Das Kreuz mit den Rotfüßen-Zusatzbilder

Es gibt 12 Antworten in diesem Thema, welches 2.453 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Beorn.

  • Hallo,
    da bin ich wieder mit neuen Bildern.
    Den schönen roten habe ich leider nicht wieder gefunden aber einen älteren aus dem selben Nest.
    Den habe ich dann mitgenommen und durchgeschnitten. Ich hoffe die Bilder reichen :)
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    Sind das die orangenen Pünktchen das Pablo meinte?
    LG.Alina

    :sun:Etwas lernen bedeutet, mit einer Welt in Verbindung zu treten, von der man nicht die geringste Vorstellung hat (Paulo Coelho)
    --------------------------------------------------------------------------Pilzchips: 98

    • Offizieller Beitrag

    Hallo.


    Jawoll, genau das sind die Punkte! :thumbup:
    Alles Punkte für dich. ;)


    Zwar hat Xerocomellus engelii (Eichen - Filzröhrling) diese Punkte auch, aber meist weniger ausgeprägt. Auch tritt der Eichen - Filzer seltener mit so roten Hutfarben auf und vor allem am Stiel sind fast nie Rottöne zu finden. Dazu ist der Stiel meist deutlich längsfaserig und gerne etwas verbogen oder verdreht (obwohl es auch kurz- und dickstielige Exemplare gibt).


    >Xerocomellus rubellus<
    >Xerocomellus engelii<



    LG, Pablo.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Verena.


    Nein, drei (immer bezogen auf Europa).
    Aber Xerocomellus bubalinus habe ich jetzt mal ausgelassen, da die Pünktchen bei der Art nur sehr selten zu sehen sind, und die Art ohnehin wohl nicht gerade häufig.



    LG, pablo.

  • Hi Pablo!

    Zitat


    Auch tritt der Eichen - Filzer seltener mit so roten Hutfarben auf und vor allem am Stiel sind fast nie Rottöne zu finden. Dazu ist der Stiel meist deutlich längsfaserig und gerne etwas verbogen oder verdreht (obwohl es auch kurz- und dickstielige Exemplare gibt).


    Im rubellus-Portrait von Mario hat der 2. Pilz auch verbogene, verdrehte Stiele:
    http://www.pilzforum.eu/board/…ling?pid=174766#pid174766
    Und wie sieht es aus heutiger Sicht im gleichen Portrait mit den Mannheim-Friedhofs-Pilzen aus?
    So rot sind die jung ja nicht unbedingt und soooo viele Pünktchen sehe ich in der Stielbasis auch nicht.


    VG Ingo W

    ________________________________________________________________
    "Pilz nur von oben ist wie Käfer nur von unten"

    156-20 (Gebühr APR 2020) = 136+3 (Einlaufwette APR2020) = 139+6 (3x2) für gute Phäle APR2020 = 145-15 (APR 2021) = 130+3 (Joker-Schnellverbrauchsbelohnung APR 2021) = 133+4 (APR-Schnappsplatz11) = 137+3 (Vorphal APR2021) = 140 +10 (3 Posten/Wetten mit E&U im APR 2021) = 150-15 (APR 2022) = 135

    Link: Gnolmengalerie

    Link: Einladung APR 2022

    Link: Nanzierung APR 2022

    Einmal editiert, zuletzt von Ingo W ()

  • Hallo Ingo,


    wenn ich ehrlich sein soll bereitet mir die Trennung zwischen rubellus und engelii immer wieder Bauch Schmerzen, es gibt vie zu viele Exemplare wo die Merkmal beschreibung irgendwie zwischen beide Arten stehen das ich mich echt frage ob eine Trennung überhaupt Sinn macht.

    Gruß Mario
    Ein Gruß aus den Bergischen Land


    Pilzchips 40 / 13 PC fürs APR.


    Bei Geschmackprobe bitte nicht runter schlucken.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, ihr Alle!


    Ich bin mir nicht mal sicher, ob die Unterwscheidung mikroskopisch sicher zu machen ist.
    Makroskopisch würde man tendenziell nach folgenden Kriterien unterscheiden:
    - Stiel ohne (oder mit sehr geringen) Rottönen ---> X. engelii
    - Trama und Röhren im Schnitt / bei Verletzung gar nicht bis kaum blauend ---> X. engelii


    Aber es ist schon richtig: Mitunter lässt es sich nicht sicher sagen.
    Ich kenne (auch vom Friedhof, unweit der Stelle mit dem Bild aus dem Portrait, Ingo) auch Kollektionen, wo die Merkmale von Fruchtkörper zu Fruchtkörper so variabel sind, daß man eigentlich vermuten müsste, beide Arten wachsen da durcheinander.


    Es gibt ja durchaus auch Leute, die einen Zusammenschluß der beiden Taxa nahelegen.
    Ich persönlich trenne die beiden wo es eben geht. Sollten die beiden tatsächlich irgendwann synonymisiert werden, dann kann ich immer noch alles in einen Ordner packen.



    LG, pablo.

  • Hallo,


    für mich ist das zu wenig Rot im Hut. Ich halte das eher für X. engelii. Aber wie schon richtig gesagt wurde, viele Autoren merken Übergänge zwischen beiden "Arten" an.
    Die Trennung von X. bubalinus ist mindestens genauso schwer. Ich finde ihn mindestens so häufig wie X. rubellus. Besonders gern wachsen die Arten in Parks.


    Viele Grüße
    Steffen

    • Offizieller Beitrag

    Hi, Toffel!


    Wenn du gerade noch zwei MInuten Zeit hast:
    Mich würde ernsthaft interessieren, wie du die Trennung von X. bubalinus von X. rubellus / X. engelii machst.
    Verfärbungsmuster und / oder Rosa HUtfleisch unter der Subkutis?



    LG, pablo.

  • Hallo Pablo,


    ja mit dem Verfärbungsmuster im Hut: rosa unter der Huthaut und blau über den Röhren. Zusätzlich noch die fehlenden Punkte in der Basis und der nicht aufreißende, zweifarbige Hut. Es gibt aber offenbar Übergänge in allen Merkmalen mit X. engelii. Oft bin ich mir deshalb auch unsicher.


    Viele Grüße
    Steffen

    • Offizieller Beitrag

    Hi.


    Prima, danke für das Statement! :thumbup:
    Das deckt sich tatsächlich so ungefähr mit meinem Wisensstand, wobei ich einen "sicheren" X. bubalinus auch noch nicht gefunden habe.
    Allerdings hatte ich mal irgendwo gelesen, daß es durchaus selten mal Kollektionen von X. bubalinus mit roten Pünktchen geben kann (war das in einem Tintling).
    Aber wenn, dann wäre das wohl eine recht seltene Ausnahmeerscheinung. Dagegen weiß ich aus Erfahrung, daß die Pünktchen bei X. engelii gelegentlich fehlen können.
    Ich merke, ich muss beizeiten da noch mal nachlesen. Vielleicht gibt's was mikroskopisches...



    LG, Pablo.