Beiträge von Hannes2

    Hallo Norbert,

    Und an einem Ast daneben dieses überlichtete Etwas , welches ich nicht so recht zuordnen kann :

    da vermute ich eine Pholiota. Ich hatte hier vor ein paar Jahren einen ähnlichen Fund, der sich dann als P. elegans entpuppte.


    Wenn sogar ich häufig Helvella acetabulum finde, muss die ein sehr gutes Jahr haben.


    VG Jörg

    Hallo,


    nachdem bei mir im Mai schon über 120 l/m² Regen vom Himmel gefallen sind habe ich mich heute aufgemacht nach einem möglichen Vorkommen von Flockis zu schauen.


    Sie sind wirklich da, wenn auch meist nur als ganz kleine Knubbel. Die größeren habe ich mir fürs Abendbrot mitgenommen.



    Die ersten Grüppchen mit Nelkenschwindlingen ließen sich blicken und wurden eingesammelt, was ein sehr mühsames Unterfangen war.



    Diese Gruppe Stockschwämmchen war da viel einfacher abzuschnippeln.



    Für die Hochgerippte Becherlorchel schein es ein gutes Jahr zu sein.



    Mairitterlinge waren in allen Altersstufen millionenfach vorhanden aber die mag ich nicht.



    Es ließ sich auch noch ein ganz junges Waldhuhn blicken aber da es an Robinie wächst kann es groß werden ohne von mir verköstigt zu werden.



    Grünblättrige Schwefelköpfe waren auch häufig zu sehen.



    Diese vermutlichen Mürblinge kann ich nicht benamsen



    ebenso diesen Wiesenbewohner.



    Mein geplantes Samstagsessen muß ich nun verschieben weil jetzt Pilzsuppe angesagt ist.



    Viel ist noch nicht los aber ich will nicht meckern.


    Ich hoffe daß euch die kleine Zusammenstellung gefällt und wünsche allen schöne Pfingsten.


    VG Jörg

    Hallo Nosozia,


    beim Schildrötling bin ich bei meinem Erstfund auch verzweifelt. Die wollten einfach nicht mehlig riechen. Da war das Wetter übrigens auch sehr nass.


    VG Jörg

    Hallo,

    Ich glaube, du mußt dich mal bekochen lassen mit den Maipilzen

    das wäre vielleicht eine Möglichkeit, denn nach dem Putzen vergeht mir spätestens beim Anbraten der Appetit. Da warte ich lieber noch ein bis zwei Wochen und hole mir frische, junge Flockis. Zum Glück habe ich bis dahin noch reichlich Austern und Stockschwämmchen in der Froste.


    VG Jörg

    Hallo,


    ich habe in den letzten sieben Tagen nur zwei Runden drehen können, werde euch aber trotzdem ein paar Funde zeigen. Viel ist ja immer noch nicht los.


    Die Laubwald-Riesenlorcheln sind nun richtig reif geworden.



    Nach einigen Jahren war die Hochgerippte Becherlorchel auch wieder einmal zu sehen.



    Es gab auch ein paar mit unbekannte, geruchlose Becherlinge.



    An Laubholzstümpfen waren einige überständige Dachpilze und Stockschwämmchen vorhanden.



    Mit Mairitterlingen hätte ich mich so richtig eindecken können aber die sind nicht mein Geschmack.



    Dann kam der große Regen.



    Mit den fast 90 l/m² in 72 h müßte in den nächsten Wochen etwas anzufangen sein. So kam ich erst heute wieder dazu, nach Pilzen zu schauen.


    Die Mairitterlinge waren einen Rasenmäherangriff und dem Dauerregen meist unterlegen.



    Einige wenige Trupps mit frischeren Exemplaren gab es aber auch.



    Es haben sich ebenfalls noch einige Schildrötlinge hervorgetraut.



    Mehr ist derzeit noch nicht los aber ich habe große Hoffnung, daß sich demnächst auch die ersten Boleten sehen lassen werden.


    Ich wünsche allen ein schönes WE mit mehr Erfolg als ich ihn hatte.


    VG Jörg

    Hallo Kadir,


    da schließe ich mich meinem Vorschreiber an. Bei dieser Geruchsangabe und dem dicken Hutfleisch in Gegensatz zu den Lamellen, ist das ganz klar Calocybe gambosa.


    VG Jörg

    Hallo Schupfi,


    ich denke auch dass es sich hier um Schildrötlinge handelt. Jetzt muss ich bei mir auch einmal nachschauen, ob die da sind. Bei deinen Verpeln könnte ich mir wegen des eher runzelig anmutenden Hutes auch Verpa cerebriformis vorstellen.


    VG Jörg

    Hallo Eric,

    Es ließ sich leider keine G. gigas mehr finden

    das ist schade aber da sollte im kommenden Jahr schon noch etwas gehen.


    Hallo Stefan,

    Dafür hatten wir eine schöne Gyromitra fastigiata für Christoph dort.

    bei der dürfte es aber keinerlei Zweifel geben. In diesem reifen Zustand habe ich das Zipfelchen noch nie gesehen. Ich ärgere mich immer noch, dass ich vor ein paar Wochen keine einzige gefunden habe :gkopfwand:  :gmotz: .


    VG Jörg

    Hallo Andreas,

    Wenn ich nochmal fündig werde dann würde ich diese auch zur Absicherung zur Verfügung stellen wollen.

    Da es Laubwaldfunde waren wäre dass auch für mich sehr interessant. Ich habe da so einen Verdacht.

    Sind die "Laubwaldriesen" vom Lerchenberg bei Borna auch eindeutig ticinianas oder sind dort auch die gigas dabei ?

    Da hat sich Schupfnudel, als mehr oder weniger Einheimischer (Leipzig), bereit erklärt diese zu untersuchen. Nando hat als junge Papa vermutlich keine Zeit mehr dazu. Wir hatten ja damals noch nichts von G. ticiniana gehört und so ist es möglich, dass es sich auch dort um diese Art handelt. Eine Überraschung wäre es für mich in beiden Fällen nicht.


    VG Jörg

    Hallo Schrumz,


    die echten Speisemorcheln um Morchella esculenta herum sind ein anderes Artenaggregat als das um M. semilibera. Die beiden Aggregate werden gerade in verschiedene Arten zerbröselt. Essbar sind sie alle.


    VG Jörg

    Hallo Bernd,


    Gratulation zum schönen Fund. Die ist mir bisher noch nie untergekommen. Ich hatte bisher nur einmal ihre Schwester Gyromitra parma.


    VG Jörg

    Hallo Bernd,


    zusammen habe ich beide Arten zwar noch nie gefunden aber für mich ist Nr. 1 G. gigas und Nr. 2 G. esculenta. Bei Lorcheln die Probe bei Vollreife, also fast vor dem Zerfallen des Fruchkörpers, entnehmen. Dann bei ca. 40 Grad prasseldürr trocknen und in einer luftdichten Schachtel verschicken.


    VG Jörg

    Hallo Peter,


    da muss ich Dir auch gratulieren :daumen: . Um mir in Jürgens Forum eine eigene Meinung zu bilden, habe ich von der Mikroskopie viel zu wenig Ahnung. Vielleicht ist Gyromitra ticiniana gar nicht so selten und wurde häufig, wenn nicht sogar meistens, fehlbestimmt da die Art unbekannt war. Es ist durchaus möglich, dass es sich bei allen Laubwaldfunden um diese handelt und die Aussage, dass G. gigas auch an Laubholz wächst einfach falsch ist weil die erst sehr spät ihre wahre Idendität preisgibt.


    VG Jörg

    Hallo Kauz,


    es freut mich, dass Du Speisemorcheln in deinen, für die Art eher untypischen Gelände, finden konntest. Eschen sind bei mir kaum zu finden. Ich kenne nur zwei Standorte. Mein einziger Fund war in einem verwilderten Garten unter einem Apfelbaum. Da der Garten nun wieder schön "kultiviert" wurde, hat sich leider keine Morchel mehr dorthin verirrt. Ich wünsche Dir, dass das Vorkommen keine Eintagsfliege im Gegensatz zu mir bleibt.


    VG Jörg

    Hallo Christoph,


    besten Dank für deine toll bebilderten Ausführungen :daumen: . Wie erwünscht stelle ich hier noch ein paar Bilder von der Fundstelle ein.

    Hier ist Nr. 1 vom 30.03. und vom 11.04.2021



    und hier noch ein paar weitere Exemplare.



    Unterhalb des Pfeiles ist das von mir an Christoph zugesandte recht kleine Exemplar.



    Die sollte ja auch in den Briefumschlag passen. Übrigens ist auch Peter Welt zum selben Ergebnis gekommen.


    Es wäre schön, wenn auch andere Forianer ihre Laubwaldfunde einmal auf G. ticiniana überprüfen würden!


    VG Jörg

    Hallo,

    Wenn die richtig ausreifen und nicht vertrocknen wie im Vorjahr, kann ich vielleicht herausbekommen um welche Art es sich genau handelt.

    jetzt haben die Riesenlorcheln endlich einen Namen bekommen ==Gnolm16 . Es handelt sich um Gyromitra ticiniana. Dr. Christoph Hahn (Tricholomopsis) wird demnächst noch einen Beitrag schreiben.


    VG Jörg

    Hallo Eric,


    zu deinen Funden kann ich nichts sagen aber es ist absoluter Wahnsinn, was Du alles bei diesem kalten Wetter findest. Da muß ich diese Woche unbedingt auch wieder einmal nachschauen, was alles so gewachsen ist. Friedhöfe und andere Parkanlagen sind ja mein Lieblingsterrain.

    Weit und breit keine "Zeigerpflanzen" vor Ort. Eschen auch nicht.

    Ich kenne die Käppchenmorcheln übrigens nur unter Pappeln.


    VG Jörg

    Hallo Claudia,


    na siehst Du, es geht doch. Solch schöne Teile würde ich auch gern einmal finden.

    und eine Nachtschnecke

    wow, da hast Du ja eine völlig neue Art entdeckt :giggle: . Ich hoffe dass sie nach Dir benannt wird.

    Der Hinweis, dass man sie aufschneiden sollte, ist auch nicht verkehrt.

    Da hast Du völlig recht. Die sind sehr häufig voller Innenleben.


    Danke für den schönen Bericht.


    VG Jörg