Hallo, Besucher der Thread wurde 593 aufgerufen und enthält 3 Antworten

letzter Beitrag von Beorn am

Cortinarius spec.

  • Hallo zusammen,


    lässt sich dieser Schleierling evtl. näher eingrenzen?


    Hutdurchmesser 4cm

    Gewachsen unter Buche, Kiefer, Fichte. In Nachbarschaft wächst gerne C. bolaris

    Fleisch: lila getönt

    Chemische Reaktionen: Negativ im Stielfleisch & Hutoberfläche auf KOH, Phenol, Lugol

    Geruch: unauffällig
    Stiel: trocken, Stielbasis knollig, etwas abgesetzt, Cortina realtiv tief sitzend

    Hut: Gegen Rand dunkel gefasert (Cortina?), nicht schleimig (Aber das ist C. varius zur Zeit auch nicht)



    LG Steigerwaldpilzchen

    Bestimmungen anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Sichere Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige vor Ort geben!

  • Salve!


    Probier mal ein Stückchen von der Huthaut. Das müsste nach wenigen Sekunden kauen bitter werden (Rest vom Pilz +/- mild).

    Makroskopisch und ohne Mehlgeruch sieht das aus wie Cortinarius anserinus (Buchenwld - Klumpfuß), der steht bei mir in den nicht allzu sauren Wäldern derzeit auch noch überall rum.



    LG; Pablo.

  • Super, vielen Dank Pablo!


    Leider habe ich den Hut mit meinen Chemikalien bearbeitet und werde daher nicht mehr probieren. Da standen aber noch mehr davon im Wald, evtl. hole ich das nach. Bei Schleierlingen bin ich noch etwas zaghaft mit Kostversuchen, obwohl das natürlich wichtig ist, da hast du Recht.

    C. vibratilis hatte auf Exkursion eindrucksvoll, bereits beim Berühren mit der Zungenspitze seine Bitterkeit offenbart.:P Aber das können nur die extrem bitteren ...


    LG Steigerwaldpilzchen

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  • Ahoi!


    Vorsichtig soll man auch ruhig bei Schleierlingen sein mit Kauproben. Sinn macht es wohl eh nur in der UNtergattung Phlegmacium, und da lässt man es am besten bei allen arten bleiben, die im Schnitt +/- durchgehend leuchtend gelbes Fleisch haben.



    LG, Pablo.

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