Beiträge von nobi_†

    August 'in der Pfanne' oder lieber doch nicht? Wiki und 123Pilze meinen essbar. Christoph verweist auf aktuelle Untersuchungen, was mach ma jetzt?

    Nun, den gibt es nur einmal pro Jahr - und das nicht in jedem.

    Bei uns geht das ja durch zwei.

    Habe heute 4 Scheiben "grilliert". ==Pilz27

    Der Rest wurde angebraten und eingefrostet.

    Interessant, was Christoph schreibt, aber in homöopatischen Mengen lasse ich mir diesen wunderbar festfleischigen Champignon schon schmecken.==12

    Muss halt jeder mit sich selbst ausmachen.


    LG, Nobi

    Vielen Dank Euch allen für die netten Antworten und die vielen "Likes".

    Super Bilder - Danke

    danke für den tollen Bericht mit so abwechsungsreichen Bildern.

    sehr schöner Bericht mit tollen Fotos.

    Freut mich besonders, dass Euch meine Bilder gefallen, zumal ich "nur" mit meiner überschaubaren Urlaubsausrüstung unterwegs bin. Klar, dass ich mir Mühe gebe und Euch nur die meiner Meinung nach gelungensten Fotos zeige. Was glaubt Ihr, wieviel "Ausschuss" beim Auswerten im Papierkorb endet!

    danke für den wunderschönen bebilderten Reisebericht! Da möchte man als Natur + Pilzfreund + Angler, gleich mal diese Gegend planen!

    Schön, dass ich Dich für die Gegend begeistern konnte, Walter! Im Sommer / Herbst, wenn das Obst reif ist und am Obstlehrpfad zum Probieren einlädt,

    findest Du sicher auch genügend Pilze.

    Da meine Frau aus der Ecke kommt, bin ich immer mal wieder vor Ort

    Ich bin in der nördlichen Oberpfalz aufgewachsen, hab dort erst die Pilze und dann das Zoigl schätzen gelernt.

    Uppps, gleich zwei Rudis mit Wurzeln bzw. Beinahewurzeln in der Gegend!

    Es freut mich natürlich besonders, dass Euch als "Insider" mein Beitrag gefällt, der quasi im touristischen Kennenlernen der Region entstand.:)

    Und wieder mal was gelernt: Daß Blaue Lupinen Neophyten sind.

    Und gar nicht so ungefährlich. Vor allem in Berg- und Magerwiesen können die Lupinen seltene Arten verdrängen.

    Der Stickstoffeintrag in die Böden ist dabei wohl das Hauptproblem.

    wieder ein toller Bericht, herrlich bebildert, danke für den schönen Kurzurlaub am Bildschirm. Und dabei hab ich natürlich auch wieder was gelernt: Pflanzen und Insekten, die ich noch nicht kannte...

    Genau darum geht es mir in meinen Beitragen, Heide. Etwas zu vermitteln, was nicht allgemein bekannt ist. Euch die Natur (und nicht nur die) näher zu bringen.

    Ach, diese Tradition der Reiseberichte ist doch wirklich super, danke, dass Du sie mit uns und für uns aufrecht erhältst! :Kuschel:

    Solange es mir und Euch Spaß macht - gern!==12

    Nur an die Ostsee werde ich wohl irgendwann mal fahren müssen, Meer riechen. Das fehlt bei Deinen Posts.

    Fehlt nicht völlig! Ein paar Bilder von Usedom hatte ich 2016 in diesem Thread versteckt. Bei Bild 23 geht es los.

    Riecht Nordsee eigentlich so wie Ostsee?

    Nein! Ist ja auch vom Charakter gänzlich anders. Ich sage nur: Tiden!


    Liebe Grüße vom Nobi

    Liebes Habichtla,


    gern schließe ich mich den vielen Wünschen zu Deinem Geburtstag an.

    Gratulieren möchte ich mit - ja, womit schon?;)



    Das Bild entstand während unserer bis dato einzigen gemeinsamen Wanderung am Fuße des Pyramidenkogels.


    Liebe Grüße und auch von mir ein zünftiges PFLONK.


    Nobi

    Was ein Stammtisch, wo seit Sonntag keiner mehr sitzt! ==7

    Ich war ja auch lange nicht da. Der Gründe sind viele...


    Also, ich hätte da noch einen Zoigl, Urlaubsmitbringsel aus der Oberpfalz.

    Bei diesem leckeren Bier dürft Ihr gern zugreifen.==Pilz27

    Prost auf die Stammtischrunde!


    Trotz Waldbrandstufe 5 in einigen Gegenden Sachsens (Wald-Betretungsverbot!) gibt es erstaunlicherweise immer noch einige Pilze.

    Wie diese drei Riesenchampignons (Agaricus augustus), die sich aus der trockenen Erde herauskämpften.



    Welch Wonneproppen! Insgesamt brachten sie stolze 540 Gramm auf die Waage.




    Ich bin dann mal ein paar Tage weg.

    Nach Pfingsten trifft man sich wieder.

    Habt eine schöne Zeit!


    Liebe Grüße vom Nobi

    Dass auch die scheinbar "unscheinbaren" Pilze eine ganz eigene Ästhetik haben, beweisen Deine Bilder zum wiederholten Mal!

    Wunderbar in Szene gesetzt, Karl!:thumbup:

    Deinen Beitrag habe ich mit viel Vergnügen gelesen.:)

    Hier noch 2 Bilder, die meine Begleiterin an dem Tag aufgenommen hat.




    Wahnsinn!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Glückwunsch an die Fotografin.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Nadja hat mit "Now I Am Become Death, the Destroyer of Worlds" - wie ich finde - ein Meisterwerk veröffentlicht.

    Nachdem ich es mir soeben angehört habe, bin ich ganz Deiner Meinung!

    Danke für dieses Wahnsinnswerk, Christoph!:thumbup:


    Empyrium finde ich auch ziemlich spannend, von denen habe ich das 99er Album "Where At Night The Wood Grouse Plays" im Regal stehen.


    In die Richtung gehen wohl auch Ulver aus Norwegen, deren 96er Kveldssanger-Album eine unglaubliche Stimmung ausdrückt, nordische Folklore eben!

    Falls jemand nun interessiert ist und am Pfingstwochenende nichts besseres zu tun hat, kann er sich das in voller Schönheit anhören.


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    LG, Nobi

    Dem Alltagstrott entfliehen hieß es die letzten Tage. Wandern, Natur genießen und einfach mal die Seele für eine Weile baumeln lassen. Als Ausgangsort hatten wir uns Tännesberg in der Oberpfalz gewählt, die erste Biodiversitätsgemeinde Deutschlands.

    Gern dürft Ihr mich beim Erkunden begleiten - ein paar Pilze wird es auch geben. Versprochen!


    Blick auf Tännesberg mit dem knapp 700 Meter hohen Schlossberg.


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    Blick vom Schlossberg auf die Gemeinde.


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    Biodiversität wird hier gelebt und ist dank vieler Projekte überall sichtbar. Eines davon ist das Rebhuhnprojekt. Seit gut 20 Jahren bemüht man sich u.a. durch den Anbau alter Getreidesorten wie Emmer, Dinkel und Einkorn sowie alter Kartoffelsorten um eine bunte Vielfalt in der Land(wirt)schaft und damit um das Rebhuhn, einen der größten Verlierer der heutigen Agrarwirtschaft und inzwischen vom Aussterben bedroht!


    Vielfältige Agrarlandschaft.


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    2009 wurde schließlich sogar ein Rebhuhnweg angelegt, der durch diese Landschaft führt.


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    Bis 1974 wurde das Rebhuhn in Tännesberg bejagd. Dabei wurden jährlich 300 bis 400 Vögel geschossen! Bis der Bestand infolge Flurbereinigungsmaßnahmen (Intensivlandwirtschaft) nahezu komplett zusammenbrach. 2013 gab es schließlich wieder 25 Brutpaare, 2017 dann leider nur noch 3! Wie viele mögen es wohl heute sein? Wir haben leider keines gesehen.


    Und die beiden „Rebhuhneier“ waren beim genauen hinsehen „leider nur“ Boviste.


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    Auch in Sachen alte Obstsorten tut sich etwas in und um Tännesberg. So gibt es hier viele Streuobstwiesen und mit 7 Kilometern den längsten Obstlehrpfad Bayerns. Während man sich im Frühling an den verschiedenen Blüten erfreuen kann, lädt der Herbst schließlich zum Verkosten der vielen Obstsorten ein. Und von den Äpfeln und Birnen sowie den Kirschen und Pflaumen gibt es schier unendlich viele, die auf solch exotische Namen hören wie Signe Tillisch, Köstliche von Charneux, Bigaro Van oder Mirabelle aus Nancy!


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    Der sehr zu empfehlende Wanderweg führt am idylischen Bursweiher vorbei, in dessen kühlen Fluten wir uns zweimal (jeweils als einzige Badegäste!) erfrischten.


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    Während der Wanderungen gab es natürlich jede Menge am Wegesrand zu entdecken.

    Wie diesen hübschen Schmetterling, der sich lange bedeckt hielt


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    und sich letztlich doch noch in voller Schönheit zeigte.

    Landkärtchen (Araschnia levana), die Frühlingsform.


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    Auch eine Nymphe (Larve) der Gemeinen Strauchschrecke (Pholidoptera griseoaptera) „sprang“ mir quasi ins Bild.


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    Ein ungewöhnlicher Festlandbesucher ist der Rückenschwimmer (Notonecta glauca), den man meist nur schwimmend und mit der Bauchseite nach oben kennt. Wenn man ihn ergreift, kann es vorkommen, dass er einen recht schmerzhaft sticht, weswegen er auch Wasserbiene genannt wird. Gelegentlich kommt er auch an Land, wie ich hier beobachten durfte.


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    Bemerkenswert sind die großen Doppelaugen, mit denen er sowohl über als auch unter Wasser perfekt sehen kann.


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    Nun aber zu den eingangs versprochenen Pilzen. Leider konnte ich nur wenige finden, auch hier machte sich schon wieder die Trockenheit der letzten Wochen bemerkbar. Da halfen auch einige lokale Regenschauer kaum.

    Gefreut habe ich mich über diese jungen und schönen Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis).


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    Bei den nächsten Pilzen dachte ich im ersten Moment, dass hier jemand eine Handvoll rosa Granulat entsorgt hat.


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    Natürlich war das nicht der Fall, sondern wir haben hier einen Blutmilchpilz (Lycogala spec., nicht mikroskopisch untersucht) vor uns.
    Ist zwar genaugenommen kein Pilz, aber passt schon.


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    Einige Goldmistpilze (Bolbitius vitellinus) fanden wir auch noch.


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    Und letztlich sogar einen Hexenring Maipilze (Calocybe gambosa). Die wurden umgehend geputzt…


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    …und noch am gleichen Abend in Form eines leckeren Ragouts an Safranreis genossen! Hmmm.


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    Nachdem wir Tännesberg und dessen Umgebungerkundet hattten, führte uns eine weitere Tour ins nahe gelegene Tal der Pfreimd.


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    Schlangenknöterich am Flussufer.


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    Stellenweise war das Flüsschen mit riesigen weißen Teppichen bedeckt.


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    Dabei handelte es sich wohl um den Schild-Wasserhahnenfuß, der sich u.a. durch die Blattform, die langen Blütenstiele und die vielen Staubblätter (bis ca. 30) von ähnlichen Arten unterscheidet.


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    Mehrere, bei Anglern überaus beliebte Staustufen, machten den Fluss besonders attraktiv.


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    Im Örtchen Pfreimd sah ich auf dem Dach der Klosterkirche ein Storchennest.


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    Obwohl hier recht entspannt schauend…


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    …hat der Storch doch einige hungrige Schnäbel zu stopfen.


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    Langsam neigte sich unser Urlaub dem Ende entgegen. Die letzte Wanderung führte uns in das nahe gelegene Waldnaab-Tal.


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    Die Uferwiesen wurden von leuchtend blauen Lupinen dominiert. Diese gehören zu den häufigsten Neophyten, welche ich wegen der Verdrängung seltener einheimischer Pflanzen gar nicht so gern sehen mag, wenn sie auch schön ausschauen.


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    Da ist mir doch die Schwarze Teufelskralle (Phyteuma nigrum) wesentlich lieber.


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    Bei der Wanderung gab es u.a. ein „Butterfass“ zu entdecken


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    sowie mehrere „Felsgesichter“


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    In einem kleinen Weiher versuchten sich einige Wasserfrösche (vermutlich der Kleine Wasserfrosch [Rana lessonae]) unsichtbar zu machen. Wahnsinn, wie deren grüne und braune Streifen Pflanzenhalme und deren Schatten nachahmen.


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    Schmetterlinge gab es natürlich auch, wie diesen filigran gezeichneten Flattermann, den ich erst nach längerer Recherche als Aurorafalter (Anthocharis cardamines) enttarnen konnte.


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    DIE Charakterpflanze des benachbarten Fichtelgebirges durfte natürlich auch nicht fehlen. Siebenstern (Trientalis europaea).


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    Neben der vielfältigen Natur in der Oberpfalz gab es natürlich auch den Zoigl!

    Ein unfiltriertes, äußerst leckeres Bier!

    Der Zoigl (Name stammt wohl vom Zeiger, Zoiger…) ist ein Stern mit Bierkrug, den man vor das Haus hängt, wenn ein Bier frisch gebraut wurde. Dann ist man willkommen und darf genießen.

    Der Zoiglstern steht für die Elemente Feuer, Wasser und Luft sowie für die Zutaten Wasser, Malz und Hopfen. Daher die sechs Spitzen.


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    Bräuwirt in Weiden.


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    Viel Spannendes und überaus Leckeres gab es zu verkosten.


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    Leider geht auch der schönste Urlaub einmal zu Ende.

    Blick während der Rückfahrt auf das nahe gelegene Leuchtenberg mit der Burgruine.


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    Fazit.

    Super Gegend, klasse Wanderungen und freundliche Gasthäuser mit sehr moderaten Preisen.


    Einfach mal wieder Schwein gehabt!


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    Danke, dass Ihr mitgegangen seid.

    Das Schöne liegt oft vor unserer Haustür, die Kunst ist, es zu entdecken!


    Liebe Grüße vom Nobi

    Gerade letzte Nacht habe ich gaaanz merkwürdig geträumt, von Dir und Melanie und Nobi - erinnerst Du Dich an das Foto, das Ihr mir damals von dem Nordtreffen per WhatsApp geschickt habt?

    Wie gern käme ich zum Treffen!

    Aber just an dem Wochenende haben andere Dinge Priorität!

    Nun müssen wir unser Kennenlernen eben noch etwas vertagen, liebe Tuppie.

    Dann sollten wir unbedingt nächstes Jahr eine Neuauflage dieses Bildes machen, mit allen drauf :love:

    Jaaaaaaaaaaaaaaaaa!:):thumbup:

    Da sollten wir allerdings langsam mal über einen Termin und Ort nachdenken.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Glückwunsch, Habichtla, zu diesem schönen Fund!

    Da schlägt das Herz schon doppelt so schnell, gell!:)


    Mein erster Wildfund der "Spitzigen" stammt übrigens auch aus den Alpen.

    Genauer aus Südtirol, Wolkenstein. Ende Mai 2010.

    Ich habe damals einfach die fürchterlichen italienischen Sammelbeschränkungen ignoriert.==15



    Das haben wir besiegelt, in einer Almütte, unschwer zu erraten womit, :gpfeiffen:

    Puntigamer?

    Oder gar mit etwas noch besseren?==Pilz27


    Liebe Grüße vom Nobi

    Schöner Beitrag!

    9. Vermutlich die Raupe der Weißdorneule:

    Da musste ich zweimal hinschauen - welch Tarnkünstler!

    12. Auch der Deutsche Trägrüssler hat seine 2cm:

    Mein Lieblingsbild. Ganz großes Kino!

    Da bin ich ganz beim Mausmann, einfach nur zum knuddeln.:)


    Liebe Grüße vom Nobi


    PS. Um die Maipilze beneide ich Dich. Die sollte man übrigens nicht herkömmlich zubereiten.

    Ich finde sie gekocht am leckersten. Den Kochsud mit einer hellen Mehlschwitze zu einer sämigen Soße verrühren, die grob geschnittenen mitgekochten Pilzscheiben zugeben und alles pikant mit Zitronensaft / Weißwein abschmecken. Frische Wildkräuter dazu und mit einem aromatischen Basmati-Reis servieren. ==Pilz27

    Zitat

    Danke Pablo, da waren' nur noch drei==Gnolm13.

    Das kann nur besser werden, Claudia!

    Der erste erinnert makroskopisch an einen Anemonenbecherling. Die großen Becher sind knapp 2 cm im Durchmesser. Es gab sehr viele Pilze dieser Art und alle wuchsen auf vorjährigen Seggenhalmen im Bach. Einen passenden Namen habe ich nicht gefunden. Vielleicht habt Ihr eine Idee.

    Da sollte der Seggen-Sklerotienbecherling (Myriosclerotinia sulcata) passen. Vergleiche hier.

    Ich habe das allerdings jetzt noch nicht mikroskopisch abgesichert.

    Die zweite Pilzart hatte ein kurzes Stielchen und war oben rund und flach kreislingsähnlich, cremefarben, ca 3 mm Durchmesser maximal. Der Pilz wuchs auf den Blättern der Segge.

    Mit den kurzen, gedrungenen Stielchen geht das in die Richtung Rutstroemia paludosa. Siehe bei asturnatura.com.


    LG, Nobi


    PS. Oh. Rudi und Eike waren schneller! Aber inhaltlich sind wir uns +/- einig.:)

    Willkommen im Forum, Naazguhl, oder sollte ich besser Ringgeist sagen ;)


    Bei den Pilzen handelt es sich um Kleinbecherlinge, die als Saprophyten die organische Substanz in der Erde abbauen.

    Den Tomaten schaden sie nicht.

    Der von Dir beobachtete "Rauch" ist der Sporenstaub, den die Pilze bei Reife abgeben.


    Über die Pilzart kann man nur spekulieren, da es mehrere Gattungen mit diesem Habitus gibt.

    Bestimmen kann man sie letztlich nur mikroskopisch.


    Liebe Grüße vom Nobi

    So, nun kann ich also auch meinen ersten Bildbeitrag zu diesem interessanten Thread beisteuern.

    Hatten sich doch tatsächlich Mitte Mai in unserem Garten zwei Gruppen Blasiger Becherlinge gemütlich gemacht.

    Sich regelrecht in einen ausrangierten Sessel gefläzt.==18




    Hier beide Gruppen etwas größer.




    Bei den weißlichen "Punkten", die neben den Blasigen zu sehen sind, handelt es sich übrigens um Schleimpilze.

    Bei Interesse könnt Ihr deren Entwicklung gern in diesem Thread verfogen.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Liebe Grüni,


    den guten Wüschen zum Geburtstag schließe ich mich gern an.

    Ich wünsche Dir vor allem Gesundheit, weiterhin viel Spaß mit uns in diesem Forum und natürlich mit den Pilzen, sowie auch im neuen Lebensjahr immer einen vollen Pilzkorb. Weil Dir die "Hexen" von Jörg so gefallen haben, habe ich ein paar in den Geburtstagskorb hineingelegt.



    So, und nun feier schön!

    Liebe Grüße vom Nobi

    Ich bin froh, dass ich in Europa, in Deutschland geboren wurde. Ich bin glücklich, dass die Mauer gefallen ist und dass ich in Frieden leben darf. Ich bin froh dass wir Meinungsfreiheit haben und dass ich wählen darf - nicht nur ankreuzen wie in der DDR. Ich habe die Hoffnung, dass die junge Generation kritischer und verantwortungsvoller handelt als meine.

    Dito!:thumbup:

    Die globalen Fragen sind lokal nicht lösbar, aber zumindest ein paar Weichen sollten richtig gestellt werden.

    Prost zusammen

    Stellen wir sie doch einfach, diese Weichen.

    Indem wir uns für die Natur engagieren, sind wir doch schon mal im richtigen Boot!

    Ebenfalls Prost!

    Aber ich trinke gerne zur Entspannung alles mit, was ihr bis jetzt auf den Tisch gestellt habt, Tee eingeschlossen!

    Na dann. Prost, Sarah!

    Die beiden Ardbegs habe ich mir soeben bestellt.

    Werde ich nächste Woche zum Wanderurlaub in die Oberpfalz mitnehmen und verkosten.

    Gern schließe ich mich den Glückwünschen für unser wohl ältestes Forumsmitglied an, lieber Walter!

    Jahrgang 1932 - das sind auch meine Eltern, mein Schwiegervater! Leider können die nicht mehr "in die Pilze".

    Ich finde toll, wie aktiv Du hier teilnimmst - das macht Mut!


    Hier ein Porlingsgruß von einer meine letzten Pilztouren.



    Liebe Grüße vom Nobi

    Um die Wogen wieder zu glätten, spendiere ich eine Runde Ardbeg Uigeadail - auf Islay weht der Wind rau, doch im Nachgeschmack kommt dann eine wohlige Wärme und Süße... :)

    Ich liebe ja den Ardbeg 10.

    Den "Neuen" kenne ich noch nicht, da greife ich gern zu, Christoph!

    Ohh. 54,2% - Fassstärke.==Pilz27

    Liebe Maus,

    Deine politischen Statements möchte ich nun doch ein wenig kommentieren.

    Und ihnen teilweise widersprechen.

    Man muß das Volk, die Welt überhaupt, dringend aufwecken.

    Ich glaube, das "Volk", die "Welt" (wie auch immer man das definieren mag) will sich gar nicht aufwecken, sondern viel lieber einlullen lassen.

    Ist doch auch viel bequemer so. Denn Aufwachen bedeutet Verzichten! Und zwar auf den Wohlstand, den wir seit Jahren auf Kosten anderer genießen!

    Die wissen ja leider nicht was wirklich passiert in der Welt. Ausgerechnet die Medien verhindern das seit langer Zeit.

    Und das Volk frisst den Scheiß den die Medien uns vorsetzen.

    Das klingt mir doch sehr nach Verschwörungstheorie.

    Die Medien sind also schuld, dass die Menschheit am Verblöden ist?

    Das ist mir zu einfach.

    Ich zB verzichte aufs Fernsehen (hab schon mal keinen TV-Apparat!), höre kein Radio von Privatsendern und lese keine Boulevardblätter.

    Es gibt durchaus kritische Radiostationen und ~sendungen, objektive Zeitungen / Zeitschriften und ebensolches Fernsehen.

    Auch Bücher sind Medien.

    Als Vielleser habe ich mich in letzter Zeit u.a. beschäftigt mit Y. N. Harari, M. Schmidt-Salomon, S. Dohrn, Kathrin Hartmann.

    Das ist alles andere als "Scheiß, den die Medien uns vorsetzen".

    Übrigens bin ich von KenFM nicht überzeugt.


    Dass Ken Jebsen durchaus umstritten ist und seine Beiträge zu hinterfragen sind, kann man u.a. hier lesen.

    Auch nur "Medienscheiß"? Von "gekauften Journalisten"?


    Mausmann, Du bastelst Dir eine Welt, wie sie Dir gefällt. Mir gefällt Deine generelle Medienschelte überhaupt nicht.

    Da bin ich bei Dir, Rudi, und habe mich soeben dazu geäußert.

    Bei allem Respekt vor dem von mir sehr geschätzten Mausmann; hier kann ich ihm leider auch nicht folgen.

    Ich bin der Meinung, an den Stammtisch gehört ein Bier und ein Schnaps.

    Ein wenig Stammtisch-Politik gehört schon auch dazu.

    Bier habe ich gerade nicht parat, aber einen Schnaps stelle ich gern in die Runde.

    Wie wärs mit einem selbstgemachten Walnusslikör (Liquore nocino)?


    LG, Nobi

    Hallo Claudia,


    was für ein sonniger und bunter Beitrag ist das geworden!:thumbup:

    Und so viele bekannte Gesichter!:)

    Noch habe ich wegen Terminüberschneidung nicht für die ThAM- und Boletustagung geplant.

    Aber nach den stimmungsvollen Bildern werde ich mich nun doch wenigstens für Sa / So anmelden!


    Gern versuche ich mich am Rätsel. Hier meine Vorschläge.

    A. Kieferknochenfragment vom Wildschwein

    B. Minihündchen rechts neben dem großen Stein (Bildmitte)

    C. Goldglänzender Laufkäfer (Carabus auronitens)


    Liebe Grüße vom Nobi

    Hallo Dieter,


    ich möchte mich doch nochmals kurz melden.

    Du kannst Dir vorstellen, dass ich mich ganz besonders über die Dungpilze gefreut habe.

    Hochinteressant Deine Theorie zur Wuchsrichtung von Pilobolus!

    Es wäre bei weiteren Funden zu untersuchen, ob sich das tatsächlich immer so verhält. Auf alle Fälle etwas, was ich zukünftig beobachten werde.


    Schizothecium conicum habe ich noch nie besser und ausführlicher dokumentiert gesehen.:thumbup:

    Besonders eindrucksvoll das Bild mit Deckglas ohne Druck. Man sieht so wunderbar die kräftigen, übers ganze Perithecium verteilten Squamufolien.

    Ich freue mich übrigens, dass Du diesen von Peter Welt und mir erdachten Begriff verwendest!:)


    Auch Ascobolus sacchariferus ist so ausführlich wohl noch nie dargestellt worden.


    Ein ganz besonderes Kompliment möchte ich Euch jedoch für die Darstellung der "Dungtintlinge" aussprechen.

    Das ist absolut einmalig. Was für Schönheiten das doch sind, wenn man sie mit euren "Kameraaugen" sieht!

    Und zudem noch so ausführlich vorgestellt. Da bleiben keine Wünsche offen.


    DER Höhepunkt dieser Serie ist für mich allerdings die Doku von Helicodendron giganteum.

    Ich bin ja von den aquatischen und semiaquatischen Pilzen sowieso fasziniert.

    Diese traumhaften Bilder (und ein wenig Text dazu), ich bin sicher, dass jede Pilzzeitschrift der Welt scharf darauf wäre, das zu publizieren.


    Ich hoffe, dass Ihr auch in Zukunft an den "Kleinen" dranbleibt und uns weiterhin mit Euren Fundbeiträgen beglückt.

    Es gibt noch so viel zu entdecken.


    Liebe Grüße vom Nobi