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letzter Beitrag von Wutzi am

Mikroskopieren für Anfänger

  • Hallo Claudia,


    das sind schon sehr gute mikroskopische Aufnahmen. Vielleicht spielst Du noch ein bischen mit der Aperturblende am Kondensor um den optimalen Kompromiss zwischen Auflösung und Kontrast zu erreichen (Blende aufziehen -> höhere Auflösung, Blende zuziehen -> höherer Kontrast). Mein Eindruck ist, dass die Aperturblende für eine bessere Auflösung noch etwas mehr geöffnet sein könnte.


    LG
    Jürgen

  • Hallo, Claudia!


    Super gemacht. :alright:
    Probier den Vorschlag von Jürgen ruhig mal aus, da lohnt es sich, immer mal wieder etwas mit den Reglern zu spielen und Erfahrungen zu sammeln.


    Deine Vorstellung von Neobulgaria pura ist übrigens wirklich sowas von portraitreif, die müsstest du eigentlich nochmal als eigenes Thema (einfach Text aus Beitrag #47 kopieren, Bilder nochmal anfügen & fertig) >hierhinein< posten.


    >PD< führt die Art momentan in der Gattung Ombrophila, aber das sind taxonomische Marginalien. Da könnte man noch ein paar weitere Arten der Gattung Ombrophila (alle makroskopisch schon mit deutlich kleineren fruchtkörpern und auch Pseudombrophila (ebenso, zudem mit Asci mit "Deckelchen" ---> operculat) als Verwechslungsmöglichkeiten anführen, aber im grunde langt das auch so schon dicke für ein ordentliches Portrait.



    LG, Pablo.


  • Hallo Claudia,


    das sind schon sehr gute mikroskopische Aufnahmen. Vielleicht spielst Du noch ein bischen mit der Aperturblende am Kondensor um den optimalen Kompromiss zwischen Auflösung und Kontrast zu erreichen (Blende aufziehen -> höhere Auflösung, Blende zuziehen -> höherer Kontrast). Mein Eindruck ist, dass die Aperturblende für eine bessere Auflösung noch etwas mehr geöffnet sein könnte.


    LG
    Jürgen



    Hallo Jürgen, jetzt hab ich das Mikroskop gerade weggestellt, schade. Aber morgen probiere ich es aus. Vielen Dank!




    Hallo Pablo,
    jetzt bin ich wirklich ein bisschen stolz, obwohl das ja eine blöde Eigenschaft ist. Klar, ich mach da ein eigenes Thema draus, wenn Du es für ausreichend befindest :).
     
    Für mich ist Neobulgaria einfacher, den gleichnamigen kleinen schwarzen Becher habe ich schon so oft im Forum gesehen, dass ich mir das besser merken kann.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

  • Liebe Claudia,


    so wie du an die Sache herangehst ist bewundernswert, quasi mit Siebenmeilenstiefeln. Mir gefällt das Dranbleiben an einer Sache, :alright:


    Dein erstes Pilzportrait hast auch schon eingestellt, da wartet noch jede Menge Arbeit auf dich, ;)


    Hoffentlich bist du der guten Tipps und Buchempfehlungen nicht schon überdrüssig, Bruno Erb/Walter Mahteis' Pilzmikroskopie nehme ich immer wieder zu Hand. Gut aber aus ... trifft nicht ganz zu, manchmal gibt's >Schnäppchen<


    Zu teuer? Mir auch, :D das Buch habe ich mir vom Verein ausgeliehen und ... kriegst 'ne PN.


    Jetzt aber bin ich an der Reihe, Fragen zu stellen, o.k.?


    Hat dein Primo Star eine integrierte Kamera? Mit der Software kannst du in real Time Sporen & Co vermessen? Berechnet das Programm auch den Quotienten (Länge:Breite) der vermessenen Sporen? Beschriften geht auch?


    Ich vermesse jede Spore einzeln und schreibe mit, daran wird sich auch nix ändern. Nur benötige ich ein eigenes Programm um einen Maßstabbalken einzufügen, grrrr


    Meine Mädels haben mich vor Weihnachten gefragt, was ich mir wünsche, Kleinigkeiten halt. Wenn sie mich das vor Ostern wieder fragen schnappt die Falle zu, ne digitale bitte, :giggle:


    Dein Beitrag hat das Zeug zu einem NeverEndingThread,


    LG
    Peter

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    Es reicht ein Hut aus Zunderschwamm als Statussymbol. Brennt nur der Kopf, wenn der Blitz einschlägt.

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  • ..Nur benötige ich ein eigenes Programm um einen Maßstabbalken einzufügen, grrrr


    Hallo Peter,


    arbeitet Dein Bildbearbeitungsprogramm nicht auch mit Ebenen?


    Ich hab mir in Photoshop eine Datei angelegt, die für alle möglichen Messbalkenlängen -in Abhängigkeit vom verwendeten Objektiv- jeweils eine Ebene enthält. Ich muss die Balken dann nur von diesem Fenster in das mit meinem Mikrofoto ziehen. Ich wusste gar nicht, daß es spezielle Software zur Erzeugung von Maßstabsbalken gibt...


    Gruß
    Ralph

  • Hallo, Claudia!


    Für mich ist Neobulgaria einfacher, den gleichnamigen kleinen schwarzen Becher habe ich schon so oft im Forum gesehen, dass ich mir das besser merken kann.


    Ich glaube, du meinst den >Schmutzbecherling<?
    Der ist allerdings alles andere als klein und gehört gattungstechnisch schon ganz woanders hin. Heißt ja auch Bulgaria, nicht Neobulgaria. Die haben nicht so arg viel miteinander zu tun, die beiden, aber durch die ähnlichen Namen kann man schon auf den Gedanken kommen.


    Wenn du nach (wissenschaftlich) korrekten, systematischen Einordnungen suchst: Es gibt - als schematische Darstellung - ein ganz gutes Poster von Rita Lüder, wenn ich mich richtig erinnere. Eher eine grobe Übersicht, aber vor allem anfangs sehr hilfreich. Das detaillierte, systematische Gerüst ist bei Pilzen sehr komplex, wie ja auch bei Tieren. Da verändert sich auch immer mal wieder was. Das sollten wir vielleicht an anderer Stelle bei einer anderen gelegenheit vertiefen, mit den technischen Kniffen der Mikroskopie hat das nur am Rande zu tun.



    LG; Pablo.


  • Hallo Habichts-Peter,
    danke, aber das Buch habich schon==Gnolm7.


    Zu Deinen Fragen, japp, das Teil hat eine Kamera und die Software, die die Sporen selbst vermisst. Das mach sie auch ganz gut, vorausgesetzt, man stellt die richtige Brennweite ein, also die des Objektivs, was man gerade benutzt und beschriften geht auch. Heute habe ich festgestellt, dass man auch die Dateinamen konfigurieren kann, dann muss man nicht jedes Präparat benamsen. Man kann Berichte anfertigen und wahrscheinlich noch alles Mögliche, was ich noch nicht kapiert habe. Ich schätze mal, wenn ich das alles selbst machen müsste, hätte ich das Mikroskop wahrscheinlich schon längst auf die Straße gestellt. Es geht auch so schon jede Menge schief.


    Ja tu es :alright: . Sag Deinen Mädels, dass du ohne sie und ein komfortables Mikroskop nicht mehr leben kannst. Aber pass auf, dass das nicht nach hinten losgeht :haue:




    Ich glaube, du meinst den >Schmutzbecherling<?
    Der ist allerdings alles andere als klein und gehört gattungstechnisch schon ganz woanders hin.



    Wenn du nach (wissenschaftlich) korrekten, systematischen Einordnungen suchst: Es gibt - als schematische Darstellung - ein ganz gutes Poster von Rita Lüder, wenn ich mich richtig erinnere. Eher eine grobe Übersicht, aber vor allem anfangs sehr hilfreich.


    Hallo Pablo,
    schon wieder erwischt :rolleyes: , ja, da war irgendwas mit Bulgarien ;) und ich habe mir natürlich nicht angesehen, wie groß die sind. Die sahen für mich so aus wie die würzige (-diesmal war es die Autokorrektur) warzigen Drüslinge. Gefühltes Wissen eben..
    Das Plakat von Rita Lüder wollte ich schon im Herbst bei Andres' Pilzkurs kaufen, aber er hatte sie nicht dabei. Ich habe es letzte Woche mit den Chemikalien bestellt und etwas Kleinzeug . Das Buch von Rita Lüder war in dieser Hinsicht auch sehr erhellen, aber ich brauch halt immer etwas länger, bis ich etwas verinnerlicht habe. Das fiel mir heute wieder auf, bei den Pilzen, die ich gefunden habe. Wenn ich nicht einmal die Richtung erahne, wo ich sie eintüten soll, hilft das Mikroskop wenig. Ich poste gleich mal meine heutigen (Nicht)Erkenntnisse.
    [hr]
    Hallo zusammen, von den ästhetischen Aufnahmen der Asci ermutigt, war ich heute auf der Suche nach Nachschub. Aber nix in der Richtung. Hab nur verwaschene helle Pilze gefunden und unterschiedliche, unterschiedlich kleine, braune Pilze. Genau das, was sich Anfänger wünschen. Die Mikroskopaufnahmen von den braunen Pilzen sind nicht einmal schlecht, aber ich befürchte, das hilft bei Bestimmung nicht weiter. Ich zeige sie dennoch mal. Vielleicht ist ja auch ein Schleim- und Schattendeuter unter euch Experten.


    Mein Fazit ist: winziger Pilz mit ziemlich großen Sporen - vielleicht irgend etwas in Richtung Häubling oder Samthäubchen






    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


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    Einmal editiert, zuletzt von Wutzi ()

  • Hallo Forianer,
    gestern und heute habe ich einige Gallertpilze gefunden. Einen davon habe ich (mikroskopisch) zubereitet. Ich hoffe, diesmal die richtigen Zutaten zur Bestimmung erwischt zu haben.


    Keine Sorge, ich werde nicht jeden Tag versuchen, Euch den Großsporigen Gallertbecher als das von mir gefundene Objekt zu verkaufen. Heute spricht aber wirklich einiges dafür, dass er es ist. Bis zu 7 Septen solle er haben, las ich und weiss jetzt endlich, was das ist (die Sporen sehen ein bisschen aus wie Kellerasseln). Die 26 µ Länge könnte auch passen.
    Ich habe eine Bitte. Ich beiße mich gerade durch das Mikrobiologiechinesisch und würde gern genauer zuordnen, was ich da sehe. Vielleicht könnt Ihr mir auf die Sprünge helfen. Danke schon mal.


    1. Das ist er:


    2. sichelförmige Spore mit kleinen abgeschnürten Nebensporen


    3. Ein seltsamer Schlauch, der unglaublich lang ist - zumindest im Vergleich zu den anderen Zellen


    4. Manchmal ragen lange Zellen über die anderen hinaus, was ist das, Zystiden?


    5.Ascus mit Sporen


    6. Ist das langedünne Teil eine Paraphrase Paraphyse?


    7 "Kellerasseln" ;)


    8. Die Chemie ist gerade gekommen. Ich habe das Präparat kurz mit Melzer betropft und dann wie üblich bearbeitet. Viel ist nicht zu sehen, außer einer blauen Spitze einer Zelle.


  • Hallo, Claudia!


    Ganz genau, das ist bei vielen Ascos ein wichtiges Merkmal, ob die Ascusspitze mit Lugol blau wird oder nicht. :alright:
    3: Ist irgendwas Anderes, was nicht zu dem Pilz gehört. Wenn ein Staubfusselchen unters Deckglas gerät, sehen die oft so aus zB.
    4: Ist ein leerer Ascus, der seine Sporen schon abgeschossen hat.



    LG, Pablo.


  • Hallo Claudia,
    Das ist genau das, was du sehen sollst. Du hast den Teil des Ascus blau gefärbt, aus dem die Sporen heraustreten. (Apikalapparat) Die Farbreaktion kann bestimmungsrelevant sein.
    LG Irmtraud



    Danke Irmtraud,


    die Ascos sind wirklich dankbare Opfer für Anfänger




    Hallo Pablo,
    prima, dann weiß ich, was ich von den Fotos rauswerfen muss :).

    Lieben Gruß


    Claudia


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  • Hallo zusammen,

    jetzt habe ich mein Mikroskop seit fünf Monaten und gerade habe ich einen sehr intensiven und informativen Mikroskopierkurs bei Andreas Gminder hinter mir. Zeit also, für eine kleine Auswertung für alle, die gerade ein Mikroskop angeschafft haben oder mit einer Anschaffung liebäugeln.


    Die Bedienung des Mikroskops ist anfangs gewöhnungsbedürftig, man dreht in die falsche Richtung, sucht und weiß nicht, was man sieht. Außerdem sind die Schnitte der Präparate immer zu dick. So war das jedenfalls bei mir. Ich habe hier im Forum sehr viele nützliche Tipps bekommen. Die habe ich beherzigt und oft geübt. Heute muss ich nicht mehr überlegen, an welchem Rädchen ich drehen muss, um etwas zu sehen. Da hat das Üben geholfen. Auch meine Technik des Präparierens hat sich verbessert, aber den richtigen Schliff hat erst die am Wochenende Weiterbildung In Jena am Mikroskop gebracht. Hier mal ein Kammschnitt von meinem Lieblingspräparat an einer Amanita. Das ist nur gelungen, weil Andreas es genau erklärt hat und letztlich, weil ich zugesehen habe, wie Erdas Präparat geschnitten hat.




    Ein großes Problem hatte ich vor allem damit, dass ich nicht gewusst habe, welche Strukturen ich jeweils im Präparat gesehen habe und was sie bedeuten. Im Mikroskopierkurs habe ich jetzt die wichtigsten mikroskopischen Bestandteile der Pilze kennengelernt. Ein wenig hat mir zuvor schon der Vergleich mit den Beschreibungen im BLV-Handbuch Pilze von Gerhardt geholfen. Im Mikroskopierkurs hatte ich die Gelegenheit, die Bände von Pilze der Schweiz zu nutzen. Das war richtig gut und so habe ich mir die nach einer unruhigen Nacht==Gnolm13 bestellt. Frau gönnt sich ja sonst nichts. Jetzt habe ich mir erst einmal vorgenommen, Pilze zu mikroskopieren, die ich gut kenne und die Mikromerkmale zu vergleichen. Das hat heute bei einem Breitblattrübling schon ganz gut geklappt. Aber ich mach mir nichts vor. Am Ende hilft nur Erfahrung und Übung und ich traue es mir nicht ansatzweise zu, einen Pilz mit einem mikroskopischen Schlüssel zu bestimmen.


    Mit Melzer, Baumwollblau, Kongorot, KOH einer guten Pinzette und einer Präpariernadel und scharfen Rasierklingen fühle ich mich gut ausgestattet.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


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  • Auch meine Technik des Präparierens hat sich verbessert, aber den richtigen Schliff hat erst die am Wochenende Weiterbildung In Jena am Mikroskop gebracht. Hier mal ein Kammschnitt von meinem Lieblingspräparat an einer Amanita. Das ist nur gelungen, weil Andreas es genau erklärt hat und letztlich, weil ich zugesehen habe, wie Erdas Präparat geschnitten hat.

    Hallo Claudia,


    dein Schnittbild der Lamelle von der Amanita ist natürlich optimal, besser geht es nicht, ausser der Lamellenschneide ist alles da. Wie ich sehe, hast du aber mehrere Schnitte gleichzeitig auf dem Objektträger gehabt.


    Letztes Jahr war ich auch in der Situation einen Lamellenschnitt von einer R. amoena anfertigen zu müssen.

    Allerdings ohne Andreas, das war ein Akt. Also Lamelle flach hingelegt und etliche Schnitte bis zu einem Mikro-Erfolg durchgeführt. Als Anfänger gab es nur diese eine Idee dazu.


    Nicht nur allein die Vorstellungskraft, was muss ich wie tun, um zu solch einem Ergebnis zu kommen reicht da aus, sondern auch noch das Glück dazu, dass das Lamellenfragment dünn genug und auch noch richtig rum auf dem Objektträger liegt.


    Meine Kernfrage: Wie funktioniert ein Kammschnitt bei einem Lamellenpilz? Hat man da nicht zuviel unterschiedlich dickes Material auf dem Deckglas Objektträger?

    Sollte meine Frage in das Betriebsgeheimnis von Andreas eingreifen, musst du mir nicht antworten, dann gebe ich mich auch mit einfachen Vorbereitungsschritten zufrieden und denke mir den Rest. Klasse Posting.


    Grüsse aus der Rhön

    claus

  • Hallo claus,

    danke für das Lob==11.


    Andreas hat mit Sicherheit nichts dagegen, wenn wie über die Techniken seines Kammschnittes fachsimpeln. Andreas schneidet im ersten Schritt den Pilzhut so durch, dass die Lamellen im rechten Winkel zerteilt werden. Dann schneidet er aus der freien Hand hauchdünne Schnitte ab. Das ist ihm auch nicht immer beim ersten Mal gelungen, aber Andreas sieht seinen Schnitten an, ob sie dünn genug sind und legt zu dicke Stücke gar nicht erst auf den Objektträger - im Gegensatz zu mir. Er schneidet dann sofort noch einmal einen Streifen ab, bis es passt.

    Ich hatte versucht, Andreas Schnitttechnik zu kopieren, aber damit hatte ich nicht so viel Glück. Ich bin eher Praktikerin im hauchdünne Zwiebelscheibchen auf dem Brett schneiden. Also war Schritt zwei bei mir ein Anderer - nämlich die auf dem Brett-schneide-Technik. Ich habe dann auch die ersten zu dicken Schnitte sofort verworfen. Es hat erst beim fünften oder sechsten Mal geklappt.

    Dann kommt Schritt drei. Der ist aber genauso wichtig wie zwei, denn die Schnitte sind so zart, dass du sie nicht einfach auf den Objektträger schieben kannst. Dabei zerquetscht du sie. Sie werden mit etwas Wasser oder Kongorot oder was auch immer du verwenden willst vorsichtig von der Klinge auf den Objektträger gespült. Sie müssen ganz leicht herunterrutschen. Aber an weichen, breiten und auseinanderstehenden Lamellen ist das viel schwerer als bei einem jungen knackigen Pilz.


    Bei einem Kammschnitt schneidest hast du das Präparat so, dass die Lamellen in geringer Auflösung unter dem Mikroskop aussehen wie ein Kamm, daher sieht es auf dem Bild so aus als wären da mehrere Präparate nebeneinander. Das sind jeweils lediglich die Nachbarlamellen, die neben der Lamelle in der Mitte liegen.

    Das oben gezeigte Präparat war das beste, das mir in der gesamten Zeit gelungen ist, ich habe natürlich das gezeigt, um ein bisschen Eindruck zu schinden==Gnolm7

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


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  • Hallo Claudia,


    danke für deine ausführliche Erklärung, das ist ja echt genial.


    Ich sehe damit gegenüber meiner alten "Brett-Technik" nur Vorteile, vom Schnitt bis hin zum Deckglas.

    Jetzt habe ich aber was zu üben und der nächste Lamellenpilz darf für meine Experimente herhalten.


    Mein Ziel: besser sein als Wutzi... besser sein als Wutzi... besser sein als Wutzi... ==Gnolm4


    Danke und Grüsse

    claus

  • Mein Ziel: besser sein als Wutzi... besser sein als Wutzi... besser sein als Wutzi... ==Gnolm4

    na da übe ich auch noch ein bisschen, so einfach lass ich Dich nicht an mir vorbei😝

    Und: Bild zeigen!

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


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