachsen war. :gbravo:

    Es gab wieder einige schöne Perlpilze - frisch gewachsen und dieses Mal nur der Stiel madig.:)





    Als nächstes waren die schwarzblauenden am Start - die gab es reichlich





    Und das allerbeste kommt zum Schluss: :ghurra:




    Sehen die nicht herrlich aus? Das Aber kommt ja noch!

    Hier hat sich noch ein Rotfüßchen mit eingeschmuggelt.


    Das war dann die gesamte Ausbeute: Die zwei Sommersteinpilze habe ich für den Fototermin noch gelassen - übrig blieben zum Schluss nur 4 kleine Huthälften - den Rest haben ich den kleinen gelben Würmchen überlassen. :gmotz:


    Das war alles, was gewachsen war. Die grauen Wulstlinge hatten sich durch den Regen am Wochenende in Wohlgefallen aufgelöst und neue waren noch nicht am Start. Aber es hat immerhin für eine kleine Pfanne gereicht.

    Und die 9 Stück schwarzblauenden wanderten alle ins Labor. Hier wollte ich uns nicht auch noch mit Arsen anreichern. :(

    Alles in allem war es ein schöner kleiner Kontrollgang - dieses Mal "nur" mit Speisepilzen. ;)


    Viele liebe Grüße aus der Lausitz

    Ute

    Hallo Philipp,

    ich verwende schon seit über 40 Jahren Trockenpilze und ich möchte sie nicht missen. Ich versuche mal, Deine Fragen zu beantworten.

    In der Regel liegt bei den Dörrgeräten eine Tabelle mit bei, was wie lange und bei welcher Temperatur getrocknet wird.

    Und dann kommen mit der Zeit die Erfahrungswerte dazu.

    Zum Trocknen verwende ich nur frische, junge und feste Pilze. Die Röhren verwende ich mit, da diese bei den jungen Exemplaren noch fest sind. In schöne gleichmäßige Scheiben geschnitten - das Auge isst ja bekanntlich mit.

    Von der Logik her - wir wollen die Pilze trocknen und nicht backen, da werden die Stückchen braun und schmecken nicht mehr - also eine Temperatur unter 100°C. Ich nehme in der Regel 50°C.

    Ich habe noch den Vorteil, dass ich den Dörrer in einen separaten Raum verbanne, wo mich das Surren und auch der Geruch nicht stört. Die Gitter schichte ich ab und zu mal um, da das unterste zuerst fertig ist. Und dann wird das Gerät so lange laufen gelassen, bis alle Pilzstückchen richtig rascheldürr sind. Sie müssen richtig knacken beim Zerbrechen. Da lässt sich dann übrigends auch gut Pilzpulver draus mahlen. Wie lange das dauert, hängt vom Feuchtigkeitsgrad der Pilze ab. Ich lasse das Gerät meistens über Nacht laufen. Im Sommer geht das übrigends auch in der Sonne - ohne Gerät. Auch der Backofen bei 50°C und Umluft mit leicht geöffneter Tür funktioniert zum Trocknen.

    Was du für Gläser verwendest ist vollkommen wurscht. Sie müssen nur dicht sein, damit die Pilze keine Feuchtigkeit beim Lagern ziehen können. Ich nehme Konserven-Schraubgläser. Marmeladengläser sind mir persönlich zu klein. Du kannst auch gern Bügelgläser mit Gummi-Dichtung verwenden. Gelagert werden die Pilzgläser bei mir im dunklen Vorratsschrank - bei Zimmertemperatur. Sonnen- und Lichteinstrahlung ist für Vorräte - egal welcher Art - immer schädlich.

    Eingeweicht werden sie von mir in der Regel einen Tag vor der Verwendung - also mindestens 12 Stunden. Persönlich bin ich für 24 Stunden, da nimmt das Einweichwasser die Aromen besser auf und z. B. für den Braten wird die Soße aromatischer. Aber auch das sind dann mit der Zeit die Erfahrungswerte und die persönlichen Vorlieben.

    Und keine Angst, die Pilze werden nicht matschig. Sie nehmen ungefähr wieder die Konsistenz an, die sie vor dem Trocknen hatten. Deshalb auch schöne junge, feste Pilze.


    Übrigends, ich verwende ein "Billiggerät" und bin zufrieden damit. Hauptsächlich zum Pilze und Kräuter trocknen.


    Ich hoffe Dir ein bisschen geholfen zu haben - und meine Frühstückspause ist jetzt rum.

    Damit viele liebe Grüße aus der Lausitz

    Ute

    Hallo Jörg,

    auch von mir die besten Genesungswünsche - dass du dich schnell wieder erholst. Und auch Danke für die schöne Tour.

    Wir hatten Glück mit den Gewittern am Wochenende. Sie waren bei uns nicht so heftig ausgefallen, so dass wir keine Überschwemmung hatten. Ca. 25 Liter schön gleichmäßig auf den Samstag verteilt. Aber unter unserer dichten Thuja-Hecke ist trotzdem noch nicht so viel angekommen.

    Und auch extra für Dich werde ich auch weiter von meinem Kirchhof berichten - mit mehr Zeit und beseren Bildern - versprochen!!

    Übrigends am Samstag kam mein Mann freudestrahlend an und berichtete nach dem Gassigehen, dass auf dem Kirchhof die Pilze wachsen.:giggle: So waren wir "ernten". 14 größere und kleinere Sommersteinpilzknubbel - fast madenfrei, nur unten am Stiel ein bisschen -. Und noch einige frische kleine Perlpilze dazu, wo ich den Hut noch retten konnte für den besseren Pilz-Geschmack und als Füllmasse noch ein paar kleine Maipilznachzügler. Alles in allem, eine schöne Pfanne für uns zwei.

    Viele liebe Grüße aus Ostsachsen

    Ute

    Hallo Norbert,

    trotz fast ohne Pilze eine schöne Tour. Moore haben wir in unserer Gegend keine. Es klingt schon gruslig, wie du dich im Moor bewegst.:) Ich hätte allergrößten Respekt.

    Zu den abgestorbenen Birken: Im Moor herrscht Sauerstoffmangel. Deshalb sterben die Bäume ab, weil sie nicht mehr genug Sauerstoff bekommen. Und auch alles, was im Moor versinkt, wird durch den Sauerstoffmangel konserviert. Deshalb auch die berühmten Moorleichen, welche teilweise nach zig Jahrzehnten wieder auftauchen, z. B. bei Moortrockenlegungen.

    Liebe Grüße aus der Lausitz

    Ute

    Hallo Jörg,

    Herzliche Glückwunsch für den ersten Sommersteini!

    Für heute abend hatte ich kulinarisch schon was anderes vor. Ich habe 2 oder 3 Stück scheibchenweise von unten angeschnitten - hoffnungslos, bis in den Hut alles rot. Und alle wollte ich nicht rausnehmen, nur um zu schauen. Ein oder zwei einzelne Madengänge stören mich ja nicht, aber nicht so viele. Und dann die liebe Zeitnot. Wir haben bei uns auf Arbeit Gott sei Dank Gleitzeit. Also eher aufgehört, nach Hause gedüst - mit einem Wunder noch dazu: die A4 in Richtung Bautzen war zum Freitagnachmittag noch frei - ohne Stau!!

    Zu Hause war Hund beleidigt, weil nicht mit durfte. U. a. auf den Kirchhof gefahren. Alles abfotografiert, was sehenswert war, Erdbeeren genascht. Wieder nach Hause, schnell Beitrag geschrieben (man möge mir die schlechten Bilder und Fehler verzeihen). Zwischendurch jetzt mit Schnutendeckel in den Supermarkt gestürzt - Mann will das Wochenende schließlich was "Ordentliches" zu Mittag. Und jetzt noch schnell nachgeschaut, ob jemand die schlechten Bilder angemeckert hat.

    Und jetzt geht es weiter mit dem lieben Hausputz und der Wäsche. Ich brauche einfach mehr Zeit!

    Den Regentanz führe ich natürlich mit auf! Ist doch selbstverständlich! Allerdings in meiner Ecke mit sehr gemischten Gefühlen. Unwetterwarnung. Und wenn das Wetter aus dem Osten kommt, kommt selten was Gutes.

    Das heißt für uns Überschwemmung bei schweren Gewitter"tröschen" (Starkregen). Es drückt aus dem Kanal zurück ins Grundstück und wenn wir nicht aufpassen - ins Haus (ohne Keller, ergo gleich in die Wohnung). Und bei Mischwasserkanal ist das besonders lecker.

    Hoffen wir, dass es bei normalem Regen bleibt!

    Damit viele liebe Grüße aus der Lausitz zurück und ich beobachte den Kirchhof weiter - dann auch mit mehr Zeit!

    Ute

    Noch einmal ein Hallo in die Runde,

    Hallo Nobi,

    Da ist ja schon ganz schön was los bei Dir, Ute! :thumbup:


    Den "Rotfüßigen" halte ich ebenfalls für Hortiboletus bubalinus, den Blassgelbbraunen Filzröhrling.

    Auffallend bei dem jungen Exemplar die leuchtend gelben Röhrenmündungen.

    Ich hatte den im Vorjahr einmal angefragt / vorgestellt. Damit kannst Du ja gern nochmals vergleichen.

    Da hast du recht - hier steppe momentan der "Pilz"-Bär. Mykologisch, aber auch tierisch.

    Vielen Dank für Deinen Link des Hortiboleus. Du könntest recht haben, die Filzröhrlinge an diesem Standort sehen tatsächlich so aus. Wegen des Blauens habe ich wahrscheinlich auf den blauenden getippt - konnte mich selber aber nicht so recht überzeugen.

    Ich war heute noch einmal den Kirchhof inspizieren. Wie es so ist, wenn man auf etwas aus ist - da ist natürlich nichts zu finden. Es lag nur der vom Mittwoch noch da. Nicht mehr zu bestimmen.


    Wenn diese wieder nachwachsen, melde ich mich wieder.

    Aber es geht ja noch weiter. Die Perlpilze kommen hier wirklich nicht mehr in Maßen, sondern in Massen. Immer noch total vermadet, aber trotzdem ist es eine Pracht, wie die hier wachsen.








    Und auch das Kuriosum hat sich entschlossen, weiter zu wachsen


    Die Grauen Eminenzen standen immer noch schön an zu sehen in Reih und Glied, passend zum Objekt - wie die Orgelpfeifen


    Und nun auch eine Rote Eminenz (Perlpilz) hatte sich dazugesellt. Auf dem Foto nicht gut zu erkennen, aber wenn man davorstand, hat man es deutlich gesehen: Graue Hüte neben einem rötlichen Hut.


    Und die Boleten erst! Hier macht es einfach Spass, beim Wachsen zu zusehen. Aus den am Mittwoch gesichteten 3 Stück sind mittlerweile 9 Stück geworden. Wenn am Wochenende noch ein Gewitterregen dazukommt, dann wachsen sie bestimmt noch schön weiter.







    Und jetzt zu den Unbekannten. Ich habe versucht, die Lamellenpilze noch etwas genauer dar zu stellen.

    jüngere, diese waren am Mittwoch noch klein



    sogar aus den Winkeln der Treppenstufen kommen diese hervor.

    Geruch ist bei den kleineren kein besonderer wahrnehmbar, die größeren, älteren riechen unangenehm muffig. auf die Geschmacksprobe habe ich freiwillig verzichtet. Von der Konsistenz eher zäh und ledrig. Kann aber auch an der Trockenheit liegen.

    Und noch einen kleinen Unbekannten habe ich gefunden.




    Die haben auffallend weiß gesport. Waren auch nicht mehr die Jüngsten. Zerfielen förmlich schon beim Anfassen. Nur die zwei jüngeren Exemplare waren noch da. Der Hut hat in der Mitte einen Buckel. Was hier bei den Älteren eher rötlich erscheint, war in Natura eher grau. Geruch: ich habe nichts bedeutendes wahr genommen. Das muss aber nichts heißen, da meine Nase leider nicht viel taugt, was das Riechen anbelangt.

    Und hier dachte ich, Am Rotfüßchen-Standort doch noch ein Hortiboletus gefunden zu haben, aber irgendwie sah der von oben schon komisch aus.

    Und es war der erste schwarzblauende Röhrling für dieses Jahr.



    Und zum Schluß gab es diese als Belohnung für den kurzen und schnellen Feierabendtrip:






    So das wars auf die Schnelle als Nachtrag zur Mittwoch-Inspektion.

    Eichhörnchen war auch wieder da. Nüsse hatte ich vergessen-Eichhörnchen hat es aber nicht übel genommen.

    Zum Fotografieren war es wieder zu schnell und ich zu langsam.

    Alles in allem eine wunderbare kleine Naturoase mitten im Ort.

    Damit wieder viele liebe Grüße aus der Lausitz

    Ute

    Vielen Dank für Eure Antworten!

    Die letzte Pilz ist nicht Rotfuß , es gehet um ein von Filzröhrlinge . Hast du noch Bilder von Unbekannte Lamellenpilz


    LG beli !

    Hallo Beli,


    diese Röhrlinge sind bei mir verdammt variabel. Hier tendiere ich aber eher in Richtung Pablo - Hortiboletus. Einmal zeigt er sich starkblauend, dann wieder mit dem rosa-rot Ton am Hut/Schnittbild. Oder sollten zwei Unterarten auf wirklich engstem Raum ( ca. 10-20 m² abgeschirmt nach außen durch Mauern) wachsen? Da das Mikroskopieren nicht mein Ding ist, reicht für mich die Bestimmung als Hortiboletus, was ja, wie Pablo schon angeführt hat, letztendlich auch ein Filzröhrling ist. Und für die nicht so bestimmungsgewandten Mitleser, wie mich, eben ein Rotfüßchen.

    Aber das scheint ein interessanter Fall zu sein - ich werde da ein besonderes Auge auf die Fruchtkörper haben und diese das nächste Mal "ordentlich" vorstellen. Ich schaue gleich heute noch mal mit vorbei.


    Schwer zu sagen ( nicht optimale Bild für Bestimmung ) aber meine das dein unbekannte Lamellenpilz Hypholoma lateritium ( etwas ausgeblassen ) ist


    LG beli !

    wie gesagt - ich schaue heute noch mal mit vorbei und versuche die Pilze genauer zu fotografieren. Dieses Mal ohne Hund - aber mit Nüssen fürs Eichhörnchen - das wartet nämlich drauf - und auch die anderen kleinen Wiesenpilze vor zu stellen, falls sie noch da sind.


    Hallo Jörg

    es geht doch :daumen: , sogar mit den Flockis. Für saubere Perlpilze braucht es viel mehr Regen und wärmere Temperaturen. Bei den ersten beiden Knollibildern sollte es sich um Graue Wulstlinge handeln, der Rest sind alles Perlpilze. Wegen den kleinen Sommersteinis beneide ich dich. Wenn mein Bein wieder mitspielt muß ich auch einmal meine Plätze besuchen.

    das sind auch bestimmt die Grauen - ich fand sie aber so schön mit dem gleichmäßig geschipperten Hut, dass ich sie stehen ließ. Da fast daneben auch die dunkleren "Parkperlpilze" wachsen, war ich mir nicht so sicher. Ist auch nicht schlimm. Spätestens beim Entnehmen sieht man ja, wer es ist.

    Da ich heute für Beli noch mal vorbei schaue - werde ich versuchen, Deinen Neid noch ein bisschen an zu stacheln und die Sommersteinis noch mal fotografieren - mal sehen wieviele und wie groß sie seit vorgestern geworden sind. Vorausgesetzt Waschbär, Marder und Co. treiben es nicht gar so bunt auf dem Areal, dass sie alles zerstören. Aber nach meiner Erfahrung - bei dieser Gewitterschwüle sind sie leider voller Proteine, so dass sie zur Sicherung der Nachkommen stehen bleiben dürfen.


    LG aus Sachsen

    Ute

    Hallo liebe Forianer,

    nachdem Jörg von seiner erfolgreichen Parktour berichtet hat, hatte ich diese komische Unruhe in mir und auch so ein Kribbeln in den Fingern und Füßen.

    Als erstes wieder einen Blick auf unser Ombrometer - Niederschlagsmäßig haben wir zwar feinen Landregen abbekommen, aber die Menge war nicht allzu viel, aber besser wie nüscht.


    Als erstes war ich nach längerer Zeit gestern nach Feierabend meinen Hauswald besuchen. Dieser liegt auf meinem Arbeitsweg und es fällt mir täglich schwerer, ohne an zu halten, daran vorbei zu fahren. Im Wald und den Baumkronen ist es noch erschreckend trocken. Und die Wildschweine haben vor allem unter den Buchen ganze Arbeit geleistet. Es ist gegenüber meinem letzten Besuch sehr viel aufgewühlt und zerwühlt. Aber ganz umsonst war der Besuch doch nicht! Ein kleiner Flocki hat sich schon hervorgetraut! Wo die Baumkronen etwas lichter sind und der Regen doch den Waldboden errreicht hat.

    Zwar noch klein - aber immerhin



    Sonst war noch nichts zu finden. Aber auch das wird noch.

    Weiter ging es auf meinen Kirchhof. Das ist ein parkähnliches kleines Gelände vor der Kirche, wo auch bis jetzt keine Gräber standen. Dort wartete eine Überraschung auf mich.

    Als erstes etwas unbestimmbares. Vom Fühlen her ein Täubling. Der blieb stehen, so dass er auch unbestimmt bleibt.


    Und dann gings los: Graue Wulstlinge oder dunkle Perlpilze, beide Arten gibt es dort. Da ich alle Pilze stehengelassen habe, unterblieb die genaue Bestimmung.


    Und dann jede, aber wirklich jede Menge Perlpilze in allen Wachstums- und auch Verwesungsstadien, leider total vermadet:







    und noch ein Kuriosum - was oder wer bin ich? ;)


    Dem war es wahrscheinlich doch irgendwie zu trocken..:grolleyes:


    Und noch was Unbekanntes für mich - hier muss ich noch viel Lernen:gnicken:


    Und jetzt das Beste! Die ersten Sommersteinpilzknubbel sind in Sicht! Zwar noch gaaanz klein - aber sie kommen! Hier habe ich mich gefreut! Zwar werden sie bestimmt auch mit durch die kommende Gewitterschwüle mächtig vermaden und nicht zu Pflücken sein - aber das Beste ist doch, dass sie Wachsen!

    Das Bild ist vergrößert - mit von unten fotografieren war noch nix, da war noch nix da.


    Und was noch Kleineres dazu.


    Und zum Schluß noch die ersten Rotfüßchen. Zwar auch ganz doll bewohnt, aber auch diese wachsen jetzt.



    Wenn ich bedenke, dass mein Kirchhof nur relativ wenige Quadratmeter groß ist, ist die Artenvielfalt dort überraschend. Es gab noch ein zwei kleinere Wiesenpilze mehr, aber diese konnte ich nicht mehr ablichten, weil der Hund unbedingt mit einem Eichhörnchen spielen wollte. Nur das Eichhörnchen wollte nicht so recht mitspielen. Zum Fotografieren - nur mit dem Handy - waren beide aber zu schnell.

    Ich hoffe, euch hat mein Rundgang etwas gefallen und damit viele liebe Grüße aus der Lausitz

    Ute

    Hallo Jörg,

    vielen Dank für Deine Bilder der schönen Funde. Bei mir auf dem Kirchhof haben sich bis jetzt nur die Perlpilze gezeigt. Die waren zwar zahlreich, aber weder schön noch fotogen, geschweige etwas zum Ernten. Die Knubbel kamen gar nicht erst richtig aus der Erde vor Maden und teilweise auch gleich schon mit (Schimmel-) Pilz-befall. All die anderen, wie die Hexen, Täublinge, Goldröhrlinge, Hasenröhrlinge, Rotfüßchen, das Goldblatt etc. und auch die Sommersteinis lassen alle noch auf sich warten. Und noch ein paar Maipilz-Nachzügler hatte ich entdeckt. Zum Ernten zuwenig und bestimmt auch wurmhaltig. Deshalb durften die auch stehenbleiben. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf und habe einen Grund, aller paar Tage mal nach zu schauen. Und da wir fast in der gleichen Klimazone liegen - was sind schon ca. 100 km? muss es auch bei mir bald losgehen.

    Und im Stadt-/Dorfgebiet hat unsere Stadtverwaltung "meine" Pilzpartner-Bäume ganz kulant gefällt. Keine Espen mehr, welche mir regelmäßig schöne Espenrotkappen lieferten und auch die großen Birken sind weg. Die Bäume waren eigentlich gesund, vielleicht mussten sie vorbeugend wegen eventuellen Sturmschäden weichen, oder waren einfach nur "zu Groß" fürs Stadtbild. Keine Ahnung - ist nur schade drum. Wie lange so ein Baum braucht, um groß zu werden, nur um dann schnöde gefällt zu werden, weil.....

    Und auch ein kerngesunde Eiche vom Straßenrand - stand sie zu nahe am angrenzenden Feld oder am Straßenrand? - keine Ahnung -, an welcher ich seit bestimmt über 30 Jahren regelmäßig vorbeigefahren bin und mich jedes Jahr gefreut habe, wie gleichmäßig und kräftig in der Krone sie wieder ein Stück gewachsen war, die als kleines Bäumchen die Straßenrandgrasmahd überlebt hat, mußte jetzt mit sterben und wurde einfach gefällt. Es ist ein Jammer.

    So wird es bei mir im Ort mit den Parkpilzen langsam weniger - aber ich habe ja noch den Kirchhof wirklich unmittelbar vor der Haustür - 200m zu Fuß! Auch wenn dort jetzt - noch - nicht all zu viel wächst.

    Und ich freue mich schon auf Deinen nächsten Bericht!

    Viele liebe Grüße aus der Lausitz

    Ute

    Ich kanns nicht wissenschaftlich begründen - und doch bleibe ich bei meinem Bauchgefühl - der Eichen- und/oder Laubwaldrotkappe. Die rötliche Schuppung des Stieles ist im jungen Stadium nicht immer schon ausgeprägt. Die kommt erst noch, wenn der Pilz weiter wächst. Ich habe auch eine zwar schwach, aber doch leichte überhängende Huthaut wahrgenommen, in der Vergrößerung. Auch die bräunlich rote Verfärbung bei Nässe und im Schnittbild bei längerem Liegen spricht m. E. dafür. Aber ich glaube, ohne scharfes Glas bleibt es hier beim Orakeln.


    Liebe Grüße aus Sachsen

    Ute

    Hallo Marcus,


    ich bleibe bei meinem Anfangsverdacht, den ich auf den ersten Blick hatte, da von Laubmischwald die Rede war - eine junge Eichenrotkappe. Habe diese auch schon mit dem nicht typisch roten, eher bräunlichen Hut gefunden. Zeitpunkt des Fundes kommt auch hin. Und auch die Merkmale des jetzt gezeigten Schnittbildes.

    Ich lasse mich aber gern von den Leccinum-Fachleuten eines Besseren belehren.


    Liebe Grüße aus Sachsen

    Ute

    Hallo Jörg,

    tja mit den Pfifferlingen hat es mein Hauswald nicht so:(;). Zumindest nicht die Ecke, welche ich regelmäßig aufsuche. Die einzige Art, die ich dort kurioserweise ab und zu finde, ist der Cantharellus pallens - der blasse Pfifferling - . An einer bestimmten Stelle, meistens nur als Einzelexemplare, die aber dafür als Monster, ca. bis 10cm hoch, Hutdurchmesser auch ca. 6-8cm und Stieldurchmesser ca. daumendick und vom Fleisch her ganz fest. Aber im Umkreis dieser Stelle habe ich noch nie Flocki´s gefunden:(

    Also muss ich doch, sobald es die Arbeitszeit zuläßt, das Buchenrevier aufsuchen. Aber das Gute daran ist, dass bei uns nicht viele Pilzsammler den Flocki mitnehmen - die meisten haben wahrscheinlich Angst wegen dem Satansröhrling. Ist auch gut so. Für die anderen und für mich.;)Und um diese Jahreszeit ist man noch allein im Wald. So dass die Flocki´s auf mich warten - wenn sie denn mal wachsen.

    Liebe Grüße

    Ute

    Hallo Jörg,


    das sind ja schon phantastische Funde, welche du in unserer sächsischen Steppe gemacht hast!:thumbup:

    Angestachelt von Deinen und Nobi´s ersten Flocki-funden habe ich gestern auch meine erste Pilz-Guck-Runde über den Kirch- und Friedhof gedreht. Und auch mit Erfolg. Allerdings nicht so schöne Pilze und so viele Arten. Eigentlich wollte ich nach den Hexen schauen, aber diese habe mich verhext. :gkopfkratz:Wenn ich bewußt nach ihnen schauen gehe, finde ich definitv keine. Aber wenn ich nicht auf Flocki´s aus bin, dann stolpere ich regelrecht drüber. Das geht jetzt schon die letzten Jahre so.

    Ich fange mal mit unserem Niederschlags-Ombrometer an:

    hier wage ich zu behaupten, dass wir hier östlich von euch- aber nur ausnahmsweise - sogar ein bisschen mehr von dem kostbaren Nass von oben abbekommen haben. Sonst regnet es sich immer westwärts mehr ab und je weiter ostwärts, um so weniger wird es. Ist zwar von der Literzahl nicht das meiste, aber es war allerfeinster Landregen, wo sogar unter den Bäumen und Hecken was angekommen war. Aber das reicht natürlich bei weitem noch nicht aus. Ist aber besser als nix.

    Jetzt zu meinen Funden:

    Die ersten Perlpilzknubbel sind da! Hier habe ich mich gefreut! Sehen vielleicht etwas komisch aus, sind aber wirklich Perlpilze. Habe sie mir genau angeschaut, natürlich ohne sie zu beschädigen oder raus zu nehmen. Die dürfen weiter wachsen. Sie wachsen auch jedes Jahr an der gleichen Stelle.



    Denn wenn die bei uns auf dem Kirchhof anfangen zu wachsen, lassen die Sommersteinis nicht mehr lange auf sich warten!

    Als nächstes ein paar überständige Maipilze. Die Maipilze dieses Jahr waren wahrscheinlich wie überall, sehr, sehr proteinhaltig. So dass diese nur im Labor landeten.



    Und zum Schluss noch ein erster, wahrscheinlich Kahler Krempling, eben ein Krempling halt. Habe ihn auch vorsichtig inspiziert und er hatte drunter den typischen Hutrollrand und die wachsen auch immer an der gleichen Stelle.



    Ich habe mich jedenfalls mächtig gefreut, dass der Regen ausgereicht hat, doch ein paar Großpilze hervor zu bringen. Es sind immerhin 3 Arten!

    Trotzdem habe ich noch die berühmte Pilzunruhe in mir, in meinem Hauswald, im Buchenrevier nach den ersten Flocki´s Ausschau zu halten. Obwohl, wenn ich speziell danach suche: siehe oben...:gnichttraurig:


    Damit viele liebe Grüße aus der Lausitz

    Ute

    Auch von mir ein Hallo in die Runde,


    also mit den Zecken sehe ich das mittlerweile ganz pragmatisch. Gegen FSME bin ich regelmäßig geimpft und Borreliose bin/war ich positiv getestet. Ich achte auf die Kleidung, die ich dann schon am Waldrand ausziehe und kräftig ausschüttle und dann wieder anziehe. Mit dem Einsprühen lasse ich mittlerweile, weil kein Mittel so recht geholfen hat. Wenn sich eine Zecke festgebissen hat, die wird entfernt und der Fleck wegen der Rötung beobachtet. Ich muss allerdings bei meiner Hausärztin ab und zu einen Borreliose-Bluttest machen, wie die Werte sich entwickeln. Mittlerweile hole ich mir die Zecken auch schon bei mir im Garten und dort bewege ich mich im Sommer nicht im Vollkondom. Und abends beim Duschen wird der Körper einer genauen Inspektion unterzogen. Irgendwie scheinen die Zecken wahrscheinlich durch den Klimawandel jetzt mit dazu zu gehören. Also was solls - ich muss mich mit den Spinnentieren irgendwie arrangieren.

    Und bei unserer Fellnase hat mir unser Tierarzt sogenannte Floh- und Zeckentabletten empfohlen. Es sind immer zwei Tabletten in einer Packung. Eine Tablette wirkt ca. 3 Monate. Ich gebe sie immer Anfang April und Anfang Juli. Damit kommen wir sicher über die Sommersaison. Ich sehe zwar ab und zu eine Zecke und bei Freundschaftsbegegnungen mit Igeln auch ab und zu einen Floh in Fell krabbeln, aber die beißen sich nicht fest und fallen wieder ab. Da muss ein Wirkstoff drin sein, den die Biester geruchs- und geschmackmäßig gar nicht mögen. Ist allerdings nicht ganz preiswert, der Spass. Die Tabletten gehen nach Körpergewicht und kosten so ab 50 Euronen aufwärts. Aber mit tat unser Wuffi leid, der die Zecken auch immer eingesammelt hat und durch das Jucken der Bisse, diese teilweise wieder aufgekratzt hat. Und ich habe bei Wuffi bis jetzt keinerlei Nebenwirkungen festgestellt, wie z. B. beim Impfen, wo sie mit etwas Durchfall und allgemeiner Mattigkeit den nächsten Tag reagiert.

    Damit viele liebe Grüße aus der Lausitz

    Ute