Beiträge von nobi_†

    Ich hatte Die mit der Post geschickt, die sollte nicht laufen nach Sachsen :-).

    Nun, ich wohne ja etwas versteckt und nahezu mitten im Wald - vielleicht war das ein Problem für die Post?

    Bei Peter war das "Westpaket" schon ein paar Tage vorher eingetroffen, wie ich erfuhr.

    Liest der Peter Welt hier mit?

    Gelegentlich.

    Über den Coprotus hatte ich mich bereits mit ihm telefonisch ausgetauscht und da war er ebenfalls auf Coprotus luteus gekommen!

    Die Sporen wirken mitunter kugelig, das liegt aber an ihrer speziellen Lage in den Asci.


    Als Beifang hatte ich noch Sporormiella intermedia, Sporormiella minimoides und Lasiobolus intermedius, während Peter wohl sogar Lasiobolus microsporus entdecken konnte. Vielleicht entwickelt sich ja noch was.


    Vielen Dank nochmals fürs Schicken, Nobi.

    Ich hatte hier einen liegenden Buchenstamm , an welchem nach 5 Jahren noch Austernseitlinge wuchsen.

    Erst danach wurden sie von anderen Pilzen verdrängt.

    Nun, von "meinem" liegenden Austernstamm ernte ich tatsächlich seit Januar 2015!

    So üppig, wie sie damals wuchsen, gehe ich davon aus, dass sie schon Jahre vorher da waren.



    Nun wird es wohl Zeit, dass ich mir neue Jagdgründe erschließe!==Gnolm23


    Liebe Grüße

    Nobi

    Glückwunsch zum besonderen Fund, Christine!

    Einen vermutlich noch unbeschriebenen Pilz findet man wahrlich nicht alle Tage!

    Es würde mich freuen, wenn Du Dich auch zukünftig mit interessanten Anfragen an unser Forum wenden würdest.

    Wie Du siehst, sind hier einige Spezies aktiv!


    Und danke natürlich, Matthias, für die wunderbare Vorstellung dieses hübschen Pilzchens!


    Liebe Grüße

    Nobi

    Mensch Jörg, dafür hätte ich gern nochmal die "weite" Reise nach Chemnitz auf mich genommen! ;)

    Zumal meine Austernbäume nach einigen fetten Jahren vermutlich keine Früchte mehr tragen.

    Eine letzte Standortkontrolle vor einigen Tagen fiel jedenfalls ernüchternd aus. ;(


    Glückwunsch auch zum Orangen Seitling.:thumbup:

    Ich fand den auch erstmalig vor wenigen Jahren, seitdem allerdings regelmäßig im Winterhalbjahr.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Hagen Graebner

    Danke!

    Die Giraffe fand ich heute in meinem Briefkasten! :D

    Natürlich nur einen Köttel! ;)


    Die von Dir gezeigte Art hat subglobose Sporen von 8,5-10 x 6,5-7,5 µm und uniseriate Asci von 80-90 x 12-14 µm.

    Sie ist satt orange, was durch Pigmente in den Asci und im Excipulum hervorgerufen wird.

    Ich möchte sie gern Coprotus luteus nennen.

    Werde da aber nochmals bei den Huth-Brothers nachfragen, die die Art mehrfach in D gefunden haben.


    Anbei noch ein paar Bilder. Leider hat sich inzwischen ein Hyphomycet breitgemacht! :(





    Liebe Grüße

    Nobi

    Lieber Manfred,

    der müsste dann wie ein zu klein geratener Iodophanus carneus ausschauen. Also blass lachsfarben.

    Verwechslungskandidat Nr. 1 wäre Coprotus leucopocillum.

    Wenn die Paraphysen gelb-orange Tröpfchen haben und Du ebensolches Pigment im Hymenium findest, ist die Sache klar.

    Ansonsten darf man den oben verlinkten C. leucopocillum nicht außer acht lassen, der überreif auch gelblich sein kann.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Malone

    Lieber Peter,

    da hast Du ja etwas Feines zurechtgezaubert. ==Pilz22

    Allerdings empfinde ich die neuen Kameraden im Vergleich zu den bereits vorhandenen ein ganzes Stück zu groß.

    Kann man die noch auf Normalmaß schrumpfen?

    Nicht, dass sich die "Alten" von den "Neuen" bedroht fühlen.==3


    Liebe Grüße

    Nobi

    Hallo Mario,

    das Sporenornament ist ja der Wahnsinn! Habe gerade nochmal mit Häffners Aufsatz zur Gattung verglichen. Da gibt es keine Zweifel.

    Sieht mal glaube ich nicht oft.

    Das ist ja wohl die Untertreibung des Jahres. Laut Pilze-Deutschland gibt es ganze 3 Datensätze, zwei davon im Depot!

    Und der letzte Fund liegt auch schon wieder gut 10 Jahre zurück.

    Danke fürs Zeigen dieser Rarität! :)


    Liebe Grüße

    Nobi

    Harzpilzchen

    Lieber Harzi,

    schöne Bilder von der Warnstedter Sandgrube zeigst Du wieder. Da werden gleich Erinnerungen wach!

    ich wusste nicht, dass es bryophile Pyrenomyceten gibt. Jedenfalls glaube ich, dass ich sowas gefunden habe.

    Sieht tatsächlich nach einem Pyreno aus.:thumbup:

    Peter Döbbeler beschäftigt sich seit den 1970ern mit Pyrenomyceten an Moosen.

    Sein wohl wichtigstes Werk stammt von 1978 und heißt bezeichnenderweise:

    "Moosbewohnende Ascomyceten 1. Die pyrenocarpen, den Gametophyten besiedelnden Arten"

    Geballtes Wissen auf 360 Seiten!

    Ich habe das gerade in meinen Webspace geladen, von wo Du es Dir bei Interesse runterziehen kannst.

    Hier ist der link.


    Vielleicht hilft es Dir ja bei der Bestimmung weiter.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Oh. Die 15 habe ich doch glatt übersehen, Claudia.

    Da ich nach Pilzen schaute und nicht nach Erbrochenem! ==Gnolm9

    Also, weder kenn' ich den, noch würde ich den essen! <X


    Liebe Grüße

    Nobi

    Die Nebelwaldstimmung hast Du sehr schön eingefangen, Claudia!:thumbup:

    Um abschließend noch eine spannende Pilzpfanne zu präsentieren. Was will man mehr!


    Auf Bild 9 sehe ich keine Psathyrella. Aber ich sehe Pferdedung. ==3

    Dann könnte das durchaus der Halbkugelige (Protostropharia semiglobata) oder der Schiefporige Träuschling (Protostropharia dorsispora) sein.

    Passt auch vom Habitus und der Lamellenfarbe sehr gut.


    Danke für den schönen Beitrag, Nobi.

    Auf was für einem Holz wuchs denn das von dir gezeigte Exemplar?

    Leider habe ich damals in der Euphorie nicht wirklich darauf geachtet, Florian! :(

    Wir hatten dort allerdings auch Sandpilze, Krause Glucken...

    Also, Kiefer wäre eine Option. Anderes Nadelgehölz gab es allerdings auch.

    Nadelholz ist jedenfalls sicher eingelocht!


    Liebe Grüße

    Nobi

    Und vor nächsten Sonntag kann ich dort nicht mehr hin - Betreten verboten.

    Bis dahin sind die erfroren.

    Na, ist ja nicht so schlimm, da Du die Art inzwischen festmachen konntest.

    Ich fand die Bischofsmütze übrigens letztmalig in Kärnten während einer gemeinsamen Tour mit dem Habichtla.

    Da auch mit dunklem Stiel. Stil, Stihl! Na, Du weißt schon.:D



    Auch ich gratuliere zum schönen Fund!


    Liebe Grüße

    Nobi


    PS. Ich stelle mir gerade so einen Schweinerüssel im APR vor.



    Mir graut vor den nächsten Wochen! ==Gnolm11

    Hallo Matty,

    Stockschwämmchen passt zu 100%, die 0,1% kannste streichen. (Natürlich ohne Essensfreigabe ;))

    Der unter dem Ring deutlich geschuppte Stiel ist ein gutes Merkmal für ihn und gegen den Gifthäubling.

    Ist es eigentlich normal, dass man das Stockschwämchen auch nach den ersten Nachtfrösten noch in so guter Qualität findet?

    Man findet das Stockschwämmchen eigentlich das ganze Jahr über. Vom zeitigen Frühjahr bis in den milden Winter hinein.

    Dieses Jahr gab es sie gerade in den letzten Wochen so häufig wie selten zuvor!


    Liebe Grüße

    Nobi

    Sehr schön, Norbert.

    Die Lorcheln könnten Extremformen der Bischofsmütze (Gyromitra inflata) sein. Gyromitra infula muss es natürlich heißen. Danke, Florian.

    Siehe auch hier.

    Etwas anderes fällt mir jedenfalls zu der Jahreszeit nicht ein.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Tolle Vorstellung einer weiteren unbekannten Art, Christine!

    Ich trau' mich schon kaum noch zu schreiben.

    Denn auch hier kann man makroskopisch nur raten und erst mikroskopisch sicher sein.

    Ich hätte wenigstens zwei bis drei Gattungsideen...;)


    Liebe Grüße

    Nobi