Beiträge von nobi_†

    Also, vorab, der Beitrag ist so richtig schön geworden!:thumbup:

    Danke dafür, Tuppie!


    Wobei die 15 (gibt es übrigens doppelt) nicht einfach ein Schnitzling, sondern sogar ein Trompetenschnitzling sein sollte.

    Vermutlich Tubaria furfuracea.

    Das Bild mit dem Samen (16.5) ist mein Favorit!

    Leider hat noch niemand eine Idee zu dem Gebilde am Efeu geäußert...ist's tierisch, ist's Teil der Pflanze, ist's ein Pilz?

    Da habe ich leider keine Idee, und den anderen wirds wohl ähnlich gehen.

    Daher wohl auch die bisherige Null-Resonanz.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Jetzt wissen wir auch, warum unser Murph seinen Sessel so akribisch untersucht , schau hier:



    Gefunden hat er leider noch nix und gesagt, das Gestühl solle für den Rest des Jahres in den Garten umziehen :glol:

    Trotz 10fach-Lupe noch nichts gefunden?

    Da werdet ihr dem "Kleinen" wohl seinen Willen lassen und das Gestühl ins Freie beordern müssen!;)

    Echt Klasse, hab mich kaputtgelacht :grofl:

    Der Beitrag war eigentlich nicht als Joke gedacht, aber schön, wenn er so angekommen ist, Rotfüßchen.:)


    Liebe Grüße vom Nobi

    Danke, dass Du diesen seltenen Pilz auch hier vorstellst, Thorben!:thumbup:


    Pseudombrophila ripensis sieht man wahrlich nicht alle Tage.

    In den gut 20 Jahren, in denen ich mich intensiv mit Dungpilzen beschäftige, konnte ich den noch nicht entdecken.

    Zum vergleichen verlinke ich mal zwei PDFs, wo die Art ganz typisch gezeigt wird.

    Einmal hier und einmal da.


    Glückwunsch auch an dieser Stelle nochmals an Micha, den Finder dieser schönen Art.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Wieder ein schöner Beitrag, Karl!:thumbup:


    Nach den "Hauben" werde ich am Wochenende mal schauen, die sind in meinem Hauswald ja recht verbreitet.

    Gelegentlich gibt es die sogar in Rosa.



    Die Wasserkreislinge sollten ebenfalls zu entdecken sein.

    Leider fand ich die Vibressea truncorum hier noch nicht, obwohl es reichlich Quellen und kleine Bäche gibt.

    Vielleicht zu sauer?


    Schaun wir mal!


    Liebe Grüße vom Nobi

    Pass auf die Luftfeuchtigkeit in Deinem Wohnzimmer auf!

    Da kann ich Dich beruhigen, Claudia, die ist im grünen Bereich!

    Der Sessel stammt übrigens nicht aus unserer Wohnung. Den haben Freunde da abgestellt - und vergessen!:D


    Ganz vielen Dank Dir, liebe Ulla, für Deine ausführliche Antwort.

    Das war deutlich mehr als der Lichtstrahl, auf den ich gehofft hatte!


    Die Art habe ich nach nochmaliger Untersuchung nun als Badhamia panicea abgelegt.

    - Fruchtkörper völlig ungestielt

    - Sporen nie zusammenklebend (auch ohne Druck vom Deckgläschen)

    - Sporen feinst warzig


    Aktuell konnte ich neue Plasmodien entdecken.


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    Und auf die "Blasigen" hat er sich inzwischen auch gestürzt.


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    Liebe Grüße vom Nobi

    Hallo Stefan,

    Wenn die Ecken zu meinen Denkstrukturen passen, kann ich das auch.

    Du musst hier nicht Deine Denkstrukturen erklären!;)

    Natürlich darfst Du das gern.

    Wir sind hier allerdings in einem Rätsel- und keinem Philosophiethread.:D


    Hans hatte einfach nur einen klasse "Phahl" ins Erdreich gerammt! Nicht mehr und nicht weniger!

    In Pilzkreisen muss man um die Ecke denken können, Stefan. ==Gnolm19

    Selbst wenn manchmal gar keine Ecken da sind. ==Gnolm7

    LG, Nobi

    Lieber Peter,

    das ist halt das Problem mit den deutschen Namen.;)

    Rosahelmling vs. Rosablättriger Helmling.

    Wir haben hier den Rosablättrigen (Mycena galericulata) vor uns, der völlig verschieden vom Rosahelmling (Mycena rosea) ist.


    Robich oder Aronsen, habt ihr einen Tipp für mich?

    Beide habe ich im Regal stehen.

    Der "Aronsen" ist natürlich aktueller als der "Robich", wobei letzterer sehr schöne Mikrozeichnungen hat.

    Fang am besten mit dem "Aronsen" an, wenn er Dir gefällt, nimm den "Robich" noch dazu.

    Da hast Du letztlich mehr als 1000 Seiten kompetentes Wissen!


    Ach ja, es gibt natürlich auch eine fantastische Website von Arne Aronsen.

    The genus Mycena of Northern Europe


    Liebe Grüße vom Nobi

    Falls wem langweilig ist, ich spendiere ´ne Runde Fischbrötchen.

    Danke, Mausmann!

    Wenn die so lecker sind, wie die auf Helgoland, nehme ich gern eines mit Bismarkhering.==Pilz27

    Klärchen schmunzelt heute. :sun:

    Hier regnet es seit Stunden, was ich noch besser finde!:rain::rain::rain::thumbup:

    Allerdings ist es mit aktuell 5°C arg kalt.==17

    Aber man kann schließlich nicht alles haben.

    Tolle Ideen, Mausmann!:thumbup:

    Aber leider hat es weder Stiele noch Fäden.:(

    Oder sollte ich die übersehen haben???

    Muss ich später nochmal schauen.


    Vielen Dank jedenfalls für den Input!


    Liebe Grüße vom Nobi

    Rotkehlchen ist auch ein schöner Name. Aber damit hätte ich mich eher in einem Vogel-Forum angemeldet

    Oh, wie peinlich.==21

    Wird mir zukünftig nicht mehr passieren.

    Also Rotfüßchen, Rotfüßchen, Rotfüßchen...Ich glaube, jetzt hab ich's!:thumbup:

    Interessant, dass du die Maipilze kochst. Deine Variante klingt auch nicht so mächtig wie meine. Statt des Weins könnte ich auch Brühe nehmen.

    Nein!

    Brühe würde ja nicht die erwünschte leichte Säure in das Gericht geben, die es so pikant und lecker macht.==Pilz27


    Liebe Grüße vom Nobi

    Liebe Pilzler,


    sicher, das Thema mutet merkwürdig an, aber tatsächlich haben sich einige Myxos in einem alten Sessel "eingeschleimt"!:D

    Dieser steht seit Monaten in unserem Garten, wartet auf seine Entsorgung, war schon fast vergessen und wurde vor kurzen wegen einiger Blasiger Becherlinge wieder wahrgenommen.

    Viel spannender als die Becher waren jedoch die Kügelchen, die neben den Blasigen an Blättern oder auch direkt auf dem Stoff fruktifizierten.

    Das ist schon ein bemerkenswerter Standort, wie ich finde. Die "Schleimer" habe ich durch rote Pfeile markiert.


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    Diese waren jung weiß bis gelblich, wuchsen stiellos und dicht gedrängt und wurden bei Reife immer dunkler mit einer schön strukturierten Oberfläche.


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    Die braunvioletten Sporen sind subglobos bis globos (11-13,5 x 11-13 µm) und feinstwarzig bzw. feinststachelig. Stacheln < 0,5 µm.


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    Ich tappe völlig im Dunkeln und freue mich über jeden Lichtstrahl.


    Danke und liebe Grüße vom Nobi

    Klasse Rezept, Rotkehlchen!

    Ich bereite sie übrigens ähnlich zu.

    Allerdings koche! ich sie in leichtem Salzwasser, bereite eine helle Mehlschwitze, die ich mit dem Maipilzsud ablösche und zu einer sämigen Soße einkoche.

    Da hinein die Pilze und mit Zitronensaft oder auch Weißwein abgeschmeckt. Einen guten Schuss Sahne nicht vergessen.==Pilz27

    Leider habe ich hier kein Finderglück mit Maipilzen...

    Jetzt nach dem Regen könnten sie wieder im Plauenschen Grund sprießen. Du weißt noch, wo?==3

    Auch im Waldpark konnte ich schon schöne Hexenringe entdecken. Das ist allerdings ein paar Jahre her.


    Viel Erfolg und liebe Grüße vom Nobi

    Was für Schätze, die Du uns zeigst, Karl!

    Wieder mal ein Traum, was Ihr drei alles so gefunden habt!:thumbup:


    Um Lachnellula calyciformis zu finden, müsste ich wohl die wenigen Weißtannen-Standorte in Sachsen anfahren.

    Sehr aufwändig und momentan aus Zeitgründen leider nicht machbar.

    Allerdings vorstellbar, da ich den Aleurodiscus schon im Elbsandstein-Gebirge an Tannenästen hatte.

    Und Vibressea truncorum suche ich in meiner Region auch noch immer vergeblich.

    Die Krönung sind ja wohl die Kronenbecherlinge. Würde ich gern mal wiedersehen! Mein einziger Fund bisher gelang mir im Lechtal (ÖST).


    Wunderschön auch die Orchideen-Bilder.

    Mit dem Purpur-Knabenkraut konnte ich wenigstens eine der gezeigten vor kurzem auch in Sachsen entdecken.

    Am bekannten Standort. Dieses Jahr waren es mit ca. 20 deutlich mehr als im letzten Jahr!:)





    Vielen Dank für den tollen Beitrag und liebe Grüße vom Nobi

    Wowwwwwwwwwwwwwww, Dieter!


    Kam soeben aus dem Theater zurück und sehe den 11-teiligen Beitrag. Matthias hatte mich bereits "vorgewarnt!";)

    Habe mich wie Christoph direkt durchgeklickt und bin einfach nur begeistert (und ein wenig erschlagen ob der Fülle).

    Die ein oder andere Notiz habe ich mir bereits gemacht.

    Nun lege ich mich erstmal aufs Ohr und lasse das alles noch ein wenig sacken.


    Jetzt schonmal ein großes Dankeschön für die Riesenarbeit, die Ihr Euch gemacht habt!:thumbup::thumbup::thumbup:


    Liebe Grüße und Gute Nacht vom Nobi.

    Hallo Alex,

    schöne Ausbeute einer mit Sicherheit schönen Tour!

    Kastanienbraune hatte ich kürzlich auch in ganz jung, allerdings bin ich nicht auf die Idee gekommen, sie zu verkosten.

    Da bin ich schon mal auf das Ergebnis gespannt.


    Liebe Grüße vom Nobi


    PS. Den ersten Flocki hatten wir vor ein paar Tagen.==)

    Mit den Anastomosen (hoffentlich hab ich es richtig geschrieben) und dem etwas abgeflachten Buckel kommt mir sofort der Rosablättrige Helmling in den Sinn.

    Wie der andere Norbert bereits schrieb. Die genannten Merkmale sowie der auf einigen Bildern zu sehende Rosastich der Lamellen weisen eindeutig zum Rosablättrigen Helmling (Mycena galericulata).

    Die Anastomosen (Querverbindungen, richtig geschrieben, Norbert!:)) sind sehr gut zu erkennen.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Das ist eine sehr schmerzliche Mitteilung, Chistoph!

    Den Heinz lernte ich 2006 während einer Tagung im Bayrischen Wald kennen.

    Er führte uns damals vom Großen Arber "durch die Wolken" hinab ins Tal.



    Bis heute eine meiner schönsten Pilztouren, die durch einen Fund gekrönt wurde, welcher erst Jahre später als neue Art beschrieben wurde!!!

    OK, war "nur" ein winziger Pyreno an Bärlapp, weswegen ich das mal hier nicht weiter ausführe!


    Unvergessen auch sein Beitrag zur "Hodernsau"!

    Online-Speicher


    Traurige Grüße vom Nobi

    Vielen Dank, dass Ihr mich auf diesem OT-Beitrag begleitet habt.:)

    Vielleicht kann ich ja demnächst noch mit einigen Pilzen ergänzen. Ein paar Köttel vom Dünen-Kaninchen reifen z.Z. in Feuchter Kammer.

    Du hast überraschend wenig Ebbe auf Deinen Bildern. Gibts die da nicht?

    Die gibts schon. Allerdings nicht sehr ausgeprägt.

    Pieps hat mit Sicherheit viele neue Freunde gefunden g:-)... - oder ist er gleich dageblieben? :gkopfkratz:

    Pieps war tatsächlich mit "an Bord"!:)

    Wer sonst hätte uns auf DIE Vogelinsel begleiten sollen?

    Allerdings wollte er doch auch gern wieder zurück - die Vögel waren doch eine Nummer zu groß für ihn.

    Jetzt sitzt er mit all den anderen Kuschlis auf seiner Sofaecke und hat jede Menge zu erzählen.;)

    Hallo Nobi,

    selbst ohne Pilze, schaue ich mir Deine super toll bebilderte Urlaubsberichte immer gerne an :):thumbup:

    Danke, Alex!

    Solch Feedback motiviert zu weiteren Beiträgen!:)

    Lieber Nobi!

    Ich freue mich, dass Du die Tradition der Urlaubsberichte weiterführst!

    Es ist mir ein Bedürfnis, euch auf Landschaften, Städte und Regionen aufmerksam zu machen, die mir am Herzen liegen.

    Und solange es einige gibt, die das offensichtlich gut finden, werde ich das auch zukünftig weiter so tun.:)


    Noch gibt es dieses tolle Forum (trotz FB, WhatsApp usw.):thumbup:


    Liebe Grüße vom Nobi

    ...und ja, Punks sind offenbar sehr kreativ :daumen:. Vielen Dank fürs Mitnehmen.

    Danke Nobi,

    fürs Mitnehmen, wunderschöne Eindrücke, auch mal wieder, was der Mensch alles so hinterläßt!

    Ich freue mich, dass Ihr mitgegangen seid! Und genau verstanden habt, um was es mir auch ging!:thumbup:

    Du vermagst immer wieder zu überraschen.

    Danke, ich geb' mir halt Mühe und denke auch immer an Euch, wenn ich unterwegs bin!:)

    Nur deshalb habe ich ca. 1200 Fotos geschossen!

    Tolle Fotos, nobi!

    Neue Kamera?

    Nein. Immer noch die gleiche Ausrüstung wie in meinem Profil geschrieben.

    Die Canon PowerShot SX50HS für die Ferne (Zoom) und die Olympus Tough TG 4 für die Nähe (Makros). Ich komme allerdings immer besser mit den Beiden zurecht!

    Servas Nobi,

    die Bier-Fahne hätte ich denen glatt geklaut und bei mir gehisst.

    Da braucht es aber einen ordentlichen Wind, dass man auch den Text lesen kann.

    Den habe ich hier auf dem Festland nicht, lassen wir sie also besser auf dem Piratenschiff!


    Plastik als Material für den Nestbau, armes Gefieder. Schick' die Aufnahme bitte bloß nicht dem Trumpl, dieser halbseidene Vogel würde daraus nur die für ihn passenden Fake News ableiten, :gkopfkratz:

    :D:D:D

    Du weißt immer wieder zu überraschen mit Deinen Freizeit- und Urlaubsveranstsltungen... Punkrock-Festival auf Helgoland! ==Gnolm8

    Dass wir dabei sein durften, haben wir letztlich unseren Kindern und dem Enkelchen zu verdanken. Karten sind (aus Kapazitäts- und Naturschutzgründen) streng limitiert.

    Und bereits vor Bekanntgabe der Bands stets ausverkauft!

    Gibt es nur für Vereinsmitglieder. Und Angehörige...Kommt beinahe einem Fünfer im Lotto gleich!

    Hier mal ein Blick ins Programmheft.



    Unser Highlight. Die Sunny Domestozs aus Münster mit ihrem SpeedRockabillyPunk.


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    Liebe Grüße vom Nobi

    Also, ich finde diesen Beitrag erstklassig!

    Super beschrieben und illustriert, Alex.==Pilz22

    Dass es immer auf die Dosis ankommt, wissen wir doch alle.

    Ich, glücklicher Besitzer eines im Vorjahr von Alexander produzierten Glases Kiefernzapfen-Sirups, bin jedenfalls vom Geschmack sehr angetan.==Pilz27

    Der geschmackliche Sinn erschließt sich mir aber nicht ... denn den Mund voller badezusatz (Latschen Kiefer) fand ich nicht soooooo dolle 😂 jedoch mehr harzig als seifig

    Das ist ABSOLUT nicht der Fall! Jedenfalls nicht bei dem von Alex produzierten Sirup.

    Ich kann es schlecht beschreiben... vielleicht lediglich als "sehr einzigartig, es ist wie ein Duft eines Kiefernwaldes am warmen Hochsommertag" :)

    Kann man so sagen!

    Auf jedem Fall schmeckt es eher nach Waldbeeren als nach Retsina!==3

    Mit einem Hauch Kiefernwald, versteht sich.


    Also danke für das tolle Rezept. Nun kann ich es auch selbst einmal probieren!


    Liebe Grüße vom Nobi

    Hier folgt nun der zweite Teil meiner Helgolandeindrücke.

    Schön, dass Ihr alle wieder dabei seid.:)


    Nachdem ich Euch soeben auf die Felseninsel entführt habe, möchte ich Euch nun zu einem Ausflug auf die der Insel vorgelagerten Düne mitnehmen.

    Bis 1721 war Helgoland eine große Insel, bis eine Sturmflut sie in zwei Teile riss. Seit vielen Jahren erreicht man die Düne mit der Dünenfähre „Witte Kliff“, aktuell in sieben Minuten.


    Blick vom Helgolander Oberland auf die Düne im Abendsonnenschein.


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    Gerade einmal 0,7 Quadratkilometer groß und doch wunderschön!


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    Ein Eldorado für Steinsammler.


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    Und dank der herrlichen Sandstrände im Sommer auch für Sonnenanbeter und Bademutige ein Muss.


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    Heute ist die Düne Lebens- und Ruheraum für eine der bedeutendsten Kegelrobben-Kolonien Deutschlands. Auch Seehunde kann man entdecken, diese sind aber deutlich in der Unterzahl.

    Leuchtturm. Am Ufer sieht man schon die ruhenden Robben.


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    Tagsüber liegen die Robben meist träge am Strand, nur selten kann man sie baden sehen.


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    Gelegentlich wird schon mal dem Fotografen zugewinkt.


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    Um die Robben nicht zu stören, sollte man einen Mindestabstand von 30 Metern einhalten.


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    Dass Kegelrobben Raubtiere sind, und zwar mit knapp 2,5 Metern und bis 300 kg Lebendmasse die größten freilebenden Deutschlands, beweisen die nächsten beiden Bilder eindrucksvoll.


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    Faulsein ist wunderschön.


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    Während die Seehunde im Juni / Juli werfen, bringen die Kegelrobben bereits im Winter ihre Babys zur Welt. So kann man Ende April noch gelegentlich Jungtiere sehen.


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    Natürlich kann man auf der Düne nicht nur Robben, sondern auch Vögel beobachten. Mitunter können sogar seltene Durchzügler während des Vogelzuges entdeckt werden. Wegen des kühlen und feuchten Wetters auf dem Festland war mir das leider nicht vergönnt. Denn auch Vögel sind eher bei Sonnenschein als bei Regenwetter aktiv.;)

    Charaktervögel der Düne sind die Eiderenten. Sie empfangen einen bereits im Hafenbecken und sind auch sonst überall auf der Düne unterwegs. Als Meerenten können sie übrigens bis zu 25 Meter tief tauchen.


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    Sind sie nicht wunderschön?


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    Ebenfalls sehr häufig und weder zu übersehen noch zu überhören sind die Austernfischer. Mit ihren langen, spitzen Schnäbeln suchen sie im feuchten Sandboden oft erfolgreich nach kleinen Muscheln, Schnecken oder auch Würmern. Im Binnenland sollen sie mit den Füßen trampeln, um den Hauptfeind der Regenwürmer, den Maulwurf, zu imitieren und sie aus dem sicheren Erdreich nach oben zu locken. Krass!


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    Auch die Heringsmöwen haben die Düne in Besitz genommen. Die können ebenfalls ganz schön laut sein…


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    …oder schweigend genießen.


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    Besonders gefreut habe ich mich, eine Kolonie Brand-Seeschwalben zu entdecken.


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    Nach einigen erlebnisreichen Tagen hieß es schließlich Abschied von dem kleinen Naturparadies zu nehmen. Er ist mir wahrlich nicht leicht gefallen.

    Helgoland, ich komme wieder!


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    Noch etwas Ligurien (Cinque Terre) in Hamburg genießen;) und mit dem Zug zurück nach Dresden. 4 Stunden und 15 Minuten, kein Umsteigestress - bequemer geht kaum!


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    Ich hoffe, dass ich Euch etwas „angefixt“ habe für die Insel, wo es natürlich auch Pilze gibt.

    Wie u.a. vom Till zu lesen, der hier jede Menge Ascomyceten (67 Arten!) vorstellt!.


    Danke, dass ihr mitgekommen seid, auch wenn ich euch in diesem Thread keine Pilze zeigen konnte.


    Liebe Grüße vom Nobi

    waren nahezu Fehlanzeige während eines Kurzurlaubes auf Deutschlands einziger Hochseeinsel. Außer einigen vertrockneten Judasohren an einem von Flechten übersäten Hollerbusch,


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    einem Stubben mit überständigen Ohrlappenpilzen


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    sowie je einen Rostpilz an Hagebutte (Rosa spec.)


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    und an einer Pflanze mit dornigen Blättern konnte ich keine weiteren Pilze entdecken. Könnte in Richtung Stranddistel oder Mannstreu ((Eryngium spec.) gehen. Gefunden auf dem Oberland, nicht auf der Düne.


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    Was es allerdings reichlich gab, waren allerlei „seltsame“ Vögel (im doppelten Sinne) und Robben, von denen ich Euch im folgenden gern einige zeigen möchte. Ihr seid herzlich eingeladen, mich sowohl auf der Insel als auch der vorgelagerten Düne zu begleiten.

    Bevor ich zu den angekündigten Fotos komme, vorab ein paar Bemerkungen zur Reise und Insel.

    Einem auf Helgoland geborenen und aufgewachsenen Schriftsteller, dem Kinder- und Jugendbuchautor James Krüss, ist das folgende kleine Inselgedicht eingefallen, dass ich als Einstimmung gern voranstellen möchte. Mit „Spiegel-Selfi“!;)


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    Ihr werdet Euch fragen, was jemanden Ende April auf die winzige, gerade mal einen Quadratkilometer kleine Insel lockt? Es war die sogenannte Rock’n’Roll-Butterfahrt, ein kleines, aber feines seit 2003 stattfindendes Punkrockfestival mit einem einmaligen Flair.

    Von Cuxhafen ging es unter der Piratenflagge der Butterfahrer zur 65 km entfernten Felseninsel.


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    Etwas Festivalatmosphäre dürft Ihr natürlich auch gern schnuppern.

    Piraten auf der Düne, dort, wo die Musik spielte.


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    Stimmungsvoll ging es sowohl auf als auch vor der Bühne zu.


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    Während der drei Festivaltage spielten insgesamt 16 Bands und der Helgoländer Shanty-Chor „Die Karkfinken“ zum +/- wilden Tanze auf.

    Hier B Bang Cider aus Düsseldorf. An den Drums Vom von den Toten Hosen, der für das Festival offensichtlich Ausgang von seiner Hauptband bekommen hatte.


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    Kreative Slogans waren schon immer auch eine Sache der Punks. Über diese Fahne habe ich mich als bekennender Bierliebhaber besonders gefreut.


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    Nachdem ich etwas abgeschweift bin, möchte ich Euch nun einen kleinen Einblick in die vielfältige und einmalige Natur geben. Ich beginne mit einer Pflanze, die in ihrer Wildform in Deutschland nur auf Helgoland anzutreffen ist und die in z.T. großen Beständen vor allem auf den Klippen der Hauptinsel wächst. Daher der deutsche Name Klippenkohl (Brassica oleracea).


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    Aus diesem Wildkohl sind durch Züchtungen alle uns bekannten Gemüsekohlarten hervorgegangen wie Weiß-, Rot-, Blumen- oder Rosenkohl, Brokkoli oder Kohlrabi!

    Im Frühjahr besonders auffällig sind seine leuchtend gelben Blüten.


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    Wir bleiben auf der Hauptinsel, die dank steiler Felsklippen für einige Hochseevögel die einzigen Brutplätze Deutschlands aufweisen kann. Hier der legendäre Lummenfelsen, wo u.a. die Trottellummen zu Tausenden brüten. (Brutpaare 2018: 2962)


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    Welch Gedränge!


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    Übrigens fallen nach Wiki von hundert tot aufgefundenen, auf Helgoland beringten Lummen zwei der Jagd, 42 der Fischerei und 24 ihres ölverschmutzten Gefieders wegen zum Opfer.

    Das sind zwei Drittel, die wir Menschen (mal wieder) zu verantworten haben! :(


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    Häufigster Brutvogel auf Helgoland ist die Dreizehenmöwe, eine Hochseemöwe, kenntlich u.a. an ihren schwarzen Flügelspitzen und Füßen.

    (BP 2018: 3507)


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    Mein Liebling ist der Basstölpel, welcher mit einer Körpergröße von etwa einem Meter und einer Spannweite von bis 1,80 m schon sehr beeindruckend ist. Außerdem ist das der Brutvogel, der einen bis auf wenige Meter an sein Nest heran lässt.

    Hier die „Lange Anna“, ein bevorzugter Nistfelsen und gleichzeitig ein, wenn nicht das, Wahrzeichen für Helgoland.


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    Brutkolonie. (BP 2018: 1115)


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    Brütender Tölpel auf einem Nest aus Plastikmüll! Durch solche verbauten Netzreste sterben nach aktuellen Beobachtungen jährlich 20 - 30 Vögel.:(


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    Körperpflege.


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    Einige Portraits als Collage.


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    Schau mir in die Augen…


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    …Kleines.


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    Drei der „Großen Fünf“ habt Ihr nun gesehen, die anderen beiden, die deutlich selteneren Eissturmvögel und Tordalks konnte ich leider nicht entdecken. Ein Grund, die Insel ein weiteres Mal zu besuchen. Und eine erneute Zugvogelwanderung, wie die von Elmar vom Verein Jordsand am 1. Mai geführte, mitzumachen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an ihn für die Bestandsdaten der Brutpaare.:thumbup:

    Drei weitere Vögel, die ich auf dem „Oberland“ sichten konnte, möchte ich Euch gern noch zeigen. Da gab es zum einen die Rabenkrähe. Schwarz, unscheinbar und doch immer wieder schön.


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    Schließlich noch zwei Zugvögel, die je nach Wetter die Insel als Rastplatz auswählen.

    Und die schwierig zu fotografieren waren, weil ständig in Bewegung.

    Steinschmätzer.


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    Gold-Regenpfeifer.


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    Mit Bildern von einigen Weidetieren möchte ich mich vom „Oberland“, dem höchsten Teil Helgolands, verabschieden. Da sind zum einen die Heidschnucken, die die extrem steilen Ränder der Klippen beweiden.


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    Auf den flacheren Stellen kommt dann das weiße Galloway-Rind zum Einsatz.


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    Soweit fürs Erste.

    Im zweiten Teil entführe ich Euch auf die Helgoländer Düne, wo die Robben wohnen.

    Und auch einige Vögel. Leider fand ich dort keine Pilze.

    Alle Naturliebhaber dürfen dennoch schon mal gespannt sein.


    Bis dahin.

    Liebe Grüße vom Nobi


    Und hier geht es zu Teil II.



    Ich habe noch nie so etwas auf Dung gefunden, Hans.==21

    Der Pilz besiedelt sicher nur sekundär das Substrat.

    Primär wird er sich wohl auf halb verdauten Pflanzenfasern tummeln.


    Wenn Dir jemand weiterhelfen kann, dann am ehesten Zotto, vielleicht auch Ingo Wagner.


    Liebe Grüße vom Nobi