Beiträge von Jikela

    Ein morgendliches Hallo an alle,


    ich hätte ja gar nicht gedacht, dass "mein" Leinöl so eine Diskussion auslöst. Ich finde es aber toll. Noch ne Anmerkung dazu: Auch bei uns auf dem Hof wurde das Leinöl als Firnis genutzt, wenn es schlecht geworden war. Da hatten dann im Laufe der Zeit diverse Stalltüren u.ä. auch einen schönen Gelbstich.


    Und falls Alex heute mitliest:

    Alles, alles Gute und die besten Wünsche zum heuten Ehrentag!==konfetti==PremiereUnd ich glaube, ich kann im Namen vieler sprechen: wir wünschen uns noch viele schöne Beiträge von Dir!


    Viele Grüße aus Sachsen

    Ute

    Es kommt ja noch viel schlimmer!!!!!

    Da trifft man vor vielen Jahren auf ein junges Reh im Wald, welches in so eine verrostete Büchse getreten war und schon lahmte, weil die Büchse um den Fuß hing und sich im Fleisch verhakt hatte und und und. Da blieb nur eines übrig, dem zuständigen Förster, bzw. Jagdpächter Bescheid geben, der das Reh dann abgeschossen hatte (ich hoffte es damals zumindest), da es sich nicht einfangen und damit behandeln lies!! Da steht man im Wald, es kullern die Tränen vor Wut und Mitleid und man kann nicht helfen!

    Es ist nur schade, dass man solche Umweltsünder schlecht zu fassen bekommt. Ich wäre für Hände abhacken mit einem ganz stumpfen Beil und ganz langsam und dann laufen lassen, so a la Mittelalter. Entschuldigung, aber diese Bilder haben sich bei mir festgebrannt. Es sind immer Unschuldigen, die drunter leiden.

    Trotzdem viele liebe Grüße aus Sachsen

    Ute

    OHHH Jam,Jam

    Alex das ist gemein ;) - so lecker Bärlauchquark vorgesetzt zu bekommen, noch dazu vor dem Mittagessen und bei uns wächst der Bärlauch noch nicht ;(. Aber ich gehe heute Nachmittag gleich noch mal in Nachbars Garten unter den Erlen nachschauen - dort habe ich es nicht weit und Nachbar freut sich über ein Schwätzchen..... :)

    Das mit dem Leinöl habe ich übrigens von meinen Großeltern und Eltern vom Bauernhof. Zur Kartoffelernte wurde früher noch das Kartoffelkraut auf dem Feld verbrannt (wegen der Kartoffelkäfer und deren Nachwuchs). In dem Feuer, bzw. in der heißen Asche wurden dann ein paar Kartoffeln reingeschoben zum Garen und dann mit dem Taschenmesser gepellt und nur mit etwas Salz und frischem Leinöl gleich auf dem Feld als Mittagessen gegessen... Entgegen sämtlicher heutigen Hygienevorschriften brauchten wir keine Händewaschen (Dreck reinigt bekanntlich den Magen ;))und gegessen wurde gemeinsam aus einer Schüssel, wo die Kartoffeln getitscht (eingetunkt) in das Öl wurden. Für uns Kinder damals das Paradies! Und heute noch ist es eine Lausitzer Spezialität mit Quark.

    Es freut mich, dass es dir geschmeckt hat! Und deinen Bärlauchsalat werde ich auch noch ausprobieren.


    LG aus Sachsen

    Ute

    Hallo Dieter und Stefan,


    wie immer ein grandioser und toller Bericht, den ich als hauptsächlich stiller Mitleser genossen habe.:)


    Nun auch noch mein Senf zum Leccinum. Diese Rotkappe hatte ich tatsächlich auch schon in den letzten 30 Jahren genau 2x in einem reinen Fichtenwäldchen gefunden, welches leider vorigem Jahr der Borkenkäferrodung zum Opfer fiel. Sie sah bei mir genauso aus. Mit dem etwas dunkleren Rot im Hut und noch nicht ausgeprägten schwarzen Schuppen am Stiel. War aber schon eindeutig als Leccinum zu identifizieren. Damals habe ich mich, noch unbedarft wie ich war, gewundert, wie eine Rotkappe in den Nadelwald kommt. Diese natürlich mitgenommen, ohne weiter zu dokumentieren. Heute bin ich natürlich etwas schlauer und auch von mir: Gratulation zum grandiosen Fund und die wunderschönen Bilder!


    LG aus Sachsen

    Ute

    Hallo Alex, Hallo Grüni,


    ist auch superlecker............. Ich mache es mit Quark, Magerquark reicht, mit nem Schluck Milch glattgerührt, reichlich Bärlauch kleingehackt (wenn er richtig sprießt, am liebsten die kleingehackten Stiele) und ein paar Gurkenstreifen und ein bissel Schnittlauch, abwürzen und dann die typisch Sächsisch-Lausitz mäßigen Apern (Pellkartoffeln) und ein Schuß kaltgepresstes frisches Leinöl aus der Ölmühle dazu. ==Pilz27

    Wie würde der Bayer sagen: Da legst di nieder.........

    Ist für unsere Familie das beste und liebste Frühlingsmittagessen. ==Pilz27Aber angeregt durch die ersten Berichte - bei uns wächst der Bärlauch leider noch nicht ==14


    Liebe Grüße aus Sachsen

    Ute

    Vielen Dank, dass wir wieder mitgehen durften und die unglaubliche Artenvielfalt der Chemnitzer Parks und Deine tollen Fotos bewundern dürfen! ==Pilz24Bei meinen eher seltenen Dienstreisen zur Außenstelle auf die Dresdner Straße (Neubau an der Gerichtsmedizin) in Chemnitz kribbelt es mir richtig in den Fingern, mich seitwärts "in die Büsche" zu schlagen. Aber man ist ja pflichtbewusst und während der Arbeitszeit..........und dann noch die Heimfahrt auf immer staugeplagten A4. Aber schön wärs doch! ==zucken


    LG

    Ute

    Hallo Jörg,

    nachdem wir ganz laut hier gebrüllt haben und uns die Berichte gewünscht haben - natürlich gefällt uns das. ==Pilz23==Pilz24Ich bin von Deinen Berichten immer wieder begeistert und wie Du trotz Gehhilfen - zu sehen bei dem Boletus - auf den Boden gehst, um die Pilze immer im besten Licht ab zu lichten! Meinen größten Respekt und Hochachtung und vielen Dank für die schöne Tour. :gbravo::gbravo:


    Liebe Grüße

    Ute

    Hallo RudiS,


    vielen Dank für den Link und die Hinweise. Ich habe mich in meinen Äußerungen hauptsächlich auf die Erfahrungswerte der einheimischen Jäger und Jagdhelfer gestützt. Von denen ist bei den hinterlassenen Überresten der gerissenen Beutetiere hauptsächlich Rehwild, teilweise Hasen und Rotwild und natürlich ab und zu auch Wildschweine festgestellt worden. Diese gerissenen Wildschweine verringern zwar den Bestand etwas, aber leider eben nicht so, dass die Überpopulation in eine gesunde Population der Schweine gewandelt würde. Hier fallen die gerissenen Schweine halt nicht ins Gewicht. Und ich gebe auch absolut meinen Vorrednern recht - die Überpopulation ist von den zweibeinigen ... verursacht. Es sind einerseits die Maisfelder, aber auch u. a. viel die vielen weggeworfenen Lebensmittel und deren natürliche und künstlichen Verpackungen, sei es in Mülltonnen, draußen in Papierkörben, bei Häuslebesitzern auf dem Kompost im Garten, achtlos in die Landschaft oder auch eben auf Autobahnrastplätzen und und und, welche die Schwarzkittel anlocken. Und die Schläue der Schweine, die sich nicht gut und einfach abschießen lassen. Ich habe das Gefühl, dass die Burschen wissen, wo sich genau die 100m Marke befindet, in deren Nähe zu Straßen nicht geschossen werden darf. Und in Wohngegenden darf erst recht nicht geschossen werden.

    Und die Wölfe sind faszinierende Tiere. Ich hatte das große Glück in unserem Masseneiwald auch schon einem zu begegnen. Man erstarrt förmlich zur Salzsäule, beäugt sich gefühlt minutenlang und dann trottet Isegrim gemächlich ins Unterholz. Und man sieht den Unterschied zum Schäferhund. Meine persönliche Meinung ist auch, dass das Reissen der Schafe bei uns nicht hauptsächlich zur Nahrungsaufnahme dient (dazu natürlich auch - mmmh lecker Lammbraten unmittelbar vor der Nase und rennt nicht weg), sondern so eine Art Training für das Rudelverhalten und vielleicht auch Anlernen der Jungtiere. Denn, wenn sie einmal die Schafe aus der umzäunten Weide haben, verfallen die Wölfe in einen Blutrausch und es wird alles getötet. Es passt nicht in das Naturverhalten, dass Beutetiere nicht davonlaufen und dann im Rudel gejagt werden können, sondern einfach blökend vor Angst im Pferch hin und her rennen, bis schließlich der Pferch durchbrochen wird, ob nun vom Schaf selber oder vom Wolf. Und da half in einigen Fällen auch kein elektrischer hoher Weidezaun. Hier ist noch ein großer Bedarf an Lernen mit den Wölfen zu leben (müssen). Hier ist aber auch wieder die Politik gefragt. Der Wolf ist absolut schützenswert und es ist schön, dass er wieder hier heimisch wird. Aber er hat hier keine natürlichen Feine und vermehrt sich ungehemmt. Wenn man sich zum Beispiel die Landkarte von Sachsen und Brandenburg anschaut und grob errechnet, wieviel größere geschlossene Waldflächen vorhanden sind und wie viele Wolfsrudel es hier mittlerweile gibt und wieviel Quadratkilometer normalerweise ein Wolfsrudel für sich als sein Revier beansprucht (ich habe die Zahlen jetzt gerade nicht parat), da entsteht hier auch eine immer größer werdende Diskrepanz. Aber das ist nur meine höchstpersönliche eigene Meinung.


    LG aus Sachsen

    Ute

    Hallo Norbert - hier ist der Wunsch der Gedanke. Wir haben Wölfe UND Wildschweine en masse. Und irgendwie scheinen sich beide gegenseitig aus dem Weg zu gehen und sich nicht zu bejagen. Da Lupus ein hochintelligentes Tier ist und Wildschweine ebenfalls nicht dumm, klappt es nicht mit der Dezimierung der Schweine. Die Wölfe nehmen es in Sachsen lieber mit leichterer und nicht so kampfeslustige Beute wie einen Keiler auf, z. B. Rehe, Niederwild und leider auch Nutzvieh. Gerade jetzt haben wir hier auch mächtig umgegrabene Wiesen in Waldnähe.


    LG

    Ute

    Hallo,

    ich kann mich Beli nur anschließen - Maronen auf bemoosten und auch unbemoosten Baumstümpfen hatte ich auch schon öfter. Ist zumindest bei uns nicht so ungewöhnlich. Egal, ob diese etwas hellere, wässrige Form oder die knackigen dunkelhütigen.

    LG

    Ute

    Hallo Jörg,


    auch ich bin eine Park und Friedhofsliebhaberin und freue mich immer riesig über solche Berichte und auch über die tollen Fotos und zumal Chemnitz nicht so weit weg von mir ist. Und jetzt in der Nebensaison lese ich solche Berichte besonders gern, weil das Forum nicht mehr von Anfragen überquillt.

    Zumal ich jetzt so gut wie selber nicht mehr rauskomme für schöne Pilzwanderungen - bis mindestens 17.00 Uhr im Büro und am Wochenende liegt wichtigeres an, aber ab und zu wird zwar noch ein Stündchen freigeschaufelt, um im Hellen draußen nach dem Rechten zu sehen, aber es reicht nicht mehr für schöne Touren noch bei Tageslicht.

    Wenn ich auch - leider - fast nie zu einem Beitrag schreibe, weil ich ihn meistens später gelesen habe und die anderen meistens schon das gesagt haben, was auch mir aus der Seele spricht, so bin ich doch eine aufmerksame Leserin. Meistens auf Arbeit in den Pausen, und zu Hause bleibt der Blechidiot meistens aus, weil ich den ganzen Tag davor sitze, da brauch ich zu Hause nicht auch noch PC und Co.


    Damit viele liebe Grüße aus Ostsachsen

    Ute

    Hallo Thomas und Claudia,


    übrigens ist die Übersetzung der Hundesprache von Thomas durchaus richtig :gpfeiffen:- unsere "Sofamieze" - eine relativ groß geratene Biewer-Yorkshire-Hündin - hat zum Kuscheln einen Plüsch-Hund bekommen:grolleyes:. Der wurde mit viel Geknurre und in wahrer Extase in seine kleinstmöglichen Einzelteile zerlegt, im Wohnzimmer verteilt und dann ganz stolz schwanzwedelnd präsentiert! ^^:grolleyes::gzwinkern:


    LG

    Ute Berndt

    Vielen Dank für Eure Antworten,

    Fazit für mich: abgelegt unter holopus mit eventuell Fragezeichen und ja die Rauhfüsse entwickeln auch Albinos - wie in meinem zweiten Fall und nie mehr ohne Knipse in den Wald - selbst bei Regen! Und eine Kamera zulegen!

    Damit viele liebe Grüße und ein schönes Wochenende

    Ute

    Hallo Stefan,

    Danke für die Meldung - ja an der Stielbasis und wirklich nur unten und auch nur wenig und auch erst nach ca. 10 min - im weiteren Stielverlauf und auch im Hutfleisch war dann keine Verfärbung mehr zu erkennen. Auch wenn es vielleicht "nur" ein Albino war und kein L. holopus - war es für mich trotzdem ein schöner und nicht so häufiger Fund.

    Ich bin aber der untalentierteste und unbegabteste und auch unbeholfenste Mensch, wenn es ums Fotografieren geht.:gheulen: Habe mich auch immer darum gedrückt. Nicht wegen der Handhabung der Technik - es ist einfach nicht mein Ding. Und die Fotos im Zimmer bei Kunstlicht sind für die Bestimmung nicht optimal, eigentlich nur was zum Zeigen. Aber ich merke langsam, dass ich hier nicht Drumherum komme und mir doch noch eine Kamera zulegen muss. Also zu Weihnachten - eine Kamera für Anfänger und Einsteiger.:gnicken:


    LG

    Ute

    Danke Pablo für Deine Antwort,

    ich hatte mir das Schnittbild notiert - am Anfang war nix mit Verfärbung und nach ca. 10 min. war eine ganz leichte Verfärbung ins bläuliche zu beobachten. Da ich mir gemerkt habe, wo die Burschen standen, beobachte ich die Stellen weiter und wenn in den nächsten Jahren noch mal weiße Fruchtkörper erscheinen, bekommt sie Climby-Stefan fürs scharfe Glas (vorausgesetzt er hat Interesse). :);)

    LG

    Ute

    Ein Hallo in die Große Forianerrunde,


    nach dem Abklingen der Speisepilz-Hauptsaison-Anfragen hätte ich auch gern mal die Meinung der Spezialisten.

    Ich habe dieses Jahr nach vielen Jahren wieder Moorbirkenpilze gefunden. Was mich verwundert: vor vielen Jahren habe ich diese in einem wirklich in sich abgeschlossenem Feucht-Biotop gefunden - eine Lehmgrube, in der Lehm zur Ziegelherstellung abgebaut wurde. Dieses Jahr war es in einem Mischwald, ohne besondere Feuchtgebietemerkmale. Es waren Birken, Fichten, Eichen und Buchen vertreten und gefunden habe ich sie im lichten Heidelbeerkraut. Gut, es hatte zu diesem Zeitpunkt ausgiebig geregnet. Kann das auch schon ein Wachstumskriterium für diese Art sein?

    Erst dachte ich, dass es eine Farbabnormalität einer Leccinum-Art war - aber es standen mehrere Exemplare unterschiedlichen Alters da. Da ich kein Fotograf bin, habe ich mit dem Handy nur den mittelalten abgelichtet. Alle wiesen die typischen Merkmale des Moorbirkenpilzes auf: der ganze Pilz fast reinweiß - je nach Alter, je älter-desto weicher, ganz leichte Verfärbung zeitverzögert nach Anschnitt in der Stielbasis, ähnlich des vielfärbenden - nur wesentlich blasser. Bei den alten Exemplaren die Hauthaut gaaanz leicht ins Olive übergehend.

    Auf alle Fälle habe ich mich natürlich darüber gefreut und habe dieses Exemplar fürs Labor mitgenommen. Die alten durften fertig aussporen und die jungen hoffentlich auch, ohne dass sie andere Pilzjäger geerntet haben.



    Und jetzt meine nächste Frage:

    Natürlich hat Frau keine Knipse dabei, wenn es etwas außergewöhnliches gibt. Es hatte geregnet und mit nassen, schmutzigen Fingern konnte ich nicht mal das Handy zücken - was natürlich noch im Auto lag.

    Ich hatte eine ganze Gruppe junger vielfärbender Birkenpilze gefunden und mittendrin ein weißer! Gibt es bei den Pilzen auch Albinos? Es war eigentlich kein Moorbirkenpilz, denn er hatte die Merkmale seiner Brüder ringsrum. Der Verfärbung in der Stielbasis beim Anschnitt. Von Gelb über schön blau mit schwarzen Einschlägen. Und sah auch von der Form genauso aus wie seine Brüder ringsrum. Zu Hause habe ich Dämlack dann nicht aufgepasst. Und ehe ich Mann gesagt habe, er solle diesen noch nicht zerschnippeln, war es leider schon passiert.

    Ich habe mir die Stelle gemerkt, wo die Birkenpilze standen. Es war ganz normaler Mischwald mit Birken, Buchen, Eichen und Fichten und Heidelbeergestrüpp. Habe allerdings wenig Hoffnung, dass die Natur noch einmal so launisch ist und in den nächsten Jahren noch einmal solche Fruchtkörper entwickelt. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!


    Damit viele liebe Grüße aus Sachsen

    Ute

    Hallo Hackstutz,


    ich will hier auch noch meinen Senf dazugeben:gzwinkern:.

    Wie meine Vorredner schon gesagt haben, anhand der Fotos sehr schwer zu beurteilen. Da ich aber jedes Jahr reichlich schwarzblauende finde, kann ich nur sagen: die sehen bei mir irgendwie anders aus. Die Hutfarbe hat bei den schwarzblauenden bei mir niemals auch nur einen Hauch von einem Rotton und auch die Stiele nicht. Natürlich, wenn man die Stiele beim schwarzblauenden viel anfasst (oder anfässt? - Grüni-Help!:ghilfe:), werden sie ruck-zuck schwarz. Kann natürlich auch an der anderen Umgebung liegen, aber in meinen Augen sind das kleine, junge Flockis - oder zumindest aus der Gruppe. Aber wie gesagt, anhand der Fotos - sehr schwer.

    Bei den Satanisten käme es auf den Boden an - die lieben nämlich Kalk.


    Viele LG

    Ute

    Hallo Philipp,


    ich habe diese Linie immer beobachtet, wenn der Perli bei viel Nässe gewachsen ist und auch noch in einem relativ feuchten Habitat, zum Bleistift mit viel Moos und Gras stand. Da der Perli sehr anfällig -gerade bei Nässe- für Schimmel etc. ist, bin ich da sehr vorsichtig. Nur wenn er wirklich noch jung und frisch und knackig ist, dann habe ich ihn mitgenommen. Wenn er schon zu sehr so schnell und so nass gewachsen ist, dann habe ich lieber drauf verzichtet.


    LG

    Ute

    Hallo Lars,


    ja, für mich sind das auch schockgefrorene Pfefferröhrlinge und ja, die können auch so klein - hatte ich auch schon oft in ganz klein (Die Natur wäre doch langweilig, wenn alles immer gleich wäre?). Und dann noch das physikalische Gesetz des Zusammenziehens von Materie bei Kälte ;).....


    LG

    Ute

    Hallo Pilzliebe,


    ich gebe mal meine Tipps ab:

    1. rötender Holzritterling

    2. ev. dito - Bild auch von unten wäre hilfreich - oder zeigen beide Bilder den gleichen Pilz?

    3. Kuhröhrling


    LG

    Ute

    Hallo Seph und Nobi,


    vielen Dank für die Worte des Pilz-Poeten..........:)


    und Nobi vielen Dank für die Einladung. Ein Treffen zur Morchel- (ach so, von diesen Dingern ist ja Sachsen weitestgehend verschont geblieben - mangels Kalkboden :() und Lorchelzeit würde mich auch reizen. Noch gehöre ich der arbeitenden Bevölkerung an, so dass ich meinen Urlaub planen muss. Ein Treffen könnte ich nur relativ kurzfristig entscheiden, da im April die Tochter und der Enkel Geburtstag haben und es diese an die Nordsee verschlagen hat. - Übrigens in die Nähe von Husum - So dass wir im April immer ein paar Tage Urlaub an der Nordsee eingeplant haben. Und wir lieben diese fast touristenfreie vorvorsaisonale Zeit da oben! Und die Wochenenden sind so kurz - ich sage nur ein Wort: Hausumbau! eines 200jährigen Fachwerkhauses - artet langsam in Fluch statt Segen aus ;). Vor allem, wenn man nebenbei noch drin wohnt. Aber es klappt bestimmt mal!


    Liebe Grüße

    Ute

    Ein liebes Hallo in die große Forianer-Runde,


    bei dem tollen Pilzjahr 2019 kommt man (oder Frau) mit dem Lesen der vielen Beiträge fast gar nicht mehr hinterher oder selber was ein zu stellen. Deshalb ist es mir hier ein Herzenswunsch, einfach mal Danke ==Pilz24==Pilz23an alle Berater und Antworter hier zu sagen, welche unermüdlich auf die unendlich vielen, sich fast gleichenden Anfragen verantwortungsvoll und immer mit dem nötigen Stil (es heißt Stil und nicht Stiehl!!!!) und dem immer präsenten Knigge antworten. Das Ihr Euch der Verantwortung bewusst seid, was die Antwort auf eine noch so banal erscheinende Anfrage bewirken kann. Und immer mit den Hinweisen, erst beraten lassen, dann essen und hier sowieso keine Verzehrfreigabe usw.. Und das dieser Stil doch ein riesengroßes Unterscheidungsmerkmal zu den anderen sozialen Netzwerken ist. Die sachlich und doch emotional geführten Diskussionen zu den verschiedenen Themen bereichern ungemein und zeigen die menschliche Seite der unterschiedlichsten Charaktere und Meinungen. Und auch immer der Artenbestimmung mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen geantwortet - jeder auf seinem Spezialgebiet.

    Ich möchte hier allgemein bleiben und keine Namen nennen, weil ich garantiert die oder den einen vergesse :gzwinkern:.

    Deshalb noch mal Danke!!!:gbravo:

    Auch ich möchte in meiner nun erst einjährigen Dazugehörigkeit (warum habe ich Dösbaddel mich nicht eher angemeldet!?) das Forum nicht mehr missen und habe unwahrscheinlich viel dazugelernt - trotz meiner nun schon 48 jährigen Pilzsammelverrücktheit -. Auch wenn ich noch nicht viele Beiträge eingestellt habe - viele Anfragen erübrigten sich durch Anfragen anderer. Ich bin eben eher ein stiller Mitleser - und tue mich noch schwer, hier Beiträge ein zu stellen.


    Das musste ich jetzt einfach mal loswerden.


    Damit viele liebe Grüße aus Ostsachsen

    Ute

    Hallo pilzfreund_muenster,

    also, solo hatte ich den schon normal gebraten - mit glasigen Zwiebeln, ohne Speck oder Schinken, um den Geschmack heraus zu finden. Ist relativ mild, um nicht zu sagen fast geschmacklos. Aber man merkt zumindest, dass Pilzgeschmack da ist. Mit Sahne verfeinert etc. verliert er noch mehr an Geschmack. Ich nehme in nur noch in die Mischpfanne, wenn überhaupt. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten :gzwinkern:. Da ich herzhafte Pilze wie Stockis, Hallimasch etc. mag, ist meine Beurteilung vielleicht relativ. Allerdings hatte in die Mäuler noch nie in der Größe - immer kleiner. Und eine Kleisterei ist die Schleimerei beim Putzen auch noch :gpfeiffen:. Lamellen habe ich mit verwertet. Ob in der Größe noch gut im Geschmack musst du selber beurteilen, was Konsistenz, Farbe etc. betrifft.

    Vielleicht habe ich dir geholfen?


    LG aus Sachsen

    Ute

    Hallo Nobi,


    auch von mir noch ein kleiner Nachtrag dazu - ich komme mittlerweile mit dem Lesen der vielen Beiträge im Forum kaum noch hinterher - .Ich habe das Buch auch zu Hause und gebe ehrlich zu, schon fast vergessen, dass es da ist. Aber meine Stocki-Suppe mache ich genauso! Mit einer leicht braunen Butter-Mehlschwitze - genauso wie Du. Und nehme als Brühe gern vom Pilze kochen - wenn vorhanden - übriggebliebenen Pilzsud dazu. Habe es übrigens auch mit den violetten Rötelritterlingen solo ausprobiert - die Suppe davon schmeckt uns auch gut. Und mit jungen, noch geschlossenen Hallimaschköpfen. Diese allerdings die obligatorischen 20 min vorgekocht und den durchgeseihten Sud als Auffüllbrühe verwendet. Einfach lecker! Aber Stocki-Suppe ist doch die Beste!


    Viele liebe Grüße aus Ostsachsen

    Ute

    Hallo Barney,


    habe gestern im östlichsten Sachsen - in der Nähe von Boxberg - , allerdings auf Sandboden unter Kiefern, ganz frische und junge Edelreizker gefunden. Die größeren Exemplare waren leider alle vermadet. Es ist also noch nicht zu spät.


    LG aus Sachsen

    Ute