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letzter Beitrag von MarionS am

Pilze im Garten

  • Liebe Forumsmitglieder,

    ich habe auf der Wiese hinter unserem Haus diese Pilze gefunden. Ich habe keine Ahnung, welche es sein könnten, und würde mich über Vermutungen von euch freuen. Ich gehe nicht davon aus, dass sie essbar sind und sie scheinen mir auch schon etwas zu alt, aber ich finde es trotzdem spannend, ob ihr eine Ahnung habt! Hinweis: Es steht eine Tanne ganz in der Nähe. Falls ich welche pflücken und nochmal anders fotografieren soll, mach ich das gerne, falls das hilft!

    Viele Grüße, Sannel

  • Hallo Sannel,

    (welcome).

    Wenn du Deine Bestimmungsanfragen nach diesem Muster stellst, bekommst Du genauere Antworten.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

  • Lieben Dank, Wutzi, Uwe und Beli!

    Das mit dem Knoten finde ich ja ne lustige Idee! Da merkt man, dass ich bisher nur dickstieligere Pilze gesammelt habe. Auf so eine Idee würde ich gar nicht kommen!

    Erst mal die Infos nach dem von Wutzi verlinkten Ablauf:

    - Größe der Fruchtkörper: bis ca.5cm

    - Beschreibung Hut:hellbraun, innen dunkler, kegelig, teilw. leicht gerieft? Lamellen scheinen außen leicht durch

    - Beschreibung Fruchtschicht (das sind die Lamellen oder Röhren) Lamellen cremefarben und nicht alle durchgängig von Rand bis Stielansatz

    - Beschreibung Stiel: dünn, zäh, fest, von hellbraun nach unten gleichmäßig dunkler werdend, ganz ganz fein genattert

    - eventuelle Verfärbungen bei Druck und im Schnitt: keine

    - Geruch (erst unverletzt, dann angekratzt): angenehm, rieche aber nicht gut seit einer Erkältung

    - evtl. Geschmack (nur für Kenner der wichtigsten Giftpilze) - keine Angabe ;-)

    - Begleitbäume, Substrat: auf der Wiese, neben Buchenhecke, Tanne, Eibe

    - evtl. Bodensäuregehalt (sauer oder basisch). K.A.

    - evtl. Sporenpulver (vor allem bei Täublingen): kann ich auch nicht sagen...


    Knoten kriege ich keinen rein, zu kurz, aber der Stiel würde nicht brechen, ist zäh. Fühlt sich aber auch fest an.


    Habe Fotos gemacht. Ich hoffe, die Nachbarn haben mich nicht gesehen. Ich hatte weiße Handschuhe an aus Sorge vor Gift, weil ich ein kleines Baby hab. Ich weiß, ist vielleicht übertrieben, gibt ja Seife... :-p


    Bleibt es beim Nelkenschwindling?

  • Hallo,

    Ja , sieht gut aus für Nelkenschwindling , der zähe Stiel ist typisch.

    Aber Essfreigabe nach Bild gibts nicht.

    Nebenbei : Handschuhe sind unnötig.

    Auch der giftigste Pilz wird erst im Verdauungstrakt gefährlich.

    Gruß

    Norbert

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    Pilzchips = 100 -5 APR 2015 +12 APR 2016 = 107 -7 Für APR 2017 = 100 + 5 APR 2018 =105
    Pilzbestimmung im Netz ist keine Essfreigabe

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  • Danke, Norbert! Keine Sorge, bevor ich einen "neuen" Pilz esse, zeige ich den lieber erst live einem Sachverständigen. Ich hatte gar nicht vor, die zu essen, sehen für mich nicht so attraktiv aus. Aber schön zu wissen, welche Pilze da wahrscheinlich wachsen. :-)

    Lieber Uwe, hab es mir fast gedacht, dass du das ernst meinst! Ich habs ja auch versucht, aber die Stiele sind so kurz, das wäre eine Friemelei geworden!

    Viele Grüße und besten Dank! Susanne

  • *g* Es geht auch nicht um den Knoten als solchen, sondern ob es mit dem Material an sich gehen würde.

    Pilze so in der Regel: "Wie, was: Knoten??" *knacks* *splitter*

    Bei dem Nelkenschwindling gehts eben, und das ist sein Merkmal gegenüber seinen Verwechslungspartnern.

  • Och, nicht mal.

    Der Nelkenschwindling ist ein Würzpilz. Aus dem macht man eh keine Pilzpfanne, sondern fügt in eher Suppen und Saucen bei. Für sowas aber macht man wohl zumeist Pilzpulver draus, also trocknen und mahlen. Dann sind die zähnen Stiele auch wurscht.

    Bei Parasolen würde man das in der Regel ähnlich machen: die Hüte als solche gebraten verputzen, die zähen Stiele trocknen und mahlen.

  • Hallo Susanne,

    so machen Pilzanfragen Spaß. Schön, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, die einzelnen Merkmale zu beschreiben. Später, wenn Du mehr Erfahrung hast, wird es Dir auf diese Weise gelingen im Vergleich mit Abbildungen in einem guten Pilzbuch Deine Erstfunde selbst zu bestimmen. Wenn du einen Sporenabwurf machen willst, legst Du Deinen Pilzhut mit den Lamellen/Röhren nach unten auf einen weißen/schwarzen Teller oder auf eine Glasscheibe- das finde ich am praktischsten. Über kleine Pilze solltest Du ein Glas stülpen, damit sie nicht vor dem Absperren eintrocknen.Ein paar Stunden später bzw. am nächsten Tag vergleichst du die Sporenfarbe vor einem schwarzen oder weißen Hintergrund. Kannst es ja mal mit einem Nelkenschwindling probieren und berichten.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


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  • Liebe MarionS, hast du ihn denn schon mal probiert, den Nelkenschwindling? Kann man den Geschmack beschreiben? Die bei uns im Garten werden immer älter, es kommen keine neuen nach. Aber krass, wie auf dem Nelkenschwindling-Ring kein Gras mehr wächst!


    Liebe(r?) Wutzi, ja, ich dachte, wenn ich hier schon anfrage, kann ich mir keine Faulheiten erlauben! ;-) Ich sammle zwar schon seit 30 Jahren Pilze, aber nach der Schulzeit, als ich noch mit meinen Eltern und meinem Funden zum Pilz-Experten gefahren bin, kam nichts neues dazu. Ich muss auch zugeben, seit ich aus dem Schwarzwald nach Bonn gezogen bin, bin ich erstens kaum noch im Wald (:'-() und wenn, dann fehlen mir die vielen Nadelbäume und wenn ich neue Sorten Pilze finden würde, wäre mir der Weg zum Pilzberater wohl zu aufwändig. Erst recht jetzt mit kleinem Baby. Aber diese Bestimmung des Nelkenschwindlings mit euch auch ohne Essensfreigabe fand ich auch sehr schön! 😊 Vielen Dank!

  • *g* Es geht auch nicht um den Knoten als solchen, sondern ob es mit dem Material an sich gehen würde.

    Pilze so in der Regel: "Wie, was: Knoten??" *knacks* *splitter*

    Bei dem Nelkenschwindling gehts eben, und das ist sein Merkmal gegenüber seinen Verwechslungspartnern.

    Naja, ich habe auch schon bei Brennenden Rüblingen erfolgreich geknotet. Als Alleinstellungsmerkmal ist das also nur mit Vorsicht zu gebrauchen.


    Beste Grüße

    Harald

    Pilzberatung gibt es nur vor Ort beim Pilzberater. Keine Beratung per Internet oder Telefon! Bilderbestimmung ist keine Essfreigabe!

  • Liebe MarionS, hast du ihn denn schon mal probiert, den Nelkenschwindling? Kann man den Geschmack beschreiben? Die bei uns im Garten werden immer älter, es kommen keine neuen nach. Aber krass, wie auf dem Nelkenschwindling-Ring kein Gras mehr wächst!


    Ich muss ehrlich sagen: ich hab mich an Selbstgepflückte noch nicht rangetraut.

    Ich beschäftige mich erst seit einigen Jahren mit Pilzen und habe auch nicht so viel Zeit, wie ich eigentlich bräuchte.

    Von den Nelkenschwindlingen habe ich allerdings ein Glas getrocknete herumstehen, und die riechen schon sehr interessant würzig.


    Ringe aus Nelkenschwindlingen sieht man tatsächlich auch, wenn gar keine Pilze da sind.

    (Beispiel für Graskreise, aber der Thread ist auch lesenswert:)

    BLÖD - Schlagzeilen [Endlosthread]

    Außen gibts mehr Stickstoff, innen im Ring aber ist der Boden magerer.

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