Beiträge von Jikela

    Juhuuuu,


    auch der Dresdner Raum kriegt endlich was ab - bis jetzt die Nacht und heute vormittag bei uns15 Liter!!! Aber fürn Wald immer noch zu wenig. Ist noch nicht mal richtig am Boden angekommen. Und heute endlich mal nicht mehr im Garten Gießkanne schwingen!


    LG

    Ute

    Hallo Richi,

    habe selbst mal viele Jahre im KiGa gearbeitet und weis, dass man nicht alle Stifte jede Sekunde im Auge behalten kann. Aber Bekämpfung ist der falsche Ansatz. Pilze gehören zur Natur und zur Umwelt dazu, wie alles andere. Auch wir hatten Pilze auf dem KiGa-Gelände. Eine interessante Beschäftigungsstunde mit den Erziehern und Kindern draußen, wo Pflanzen und Pilze erklärt werden, dass es da auch giftige gibt, man nicht alles in den Mund steckt etc. - siehe Antworten oben - ist in meinen Augen der richtige Ansatz. Im Raum Dresden haben wir Pilzberater, welche schon Kindergruppen auf sehr schöne Weise Pilze näherbringen. Vielleicht gibt es bei euch auch solche Leute?

    In unserem KiGa haben wir damals draußen im Gelände mehrere Naturstunden mit Gärtner und Förster (mangels Pilzberater) abgehalten, mit allen was wächst und kreucht und fleucht im KiGa-Garten und selbst die größten Rabauken haben nichts mehr in den Mund gesteckt und hatten Ehrfurcht und Achtung vor der Natur.


    Viele liebe Grüße

    Ute

    Regen, ach ja, was ist das? So sah bei uns im Großraum Dresden nicht nur in den letzten 7 Tagen aus:


    Aber als hoffnungslose Optimisten schwingen wir weiter im Garten fleißig die Gießkanne und irgendwann kriegen auch wir wieder welchen ab.

    Danke für die schönen Bilder! (Vor ein paar Jahren hätte man uns noch für bekloppt gehalten - Regen und Regenbilder im Sommer schön zu finden!)


    LG

    Ute

    ich schließe mich meiner Vorrednerin an - wunderschön! :gbravo:

    Auch meine Glockenblumen wachsen, wo sie wollen und wenn es in den Rosen ist. Nur dem Habichtskraut musste ich mittlerweile etwas Einhalt gebieten - das wurde zu üppig und platzbeanspruchend.

    LG

    Ute

    Hallo Grüni/Kagi,


    natürlich hast Du recht - ist die Heidenelke. Ich war hier etwas zu vorschnell und hatte nicht genau hingeschaut. Aber immerhin habe ich 50% für Dianthus.;)


    Übrigens finde ich das Forum immer toller, nicht nur, dass man über Pilze eine Menge lernen kann, sondern auch noch über Pflanzen. Danke Dir noch mal!:daumen:

    LG

    Ute

    Hallo Norbert,


    ich bin mir nicht ganz sicher - auf alle Fälle eine Dianthus - Nelkenart. Ich tippe auf die Pfingst-Nelke - Dianthus gratianopolitanus.

    Und bei uns ist mittlerweile höchste Waldbrandwarnstufe - da gehe ich lieber nicht mehr in den Wald, wenn es nicht unbedingt sein muss. Es ist zwar vom Sachsenforst noch kein Verbot ausgesprochen, aber als Empfehlung, die Wälder nicht mehr zu betreten.


    LG

    Ute

    Hallo RudiS,


    keine Bange, da wurde 1736 zur Kirchenbaufertigstellung rechts und links jeweils eine schöne Eiche gepflanzt. Und dessen Wurzeln nehmen jetzt die Treppe im wahrsten Sinne des Wortes auseinander und an den gesunden Bäumen, bzw. deren Wurzeln vergreift sich nicht so schnell jemand. Zumal wir noch die Möglichkeit haben, andere Kircheingänge zu benutzen.

    Übrigens, falls jemand die Romanverfilmung "Der Turm" mit Jan-Josef Liefers auf dem Schirm hat - die Hochzeits-, bzw. Kirchenszenen wurden bei uns gedreht............ War für unser Dorfstädtchen und auch für unsere Kirchengeschichte ein besonderes Highlight..............


    LG

    Ute

    Sieht für mich aus, wie Phylloporus peltieri, das Europäische Goldblatt. Würde ich auch sehr gerne mal finden.


    Grüßle

    RudiS


    sehe ich auch so. Schöner Fund hatte ich schon 2-3 Jahre nicht mehr in der Hand. :)

    Hallo RudiS und Hallo Stefan,


    vielen Dank für Eure Bestimmung. Ich bin ehrlich - von diesem Pilz habe ich bis heute noch nichts gehört. Langsam bin ich auch "stolz" auf "meinen" Kirchhof, der sich wahrscheinlich zum Eldorado für nicht so häufige Pilzarten entpuppt. Es ist schon eine beachtliche Anzahl an Röhrlingen - aber auch Lamellenpilze sind reichlich vertreten, die ich dann je nach Erscheinen auch hier vorstellen und wenn möglich, auch bestimmen lassen möchte. Und wie gesagt, seit die Hauptzugangstreppe gesperrt ist, kommt dort kein Kirchgänger mehr lang und ich habe die Pilze für mich alleine. Ich konnte mir jetzt sogar getrauen, die Sommersteinis noch ein zwei Tage stehen zu lassen, bis sie die richtige Erntegröße hatten. ==stein Und sie waren alle noch da!


    LG

    Ute

    Ein Hallo an alle Pilzfachleute,


    ich möchte für mich mal dokumentieren, was es alles für Pilze bei uns auf dem Kirchhof (vor der Kirche - ohne Gräber) und auf dem Friedhof gibt. Ich habe schon eine beachtliche Liste zusammen, vor allem die Speisepilze. Auf dem Kirchhof sind es nur ein paar Quadratmeter, aber die Artenvielfalt ist überwältigend. Gefunden und natürlich auch verspachtelt wurden schon:

    Pfifferlinge unter einer Blutbuche im Moos - jedes Jahr bei ausreichender Feuchtigkeit

    Rotfüßchen

    Sommersteinis

    Perlpilze

    Goldröhrlinge

    Schwarzblauender Röhrling - der ab diesem Jahr stehen bleibt

    Hasenröhrlinge

    Flockis

    Netzhexen

    Riesenbovist und Anis-Champignons - diese allerdings seit ein paar Jahren schon nicht mehr

    und jedes Jahr auch dieser Kandidat, wo ich keinen blassen Schimmer habe, wer er ist:

    Hutoberfläche: Sieht genauso und fasst sich genauso an wie beim schwarzblauenden Röhrling - ich fasse jetzt immer vorsichtig unter den Hut, ob Lamellen oder Röhren da sind. Bräunliche Farbe - etwas samtig.

    Geruch: unbedeutend - ganz leicht angenehm pilzig

    Geschmack: habsch mich ni getraut

    Lamellen: schönes gelbgrün, beim Älterwerden oder eine Weile nach Berührungen bräunlich werdend.

    Fleisch: Feste Konsistenz - beim Stieldurchschneiden schon fast zäh

    Vorkommen/Umfeld: nicht so oft - fast immer gesellig zu zweit oder dritt. Parkähnliche Landschaft mit Rhododendron, Blutbuche, Linden, Lärche und Deutscher Eiche. Normalerweise sonst so ab Juli/August - je nach Wetter. Diese Jahr besonders zeitig.

    Könnt ihr mir hier weiterhelfen?

    Ich muss nach wie vor die schlechte Bildqualität entschuldigen - ist leider nur das Handy.

    Vielen Dank schon mal und jetzt die Bilder:


    LG

    Ute

    Hallo Rotfüßchen,


    auch ich kann die klassische Verwechslung hier beitragen.

    Anfang der 70er Jahre auf dem Zeltplatz in Göhren auf Rügen. In dem Waldstreifen zwischen Göhren und Baabe. Als Kind habe ich mich da noch gewundert, warum die kleinen Steinpilze ein bisschen anders aussehen, als bei uns in Sachsen zu Hause. Ich habs auf den anderen Standort geschoben. Aber trotzdem ganz stolz auf dem Zeltplatz präsentiert! Und die Zeltnachbarn und Campingfreunde fingen an zu schmunzeln und zu lachen - und meinten nur, ich solle doch mal ein anständiges!! Stück kosten! Was ich natürlich auch gemacht habe. So gespuckt und gehustet habe ich bisher mein ganzes Leben nicht mehr! Ich hatte fast alles kleine, frischgewachsene Gallenröhrlinge erwischt, wo die Röhren noch nicht rosa waren. Und die wirklich bilderbuchmäßig schönen Pilze landeten - Gott sei Dank noch vor dem Braten - in der Mülltonne.


    Apropo bitter: Nicht nur Steinpilze - auch Pfifferlinge werden bitter, wenn man sie zu lange brät. Ist mir leider auch schon passiert.


    LG

    Ute

    Hallo Hubi,

    auch ich habe in unseren Wäldern - in der Massenei und auch zwischen Pulsnitz, Gage und Leppersdorf den Sommersteini noch nicht gefunden. Allerdings habe ich auch noch nicht direkt danach gesucht. Meine bisherigen Funde waren ausschließlich, wie von Hannes2 beschrieben, in diversen Parks und Grünanlagen. Ich freue mich immer über Zufallsfunde und suche solche Stellen dann immer wieder auf.

    LG

    Ute

    Beeindruckend Jikela, der erste Perli hat einen seltsamen Hut, darf der das?

    Hallo Wutzi,


    ja der darf einen seltsamen Hut haben - ist mit dem Handy ein bisschen schlecht getroffen. Und die Sonne noch dazu. Die waren wirklich ganz frisch gewachsen und wahrscheinlich ziemlich schnell, deshalb auch vom Hut her noch relativ hell. Aber dafür richtig feste Knubbel mit an der Stielbasis typischen einzelnen rötlichen Madengängen - aber nach einem knappen Zentimeter wegschneiden - da war der Stiel schon reinweiß und keine Maden mehr. Und waren lecker! Ich muss trotzdem auf dem Kirchhof aufpassen - denn dieses Jahr jetzt schon stehen auch daneben Grauer Wulstling und wahrscheinlich auch Pantherpilz. Habe diese aber stehen lassen, ohne genau zu untersuchen. Es sieht einfach schön aus, wenn auf relativ kleinem Raum viele Arten von Pilzen wachsen. Nur die sonst jedes Jahr verlässlichen Flockis und Netzhexen - davon ist noch keine Spur zu sehen.:rolleyes:

    Das sind ja Prachtstücke! :gbravo:

    Danke Grüni - und seit der Hauptaufgang zur Kirche wegen Einsturzgefahr der Treppe (die großen uralten Eichen haben mit ihren Wurzeln aus der Treppe eine Buckelpiste gemacht) kommt keiner mehr lang und ich habe die Pilze für mich alleine und kann sie auch noch schön beim Wachsen und Vergehen beobachten.==8

    LG

    Ute

    Ein Hallo in die große Pilzgemeinde,


    nach den Unwettern vom Pfingstmontag und vom Mittwoch kann ich auch aus Ostsachsen die neuesten Fundbilder von gestern von einem Teil der Sommersteinpilze, nur an der Stielbasis gering madig und ganz frischen - fast madenfreien Perlpilzknubbeln liefern. Vor allem kann ich euch neidisch ==18auf den Zeitrahmen machen - faktisch vor der Haustür (Luftlinie 100m) auf dem Kirchhof innerhalb von 10 Minuten. So ist eine Abendbrotpfanne ruck-zuck zusammen.Leider kann ich nur mit dem Handy fotografieren und wegen Kniebeschwerden auch nicht auf dem Boden rum krabbeln. Der Beitrag über die Arsenanreicherung der schwarzblauenden Röhrlinge hat mir sehr zu denken gegeben, so dass ich die ersten Pilze davon schweren Herzens habe stehen gelassen, obwohl ich diese als Speisepilze sehr schätze.==7 Ich hoffen nur, dass der doch sehr reichliche Verzehr davon in den letzten Jahren bei mir und meiner Familie nichts hinterlassen hat.

    Heute nach Feierabend ist ein kurzer Abstecher in den Wald zur Flocki-Stelle geplant - mal sehen, wie es dort aussieht.


    Damit viele liebe Grüße aus der Oberlausitz

    Ute

    Hallo Stefan,

    ganz spontan würde ich sagen: - armer schwarzer Kater - und dir gern ein paar tröstende Streicheleinheiten verpassen.......... :Kuschel:;)

    Aber wir Ü-Fü können dir sagen: Das ist vollkommen normal, wenn man soviel um die Ohren hat und es wird noch "besser"!! ==Gnolm7

    Übrigens sehe ich den Begriff alt als durchweg positiv an - ich hatte einen guten Bekannten, welcher trotz Krebserkrankung unbedingt noch seinen 50. Geburtstag erleben wollte und es bis kurz vorher doch nicht mehr geschafft hat. Er konnte unsere Alt-Motzerei überhaupt nicht verstehen. Er meinte nur: Seid dankbar und froh über jedes Jahr, welches ihr älter werden durftet und genießt es. Und das habe ich mir zum Motto gemacht. Und damit hat das Älterwerden auch einen guten positiven Sinn bekommen und das Thema Falten und graue Haare ist sowas von nebensächlich geworden.....g:-)

    Und du brauchst dich überhaupt nicht zu entschuldigen! Hast du gar nicht nötig und ich wäre froh, wenn ich Dein Wissen hätte!==Pilz24

    LG

    Ute

    Vielen Dank für Eure schnellen Antworten.

    Habe mal versucht, den Stiel ab zu lichten, was bei den schon etwas eingetrockneten Exemplaren mit dem Handy gar nicht so einfach ist. Aber ich glaube, so richtig kann man trotzdem nichts erkennen. ein Anflug von Natterung ist da, aber........... ich war mir eben auch nicht sicher, ob noch Winter- oder schon Maiporling.

    LG

    Ute



    Hallo Ihr Lieben,

    gestern nachmittag war ich mal wieder mein Lieblingswaldstück inspizieren, was sich pilzmäßig so tut. Leider war gar nichts zu entdecken - die Trockenheit vom vorigen Jahr und auch den trockenen April dieses Jahr haben die Niederschläge bis jetzt noch lange nicht wett gemacht. Auch in meinem kleinen Buchenwäldchen bleiben die insgeheim erhofften Flockis noch aus. Es ist doch noch ganz schön trocken. Auf dem Rückweg fand ich dann diese kleinen Gesellen - leider auch schon etwas trocken. Gewachsen auf einem Stück Buchen-Totholz. Geruch trotz Schnupfennase angenehm pilzig. Konsistenz zäh ledrig. Geschmack - nicht getestet. Hutoberfläche nicht glatt - fast sich etwas filzig an. Hutränder auch ein klein wenig fransig, bzw. filzig. Liege ich hier mit dem Mai-Stielporling richtig?

    Bitte die Bildqualität zu entschuldigen - da ich nur mein Handy zum fotografieren habe.



    Vielen Dank für Eure Hilfe und viele Grüße aus Sachsen

    Ute

    Hallo Stefan,

    ich bin so frech und frei und möchte Dir ganz öffentlich zu Deinem heutigen Geburtstag gratulieren und Dir ganz dolle Danke sagen, für Deine unermüdliche Arbeit in allen Bereichen zum Thema Pilze und auch hier im Forum. Ich bin dir heute noch dankbar, dass Du mich aufs Forum aufmerksam gemacht hast und ich jetzt auch ein Mitglied der großen Gemeinde bin. Also, alles, alles Gute und mache einfach weiter so und bleibe so wie du bist.

    Damit viele liebe Grüße und dir eine wunderschöne Feier

    Ute

    Hallo Mausmann,


    vielen Dank für die Antwort. Deine Süssen Maiküsschen klingen super lecker und die werde ich heute abend ausprobieren! Auch ich mag die Maipilze sehr, denn es sind für uns die ersten Pilze in der Saison, welche eine richtige Pfanne ergeben. Sachsen ist leider kein Morchelland. Und geschmacklich sind sie auch gut. Und Mann hat sie auch schon so oft mitgegessen und "mault" doch wieder jedes Jahr. Mal sehen was er heute abend dazu sagt.


    Damit viele liebe Grüße aus Sachsen zurück

    Ute

    Ein Hallo in die große Forianer-Runde,

    nachdem ich schon fast enttäuscht mit Enno geschrieben hatte, dass bei mir in Ostsachsen dieses Jahr die Maipilze noch nicht wachsen, war ich gestern genauer nachschauen - und siehe da, nachdem ich eine dicke Laubschicht vorsichtig beiseite geschoben hatte, kamen sie alle herzu. Deshalb auch die ungewöhnlich langen Stiele, da sie sich erst durchs Laub durchschieben mussten. Nach dem putzen waren nur ein paar madig und überständig, welche ins Labor gehen.

    Der große Teil soll heute abend in der Küche verarbeitet werden.

    Nun unkt mein Mann immer noch nach schon so vielen fast Jahrzehnten, wenn ich mit Pilzen komme, welche nicht dem Standard von Marone, Steinpilz und Co. entsprechen, was das denn schon wieder für ein "Mist" sei und da die Maipilze außerdem noch sehr intensiv riechen - aber halt bloß nicht klassisch nach Pilz ist Mann immer noch skeptisch. Nun wollte ich ihn heute abend mal mit einem leckeren Pilzgericht überraschen. Mir persönlich schmecken sie auch schon schön kross in Butter gebraten.

    Vielleicht hat jemand noch ein besseres Rezept?

    Vielen Dank und viele Grüße

    Ute

    Hallo Enno, vielen Dank auch für Deine schönen Bilder.

    Mich würde interessieren, wo ungefähr du die Maipilze gefunden hast. Ich war gerade gestern bei uns in "Gage" schauen, ob an "meinen" Maipilzflecken schon was zu sehen war. Aber da war von den Maipilzen noch keine Spur zu entdecken. Ich finde sie seit vielen Jahren immer wieder an den gleichen Stellen und das wäre dieses Jahr wirklich das erste Jahr, wo sie nicht kommen würden. Zumal ich sie nicht nur für die Pfanne hole, sondern die Pilze gehen auch jedes Jahr als Dauermonitoring ins Umweltlabor zur Umweltradioaktivitätsanalyse.

    Aber ich gebe die Hoffnung noch nicht auf.

    Damit viele liebe Grüße aus Großröhrsdorf

    Ute

    kurz Moin aus Sachsen,

    versinken auch gerade im Schneechaos................ und als absoluter Krtek (Maulwurf)-fan - bedingt durch Kind- und der geographischen Nähe zu CZ (nicht nur wir - auch unser Auto hat ab und zu mal Durst)

    Krakonos (Rübezahl) gehört ins Riesengebirge.


    Damit na shledanou aus Sachsen und LG

    Ute

    Eine Rosskastanie oder eine Welsche Nuß, oder auch Vogelbeere.

    Hallo Tuppie,


    nur noch mal kurz dazu - bei Rosskastanie bitte mit beachten, wie weit in der Nachbarschaft die Miniermotte schon verbreitet ist. Die sorgt für schon im Sommer zeitiges Blattabsterben und schwächt natürlich den Baum und hat vor allem keine natürlichen Feinde, da aus dem Süden eingeschleppt.

    Die Walnuss ist relativ anspruchslos, wächst fast überall (bei mir Dank Eichhörnchen jetzt auch im Garten). Und die Edeleberesche (nicht bittere Vogelbeere) ist auch relativ anspruchslos und wächst ziemlich schnell und vom Baumhabitus relativ schlank, aber steil nach oben und kann nicht nur zu Allohol veredelt werde. Auch der herbe Saft und der Mus davon im Sommer unter Quark gerührt ist äußerst lecker und noch dazu sehr Vitamin-C haltig. Schon als Kinder waren wir (im Oberlausitzer Dialekt) ganz verrückt nach Äbschenquark und -saft.


    Damit noch mal viele Grüße aus Sachsen

    Ute

    Habt Ihr denn einen alternativen Vorschlag für mich?

    Hallo Tuppie,


    ich würde mich von Uwe58 anschließen. Als Äppelgärtner habe ich in meiner Nähe eine wunderschöne Streuobstwiese, welche ich von oben und von unten beernte. Die alten Apfelbäume stehen allerdings auch schon mindestens die 2., wenn nicht gar schon die 3. Generation. Es ist u. a. der Klarapfel (Auguster), Jacob Lebel, Kaiser Wilhelm, Berner Rosen, grüne Boskopp usw. So dass ich von Juli an bis je nach Wetter in den Dezember hinein immer frische Äpfel habe. Und Dank Nachbars Pferde und Schafe, welche dort weiden, gibt es auch ein reiches Pilzvorkommen. Durch Birken und Eichen am Rand die verschiedenen Birkenpilzarten, Rotkappen, ab und zu auch mal nen Steinpilz, Ziegenlippen, Rotfüßchen, an alten abgestorbenen Bäumen Schwefelköpfe und vor allem dieses Jahr fast in Massen - die Wiesenchampignons. Es ist eine ziemlich große Wiese mit alten Hochstämmen.

    Aber für so eine Wiese braucht man ein großes Terrain und man sollte auf jeden Fall einen Fachmann konsultieren, da Apfelbäume Fremdbestäuber sind und nicht jede Apfelsorte jede Apfelsorte befruchtet. Und auch auf die Unterlage (schwach wachsend oder stark wachsend) kommt es an, worauf die Apfelsorten veredelt sind. Deshalb auch Hut ab vor unseren Altvorderen, die so etwas angelegt haben - dazu braucht man ein sehr gutes Obstbaumwissen.

    Und so richtig davon hat dann auch erst die 2. Generation etwas, da Hochstämme sehr langsam wachsen - dadurch auch schön alt werden. Anders als die zur jetzigen Zeit bevorzugten Viertelstämme und Spindeln, welche nach ca. 20 Jahren erschöpft sind.


    Ergo: Ich würde auch zu Obstbäumen tendieren, statt zur Eiche. Und die alten Sorten sind, zum richtigen Zeitpunkt geerntet, auch noch gute Lageräpfel. Bei mir im Keller bis April/Mai.


    Damit viele Grüße aus Sachsen und irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Gnolme auch langsam Sachsen erobern. Irgendwie raschelt und schmatzt es bei mir in der Vorratskammer was von gnecker Gnesdner Gniststollen und Gnulsnitzer Gneffergnuchen und lacht leise, dass der letzte Gnollen nie und nimmer bis Ostern reicht! ==Gnolm10==Gnolm10

    Und für eine Teilnahme am APR muss Gnute gnoch gnehr gniehl lernen!!


    Ute