Beiträge von Schupfnudel
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Hi.
Hohenbuehelias hatte ich ja schon ein paar in der Hand, aber bin ich hier trotzdem nicht drauf gekommen mit dieser braunen Farbe. Danke!
Sporen wollte der leider nicht, aber ich nehme die mal mit fürs Mikro, sollte über die Metuloiden ja leicht rauszufinden sein wohin die gehören.
LG.
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Hi.
Wir sind gerade im Urlaub - die Umgebung besteht aus sandigen Kiefernwälder, entsprechend ist pilzmäßig tote Hose hier, da es hier ebenfalls lange trocken war.
Heute fand ich auf dem Grundstück aber dieses Krüppelfüßchen am Feuerholz-Lagerstapel.
Mikro habe ich nicht dabei, aber könnte das Crepidotus calolepis sein? Wäre dann doch noch ein Erstfund immerhin (neben dem Mutterkorn was ich gestern finden konnte).
Ich meine dass da auch eine gelantinöse Hutschicht drunter ist, auch wenn die sich nicht so schön abziehen lässt wie bei C. mollis.
LG,
Schupfi
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Hi,
der ist noch nicht sporenreif - Cornes Vorschlag passt schon.
LG.
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Hi.
Beitragen kann ich hier nix - die ganzen Pilze brauche ich hier nicht suchen. Aber ihr könnt ja mal schauen, ob ihr brauchbare Kollektionen unter Tanne findet für Fun-Dive.
LG.
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Hi Martin, Danke, ich fand deinen Post auch super als Vergleich.
Kannst du den Beitrag in die Artportraits überführen und Martins Beitrag mit dazupacken?
LG,
Schupfi
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Hi.
Du musst in die Verordnungen zu den Schutzgebieten schauen.
Hier zum Beispiel zum NSG Jenaer Forst.
Zitat§ 3 Verbote
(...)
2. das Gebiet außerhalb der Wege zu betreten
(...)
8. Pflanzen oder Pflanzenteile einzubringen, zu entnehmen oder zu beschädigen
Einen entsprechenden Absatz wirst du in den allermeisten Verordnungen finden. Pilze sind darin enthalten, das wurde ja schon geklärt.
Im Fall von diesem NSG gibt es aber eine Ausnahme.
Zitat§ 4
Ausnahmen(1) Ausgenommen von den Verboten nach § 3 dieser Verordnung sind:
(...)15. die nach den artenschutzrechtlichen Bestimmungen zulässige Entnahme von Pilzen und
Wildfrüchten aus der Natur in geringen Mengen und zum eigenen Bedarf; es gilt jedoch
§ 3 Abs. 2 Nr. 2.
Sprich dort kannst du am Wegesrand Pilze entnehmen.
Die allermeisten Verordnungen über die NSG enthalten jedoch nur den Verbotsteil und keine Ausnahmeregelung.
LG.
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Hi Björn,
das sind superschöne Bilder.
S. mendax ist mir in Sachsen auch noch nicht über den Weg gelaufen, aber ließe sich mit Sporen messen ja verhältnismäßig leicht aufklären.
LG,
Schupfi
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Hi.
Er zeigt ja die gleiche Art/Varietät wie ich (var. limulatus),. F. var. novasilvensis hat in FoTE Artstatus, soll einen gut sichtbaren Keimporus haben, während dieser bei F. limulatus sehr klein/unauffällig sein soll. Klingt für mich als hätten sie da keine bedeutenden Unterschiede zwischen var. limulatus und var. litus gefunden.
Habe aber auf die schnelle nix an Papern dazu gefunden.
Ich verlinke mal pilzmade noch.
LG,
Schupfi
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Hi Thorben,
stimmt, hatte ich gar nicht dran gedacht. Kann man gerne machen. Der Martin hatte hier im Forum auch schon mal eine schöne Vorstellung des Pilzes gezeigt, vielleicht könnte man die als Portrait zusammenfügen?
LG,
Schupfi
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Hi.
Den hier hatte ich gestern im Auwald auf morschem Laubholz und habe ihn mir heute mal vorgeknöpft, auch wenn ich makroskopisch schon recht sicher war, was es ist. Er wird ja online nicht so oft gezeigt.
Habitat: Auwald, morscher Laubholzstumpf - falls wer das Substrat erkennt gerne schreiben (Buche?)
Relativ groß für Flockenschüpplinge - der größte hatte ca. 6cm Hutdurchmesser
Geruch schwach cristatoid. Geschmack nicht getestet.
Sporenabwurf braun - Hut mit KOH 20% braun verfärbend
Sporen bohnenförmig, Keimporus nur zu erahnen mit meinem Mikro
Cheilos keulig, teils segmentiert, mit Schnallen
HDS aus länglichen inkrustierten Zellen, F. muricatus kann auch die Größe erreichen, hätte aber rundliche Zellen in der HDS.
LG,
Schupfi
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Hi.
Das sieht nach dem Üppigen Rübling aus - Collybiopsis luxurians.
LG.
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Hi.
Vergleiche mit dem Büscheligen Rasling - Lyophyllum decastes s.l.
LG.
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Hi.
Mittlerweile hat sich rausgestellt, dass die meisten sequenzierten C. kluzakii nicht rosahütig waren und in seltenen Fällen C. radicans auch rosahütig daherkommen kann. Dürfte daher schwierig sein da einen Namen zu vergeben ohne Sequenzierung.
Vermutet wird, dass C. kluzakii ausgewachsen tendenziell einen länglicheren und dunkleren Stiel hat und die Netzzeichnung ausgeprägter sein soll. Also recht dünne Abgrenzungsmerkmale.
Bei einer Kollektion aus England war beim frischen FK eine stark amyloide Reaktion mit Melzer zu verzeichnen, ob das ein stabiles Merkmal ist, weiß man aber nicht. Kannst du ja mal ausprobieren.
Edit: Achja, dein beschriebenes Habitat ist zutreffender als der Quatsch bei 123pilze.
LG,
Schupfi
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Hi.
Nachdem die Hitzewelle nun zugeschlagen hat, war's das erstmal mit den Pilzen bei mir.
Hier also noch ein wenig Beifang der letzten 2 Wochen ca.
1. Ziemlich kleine, schnell bräunende Pfifferlinge aus dem Auwald, vermutlich zu Eiche gehörend - hier eine recht helle Kollektion, gibt's auch gelber, aber immer ohne zum Hutrand intensivere Farben und ohne Bereifung - daher wohl Cantharellus ferruginascens
2. Ein recht groß geratener Oudemansiella radicata.
3. Pleurotus pulmonarius
3.1 Der Beifang unten rechts fiel mir erst am Foto auf. Lasiosphaeria ovina, oder?
4. Häufige Art - Pluteus salicinus
5. Auch häufig - irgendein Pluteus aus der plautus-clade...
6. Hier auch jedes Jahr öfters zu finden - Clitocybe americana - meistens unter dicken, liegenden Laubholzstümpfen, bei denen sich die Rinde ablöst.
7. Eine Arcyria.
8. Marasmius cohaerens
9. Amanita franchetii hatte wieder mal einen Massenaspekt im Park - Einzelfruchtkörper, weil der zur Abwechslung mal schön gelb gefärbt war.
10. Mycena acicula stand immer mal wieder rum.
11. Lentinus tigrinus - nicht die schönste Kollektion zugegebenermaßen.
12. Den Abschluss macht eine hübsche Kollektion Russula pseudointegra. Fruchtiger Geruch, bitterer Geschmack, Gelbsporer, Stiel ohne Rottöne und mit negativer Guajak-Reaktion.
Jetzt heißt es wieder auf Regen und kühlere Temperaturen warten.
LG,
Schupfi
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Die angedeutete bräunliche Battaile-Linie unter den Poren, die bräunliche Pseudo-Retikulation am Stiel, das eher rotbraune Fabspektrum, fehlendes Blauen und der xerocomoide Röhrenaufbau (bei Maronen boletoid).
LG.
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Hi.
Das sieht nach dem Wurzelnden Bitterröhrling aus. Schnittbilder bitte immer durch den ganzen Pilz machen.
LG.
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Hi.
Viele Huthäute habe ich mir noch nicht angeguckt bei Täublingen - ich sehe das hier (400x) - Pileozystiden leider unscharf aber sind welche da
pilzforum.eu/attachment/559415/
LG.
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Hi Wutzi,
ich fragte, weil ich hier mal länger mit einem Trichterling um dessen Namen gerungen habe und in der Literatur noch einige weitere Arten auftauchen. KOH-Reaktion habt ihr vermutlich nicht getestet, oder?
LG,
Schupfi
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Hi.
Bei dem ollen Filzröhrling Nummer 1 würde ich mich mal enthalten. Nummer 2, 4 und 5 sollten passen.
Nummer 3 ist spannend - das schaut nach Xerocomus silwoodensis aus, was ein schöner Fund wäre. Standen da Pappeln?
LG.
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Huhu.
Danke schon mal. Ans Mikro schaffe ich es erst morgen, aber ich liefere noch Sporenbilder nach.
LG.
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Menno. Die SPP-Farbe passt wohl nicht...
KOH 20% nicht goldgelb. Mit Eisensulfatkristallen beschmiert passiert nicht viel, etwas gräulich nach längerer Zeit vielleicht. Was ist das nun wieder für ein Teil? IIb ist auch zu dunkel für R. fellea, oder?
Jetzt fällt mir wieder ein, warum ich Täublinge so selten mitnehme.
Edit: Essig-Geruch nehme ich nicht wahr, aber ansonsten wäre Corinnes Vorschlag R. solaris eigentlich doch ganz gut passend.
LG,
Schupfi
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Ich glaube in Sachsen sind weiterhin diverse Ascos in PD ausgeblendet wegen der Vorbereitung des zweiten Pilze in Sachsen Bandes, der die Ascos behandelt. Schaut euch mal die Verbreitung vom Allerweltspilz Helvella crispa in Sachsen an beispielsweise.
LG.