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letzter Beitrag von beli 1 am

Buchenwaldwasserfuß ?

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich versuche mich wieder einmal in der Bestimmung von Pilzen ==3


    Den nachfolgenden Pilz fand ich heute in einem Laubmischwald mit vielen Buchen. Er ist ca. 15 cm hoch und ca. 6 cm im Durchmesser. Der Stiel ist faserig. Der Pilz riecht ganz leicht nach irgend etwas, fragt mich aber bitte nicht nach was.
    Ob er auf Holz wuchs kann ich nicht sagen, denn er steckte bestimmt 2 - 3 cm tief in der Erde bzw. unter der Blätterschicht. Das für mich auffälligste sind jedenfalls die Wurzeln.


    Was habe ich denn da heute gefunden?



    Vielen Dank schon einmal und liebe Grüße


    Maria

  • Hallo Maria!

    Für mich sieht der Pilz schon sehr nach dem Buchenwald-Wasserfuß aus, da dürftes du richtig liegen.

    LG

    Romana

    Pilzchips 100-5 für APR2016-10 für APR-Platzierungswette+3 für APR+15 APR-Platzierungswette=103-15 für APR2017+Platzierungswette=88+17 APR 3.Platz + 2 APR-Platzierungswette= 107

  • Hallo Maria,


    hast du mal mit dem verglichen Breitblättriger Holzrübling!


    Grüße, Chris

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    Meine Bilder stehen unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-SA was euch alles erlaubt (kopieren/veröffentlichen/bearbeiten & veröffentlichen etc.) sofern ihr sie unter der gleichen Lizenz und nicht kommerziell nutzt. Auf die Namensnennung verzichte ich!

  • Hm, ich hatte gar nicht auf die Rhizomorphen geachtet... Chris, du kannst kann gut recht haben - der Habitus wäre zwar untypisch für die Megacollybia, aber die Art ist auch sehr variabel und die Rhizomorphen sind schon sehr dick. Maria kann aber sicher sagen, wie die Konsistenz des Pilzes war. Hat man den Pilz in der Hand, ist es einfach.

    Hydropus subalpinus kann, wenn feucht, auch eine radialstreifige Huthaut haben. Aber je mehr ich das Bild ansehe, desto mehr muss ich Chris Bedenken recht geben ;-)


    Liebe Grüße,

    Christoph

  • Hallo Maria,


    also ich bin ab hier raus, für mich waren nur die Rhizomorphen und der radialfaserige Hut aussagekräftig und von einem Buchenwald-Wasserfuß habe ich gerade durch dich das erste mal gehört!


    Grüße, Chris


    Ich hätte aber hier auch noch nach den Unterschieden gefragt ;)

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  • Servus Maria,


    welche Konsistenz hat der der Stiel? Ist er wie Hartgummi oder eher brüchig? Und wenn du den Pilz an die Wand wirfst, zerbricht er oder kommt er heil zurück (Übertreibung macht anschaulich). ;-)


    Michi, Hydropus subalpinus ist bei mir ziemlich häufig und erscheint im Frühjahr bis Sommer.


    Liebe Grüße,

    Christoph

  • Hallo Chris und Hallo an Alle


    ich bin jetzt mitlerweile echt neugierig geworden.


    Welchen Pilz habe ich den da gefunden?

    Wenn ich alles vergleiche lande ich immer wieder bei dem Buchenwald-Wasserfuss. Aber dies bedeutet bei meinem Kenntnisstand über Pilze jetzt ja nicht wirklich viel :)

    Ich weiß nicht genau auf was ich achten sollte, denn ich habe bisher weder den einen noch den anderen Pilz gefunden.


    Liebe Grüße und nochmals Danke Chris


    Maria

  • Servus Maria,


    wenn der Pilz nicht bricht und auch der Stiel recht fest ist (brüchig, bricht aber nicht klingt für mich ein bisserl widersprüchlich), dann ist Megacollybia wohl die richtige Wahl für den Namen. Die Rhizomorphen sprechen auch dafür. Wenn du ganz sicher sein willst, kannst du mir den Pilz gerne schicken. Ich habe ab Samstag Ferien und kann sehr gerne nachmikroskopieren.

    Es ist schwierig, die Konsistent richtig zu beschreiben - Megacollybia ist halt so richtig rüblingsartig (wobei man den Stiel nicht unbedingt verdrehen kann, dann bricht er durchaus, aber der ganze Pilz ist trotzdem gummiartig), Hydropus subalpinus hat zwar auch einen etwas festeren Stiel, aber man kann ihn trotzdem recht gut brechen, finde ich. Ich werde auf die Stielbasis achten, wenn ich ihn heuer finde, ob da Rhizomorphen sind. Ich vermute, dass sie viel dünner sind.

    Hätte ich statt auf den Habitus und die Hutfarbe zu schauen, gleich auf die Rhizomorphen geschaut, wäre ich gleich bei Megacollybia gelandet ;-). Typischer Forenschnellschuss.

    Aber wie gesagt - ich kann gerne den Pilz untersuchen, wenn du magst. Die Artbestimmung in der Gattung Megacollyhbia ist zwar mehr als übel (geht fast nur genetisch bzw. noch geographisch), aber die Gattung würde da ja für uns reichen, zumal in Mitteleuropa nur Megacollybia platyphylla bekannt ist.


    Liebe Grüße,

    Christoph

  • Hallo nochmal!

    Ich habe jetzt mal meine Fotos angesehen und nachgelesen - Hydropus subalpinus darf schon wurzeln. Die Größe passt auch halbwegs dazu. Der Stiel sollte wässrig-brüchig sein (Beschreibung Tintling). Soweit ich mich erinnern kann, ist der Stiel schon halbwegs fest, aber nicht schwer zu zerbrechen.

    Sicher bin ich mir natürlich auch nicht ganz...


    LG

    romana

    Pilzchips 100-5 für APR2016-10 für APR-Platzierungswette+3 für APR+15 APR-Platzierungswette=103-15 für APR2017+Platzierungswette=88+17 APR 3.Platz + 2 APR-Platzierungswette= 107

  • Hallo Christoph, aha! Beim tintling steht, dass er Zeit/stellenweise häufig ist, meistens aber recht selten.🤷🤷🤷

    LG

  • Beim Tintling steht auch etwas von einem wässrigen milchigen Saft, der aus dem Stiel austritt wenn die Gattung dort gebrochen wird: Tintling

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  • Danke Christoph für Deine Mühe


    Der ganze Pilz ist gummiartig, ich bin vorher nur über das HART-Gummi gestolpert. Ich kann da drehen und knicken wie ich will, der bricht nicht, nur der Hut hat jetzt Risse. Allerdings ist der Pilz aufgrund des derzeitigen Dauerregens, so wie hier gerade alle Pilze, triefend nass. Keine Ahnung inwieweit dies die Konsistenz beeinträchtigt/verändert.

    Ich persönlich muss es bei den meisten Pilzen gar nicht so genau wissen welcher Pilz dies nun ist oder auch nicht. Wenn es jemand genau wissen möchte, der kann mir aber sehr gerne per PN seine Adresse schicken - ich lass den Pilz einfach vor sich hintrocknen.

    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Chris - ein Saft tritt da nirgends aus

  • Hallo Maria,

    Sieht für mich doch nach den Breitblattrübling aus - die starken Rhizomorphen , außerdem kommt die scheinbare Hutriefung davon , daß man wegen fehlendem Hutfleisches den Lamellenansatz von oben durch die Huthaut sehen kann. Das ist beim Buchenwald-Wasserfuß nicht so der Fall. Ein senkrechter Schnitt durch den Pilz wäre hilfreich.

    Gruß Norbert

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    Pilzchips = 100 -5 APR 2015 +12 APR 2016 = 107 -7 Für APR 2017 = 100
    Pilzbestimmung im Netz ist keine Essfreigabe


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  • Hallo Maria,

    Huthaut und ohne Fleisch dazwischen Lamellen... ist für mich ein Breitblattrübling.

    Gruß Norbert

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