Beiträge von Schupfnudel

    Hericium:
    Stimmt, hatte ich noch gar nicht gesehen. Da ist das Déja-Vu verständlich.


    Stefan:
    Ja, Grundchemikalien stehen auf der Liste. Diesen Monat ist das Freizeitsbudget leider schon ausgeschöpft, dank des hoffentlich bald ankommenden Makro-Objektivs. Aber demnächst werde ich mir zumindest 20%iges KOH, Eisensulfat, Guajak und Phenol mal zulegen.


    Hat noch jemand einen Tipp zu den Nummern 17,18 und 21?


    Ja, das dachte ich mir eigentlich schon. Ich lasse die in Zukunft raus aus den Posts, auch wenn sie immer so hübsch aussehen. :( Bringt ja sonst nix.



    Hallo,
    Bild Nr. 19 haben wir doch gerade erst in einem anderen Thread gesehen?!


    Das wäre komisch. Das Bild ist nämlich erst seit zwei Stunden auf meinem Rechner und seit 7 Stunden auf der Kamera. Vielleicht hat jemand das gleiche Sammelgebiet und das auch schon abgelichtet? :P

    Hi romana,


    ja das kann ich nachvollziehen. Ist mir beim Thread abschicken auch aufgefallen, dass es einen etwas erschlägt. Sorry dafür. Wobei man natürlich auch nicht zu jedem eine Idee haben muss. An Nummer 17, 18 und 21 habe ich aber gesteigertes Interesse. ;)


    Die Cortinarien sind wahrscheinlich auch wieder nicht wirklich einzugrenzen und bei einigen anderen Verdächtigen habe ich ja auch Vorschläge dazu gepackt. Da reicht mir auch ein "Passt" oder "Bist du deppert?". ;)


    Nr 1 ist imho aber schon einfach der Marzipanschneckling, so wie er duftet. Habe eben gesehen, dass ich davon auch ein Exemplar eingepackt habe, der Stiel ist auch nicht punktiert.


    Edit: Nummer 2 Geweihförmige Holzkeule zum Zweiten. Vielen Dank.

    Bin heute noch mal an der Stelle vorbei. Die Kühe sind wohl im Stall mittlerweile und die Zäune abgebaut, da konnte ich mich auf der Weide nochmal umsehen und fand auch noch einige Exemplare. Die Knolle ist jedenfalls nicht scharf gerandet. Denke daher C. rhacodes wird passen. :)




    Hallo!


    Der Spätherbst ist da, die Röhrlinge haben sich verkrümelt aber leer ist der Wald zum Glück noch nicht.


    Ich habe ein paar Bilder von der heutigen Tour dabei und wie immer auch einige Fragen. Erstfunde gab's auch. :) Jeglicher Input/Korrekturen/Vorschläge willkommen.
    Einige Exemplare habe ich mitgenommen. Es steht vor den Bildern immer dabei. Falls zu denen also weitere (makroskopische) Infos benötigt werden, kann ich die nachreichen.



    1. Schnecklinge - der Wald steht voll davon. Hat jemand kulinarische Erfahrungen mit denen? An einigen Stellen wurden die auch schon von anderen abgeerntet.
    Der Marzipanschneckling:



    Neben Elfenbeinschneckling:



    2. Unbekannter (nur ein Bild, braucht daher keine Bestimmung)


    3. Unbekannter, der auch öfters zu sehen war. Huthaut schleimig. Alle Funde übrigens auf Kalk. (ein Exemplar mitgenommen zwecks weiterer Infos)




    4. Ebenfalls unbekannt. Irgendwie so gar keine Idee.




    5. Die standen direkt daneben. Dachte erst der kleine wäre der gleiche Pilz, war aber doch ein Schleierling. Wahrscheinlich unbestimmbar. (Der kleine war aus Versehen mit rausgezupft).



    7. Juhu, ein Erstfund! Der rauchblättrige Schwefelkopf. Geschmack mild.


    Ich habe mir mal den Spaß gemacht und einen grünblättrigen daneben gepackt, da die Anfragen ja gerne kommen. Einmal mit und einmal ohne Blitz. Ich denke direkt nebeneinander erkennt man den Unterschied. Ohne direkten Vergleich ist's über Fotos aber verdammt schwierig.





    8. Von weitem dachte ich an einen Grünling. Stattdessen war's ein Schleimkopf. Den ziegelgelben (vermutlich) gibt's hier sehr häufig. Aber mit diesem "Grüner-Knolli-Grün" am Hut habe ich noch keinen gesehen. Leider keine weiteren Infos, geschweige denn Mikroskop, daher halt Cortinarius Spec.




    9. Den hier hatte ich vor einigen Wochen mal aufgeschnitten zum Bestimmen und da gelassen.


    Eine Trichterspinne hat sich daraufhin ihr Netz in seinem Stiel gebaut:


    10. Den kann ich selber bestimmen. Fliegenpilz. :P


    11. Geastrum spec.



    12. Den würde ich Elfenbeinschneckling nennen (neben Fichtenreizker). (1 Exemplar mitgenommen)




    13. Bisschen was für die Pfanne gab's auch: Lepista nuda (oder einer der ähnlichen violetten Lepistas)


    14. Waldimpressionen nebenbei (ohne Bestimmung)



    15. Schön zu sehen: Das Braune Sporenpulver dieses Cortinarius: (ohne Bestimmung)


    16. So und über den habe ich mich richtig gefreut. Den suche ich schon ein paar Jahre - heute fand ich ihn endlich mal an zwei Stellen.
    Galerina marginata (bzw. einer aus der unklaren Variationsbreite da). Korrekt? Bin mir dieses mal eigentlich sehr sicher.




    Zweiter Fundort:


    Links: Rauchblättriger Schwefelkopf - rechts G. marginata:


    Im Moss drapiert:


    17. Ein Schüppling neben Seitling(?). Möglicherweise Goldfell-Schüppling? Leider nur das eine Foto, wollte ihn nicht von seinem Aussichtspunkt zupfen:


    18. Der hier wuchs an einer Birke. Möglicherweise der Wässrige Mürbling? Bin mir aber gar nicht sicher. (1 Exemplar mitgenommen)




    19. Birkenporlingsleiter. Leider zu hoch zum Ernten.



    20. Trametes Spec.



    21. So, den fand ich spannend. Mit dem komme ich nämlich überhaupt nicht klar. Hut und Ring schleimig. Erinnert mich irgendwie etwas an einen Träuschling. (1 Exemplar mitgenommen)




    22. Letzter für heute - meiner Meinung nach der Mönchskopf mit seinem Buckel





    Danke fürs Mitgehen/Mitbestimmen.


    LG,
    Schupfnudel

    Es gab hier mal vor kurzem einen Thread, da hatte jemand eine Art neuronales Netz erstellt, das Pilze identifizieren sollte. Finde den Link leider nicht mehr.


    Für iPhone gab's vor kurzem 'nen Aufschrei, wegen dieser App:


    Glaube die gibt's mittlerweile nicht mehr im App-Store. Hätte die ja gerne mal ausprobiert, habe aber kein iPhone.


    Aber wie schon erwähnt, kann das auf der Grundlage eigentlich nicht funktionieren, dafür ist die Variationsbreite zu hoch und wichtige Merkmale können über Fotos nicht erfasst werden (deshalb gibt's online ja auch keine Verzehrfreigaben). Rein vom technischen Aspekt her, finde ich's allerdings schon spannend.

    Zitat

    Allerdings gab es lt. o.g. PDF schon sehr frühzeitig Studien über die (vorhandene!) cytotoxische Wirkung von Nebularin in vitro bei verschiedenen Bakterien, Mikropilzen, beim Pflanzenwachstum, aber auch bei Zellkulturen von Säugetieren.


    Die Studien zur Wirkung von Nebularin an Säugetieren sind die hier:
    [font="Arial, Helvetica, sans-serif"]Federation Proceedings, Federation of American Societies for Experimental Biology. Vol. 14, Pg. 391, 1955.
    [/font]
    [font="Arial, Helvetica, sans-serif"]CRC Handbook of Antibiotic Compounds," Vols.1- , Berdy, J., Boca Raton, FL, CRC Press, 1980Vol. 5, Pg. 289, 1981. [/font]


    Hier stehen die Ergebnisse bei der subkutanen Injektion bei Ratten/Meerschweinchen/Mäusen und die mittlere, lethale Dosis.


    Denke mal diese Veränderungen waren die Grundlage für die cytotoxische Bewertung. Die aktuelle Forschung geht mittlerweile eher in die medizinischen Anwendungsrichtungen von Nebularin. Anders gesagt: Nix genaues weiß man nicht.

    Also ich würde den schon als Lacktrichterling bezeichnen. Russula beim zweiten könnte ich mir auch vorstellen. Beim ersten keine Idee.
    Schopftintling ist klar.

    Weil ich den Thread eben gefunden habe und ich es schade finde, dass er im Nirwana hockt, hole ich ihn mal wieder hoch.


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    Eigene Aufnahmen:


    Ganoderma Sp.:
    Tag 1:



    14 Tage später:


    Nach 46 Tagen:



    Parasol:
    Tag 1:


    Tag 2:

    Ich denke es gibt genügend andere Speisepilze ohne (vermutlich) genschädigende/krebsauslösende Inhaltsstoffe und wollte nur noch mal darauf hingewiesen haben, da ja manche auch über Google/Suchfunktion auf den Thread stoßen.


    Vielleicht bin ich da auch etwas vorsichtiger, wegen privater Betroffenheit...


    Ist aber natürlich letztlich jedem selbst überlassen, was er verputzt.

    Craterelle:


    Wusste ich noch nicht, sehr interessant. Ich mache ja um die meisten Milchlinge eher 'nen großen Bogen, da mir die makroskopisch zu ähnlich sind, aber ich halte mal die Augen offen. ;)


    Dann wünsche ich mal viel Glück beim Tauschpartner finden. Ich trockne ja auch, schmeiße aber vieles auch als Mischpilze zusammen. Andere sind da hoffentlich organisierter. ;)

    Moin,


    doofe Frage, aber meines Erachtens nach kann man Milchlinge doch nicht trocknen? Oder hast du da andere Erfahrungen gemacht?


    Und zum zweiten vielleicht noch eine gewisse Portion Skepsis:
    Ich glaube ich würde mir keine getrockneten Pilze von mir unbekannten Sammlern ins Essen packen. Man weiß ja nie wirklich wie sicher die Bestimmung durch den Sammler abgelaufen ist und getrocknet wird man das kaum nach-verifizieren können. Ich finde die Idee eigentlich nett, wollte es aber mal angemerkt haben.

    Moin.


    Ich finde auch gerne mal so luftgetrocknete Exemplare. Könnte man ja meinen man spart sich die Zeit im Dörrautomaten. ;)
    Letztlich lasse ich sie aber doch stehen, da man nicht weiß inwiefern vielleicht doch schon Zersetzungsprozesse eingesetzt haben. Die können so vertrocknet ja auch schon mehrere Tage da stehen.


    Parasole kannst du wunderbar trocknen. Ich zermahle die dann zu Pulver, da die im Ganzen getrocknet und eingeweicht zur weiteren Verarbeitung wahrscheinlich nur noch Matsch ergeben.


    Edit: Die Hüte kannst du auch paniert einfrieren und dann tiefgefroren direkt in die Pfanne geben. Nimmt halt viel Platz im TK weg.

    Vielen Dank euch beiden für die Ausführungen. Dann kann's ja langsam losgehen mit der genaueren Ritterlingsuntersuchung.


    Oehrling: Makroskopisch passt der auf jeden Fall. Ich hatte den dann bei Seite getan, weil er nicht nach Marzpian roch. Glaube der Thomas hat das auch nicht erschnuppert. Der hatte wohl keine Lust so zu riechen, wie er sollte.


    PS: Der goldstielige Leistling schmeckt ja mal sowas von intensiv. Getrocknet reicht da gefühlt wahrscheinlich ein Pilz, um einen ganzen Topf Suppe zu würzen...

    Zitat


    bei jungen (großen Schirmlingen) sind die Farbkontraste am Schlägel nie so groß.


     
    Welche Farbkontraste meinst du genau? Mit Schlägel stehe ich gerade auf dem Schlauch. Meinst du die Rotfärbung?


    Uwe:
    Ich wollte vorher gerne mal den brunnuleum finden zur Abgrenzung. ;)
    Könnte wohl noch bisschen dauern, den Gifthäubling suche ich seit Jahren auch schon vergeblich, obwohl ich jeden Stockschwämmchen-/Schwefelkopfstubben angucke. :yawn:


    Finde den olivieri recht selten und wenn grabbel ich die meistens nur an, um mir die Merkmale anzuschauen. Wenn's mal viele davon geben sollte, nehme ich die mal mit zum PSV und lasse mir den noch mal genauer erklären. Bis dahin muss es erstmal bei den Macrolepiotas bleiben.


    Lässt sich also zusammenfassen, dass Hutschuppen (zum Untergrund wenig abgesetzt), Knolle (nicht scharf gerandet), Ring(?) und Standort hier die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale sind?