Beiträge von MarionS

    Roggen kriegt man ja in der Regel entspelzt, aber bei meinem Sittichfutter wären die meisten Körner noch mit Hülse. Die Hülse könnte da störend sein.

    Wenn Getreide nicht mit Sporen/Erregern in Kontakt kommt, wie soll da was drin wachsen?

    Getreide, das nass wird, wächst übrigens gern selber drauflos. Was ist dabei als "unnütz" zu bezeichnen? Ist das zum Keimen da, oder soll es vermehlt werden und in welcher Qualität?


    Getreide völlig steril zu halten, ist kaum möglich, es müsste in einem Reinraum schon speziell sterilisiert werden. Es dürfte auch nur mit sterilem Wasser in Kontakt gekommen sein.

    Bei jeder anderen Gelegenheit wird ein Überraschungsmenü an Erregern eingeschleust, im Wasser, in der Luft, an den Gegenständen oder Lebewesen, mit denen es in Kontakt kommt. Wie schnell es dann bemerkbar oder störend besiedelt wird, hängt von der Menge und der Art der Erreger ab und wie ideal dessen Bedingungen sind.

    Gegen den Duft hilft Edelstahlseife als Geruchskiller.


    Ich habe einen älteren Severin gebraucht gekauft, der aber nicht regelbar ist und bis auf 80° aufheizt. Andere User empfehlen, Geräte mit einstellbarer Temperatur für empfindlicheres Dörrgut.

    Was ich an meinem gut finde, sind die stapelbaren Roste, sodass man im Endeffekt so viele oder so wenige benutzen kann wie man will. Je nachdem, wie herum man sie auflegt, bieten sie viel oder weniger Platz.

    Für jeden der Roste habe ich noch eine Auflage aus Wäschenetz geschnitten, sodass auch feine Sachen getrocknet werden können. Während der Umtopfsaison trockne ich darauf sogar Pflanzgranulat.

    Momentan benutze ich den Dörrautomaten zum Trocknen meiner MNS.

    Schau mer mal. Nächstes jahr gehts weiter.


    Der Standort wie gesagt besteht zum Großteil aus Birken, und ansonsten ist das ein ziemlicher Gemischtwarenladen, da der Herr Schaphius mit seinen Schülern vor 100 Jahren alles mögliche angepflanzt hat (musste 1921 aufhören, da man ihm das als Kinderarbeit angekreidet hat). Ich kenne mich mit Pflanzen nun zugegebenermaßen auch nicht gut aus.


    Was ich in den letzten Jahren in meinen 14tägigen Zeitfenstern auf der Insel festgestellt habe, ist, dass die Pilze teilweise so artenweise nacheinander kommen. Manchmal findest du immer wieder nur Art A, obwohl du genau weißt, dass hier sonst auch jede Menge B, C und D wächst.

    Einen jungen Walnussbaum habe ich in einem Blumencontainer gelassen. Der wächst leider nicht mehr gut, den Wurzeln ist es zu eng.


    Das kann mehrere Ursachen haben.

    Die Wurzeln könnten in der Tat den Kübel ausgefüllt haben, die könnte man einkürzen (der Baum muss oberirdisch dann vergleichsweise beschnitten werden, damit das Gleichgewicht erhalten bleibt).

    Die Wurzeln könnten aber auch den Wasserablauf ganz oder teilweise verstopft haben, dann entsteht ggf. Wurzelfäule.

    Bekommt der Baum da ab und an Dünger ab?

    Der Hitzestress der letzten drei Sommer könnte dem Baum auch zugesetzt haben.

    Was interessant ist:

    Die Schwämme waren heute wieder heller als die letzten Tage. Die Farbe war bei den ältren Fruchtkörpern bereits bei einem dunklen Rot, und nun sind sie wieder hellrot - allerdings nicht so leuchtend wie am Anfang, sondern ausgeblichen.

    Ob das damit zusammenhängt, dass diese Exemplare hier Sonne bekommen?

    Es hatte auch mehrfach geregnet die letzten Tags, und was mich überraschte, dass ich vielerorts im zwei Uhr mittags noch Tau vorfand.

    Ich habe mich unter den Täublingen noch einmal umgesehen und gezielt von denen gepflückt, die wirklich auf "ziegelrot" zutreffen, eigentlich schon fast weinrot. Das trifft ausgezeichnet, bis hin zur mandelweißen Färbung der Lamellen und matter Huthaut.

    Der hier scheint ein Musterexemplar zu sein.


    Momentan scheint der Wald nur aus denen zu bestehen.

    Ich müsste mal sehen, wie und ob man sie von den helleren unterscheiden kann, die ich für die violettstieligen Pfirsichtäublinge halte oder hielt (stellen wirs mal in Frage).


    Auf jeden Fall scheinen die helleren ein gewisses Faible für solche Formen zu haben:


    Auf einem liegenden Birkenast fand ich noch diesen hier. Beim drauftupfen fühlte ich mich an einen Marshmallow erinnert.


    Leider werden ich das Täublingsrätsel heuer nicht mehr lösen können (mal sehen, in welchem Zeitfenster des Pilzjahres ich nächstes Jahr eintreffe) und den weiteren Weg des "Marshmallows" nicht mehr beobachten können, da morgen schon wieder Abreisetag ist.

    Ja, die Eichhörnchen wissen wie man`s macht, jedes Jahr kommen überall junge Walnüsse, an Stellen wo man die Bäumchen nicht gebrauchen kann.

    Och - ausbuddeln und versetzen.

    Das geht mit einem Blumenzwiebelpflanzer. Ganze Pflanze ausstanzen und woanders wieder einsetzen. Geht aber wirklich nur mit Jungpflanzen, die noch aus der Nuss leben und noch nicht viele Wurzeln haben.

    Geh ich vielleicht falsch vor? Sollte ich Löcher graben und die Samen hinein legen? Ich gehe davon aus das Bäume auch nur ihren Samen verstreuen.


    Sagen wir mal so: du hast Konkurrenz, die die Samen nur zu gerne vernaschen wird.

    Ein Teil der Konkurrenz verbuddelt die Samen auch, um sie zu verstecken und vergisst sie dann. Also ein paar cm unter der Erde kann eigentlich auch nicht falsch sein, zumindest bei den hartschaligen großen.

    Und was ist mit einer eiche wo dieser pilz wächst, kann man sagen dass er die Eiche kaum schwächt?

    Relativ.

    Jeder Baumpilz erzeugt im Hintergrund im Holz entweder Weiß- oder Braunfäule, wo halt der Pilz das Holz "auslutscht". Das beeinträchtigt die Standsicherheit, weswegen im Stadtgebiet befallene Bäume dann häufig gefällt werden.

    Die Eiche würde vermutlich selbst noch lange weiterleben, damit leben, drumherumleben, den Befall womöglich sogar abschotten.


    Irgendwie kam mir in den Sinn, das der eichenprozessionsspinner evtl ein großer Faktor für das erhöhte aufkommen des lackporlings ist. Den davon gibt's bei uns die letzten Jahre ziemlich viele und die schwächen ja die Eichen, dann hat der porling es leichter. Macht das Sinn?


    Ich denke auch, das das nicht unmittelbar zusammenhängen wird, es sind so gesehen zwei getrennte Krankheiten, die allerdings in der Summe mit anderen Schwächungen schon fatal sein können.


    Was den Eichenprozessionsspinner angeht: der Wart eines Sportplatzes hat den Befall mit einem fast beschämend einfachen Mittel dieses Jahr verhindern können: Meisenkästen. Die Meisen haben das ganze Gewürm beizeiten in ihre Jungen gestopft.

    Beschämend? Ja, finde ich. Bei all dem Futterüberschuss überall dort, wo die Prozessionsspinner auftreten finden die Nützlinge keinen Wohnraum. Was fehlt da? Sind die Anlagen zu steril? Keine Sträucher? Keine natürlichen Baumhöhlen für Meiskes? Das müssen wir Menschen uns ankreiden lassen.

    Wieso wächst ein Röhrling aus der Wand hab ich ja noch nie gesehen. Lustige Dinge gibt's.


    Och, das hatten wir schon öfters hier. Eigentlich immer war hinter der Wand Boden und eine dazu passende Pflanze. Ich hatte den Spaß auch schon - da war es im Keller wohl gemütlicher als draußen. Der Filzröhrling krabbelte durch gut 40cm Altbau-Außenwand. Die hatten auch schon öfters in der Wiese gestanden und gehörten zu der großen Birke im Hof.

    Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt...

    Hallo, baasti,


    da es um ein Kita-Außengelände geht, denke ich mal, dass es darum geht, ob Kinder sich daran vergiften könnten?

    Aus der Sicht müsste man praktisch alle Pilze als giftig bezeichnen, da nur wenig roh essbar sind.


    @kleinerpfifferling,

    Pilze in Gärten sind grundsätzlich genauso giftig/ungiftig wie die im Wald auch. Kommt auf die Arten an, die es da grad per Zufall hinweht.

    In einem Garten sind die Pilzesser andere - hier besteht immer die Gefahr von Kleinkindern, die sich irgendwas roh in den Mund stecken. Im Wald sind eher Leute, die zumindest ne rudimentäre Ahnung haben von dem, was sie tun und zudem das Zeug vorher kochen/braten.


    In Gärten haben es aber die Zierpflanzen bisweilen auch ganz schön in sich. Besser, wenn die Kinder angehalten werden, dort garnix zu futtern, was nicht ausdrücklich erlaubt wurde.

    Solche frischen kahlen Flächen bieten sich an, um Guerilla-Foresting zu

    betreiben. :cool:.

    Ich würde aber auch Birken empfehlen (aber die fliegen einem in der Regel eh ungefragt zu). Sie zählen zu dem Pionierpflanzen; und was in der Stadt als "die machen eine Menge Dreck" verschrieen wird, ist in der Natur wertvoller Humusaufbau. Birken haben weiches Holz und werden nur etwa 70 Jahre alt, danach erfolgt ein Generationswechsel mit älter werdenden Arten wie Eichen und Buchen - oder eben Kastanien.

    Birken als sehr gastfreundliche Bäume haben zwischenzeitlich auch für eine Menge vorhandener Mykorrhizapilze gesorgt.

    Wir können dort mithelfen, indem wir diesmal die Pilze in den Wald hineintragen statt hinaus.


    Allerdings wird der Wald dort wohl jemandem gehören. Hoffentlich kann der sich für einen nachhaltigen Wiederaufbau einsetzen.


    PS: Wenn ihr Kastanien, Eicheln o.ä. ausstreuen wollt, bitte im Herbst sammeln und am Besten gleich wieder ausstreuen. Wenn ihr sie lagern wollt, bitte vor der Aussaat mindestens zwei Wochen feucht in den Kühli (evtl in einer Schale feuchten Sand). Hiesige Bäume müssen zum Keimen einen Winter bekommen.

    Der einzige Täubling der nach meiner Recherche mit den angegebenen Merkmalen passen würde, wäre

    R. velenovskyi. Eine Birke sieht man auf dem allerersten Bild ja auch, könnte hinkommen.


    Och, Birken hats da satt und genug, der halbe Wald besteht daraus. Als Nordseeinsel ist der Boden Sand mit etwas Humus drauf.

    Ja, ich meinte den lilastieligen. Ich schließe nicht mal aus, dass es auch ein anderer sein kann, die Familie Täubling würde mich nicht das erste Mal verarschen ==19

    Ich hab auch welche mit deutlicher überhauchten Stiel gefunden. Aber das garantiert ja nicht für den Nachbar-Pilz.


    Edit: Teufel auch. Was ich da so an velinovskyi auf Google finde... die gibts da garantiert. Es wimmelt nur so von roten Täublingen hier, mit verschiedensten Mustern, Ausbleichungen und Nuancen. Ich sach doch: die Familie verarscht mich wieder! :D


    Heute fand ich noch einen dritten Standort vom Nördlichen Zinnoberschwamm. Das sieht immer so spektakulär aus, wenn da irgendwo "Lava" aus einem Baumstamm quillt ^^

    Die Perlpilze haben sich inzwischen verabschiedet, alles nur noch Pantherpilze.


    Vielleiiicht bin ich jetzt doch endlich mal nem grünen Knolli begegnet. Er war fast weiß, noch geschlossen, auf dem Hut bestenfalls ein wenig farblich überhaucht und hatte keine Schuppen auf dem Hut. Die Volva fand ich recht stabil, fast ledrig. Nach langem Geschnupper an der Schnittstelle meinte ich einen Geruch Richtung Rettich wahrgenommen zu haben.

    Schwer süßlich und Kartoffelkeller hatte ich auf dem Schirm, aber nicht Rettich. Google belehrte mich vorhin eines Besseren. Da muss ich noch mal hin!

    Gelbe sehe ich nur sporadisch und noch nicht einen einzigen roten (also: mit rotem "Knolli" meine ich den Fliegenpilz. Wie würde der ohne seinen Populärnamen heißen?). Auch die Pantherzeit scheint hier im Anschluss an die Perlizeit zu liegen. Ob die Grünen nach den anderen erst erscheinen?


    Oben hab ich noch mal ein Bild zur Fischeierschleimpilz-Serie hinzugefügt.

    Auch etwas tiefer die Koralle hab ich noch mal ergänzt.


    In einem Hain stehen eine ganze Reihe von Eichen, eine geiler als die andere. Ich besuche sie immer wieder, einfach nur, um sie anzustaunen.

    Diese hier hat 7 Stämme. Eigentlich sind es nur die Sub-Stämme, einen Stamm hat die Eiche so gesehen nicht. Ich vermute, dass der vor etlichen Jahren mal gefällt wurde und aus dem Stumpf nach allen Seiten Triebe hervorschossen, wie ich das auch bei uns auf dem Hof bei einer Eiche beobachtet habe.


    Zoomen wir doch mal etwas ran...


    Und noch etwas.

    Hups, diese kleinen Viecher sind schwer scharf zu kriegen...


    Aber fragil! Gnaaa...


    Ach, da sind noch mehr. Halt ich da drauf...


    Zu Hause am PC: Äh, ist das der Gleiche...? Scheisse, wenn man schlecht sieht...


    ...und wieder unscharf! Menno!


    Hab ich schon gesagt, dass es da wirklich echt geile, schöne Eichen gibt?? (ablenk)

    Das Wetter scheint den Zinnoberschwämmen gut zu gefallen, denn an beiden Standorten haben teils auch die schon dukelroten FK wieder brennend hellrote Ränder bekommen. Leider kann meine Kamera das wieder mal nicht gebührend einfangen...


    Interessant ist, dass eine von den beiden Birken am Boden liegend weiterwächst und grünt. Das werde ich mal im Auge behalten. Ich halte es ja durchaus für möglich, dass der kräftigere Ast, der gegenüber von diesem Schössling wächst, wieder Wurzeln schlägt und anwächst, während an anderer Stelle das Totholz des ursprünglichen Baumes aufgearbeitet wird.

    Natur ist was absolut faszinierendes.

    Und natürlich die anfangs versprochenen Trameten!


    Ein etwa 50cm langer, abgebrochener Birkenast auf dem Boden.



    Das ist die Bodenseite des Astes. Ich weiß nicht, ob diese Struktur dazugehört.


    Bodenseite des Astes

    Ich habe oben noch einmal zwei aktuelle Bilder des orangenen Schleimpilzes eingefügt, um die Kontinuität zu erhalten.


    Bei dem Weißen schwant mir so langsam, warum ich ihn nicht mehr gefunden habe (das Ganze kommt mir auch irgendwie bekannt vor, hatte ich das vor 1 oder 2 Jahren schonmal??)

    Die Auflösung ist vermutlich schon im Bild - der Pilz war vermutlich Tags darauf schlicht schwarz!


    Aber wenn ich in der Ecke schon die Nase am Boden hatte, um den Schleimi wiederzufinden, stellten bei der Gelegenheit diese Winzpilzchen meine Kamera und mich vor eine Herausforderung.


    Das Jahr heuer scheint das Jahr des Pfirsichtäublings zu werden. Hatte ich mich letztens noch gefreut, eine zweite Stelle gefunden zu haben, hatte ich ihn beim heutigen Spaziergang eigentlich ständig am Wegesrand sitzen. So langsam bekomme ich ein Gefühl dafür, welche Orange-und-nicht-Rot-Nuance mich anglänzen muss, damit es wieder ein Pfirsich ist.

    Die Färbung am Stiel ist wirklich sehr fein bis nicht vorhanden. Die Haut lässt sich vom Rand fast wie eine Pellkartoffelschale bis auf ein Drittel abziehen, darunter war stellenweise noch eine leichte Färbung. Geschmack mild bis nicht vorhanden.


    Verwachsener Drilling des Pfirsichs:


    Auch der kuschelige Plüschschimmel geht wieder um.


    Dieser weiße Birki hatte sich einen blöden Platz ausgesucht und musste erst mal gut 15cm weit über den Boden wachsen, um unter einem abgeplatzten Stück Birkenrinde hervorkrabbeln zu können.


    Zwei weitere Weiße in Gesellschaft.


    Auf einem Baumstumpf thronte ein winziger bemalter Kiesel.

    Am Samstag hatte ich mir einen Flug nach Helgoland gegönnt und mich oben auf dem Plateau auf dem Weg zur Langen Anna fast wegpusten lassen. Auf den letzten paar 100m dorthin lagen bemalte Kieselsteine an den Wegesrändern. Teils ganze Schulklassen müssen die dort hinterlassen haben - es sind hunderte, wenn nicht mehrere Tausend, die dort den Weg säumen.


    Unter dem Duft vom Kampfermilchlingen versuchte ich ziemlich vergeblich, ein zappeliges, perlenbehangenes Spinnennetz einzufangen.


    Komischerweise milchen die Kampfermilchlinge, die ich finde, kaum, noch duften sie.


    Dafür waren die hier umso schöner aufzunehmen. Auf einem Birkenstumpf. Da kann ich im Laufe der Woche noch ein paar mal vorbeischauen.


    Edit: drei Tage später:

    Moin!


    Als ich heuer hier ankam, fand ich auf einer ersten Rundfahrt so ziemlich gar nichts. Das ändert sich gerade - alle kommen sie fast gleichzeitig aus den Löchern und wetteifern auf verschiedenste Art und Weise um meine Aufmerksamkeit.

    Die Nelkenschwindlinge nehmen uneinholbar den ersten Platz ein, was die Menge an Pilzchen angeht. Naja, Kunststück. Hier umzingeln sie einen ja gleich.

    Da der beste Spot gerade erwacht, holen die Parasole mit Riesenschritten gewichtsmäßig auf.

    Die Amanitas haben (feuchte) Luft geschnuppert und ploppen hervor, aber meinem geübten Auge entgeht nicht, dass sich da der eine oder andere Panther zwischen die Perlis zu mogeln versucht (nicht mit mir!). Die Gelben Knollis kommen nicht aus den Startlöchern, die roten sind bislang nicht angetreten. Grüne - ach, reden wir nicht davon.

    Bei den Täublingen versuche ich gar nicht erst, die roten von den roten zu unterscheiden.

    Die Raufüße sind außer Konkurrenz. Alle möglichen "Birkenpilze", wie immer. Pappbrötchen, fast weiße, normal aussehende, schwarzhütige, cyanfüßige.

    An verschiedenen Spots lassen sich Spitzbucklige Saftlinge blicken.


    Ein Täubling, der wohl schon das Auge eines anderen Neugierigen auf sich gezogen hatte und am Wegesrand herumlag, darf dann vor die Kamera. Blöderweise habe ich mir keine Notizen gemacht, und jetzt weiß ich nicht mehr 100pro, ob er derjenige ist, den ich angeknabbert hatte. Wenn ja, dann ist er mild bis geschmacklos. Am Stiel zeigte sich eine leichte rötliche (oder rosane) Färbung. Ich vermute, ich hab hier wieder einen lilastieligen Pfirsichtäubling gefunden.

    Bedeutet, er hat hier auch schon mehr als einen Spot im Greune Stee.


    Normalerweise finde ich wegen des hohen Sammlerdrucks nur selten Steinpilze. Diesmal aber waren es sogar schon zwei doppelte.

    Das von den Mini-Fressfeinden umgelegte Mini-Pilzchen fand ich dabei am nettesten.


    Auf meiner ersten Tour über die Insel brachte mein Handy auch gleich mal ein schönes Portrait eines schönen Pilzes zuwege.


    Ein paar Portraitaufnahmen der Fischeierschleimpilze über mehrere Tage zeigten interessante Parallelen zum Blutmilchpilz. Auch der verandelt sich am Ende in sowas wie helles Kakaopulver.



    Edit: noch mal 3 Tage später. Tupft man auf das Gebilde, ziehen Schwaden von Kakaopulver davon.


    ...und ein unbekannter weißer Schleimpilz. Diesmal hat die Handykamera wohl eher versagt. Mit der Fotokamera bewaffnet finde ich den natürlich nicht mehr.

    Der Pilz lag unmittelbar auf dem Boden.


    Hups, ich muss los - es geht auf eine geführte Radtour!

    Fortsetzung folgt - ich hab noch eine schöne Tramete auf Lager in X Fotos

    Moin,@all!


    Mich gibts noch... bin mal wieder auf Borkum und hab endlich mal wieder ZEIT!

    Die hiesige Pilzwelt begrüßt mich freundlich, in dem sie mir von Allem etwas an den Wegesrand stellt.


    Dieses Jahr kann ich mit weiteren Fotos des Nördlichen Zinnoberschwamms, Pycnoporus cinnabarinus, dienen, der letztes Jahr nicht auswachsen wollte. Der Vollständigkeit halber fang ich mal mit den Bildern vom letzten Jahr an, dann haben wir die Wachstumsphasen beieinander:


    2019


    Paar Tage später:


    2020

    ...die Kollegen geben mir ein bisschen was fürs Material.


    Eine Kollegin hat mir 2mal eine Tasche voller alter Blusen mitgebracht und ihren Lieblings-Bettbezug, der gerade den Geist aufgegeben hat, noch dazu. Sie hat sich riesig gefreut, weil ich ihr ganz gezielt Masken mit den schönen Rosen drauf gemacht habe, die das Bettzeug ausmachen.


    Der Stoff von den Hemden ist allerdings pur so furchtbar langweilig, dass ich den noch etwas aufpeppen muss. Da sind sogar die einfachen Papiermasken hübscher mit ihren Pastellfarben. Aber die Leute sollen ja gerade eben nicht mit 08/15 Masken rumrennen, sondern mit Farbtupfern...

    Ich hab grad mal 3 geschafft, dann gab meine Nähmaschine den Geist auf... Aber ich bin eh nicht so die Begabteste beim Nähen ^^


    Och, das war für mich kein Hindernis. Meine zeigte schon bei der ersten Maske Ausfälle, dass ich sie ersetzt habe. War aber auch schon 30 und hatte mehrere Fehler.

    Ich weiß gar nicht, wie lang ich schon nicht mehr was Größeres genäht hatte. Den Reissverschluss meines Lieblings-Parkas gewechselt, okay (der ist inzwischen wohl auch volljährig).

    bei Demeter werden echte Hörner mit Kuhmist verbuddelt, die nehmen dann kosmische Kräfte auf und dann wird das ausgegraben und übers Feld versprengt... Wir haben so einen Demeter Hof in der Nähe. Und wieder die Beobachtung (wie beim Italiener mit seinem Mond): Ich glaub nicht dran, aber die haben das leckerste Gemüse.
    Ist für mich Hokuspokus, wobei ich auch offen wäre, mich belehren zu lassen...


    Gerne.

    Warnung: nur so meine eigene Logik, die eines "Ungläubigen".


    Meine Meinung: der Kuhmist enthält Mikroben, Bakterien oder sonst welche nützlichen Kleinviecher. Eine Probe davon wird in einem wasserdurchlässigen Gefäß (Horn) bei idealer Temperatur und Feuchte (Boden) überwintert. Im Frühjahr wird das Feld/die Wiese damit wieder geimpft.

    Da diese Methode aus Zeiten stammt, wo man von den Kleinstlebewesen noch keine Ahnung hatte, hat man sich sonstwas aus den Fingern gesogen, warum das so klappt.