Hi.
Ich würde das auch für Chlorophyllum brunneum halten. Die Knollenform ist leider nicht immer so deutlich abgesetzt, aber der Ring und die Hutschuppung spricht dafür.
LG.
Hi.
Ich würde das auch für Chlorophyllum brunneum halten. Die Knollenform ist leider nicht immer so deutlich abgesetzt, aber der Ring und die Hutschuppung spricht dafür.
LG.
Hi.
Heute konnte ich auf dem Friedhof folgenden Pilz finden. Ich habe ihn bei Limacella einsortiert, von der Gattung hatte ich bisher aber lediglich einen Fund in Jena und das war sicherlich ein anderer als der von heute. Also sicherlich ein Erstfund.
Standort: Überwiegend Nadelbäume drum rum.
Geruch ist stark mehlig.
Schleimige Velumzone und schleimiger Hut. Velumbänder am Stiel:
Hut von dem größeren 4,6cm Durchmesser.
Ich käme jetzt entweder bei Limacella vinosorubescens oder L. glioderma raus. Wie unterscheide ich die beiden oder sind das nur Farbvariationen? Ludiwg erwähnt auch noch eine L. glioderma "forma" bei der die Hutfarbe seiner Zeichnung für mein Empfinden bei meinem Fund am besten passen würde.
Danke.
LG,
Schupfi
Hi.
Das wusste ich auch nicht. Ich dachte B. reticulatus nimmt nur Laubbäume. Gut zu wissen!
LG.
Hi Oehrling,
Danke für deinen Bericht, aber ich dachte eigentlich, dass der Pilz in Deutschland mit einem kompletten Sammelverbot belegt ist? Oder wurde das zwischenzeitlich aufgehoben?
Lg.
Hi,
Ich gebe mir Mühe, dass ich eine Runde schaffe. ![]()
Der Eichenfilzröhrling geht für mich in Ordnung, wobei ich bei Filzern Fan davon bin immer auch ein Bild der Hutoberfläche zu bekommen. ![]()
Lg.
Hi Thiemo,
schöne Funde - so einiges kenne ich auch von "meinem" Friedhof. Da dürfte es momentan auch ziemlich abgehen, dein Bericht ermuntert mich da kommende Woche auch mal einen Besuch vorzunehmen.
LG,
Schupfi
Ok. ![]()
Dann habe ich keine wirkliche Antwort parat, weil deine Bestimmungen sehen schon passend aus und zumindest meine Steinpilze haben noch nie süßlich geschmeckt. Den Hainbuchenröhrling habe ich noch nicht probiert, aber ich glaube der wäre auch nicht süßlich.
LG.
Hi.
Vielleicht aus Versehen mit Zucker statt Salz gewürzt? ![]()
LG.
Hi Jörg,
die Bilder sind halt irgendwie durcheinander gewürfelt, so dass man nicht wirklich weiß, was wozu gehört. Vielleicht haben wir auch beide Recht. Das Butyriboletus-Netz ist bei Bild 6 zu sehen, aber keine Ahnung ob das der gleiche Pilz von einem der vorherigen Bilder ist oder doch ein anderer.
LG.
Hi Werner,
Danke dir. Ich bin bei der Totholz-Bestimmung leider eine ziemliche Niete. Das Waldstückchen dort besteht zum Großteil aus Traubeneichen und Pappeln. Vereinzelt eingestreut finden sich Linden und Hainbuchen. Für Pappel würde dein Vorschlag ja ganz gut passen und ich könnte mir vorstellen, dass das mal eine war.
Bei Nummer 8 habe ich noch zwei dürftige Handy-Schnappschüsse, vlt. hilft das ja:
Ich hatte den eigentlich nur angeguckt, weil ich dank Regen sowieso unter einem Baum nebenan als Regenschirm stand. Porlinge sind für mich sonst eher Böhmische Dörfer. ![]()
LG,
Schupfi
Hi.
Mach doch bitte immer Schnittbilder von unbekannten Röhrlingen. Das hilft dir und uns bei der Bestimmung. Und die Pilze am besten durchnummerieren und was zum Habitat schreiben, wie Jörg schon anmerkte. Gehe mit ihm mit allerdings hat der Fahle Röhrling ein Netz und ist daher meiner Meinung nach einer der Anhängselröhrlinge.
LG.
Hi ihr beiden.
Super, vielen Dank für die Aufklärung. Ich hatte was von 26 Arten gelesen, von daher fehlt mir da noch komplett der Überblick wie in so vielen Gattungen.
LG,
Schupfi
Hi Peter.
Ja als "Tabakbraun" hätte ich den Abwurf auch bezeichnet, aber wie gesagt, das ist Erfahrungssache meiner Meinung nach.
An Holz fruktifizierend ist durchaus eher suboptimal zu schlüsseln finde ich. A. dura ist für mich ein typischer "Wiesenbewohner" (ähnlich wie Agrocybe pediades), der vlt. zufällig auch mal auf Holzhäckseln oder so steht, aber so richtig typisch finde ich das nicht. Ich meine aber, dass wir das Problem beim Schlüsseln von Agrocybe in dem Schlüssel-Übungs-Thread schon mal angesprochen hatten?
Die Sache mit dem Ring ist vlt. ein Missverständnis, denn ich kann auf deinen Bildern deutlich einen Ring erkennen. Der Ring ist ja letztlich nix anderes als das Velum partiale, das +- am Stiel hängen bleibt. Mal ist das sehr ausdauernd und typischerweise auch nach dem Abreißen vom Hutrand noch am Pilz (beim Parasol z.B. wenn Schupfi nicht vorher vorbeikam und den Ring weggenascht hat) und mal ist der Ring eben recht flüchtig/vergänglich (passiert bei A. dura auch öfters, dass der Ring ganz flöten geht, man kann aber oft noch Ringreste am Hutrand oder eine Ringzone am Stiel erkennen so wie hier z.B.). Nun weiß ich aber nicht ob die Logik des Schlüssels einfach das Vorhandensein von Velum partiale abfragt (z.B. Reste am Hutrand sind auch meistens vom VP) oder eben konkret nach einem ausdauerndem Ring am Stiel verlangt, denn das Buch habe ich leider weiterhin nicht vorliegen.
LG,
Schupfi
Hi.
Nachdem ich nun schon mehrfach Röhrlingsleichen gefunden habe, die ziemlich nach dem Pappelraufuß aussahen, konnte ich gestern endlich mal 2 frische, knackige Exemplare finden. Leider waren die Stiele schon madig aber für eine kleine Kostprobe hat es gereicht.
Schupfnudel und Schupfnudeline vergeben jeweils die volle Punktzahl von 10 Punkten. Ein sehr leckerer Röhrling, der ja aber leider nicht so häufig ist, wie seine weniger festfleischigen aber häufigen Birkenpilz-Kollegen.
Für mich um einiges besser als Maronen und bisher der einzige 10 Punkte Röhrling in unserer Spalte.
LG,
Schupfi
Huhu.
Ich halte das auch für Agrocybe dura. Die Problematik mit den unterschiedlichen Braunschattierungen kann ich nachvollziehen. Da hilft es aber viele Abwürfe zu machen um sich selbst ein Konzept zu erarbeiten was mit welchem Braunton in der Literatur gemeint ist. Was gibt der Schlüssel denn für Variationen vor?
LG.
Hi.
Irgendwas komisches geht da mit den roten Ziegenlippen vor sich. Letztes Jahr waren in den Social Media Pilzkanälen ab einem gewissen Zeitpunkt plötzlich alle Ziegenlippen-Funde aus DE die rote Form (f. rubrotinctus). Jetzt geht das scheinbar auch wieder los, zumindest sind mir die Tage schon wieder diverse rote Ziegenlippen hier im Forum und anderswo angezeigt worden (dort angeblich bei Fichte). Deine würde ich jedenfalls auch für eine rothütige Ziegenlippe halten.
LG,
Schupfi
Hi.
Bei uns war es die Tage ungewöhnlich verregnet. Das bin ich gar nicht mehr gewohnt, so dass ich mehrmals nass geworden bin. Das erklärt auch die unterschiedliche Qualität der folgenden Bilder, manche sind von der Kamera, die schlechteren vom Handy, das bei Regen herhalten musste.
Los geht's.
1. Agaricus silvaticus
2. Pluteus plautus s.l.
3. Russula medullata eingerahmt von Leccinum duriusculum
Russula medullata mit mir unbekanntem Besucher:
4. Mutinus ravenelli mit Geruch nach vergammeltem Fisch. ![]()
5. Bruder Phallus impidicus ist auch regelmäßig zu erschnüffeln. Die Nase und die Holzkeulen weisen den Weg.
6. Alte Erbsenstreulinge am Waldrand.
Zauneidechse:
7. Ein mir unbekannter Winzling im Auwald auf Stöckchen. Vlt. Marasmiellus ramealis aber ich weiß nicht ob der so rötlich sein darf in jung. Der ist wie üblich beim Sporenabwurf weggetrocknet, aber ich vermute einen Weißsporer. Vlt. hat ja jemand einen Tipp.
8. Vermutlich ein Saftporling an Traubeneiche. Aber da habe ich keine Ahnung von.
9. Ebenso wenig wie von denen.
10. Hortiboletus rubellus
11. Und den Abschluss macht ein gestielter, kleiner Erdstern aus dem Auwald. Mit denen habe ich mich noch nicht beschäftigt. Leider wegen des Regens nur Handy-Schnappschüsse. Vlt. hat ja jemand eine Vermutung.
Das war's auch schon.
LG,
Schupfi
Hi.
Ich sehe hier auch kein Rot am Stiel, eher bräunliche Farben. Rötliche Töne an Stiel und Hut können aber auch mal vorkommen, in der Extremform heißt das dann X. subtomentosus f. rubrotinctus. Und eine Form mit knallgelbem Hut wurde auch schon beschrieben.
Hauptunterscheidungsmerkmal von X. ferrugineus und X. subtomentosus ist die Fleischfarbe.
Die Ziegenlippe hat recht helles gelbes Stielfleisch und im unteren Stielteil leichte rosa Farben. Sie blaut auch etwas mehr als das Pendant im Idealfall, muss sie aber nicht.
Der Braune Filzröhrling hat weißliches Stielfleisch ohne das rosa im unteren Stielteil und blaut nur schwach oder gar nicht.
Ich würde hier also auch die Ziegenlippe sehen. Nur die rötlichen Töne im Hutfleisch finde ich etwas seltsam.
LG,
Schupfi
Hi.
Rübling glaube ich auch, aber für einen Waldfreundrübling stehen mir die Lamellen zu entfernt. Die Bilder sind leider recht klein, so dass man nicht reinzoomen kann um z.B. nach einer striegeligen Stielbasis zu gucken.
LG,
Schupfi
Hi.
Das sollte schon einer der Wald-Champignons sein, wobei die eigentlich nicht nach Anis riechen dürfen. Bist du dir da sicher?
Die Trennung der Arten geht meines Wissens nach aber leider nur mikroskopisch. Ich kann die Größe schlecht abschätzen, aber das könnte z.B. auch A. langei sein. Vlt. gibt's da auch noch mehr Verwechsler, Agaricus freirei sollte man mittlerweile zum Beispiel auch im Hinterkopf haben.
LG,
Schupfi
Hi.
Ich finde das ist schon was besseres, weil so würde ich mir die gelbe Version von der Nexe vorstellen vor allem da der junge ja auch so schön gelb ist und nicht einfach durchs Alter entfärbt scheint. S. luridus f. primulicolor müsste der dann in Schlau heißen.
Ist mir noch nicht über den Weg gelaufen, schöner Fund.
LG,
Schupfi
Hi Jörg.
Nein, ich vergesse immer nachzufragen und meistens gibt's dann doch irgendeinen drängenderen, aktuellen Fund womit ich ihn belästige. ![]()
Ein Parkbesuch in Chemnitz steht weiterhin auf to-do, aber ich kann momentan leider kaum planen, wegen privatem Gedöns. Sollte aber irgendwann sicherlich mal klappen. ![]()
LG,
Schupfi
Hi Jörg.
Eine tolle Ausbeute in deinen Parks. Ich bin immer erstaunt, wie viele verschiedene Röhrlinge da gefühlt zu jeder Jahreszeit bei dir rumstehen. Hier stehen eigentlich nur Filzröhrlinge und ab und an Rotkappen, aber keine Flockies, Nexen, Sommersteinis und was du da sonst noch Schönes hast.
Am "Davidschacht" kämpften sich die ersten Erbsen ans Tageslicht. Ich denke, in ein bis zwei Wochen geht da die Post ab.
Bei mir sind die mittlerweile fast alle schon überreif und am Aussporen. Die knackigen, jungen kamen bei mir vor 4 Wochen schon.
Verrückt, wie sich das unterscheidet, so weit weg ist Dresden ja auch nicht. So ein, zwei Stück habe ich in meinem Wäldchen heute auch noch gesehen, aber die bestanden zum Großteil nur noch aus braunem Klump.
LG,
Schupfi
