Hi.
Stimme L. crocipodium auch zu. Ich glaube nicht, dass der Hainbuche braucht:
ZitatAlles anzeigenÖkologie: Die meisten Quellen – z.B. Lannoy & Estadès (1995, 2001), Schreiner
(1998), Muñoz (2005), Watling (2005), Klofac (2007) geben laubwerfende, nicht
immergrüne Vertreter der Gattung Quercus bzw. Fagaceae als Symbiosepartner an
– z.B. explizit Quercus robur und Quercus petraea von Muñoz (2005). den Bakker
& Noordeloos (2005) nennen zudem Carpinus – wie auch Singer (1967), der
Quercus, Fagus, Carpinus angibt. Blum (1969) trennt zwischen Boletus tesselatus,
welcher bei Eichen vorkomme („semble surtot fréquent sous les chênes“ – Blum
1969: 574) und Boletus nigrescens, welchen er der Hainbuche zuordnet („semble
pousser surtout sous charmes“ – Blum 1969: 574). Carpinus ist allerdings in
Eichenwäldern regelmäßig eingestreut. Eine Symbiose von L. crocipodium mit
Carpinus müsste ggfls. durch Untersuchung der Mykorrhizen belegt werden, sind
aber natürlich nicht auszuschließen. Aufsammlungen aus reinen Carpinus-Beständen
sind mir beispielsweise nicht bekannt, wohl aber aus reinen Eichenbeständen bzw.
mit eingemischten Buchen und Kiefern. Im passenden Habitat ist Leccinellum
crocipodium bisweilen häufig.
- Quelle
Edit: Matthias war eine Sekunde schneller. ![]()
LG.
