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letzter Beitrag von Beorn am

Röhrling mit Velum - aber welcher

  • Hallo liebe Pilzfreunde: Was ist das für ein Röhrenpilz? Hut nass: schmierig, sonst trocken. Jüngere Exemplare haben ein Velum. Standort: Nadelwald, Tannen. Boden: Moos. Fundort: Kematen in Tirol, Nahe Innsbruck.
    Da fast alle Röhrenpilze ungiftig sind, wird es vermutlich auch dieser sein. Nur bin ich bis jetzt in keinem Pilzbuch fündig geworden.

  • Moin Moin


    Sei mir nicht böse ... aber irgendwie nervt mich das heute ein wenig
    - halbherzige Anfragen ohne Höflichkeitsformem
    - Name ?
    - hingeschlonztes Bild
    - kaum Hintergrund Informationen ( Bäume )


    https://www.pilzforum.eu/board…ngaben-zur-pilzbestimmung


    Und bitte mach ein paar vernünftige Bilder und nicht welche, fast schon in der Pfanne


    Danke


    Alex
    [hr]
    Ähnliche Anfrage gerade bekommen...


    Hat Kind gegessen! Giftig?





    🎉

  • Tut mir leid, mußte gerade lachen. Was soll man da sagen ==Gnolm9 ?

  • Hallo, bin nach einem Weißabgleich auch nicht weiter. Kann alles sein zwischen Butterpilz und Goldröhrling. Aber Tannen??? Sicher, daß das auch welche sind?

  • Hallo.


    Und ich denke, daß es richtung >Suillus bresadolae (Gelbfleischiger Lärchenröhrling)< geht. Weil eben Hut gefärbt wie beim Goldröhrling (oder dunkler) und Poren wie beim Grauen (Suillus viscidus).


    Aber: Auch wenn Alex eben ein bissel grummlig rüberkam (sensationell ist die Anfrage, die du da erhalten hast: Ich beiß gleich in den Tisch!!!), guck dir trotzdem ruhig den Link von alex mal genauer an. Es kann nicht schaden und hilft vor allem auch dir, wenn man sich mit den Pilzen etwas aufmerksamer beschäftigt und versucht, möglichst viele relevante merkmale wahrzunehmen.



    LG, Pablo.

  • Hallo, Alex!


    Erscheint doch immer noch ziemlich grau, oder?
    Von der Porenfarbe ausgehend wäre deine Idee nämlich auch das erste gewesen, was mir in den Sinn kam. Nur kenne ich den Grauen Lärchenröhrling halt mit ganz anders gefärbter Hutoberseite. Den Gelbfleischigen (wie ein "Hybrid" aus Suillus grevillei und Suillus viscidus) hatte ich noch nie in der Hand...
    ...insofern würde ich mich natürlich auch noch über ein paar weitere Bilder freuen, daß man sich da weiter rantasten kann.



    LG, Pablo.

  • Hallo, Danke für eure Bemühungen.
    Goldröhrling ist das natürlich auf keinen Fall. Denn die sind ja leicht gelb-orange.


    Diese bräunliche Farbe entspricht übrigens ziemlich dem Original. Ich werde noch ein paar Fotos nachlegen.


    Könnte das ein brauner Birkenpilz sein. Aber was ist dann mit dem Velum?
    Aufgenommen mit einer Canon EOS 550D mit Blitz auf weißem Blatt Papier
    [hr]
    Vorwiegend Tannen (90%). Rest Mischwald.

  • Könnte das ein brauner Birkenpilz sein.


    Hallo,
    ganz klar nicht. Der Birkenpilz hat keinen Ring. Der Stiel ist ja auch gar nicht schwarzschuppig.
    Das ist mMn schon ein Grauer Lärchenröhrling. Der ist auf dem Hut nicht immer grau, es gibt bräunliche oder sogar beigefarbene Formen.
    FG
    Oehrling

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  • Hallo Elud,
    (oder wie Immer Du im wirklichen Leben heißt) - wie Du schon sagst, Birkenpilz geht nicht, wegen des Velums. Das hat keiner aus der ganzen Leccinum-Verwandschaft. Da bleiben wir auf jeden Fall bei Suillus. Und da sind wir beim Grauen Lärchenröhrling - oder eben bei dem auch mir bis vorhin völlig unbekanten Gelbfleischigen Lärchenröhrling - der passt nach den verlinkten Bildern oder auch nach den bei 123 ... gut. Mach doch einfach mal einen Schnitt - dann sollte sich das mit GELB-fleischig ganz schnell aufklären.
    Gibt Dein Mischwald denn Lärche her? Würde mich in einem Bergwald eigentlich nicht wundern. Da reichen oft schon 2- 3 ältere Bäume ...

  • Nach dem Durchschneiden am Stielanfang (Teil am Boden) ganz leicht gelblich bis zum Ende des Stiels. (allerdings ist der Pilz jetzt 1 Tag alt). Ergänzung: An der Schnittstelle, als wo der Pilz am Boden abgeschnitten wurde, ist beim Durchschneiden eine ganz leicht bläuliche Verfärbung in strichähnlicher Form entstanden.


  • Hallo Pablo,
    die Farbe des Hutes ist auf jeden Fall KEIN Trennmerkmal zwischen diesen Arten (?), kann also unbeachtet bleiben. Auch das Blauen im Fleisch können beide.
    Suillus bresadolae hat schwefelgelbes Stielvelum und nach dem Längsdurchschneiden sieht man, dass das Fleisch im Hut und in der oberen Stielhälfte gelb, in der unteren Stielhälfte dagegen graubraun ist (ziemlich abrupter Farbübergang!). Die Röhrenmündungen sind heller oder dunkler grau.
    Suillus viscidus hat hellgraues Velum (so wie hier auf einigen Fotos zu sehen) und die Fleischfarbe ist von oben bis unten relativ einheitlich graubraun.
    FG
    Oehrling

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  • Hallo, Stephan!


    Merci. :alright:
    Das erklärt einiges, und erscheint schlüssig. Vielleicht hätte ich erstmal in ein paar Büchlis gucken sollen, die sich da etwas spezieller mit befassen.
    Den Grauen hatte ich bislang tatsächlich nur mit grauem bzw. graubraunem Hut, darum hatte ich wohl hier den falschen Schluss gezogen.



    LG; Pablo.

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