Beiträge von Schupfnudel

    Hi Oliver,


    ist vielleicht nicht so ideal den Thread zu kapern mit einer anderen Art, aber ich hätte da wie Michael zuerst auf den Ziegelroten Schwefelkopf getippt, der durchaus so groß werden kann. Die Sporenpulverfarbe würde dir da helfen.

    In jedem Fall hat der nix mit dem Pilz aus dem Anfangsbeitrag zu tun, bei dem ich auch C. triumphans sehen würde (ich bin aber ganz weit weg von einem Cortinarien-Spezialisten).


    LG,

    Schupfi

    Hallo,


    den hier habe ich gestern auch mal noch fix eingesackt. Und da er selten gezeigt wird stelle ich ihn mal online.


    Gefunden wurde er in einem Park auf lehmigem Boden unter Hainbuche, Linde und Eiche.

    Der Geruch war fruchtig für mich, der Geschmack ziemlich schnell ordentlich scharf.

    SPP kam bei Ia-Ib raus, also bei den Speitäublingen suchen.



    Auffällig war dann am nächsten Tag das Grauen der Fruchtkörper - man sehe mir den fixen Handyschnappschuss nach - es stehen zu viele Pilze, die bestimmt werden sollen rum gerade. :) Sieht man live besser.


    Zudem war die Guajak-Reaktion komplett negativ. Meines Wissens nach kommt mit der Merkmalskombi nicht mehr viel in Frage, ich habe mir aber noch fix das Sporen-Ornament angeschaut, das netzig ausfällt.


    Damit komme ich bei R. rhodomelanea raus. Kurz geschaut bei Pilze-Deutschland und natürlich ist der da auch schon kartiert, wie sollte es anders sein. War für mich trotzdem ein Erstfund über den ich mich gefreut habe. :)


    LG,

    Schupfi

    Uff, braune Milchlinge...

    L. quietus dachte ich eigentlich zu erkennen, aber klar, es sind nicht mehr die frischesten, kann auch sein!


    Ich habe nochmal fix die Sporen angeguckt, die sind nur mit einzelnen Graten ab und an verbunden, nicht netzig. Warzen (N=5) zwischen 0,8-1

    Hilft mir aber auch nicht so richtig.



    LG

    Hi Thiemo,


    Mittlerweile haben die auch ordentlich geschwärzt.


    Die Cheilos sind leider oft verdeckt von den Massen an Sporen, und schwierig abzulichten - das hier ist das einzige einigermaßen brauchbare Bild, da sind in der Mitte zwei so oben eingeschnürte ChZ zu sehen:


    Meine Sporen sind bissl kleiner als deine, aber wohl noch im Rahmen


    Ich denke das passt also. Danke!


    LG.

    Hi.


    Die folgenden zwei Exemplare habe ich gestern im Auwald aufgesammelt. Sie röten schnell bei Berührung und in Verbindung mit der Makroskopie sollten nur die beiden genannten Arten in Frage kommen.


    Habitat schaut so aus, Sapro-Paradies, nährstoffreich auf Auwald-Lehmboden (neutral bis schwach sauer zumeist).






    Eigentlich wäre ich für L. badhamii, aber der Chemiebaukasten verwirrt mich aber etwas.

    Laut Literatur soll L. badhamii mit KOH grün werden - meine werden aber erst rot, was der Verwechsler machen soll.

    Mit Ammoniak wird es grün auf der Hutoberfläche und an den Lamellen (bleibt auch grün dort, soll beim Verwechsler nach Grün schnell in rot umschlagen) - links Ammoniak, rechts KOH 20%:


    Nach ca. 10 Minuten, werden dann die Ränder der Stelle mit KOH etwas grünlich, links frisches KOH, rechts das vom oberen Bild.


    Hat da jemand Erfahrungswerte? Ich denke es ist schon L. badhamii, hatte aber L. croceovelutinus noch nicht bewusst in der Hand zum testen. Ich glaube zuehli kennt die Art?


    Danke.


    LG,

    Schupfi

    Hi Andy,


    Danke dir. Beide Arten sind hier in der Umgebung häufig kartiert, kommen also wohl vor - in dem Park allerdings nur L. fulvissimus (agg). Bei L. tabidus steht dabei, dass die Milch auf dem TT sofort verfärben soll, hat hier locker 20 Minuten gedauert. Hast du da Erfahrungen?


    LG.

    Hi.


    der hier war heute bei dem erfreulich hohen Pilzaufkommen eher Beifang.

    Gefunden auf lehmigem Boden unter Eiche in einem Park.

    Die Milch ist mild und verfärbt nach längerere Zeit gelblich auf einem Taschentuch. Der Geruch geht in Richtung Eichenmilchling.

    Vermutlich habe ich die Art schon häufig gesehen, aber irgendwie bin ich bei den braunen doch immer etwas unsicher.


    Sind die mit Zahn herablaufenden Lamellen ein gutes Merkmal für L. fulvissimus, den ich hier vermuten würde oder machen das auch andere braunrote Milchlinge mit gilbender Milch?


    LG,

    Schupfi



    Hi.


    Ich könnte mir hier L. sordida auch vorstellen, wenn der typische L. nuda-Geruch fehlt. MMn kann der auch so aussehen, nur die Beweisführung ist halt schwierig.


    LG.

    Hi.


    Ich meine das:


    Viel mehr stört mich aber eben die schorfige Stelle in der Hutmitte, was ich so weder online noch live bei der Art bisher beobachten konnte.

    Nicht nur der Hut ist dick, der ganze Pilz wirkt sehr kompakt und kräftig, im Gegensatz zum inoffiziel als "Langunddünn" benannten Pilz.


    LG.

    Hi.


    C. brunneum und C. venenatum ist das gleiche. Quelle finde ich gerade nicht mehr, aber Else Vellinga hatte die laut meiner Erinnerung später auch genetisch geprüft.

    Sind auch sehr typische Exemplare hier zu sehen.


    LG.

    Hi.


    Schöner Rätselpilz. T. constricta war bei meinen Funden immer auffällig reinweiß und den Mehlgeruch kann man eigentlich kaum überschnuppern. Ein grubiger Wurzelschleimrübling ohne Gruben mit dieser schorfigen Stelle im Hut und so dickfleischig fände ich auch komisch.

    T. saponaceum könnte ich mir vorstellen - vielleicht reicht der ja morgen oder rötet noch ein wenig in der Stielbasis nach.


    LG.

    Hi.


    Falls du das Ei mitgenommen hast, kann es übrigens auch gut sein, dass der Pilz trotzdem noch schlüpft. Ging mir mal bei Mutinus caninus Eiern so, die ich zur Bestimmung durchgeschnitten und im Wald gelassen hatte - ein paar Tage später waren die dennoch geschlüpft.


    LG.

    Hi.


    H. mastrucata ist eine der großen Hohenbuehelia-Arten, üblicherweise mit deutlich ausgeprägten gelatinösen Warzen auf dem Hut. Ich denke es ist eine andere Hohenbuehelia (z.B. grisea, atrocearulea), müsste man aber wie beli schon sagte mikroskopieren.


    LG.

    Hi.


    Er hat einen lange feinfilzig bleibenden Hut, oft mit intensiveren Rottönen, eine rote Zone im Schnitt in der Stielbasis und reagiert positiv auf Melzers Reagenz. Zudem wächst er meines Wissens nach ausschließlich unter Laubbäumen.


    Die beiden links hier sind der Glattstielige, der rechte ist die Laubbaum-Art vom Flockie (Neoboletus xanthopus).


    LG.

    Hi Ulla,


    beides wären ja schöne Funde, wobei V. aethiops/terrea mit einem Fundpunkt bei PD natürlich besonders speziell wäre!

    Habe nochmal nachgelesen und es wird ja eine Verbindung mit A. xanthodermus vermutet, der sicher nicht nur bei mir ein Massenpilz ist - da werde ich mal etwas weniger achtlos an denen vorbeilaufen zukünftig. :)


    LG,

    Schupfi