Ich kann es einfach nicht verstehen...

Es gibt 56 Antworten in diesem Thema, welches 10.277 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von lutine.

  • Du meine Güte Jürgen 8| 8| 8|
    Hat der Karpfen sich nicht gewehrt wie der Teufel? Kann ich kaum glauben, dass Du ihn so aus dem Wasser wuchten konntest 8|


    Was wurde aus ihm? Ich hoffe, er durfte weiterleben mit seinem sicherlich biblischen Alter :)


    Björn, ich sehe es genauso wie Du. Elende Plastiktütenschlepper :rolleyes:
    Dann doch im Notfall lieber einen Regenschirm als Sammelbehälter mißbrauchen (siehe mein Rotkappenbericht) ;)

  • keine sorge, nach vorsichtigem schonenden drill wurde die dame kurz fotographiert und gewogen und dann nach unserem motto catch&release wieder dem feuchten element zurück gegeben
    bitte mein ziemlich fertiges aussehen zu entschuldigen :D:D:D war nach 3tagen nonstop fischen .... :P


    gruß *jürgen*


    Chipcounter: 99
    ---------------
    eine bestimmung im internet stellt niemals eine essensfreigabe dar!


  • keine sorge, nach vorsichtigem schonenden drill wurde die dame kurz fotographiert und gewogen und dann nach unserem motto catch&release wieder dem feuchten element zurück gegeben
    bitte mein ziemlich fertiges aussehen zu entschuldigen :D:D:D war nach 3 tagen nonstop fischen .... :P


    Keine Sorge, ich habe nur auf den Fisch geachtet ^^ ;)


  • keine sorge, nach vorsichtigem schonenden drill wurde die dame kurz fotographiert und gewogen und dann nach unserem motto catch&release wieder dem feuchten element zurück gegeben
    bitte mein ziemlich fertiges aussehen zu entschuldigen :D:D:D war nach 3tagen nonstop fischen .... :P


    Kuhl! Und sehr fischfreundlich!:thumbup: Außerdem, wenn ich mich nicht irre, auch bei Fischen, je größer, desto schlechter schmeckt es. Stimmt das überhaupt?
    LG
    Lara

  • Hallo,


    da es auch die nicht angelnden zu interessieren scheint:


    Je Größer desto schlechter im Geschmack stimmt nicht generell, mag auf einzelne bzw. etliche Fischarten aber zutreffen.


    Boilies sind natürliche Köder, die eine kugelförmige Teigmasse mit zwischenzeitlich schon wissenschaftlich erforschten Inhaltsstoffen, Proteinen, Körnern, etc. (alles weitere wäre zu viel) hergestellt und dann gekocht werden. (englisch: boiled = gekocht, daher boilies) Hinzu kommt eine Anreicherung mit mehr oder weniger natürlichen Geschmacksstoffen.


    Die Begriffe kommen aus dem Englischen, da Englang das Mutterland des Karpfenangelns ist.


    Der 58-er erinnert mich übrigens an Clarissa (ist nun echt was für Insider :D)


    Cassien, Lac du Der oder Gondrexange rate ich mal ?


    VG Markus (der mit den Wallern ( silurus glanis ) schwimmt :evil:)

  • Hallo Jürgen,


    genau so was wollte ich hören :thumbup: , jetzt verrate mir bitte noch das Gewässer..... :evil:


    VG Markus

  • zum thema pilze sammeln und fahrrad: wenn ich mit dem fahrrad unterwegs bin verwende ich einen korb "byholma" von ikea. die kleinste größe ist quaderförmig und lässt sich dadurch zumindest bei meinem fahrrad wunderbar auf dem gepäckträger festklemmen. für größere mengen ist er aber natürlich etwas zu klein.

  • Also ich selbst bin ja meistens auch mit dem Rad unterwegs, sammle aber eher selten Pilze ein. Wenn doch, dann habe ich auch einen kleineren Behälter (mit Lüftungsöffnungen) oder einen kleinen runden offenen Korb im Rucksack.
    Wenn aber wirklich bewußt Pilze gesammelt werden, oft ja auch mit ein paar Freunden und damit auch etwas größere Mengen anfallen, dann geht's natürlich zu Fuß auf Streife und dann sind auch die klassischen Körbe dabei.

  • Ich trenne Radfahren und Pilzesammeln auch ziemlich streng.


    Fahr ja ein klassisches Mountainbike und bin da doch sehr puristisch eingestellt - da kommt nix unnötiges dran. :D


    Hab nur LED-Beleuchtung drangeklemmt und wenn das Wetter ZU nass ist, steck ich die Blades drauf, fertig. Gepäckträger hab ich gar keinen.


    Und wenn ich damit durch den Wald zisch, bin ich so sehr auf die Spur konzentriert, da hab ich keinen Blick für Pilze...

  • Was wurde aus ihm? Ich hoffe, er durfte weiterleben mit seinem sicherlich biblischen Alter :)


    In Bayern normalerweise nicht. Dort hat der Gesetzgeber vorgeschrieben, dass jeder gefangene und nicht geschonte Fisch zu töten ist, egal wie groß oder welche Art. Das hat der Gesetzgeber deswegen gemacht, weil "die Gesellschaft" unter Berufung auf das Tierschutzgesetz angeblich verlangt, dass grundsätzlich gegessen wird, was an den Haken geht.


    Zum Glück halten sich die meisten Angler nicht dran. ;)


  • Vielen Dank lieber Markus für deine Erklärung. So erfährt man doch was Neues.
    Eine Frage an euch Angler und Pilzsammler in einem. Ich habe im Sozialem Forumtisch eine Karikatuer gezeigt, auf der ein Pilzsammler und ein Angler dargestellt sind, die Größe ihrer Fund- und Fangserfolge mit Armen messen. Wie macht das ein pilzsammelnder Angler?:evil: :D

    Liebe Grüße
    Lara


    Träume werden wahr! Auch Hornberg war mal ein Traum...:)

    Einmal editiert, zuletzt von Lara ()

  • Eine Frage an euch Angler und Pilzsammler in einem. Ich habe im Sozialem Forumtisch eine Karikatuer gezeigt, auf der ein Pilzsammler und ein Angler dargestellt sind, die größe ihrer Fund- und Fangserfolge mit Armen messen. Wie macht das ein pilzsammelnder Angler?:evil: :D


    Gar nix mit den Armen. Er sagt: "Mein Fisch hatte Augen, so groß wie ein Parasol".:)

  • Eine Frage an euch Angler und Pilzsammler in einem. Ich habe im Sozialem Forumtisch eine Karikatuer gezeigt, auf der ein Pilzsammler und ein Angler dargestellt sind, die größe ihrer Fund- und Fangserfolge mit Armen messen. Wie macht das ein pilzsammelnder Angler?:evil: :D


    Gar nix mit den Armen. Er sagt: "Mein Fisch hatte Augen, so groß wie ein Parasol".:)


    :thumbup: :D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D Das ist echt Klasse! Danke für Glückshormone, die man beim Lachen produziert!:D:D

    • Offizieller Beitrag

    Eine Frage an euch Angler und Pilzsammler in einem. Ich habe im Sozialem Forumtisch eine Karikatuer gezeigt, auf der ein Pilzsammler und ein Angler dargestellt sind, die größe ihrer Fund- und Fangserfolge mit Armen messen. Wie macht das ein pilzsammelnder Angler?:evil: :D


    Gar nix mit den Armen. Er sagt: "Mein Fisch hatte Augen, so groß wie ein Parasol".:)


    Perfekt! :thumbup:
    Obwohl, vor einer Äsche oder einer schönen Bachforelle mit solchen Augen hätte ich wohl Angst 8|
    Da reichen mir dann die, die ich immer fange, mit Augen so groß wie aufgeschirmte Stockschwämmchen :evil:

    Gnolmige Gnüße, Gnelmanie die Rote

    "In den Wäldern sind Dinge,
    über die nachzudenken,
    man jahrelang im Moos liegen könnte."

    -Franz Kafka-
    _________________________________________________
    Keine Verzehrfreigabe im Internet! Hier, PSV-Liste, findest du deinen nächsten Pilzsachverständigen

  • Um nochmal zum Ausgangspunkt zurückzukommen:


    Ich wohne in Brandenburg, speziell im berliner Umland.
    Oft kommen die stadtmüden Leute hier in den Wald um Pilze zu suchen. Ich treffe wenige (sehe nur ihre Autos auf dem Parkplatz), sehe aber nach dem Wochenende ihre (reichlichen) Spuren.


    Und damit meine ich keine Fußabdrücke. Fliegenpilze (meine Güte, was sind das für hübsche Gesellen!) sind umgetreten oder weggekickt, selbst in den Ameisenhaufen am Rand wurde zweimal ordentlich reingetreten.


    Wenn man immer das selbe Revier abläuft, fallen diese Dinge auf. Neulich mußte ich sogar feststellen, das ein Experte von den Steinis lediglich den Hut mitnahm und den Stiel im Boden stehen ließ.


    Vom "verlorenen" Wohlstandsmüll müßen wir gar nicht erst reden. Ein guter "Waldgeist" hat davon eine Menge an einer Ecke zusammengetragen und sortiert.


    Die Krönung sah ich nun heute: Direkt im ersten Gebüsch wurden 4(!!!) große Röhrenfernsehgeräte entsorgt.


    Da sollen sie von mir aus mit Plastiktüten rumlaufen, wenn sie darin auch ihren Müll wieder mit heim nehmen...

  • Wir haben gestern auch wieder ein riesiges Plastiktütengeschwader gesehen... rudelweise rannten sie mit Aldi- und Netto-Tüten durch den Wald... wie stilvoll. :nana:


    Nachdem sich rausgestellt hatte, dass es Russen sind (da wohnen irre viele in der Gegend) haben wir drauf verzichtet, ihnen einen Vortrag zu halten. Und die haben auch ziemlich gewütet im Wald... Fliegenpilze umgetreten etc.


    Ätzend, sowas. X(


    Was ich übrigens auch nie verstehen werde - wenn ich Kinder im Wald beobachte, dann scheint es mir, als ob die dort nur noch ihre Aggressionen rauslassen, indem sie rumschreiend mit Ästen wild auf Bäume etc. einprügeln. Mir graust es dabei jedesmal. Ich war als Kind auch viel mit meinen Eltern im Wald, aber so war ich nicht... ich hab damals lieber ruhig gespielt, mit Ästen, Steinen etc. kleine Häuschen gebaut oder sowas. Woher kommt das nur?

  • Was ich übrigens auch nie verstehen werde - wenn ich Kinder im Wald beobachte, dann scheint es mir, als ob die dort nur noch ihre Aggressionen rauslassen, indem sie rumschreiend mit Ästen wild auf Bäume etc. einprügeln. Mir graust es dabei jedesmal. Ich war als Kind auch viel mit meinen Eltern im Wald, aber so war ich nicht... ich hab damals lieber ruhig gespielt, mit Ästen, Steinen etc. kleine Häuschen gebaut oder sowas. Woher kommt das nur?


    Naja. Wenn ich mich an mein Kindsein zurückerinnere denk ich auch, «ja damals spielten wir vieeeeel anständiger ». Aber war das spielen damals wirklich so «stilvoll und ruhig »? Ich meine, als Kind denkste ja nicht: So, jetzt ich bin laut, renne rum, schlage mit Stöcken auf nen alten Busch ein und benehme mich extra daneben etc., du spielst einfach. Erst im Alter fängt es Leute an zu stören wenn die Kiddis rumalber und etwas laut sind. Sie hätten am liebsten, dass die Kleinen wie Sonntagsschüler in Reih und Glied stehen und im Flüsterton ein Holzpferdchen bewegen. Und welcher Platz ist zum austoben nicht besser geeignet als der Wald?


    Ich war gestern mit meiner Schwester und ihren 3 kleinen (2, 5 und 7 Jahre) auf Pilztour. War eine tolle Erfahrung. Einerseits zeigten sie wirklich Interesse, andererseits liessen sie sich immer wieder ablenken und folgten ihrem eigenen Kopf. Da war ein raschelnder Laubhaufen dann plötzlich um einiges interessanter als die Essenskehrer die wir gerade gefunden haben und dann gab es halt erstmal ne Laubschlacht. Ausserdem kann man ihnen auf diese Weise die Natur nahe bringen und sie lernen von selbst, wie wichtig es ist, sorgsam zu sein. Dass halt mal ein paar Sprösslinge zertreten werden kann passieren. Ist meiner Meinung nach auch nicht schlimm, solange dies nicht extra gemacht wird. Der Wald und die Pflanzen erholen sich ja schlagartig und wuchern wieder aus (Hobbygärnter können davon ein Lied singen). Schlimmer ist der Wohlstandsmüll im Wald. Sehen sie diesen an Ort und Stelle, merken Kinder gleich selbst dass das so nicht hingehört. Nehmen sie das in jungen Jahren auf, bleibt dieses Verständnis erhalten.


    Ein Highlight waren gestern die Fliegenpilze. Die waren zum teil so schön, dass der älteste gar nicht glauben konnte dass diese echt sind. «Mami schau mal, da hat jemand einen künstlichen Pilz hingestellt ».


    Der ganz Kleine war auch ne Nummer für sich. Als er sah wie wir einen Hexenkreis mit Violetten Rötelritterlingen ernteten, wollte er uns jeden Pilz in seiner Nähe Freudenstrahlend entgegenstrecken. Je bunter um so besser! Wir mussten ihn im Zaume halten und schauen, dass er keine Dumheiten macht (Pilze in den Mund etc.). Das gibt später mal nen Pilzsammler vor dem Herrn!!!

  • Was ich übrigens auch nie verstehen werde - wenn ich Kinder im Wald beobachte, dann scheint es mir, als ob die dort nur noch ihre Aggressionen rauslassen, indem sie rumschreiend mit Ästen wild auf Bäume etc. einprügeln. Mir graust es dabei jedesmal. Ich war als Kind auch viel mit meinen Eltern im Wald, aber so war ich nicht... ich hab damals lieber ruhig gespielt, mit Ästen, Steinen etc. kleine Häuschen gebaut oder sowas. Woher kommt das nur?


    Wir waren als Kinder meist auch immer sehr leise im Wald. Zweimal haben wir ganz still den Wald angezündet, gestört haben nachher die Sirenen der Feuerwehr. Ebenfalls leise haben wir die Forellen mit der Hand aus dem Bach gefischt und genauso leise am Lagerfeuer gebraten.
    Etwas lauter wars beim fällen von jungen Bäumchen und dem abschlagen von Ästen mit dem geklauten Handbeil, um uns Hütten zu bauen.
    Leise war es auch, als wir aus an Neujahr gesammelten, nicht explodierten Feuerwerkskörpern, das Pulver rausgefriemelt und getrocknet haben. Es wurde dann ein wenig lauter, als wir aus einem Stück Wasserleitungsrohr und einem Holzstück eine "Pistole" gebastelt haben um die dann mit dem Pulver zu laden und versucht haben, Kieselsteine damit zu verschießen.
    Sehr leise waren wir bei der Jagd mit dem Luftgewehr auf alles mögliche Kleingetier, nur vom gelegentlichen fletschen des Luftgewehrs hörbar gemacht.
    Nicht ganz unüberhörbar waren die alten Autoreifen, die wir den Hang hoch geschleppt haben, um dann zuzusehen, wie diese, immer schneller werdend und mit meterweiten und -hohen Sprüngen dort zwischen den Bäumen hinunterrasten.


    Ja, eigentlich waren wir sehr still und harmlos.


    Geschrei und Krach gabs nur von den Erwachsenen, wenn sie uns bei irgendwas erwischt haben.


    So ändern sich halt die Zeiten.:D


  • Herrlich. Da kommt mir grad wieder in den Sinn, wie wir als Kinder mal nen Bach sowas von professionell aufstauten und Ablaufgräben bauten, dass die nahen Schrebergärten überflutet wurden. In Sachen Dammbautechnik wär so mancher Biber von unserem Können vor Neid erblasst!
    Erblasst sind übrigens auch die Schrebergartenbesitzer, nur nicht vor Neid.



    Und ja, wir waren sehr ruhig dabei ...