Beiträge von Vidar

    Stimmt, aber da gibt es verbindende Gattungen und auch den Hinweis auf optische Ähnlichkeiten betreffender Fruchtkörper.

    Auch bei E.Gerhardt (BLV: Pilze, Bd1.)

    Ich habe einfach ein Verzeichnis interessanter Fundorte verwendet, allerdings meistens in so geringen Stückzahlen, das ich Nichts sammeln wollte, sondern die wenigen Pilze dort beließ.

    Beispiele aus dem Parey: Hygrophorus: Saftlinge uND Schnecklinge bei Hygrophorus, dort auf S.116 der +/- violette, Faserhuetige Schnecklinge (H.caprearius) und der Schönblätterigel (calophyllus). Bei den Roetlingen ist die genannte Kombination noch häufiger. Deshalb auch ich ja jedes Jahr wieder nach größeren Beständen in deren Nähe ...

    Tut mir leid, aber ich bin nicht in der Lage aus dem Text irgendeinen Sinn herauszulesen. Es ist als würden hier deutsche Wörter aus einer Liste zufällig, aber grammatikalisch korrekt, zusammengestöpselt, ohne zu wissen, was sie bedeuten. Als würde ein Computer Zufallstext erzeugen.

    Hallo Bernd,


    lassen wirs gut sein. Wenn du meinen Post nochmals liest, wirst du vielleicht feststellen, dass ich nichts davon anzweifle, und dir noch nicht mal widersprochen habe.


    Schöne Grüße

    Michael

    Mal eine ganz andere Frage von einem Wahlulmer: Du scheinst öfters im Ried unterwegs zu sein, darf man fragen, ob dich irgendwas mit der Gegend verbindet?

    Hallo Bernd,


    wie gesagt spannendes Thema. Ich hoffe, ich werde nicht gesteinigt, wenn ich nochmal auf die Etymologie zurück komme...

    Natürlich erscheint der Zusammenhang mit "aperire" usw. plausibel. Nur ist nicht alles richtig, nur weil es einem Laien plausibel erscheint. Und Laie bin ich in Sachen Linguistik.

    Interessant wird es, wenn Informationen dem bekannten Wissen widersprechen.

    Und dass "aper" nicht mit der lateinischen Wurzel "aper" zusammenhängen soll, ist erstmal ungewöhnlich und deswegen interessant.

    Ich baue mir auch gern Theorien, verlasse mich da aber keinesfalls drauf, sondern versuche, mich an Experten zu halten.

    Einen Linguisten kenne ich nicht, also bleibt mir nur, in möglichst gute Wörterbücher zu schauen, und zu hoffen, dass diese noch aktuell sind.


    Linguistik ist vermutlich auch nicht leichter als Mykologie.

    Ich teile wie gesagt deine Vermutung wegen der Herkunft von aper, würde mich aber nicht trauen, für die eine oder andere Herleitung einzutreten. Deine Argumente zB. sind so nicht wirklich stichhaltig.

    Nur weil modernes Deutsch keine Vorsilbe "a-" aus einer früheren Stufe ererbt hat, heißt das nicht, dass es dieses nicht zu irgendeiner Zeit nicht gegeben hat - im Gegenteil, das Indogermanische als mittelbare Vorstufe des Deutschen kannte es vermutlich schon (siehe zB. altgriechisch oder auch Sanskrit).

    Und als solches kann es als Wortbestandteil durchaus überlebt haben.

    "aber/eber" zB. gibt es im heutigen Deutsch als eigenständige Vorsilbe nicht mehr, es taucht aber durchaus noch in Komposita wie "Aberglaube" oder "Eberesche" auf.

    Genauso könnte "a-" im Althochdeutschen noch in einigen Komposita auftauchen, auch wenn es als selbstständiges Präfix damals schon verloren war.

    Und auch das Argument "p" hat sich zu "f" gewandelt, ist so ja leider nicht brauchbar.

    Einmal geht es bei Lautwandeln ja nicht um Buchstaben, sondern eben Lauten.

    Was du wohl meinst, ist dass sich Frikative gern in die entsprechenden Plosive wandeln, und umgekehrt, also ein stimmloser Plosiv gern in einen stimmlosen Frikativ wandelt bzw. umgekehrt. Im Deutschen sind aber zB. "b"s nicht generell stimmhaft.

    Und dann gilt so eine Regel ja erstmal nur in dem Zeitraum, in dem der Wandel tatsächlich erfolgt.

    Spätere Lautänderungen können so einen Lautwandel ja beliebig verfälschen und so unkenntlich machen. Es ist ja durchaus möglich, dass sich ein ursprüngich stimmloser Plosiv erst zu einem stimmlosen Frikativ, in einer weiteren Stufe dann aber weiter zu einem stimmhaften Frikativ wandelt.

    Lateinisch "frater" entspricht wohl unstreitig dem Deutschen "Bruder".

    Nimmt man deine einfache Buchstabenregel, müsste es entweder im Lateinischen "vrater" oder im Deutschen "Bruder" heißen.

    Weitere Beispiele, wo diese Regel aus dem einen oder anderen Grund nicht greift, ist bspw. griechisch "apo", was einem deutschen "af" entsprechen sollte, tatsächlich aber wohl "ab" entspricht. oder "pyrgos", was im Deutschen zu "furg" geworden sein sollte, tatsächlich aber wohl "Burg" wurde.


    Wie gesagt teile ich deine Einschätzung, dass "aper" wohl eher vom lateinischen "aper" als vom Althochdeutschen stammt.

    Aber das erscheint mir alles andere als so gesichert, und die andere Möglichkeit ist wohl zumindest gut möglich.


    Viele Grüße

    Michael

    Und dann steht die Frage, ob die Webseite überhaupt statisch auf Deutsch vorliegt, oder ob die erst bei Bedarf dynamisch in die abfragende Sprache übersetzt wird. Dann müsstet du die CAT-KI verklagen. Wenn man beim Chinesen einkauft, kann es sinnvoll sein, Chinesisch zu nutzen.

    Also wer eine Anzeige einstellt, ist für deren Inhalt schon noch selbst verantwortlich. Wenn ich eine KI darauf loslasse und das Ergebnis ungeprüft veröffentliche, bin ich dafür verantwortlich, nicht "die KI".

    Glückwunsch auch von mir! nachdem es die letzten Tage mild war und die Winterlinge bei uns im Garten kommen hatte ich die Donauau , wo die letzten Jahre immer welche zu finden waren, hier ums Eck einmal kontrolliert, aber es tut sich noch nix...

    Hallo in die Runde,


    ich besitze oben genanntes Buch als Taschenbuch aus dem Jahr 2000. Sie Ausgabe hat nur Schwarzweißabbildungen.

    Nun vermute ich, dass es eine frühere Ausgabe mit zumindest teils farbigen Abbildungen gegeben hat (uA. weil im Inhaltsverzeichnis die Schwarzweißabbildungen als "Color plates" aufgeführt sind).

    Kann das jemand bestätigen und hätte jemand eine solche ältere Ausgabe vielleicht sogar?


    Viele Grüße

    Michael

    Guten Morgen,


    Das Forum ist immer wieder für Überraschungen gut - hier kann man sich ja einige interessante Anregungen holen!


    Ich selbst bin in zwei Spielegruppen, die sich regelmäßig treffen.

    Undergrove besitze ich, konnte es aber bisher noch in keiner unterbringen.

    Die Regeln sind vielversprechend, wenn ich mal praktische Erfahrungen gesammelt habe, kann ich die hier ja mal teilen...


    Ansonsten sind beide Gruppen eher auf komplexere Spiele, oft mit Fantasy-, insbesondere Lovecraft-Bezug ausgerichtet.


    Persönlich spiele ich aber am liebsten neben Ursuppe ( https://de.wikipedia.org/wiki/Ursuppe_(Spiel) ) vor allem die Klassiker Risiko und vor allem Schach. Die Gelegenheit ergibt sich leider nicht allzu oft :(


    Viele Grüße

    Michael

    Da fällt mir bei den ganzen schönen Bildern hier ein, dass ich Weihnachten mal wieder in der Heimat und an unserem Badesee eine schöne kleine Wanderung machen konnte:

    Blick übers Schilf..

    Bei den Temperaturen nicht zum Sitzen geeignet...

    Blick über...

    ...Und auf das Eis

    Am Ufer weiter

    Durch bereifte Mininaturlandschaft

    Und durchs Eis

    Eine Biberburg?

    Holzkeulen, als Hommage an Maronisto dezent defokussiert ;)

    Etymologie? Wahrscheinlich lat. für "offen"?

    Unsere M.A. Germanistin hier sagt, es käme aus dem Althochdeutschen.


    Hat es doch was genutzt, die Kinder auf die Universität zu schicken.

    Hallo,

    interessantes Wort! Sowas kann ich einfach nicht ignorieren... hätte auch erst auf Latein getippt, aber Oxford languages meint tatsächlich auch, dass es aus dem Germanischen stammt und sich aus "a" = nicht und "ber" = tragen (vergleiche Bahre = trage, ge-bähren=die Geburt ertragen, oder auch das englische "to bear") zusammensetzt und somit mit "Untragend" im Sinn von "keinen Schnee tragend" übersetzt werden kann... Hochspannend! tröstet ein wenig über die nahezu pilzfreie Zeit hinweg.


    Michael

    Hallo Karl-Heinz,


    wenn a!=b, dann gilt auch b!=a, will heißen, wenn das Europäische Arzneimittelgesetz vom Japanischen Arzneimittelgesetz verschieden ist, ist auch das Japanische Arzneimittelgesetz vom Europäischen Arzneimittelgesetz verschieden.


    Björn

    Sprache funktioniert doch etwas komplexer. Da trägt die Wortreihenfolge dann doch entscheidend zur Satzaussage bei. Ich stimme Pilzpic zu: Der Satz impliziert, dass die Zulassung in Japan an der Andersartigkeit des europäischen Rechts liegt, und sich bei Änderung des europäischen Rechts die Zulassung in Japan ändern könnte.

    Dem ist wohl nicht so.


    Ich habe selbst ein Diplom in Mathematik, und arbeite nun seit fast 20 Jahren als Informatiker, will sagen, ich kenne dieses Millieu, bin ja Teil dessen. Dass in dem Millieu das Sprachverständnis oft nicht besonders ausgeprägt ist, fällt mir leider tagtäglich auf...

    Ich glaube Böllerfanatiker und Naturliebhaber kommen nie wirklich zusammen..

    Sei versichert, da gibt es oftmals sogar hundertprozentige Schnittmengen .

    "Hält sich gern in der Natur auf" ist nicht gleich "Naturschutz ist ihm wichtig" .

    klar gibt's unter Naturliebhabern auch Egoisten - Leute, die gern in der Natur sind, denen es aber egal ist, ob sie sie dabei zerstören. Böllerfanatiker passen da natürlich perfekt.

    Schöne Art, von den Befragten zu reden! Und welchen Sumpf meinst du, der trockengelegt werden muss?


    Sorry, ich komme und wohne in Bayern, vielleicht fehlt es mir da an irgendwelchem Hintergrundwissen, aber für mich klingt das

    geradezu menschenverachtend!

    Hallo Martin,


    du bist vermutlich auf Flechten aus, oder? Leider ist das alles andere als mein Spezialgebiet... am Schneeberg gibt's einige Blockmeere, deren Granitquader gut mit Flechten bewachsen sind, den Haberstein zB...


    Bis dann schöne Feiertage!

    Michael

    Hallo, und worin besteht jetzt der Unterschied, ob ein Fake von KI oder NI erstellt wurde? Na, außer vielleicht dem Vorsatz?

    Naja, der Unterschied ist die Effizienz.

    Fakes erforderten "früher" einen wesentlich höheren Aufwand.

    Ich jedenfalls kann ohne ChatGPT nicht so einfach Fotos faken, so dass mir die irgendjemand abkaufen würde.

    Mit ChatGPT & Co sind die Kosten (also im Sinne von Zeit, Geld und Können) für einen Fake derart gesunken, dass jeder fälschen kann, was er will. KIs ermöglichen effizientes Fälschen.

    Die geringen Kosten werden ja auch der Grund dafür sein, dass in dieses Buch überhaupt KI-generierte Bilder eingebaut wurden, oder?

    Klar kann man argumentieren, dass fälschen auch vor "KIs" möglich war, und "KIs" ja auch für nützliches eingesetzt werden können. Exakt das gleiche gilt aber zB. auch für Waffen. Auch ohne Waffen ist es möglich, Menschen zu töten. Und keine Waffe tötet von sich aus.

    Aber Waffen ermöglichen effizientes Töten. Und KIs ermöglichen effizientes Fälschen.


    Offtopic:

    Dieser geschwungene Sporenabdruck auf den herausgerissenen Traueranzeigen hat irgendwie eine besondere Ästhetik und das Zeug zu einem Kunstwerk...

    Der Sporenabdruck war tatsächlich nicht geplant, sonst hätte ich mir mehr Mühe gegeben ;)


    Schupfnudel : Danke für die Antwort!

    Hebeloma gäbe wohl mehr Sinn, das stimmt. Allerdings hatten die paar Fälblinge, die ich bisher so gesehen hatte, wesentlich hellere Farben, vor allem diese tiefhockerfarbenen Lamellen irritieren mich nachhaltig - ich kenne die eher so gräulich. Insgesamt hätte ich die, wenn Fälblinge, schon für ziemlich alte Lappen gehalten, aber dann hätten sie wohl nicht mehr so stark gesport?


    So oder so, viele Grüße!

    Michael

    Ich dachte, das klassische Shortbreadrezept besteht aus 3 Teilen Mehl, 2 Teilen Butter, und einem Teil Zucker? Ein bekannter macht das immer zu seinem Schwarztee, passt gut, ist aber schon stark auf der süßen Seite.

    Hallo in die Runde,


    Ich bin vorgestern in einem Auwald an der Donau zufällig auf Pilze gestoßen, die mir Rätsel aufgeben.

    Vielleicht kann mir hier jemand etwas weiter helfen?



    Auf einen flüchtigen Blick hielt ich sie für Schneidlinge, aber beim näheren Blick kamen mir da starke Zweifel, nicht so sehr wegen der fehlenden Volva, die kann ja gut im Boden stecken geblieben sein.


    Spätestens am nächsten Tag war dann aber klar, dass das nicht sein konnte- die beiden mit nach Hause genommen Exemplare hatten reichlich rotbraun ausgesport:



    Das Foto wurde unter Kunstlicht aufgenommen, ich habe den Weißabgleich aber denke ich ganz gut hingekriegt - der Farbton des Pulvers ist gut wiedergegeben.


    Die Pilze standen gesellig im Laubwald (wie man ja am Laub im ersten Bild sieht ;)), Ahorn , Eichen, und auch einige Birken und Buchen konnte ich erkennen.


    Die Hüte waren gut 10 cm im Durchmesser, glatt und durchaus etwas klebrig, fuchsig braun, am Rand etwas heller und gerieft.

    Die Lamellen ockerbraun, dicht stehend, mit Zahn herablaufend hätte ich jetzt gesagt. Der Stiel zylindrisch, vielleicht knapp 1cm im Durchmesser und gut 12 cm hoch, ebenfalls hellbraun, zum Hut hin vielleicht etwas heller, stark überfasert.

    Das Fleisch im Hut beige, Geruch konnte ich keinen feststellen.


    Einzige Gattung, die mir dazu einfällt, ist die der Gymnopilus, Flämmlinge.

    In der Richtung kenne ich mich überhaupt nicht aus, allerdings erscheinen mir die Kollegen wie im Trauergewand, und mit gerieftem Hutrand hatte ich jetzt auch nichts gefunden.


    Die Lamellen hatte ich mal unters Mikroskop gelegt - alles in Kongorot:


    Die Sporen erinnern mich an Schleierlinge, ich hatte grob 5x8mu gemessen. Sind sie feinwürzig?

    Cheilozystidem sind reichlich vorhanden, Pleurozystiden hatte ich keine entdeckt.

    Die Zystiden würde ich jetzt grob als spindelig bezeichnen, ca 5 mu im Durchmesser, und wenigsten 24mu lang , teils mit etwas abgeschnürter Spitze.


    Vielleicht kann mir jemand auf die Sprünge helfen?



    Viele Grüße

    Michael

    Hallo Steffen und Sabine,


    eine große Nachfrage nach Kursen/Wanderungen in Englisch wird es vermutlich nicht geben. Auf der andere Seite gibt es aber ja auch immer wieder Fälle, wo Migranten Knollenblätterpilze sammeln. Zu deren Deutschkenntnissen steht meist nichts in der Zeitung.

    ...

    Ich wüsste viele Artnamen auf Englisch nicht. Die müsste ich erst mal lernen, bis auf "death cap" und "fly agaric" fällt mir gerade nichts ein.

    Hallo,


    wenn es um Pilzwanderung für Migranten geht, stellt sich bei den englischen Pilznamen für mich schon die Sinnfrage:


    Migranten bleiben in der Regel längerfristig in Deutschland.

    Und kommen in den überwiegenden Fällen aus nicht englischsprachigen Ländern.

    Wenn man dann einem Franzosen, Syrer, oder Kasachen die englischen Bezeichnung für Semmelstoppelpilze beigebracht hat - was bringt ihm das dann hier in Deutschland?

    Wenn er sich mit irgendwem hier über Pilze unterhalten will, wird niemand wissen, von welchen Pilzen er spricht - vermutlich nichtmal Englischmuttersprachler ( welchem Deutschmuttersprachler sagt "Gabelrichterling" irgendwas?)

    Wäre es da nicht sinnvoller, entweder nur die wissenschaftlichen zu verwenden, oder - Englisch hin, Englisch her - gleich die deutschen Trivialnamen zu nutzen?


    Wenn sie länger hier bleiben, werden sie eh nicht umhin kommen, Deutsch zu lernen.

    Erscheint mir irgendwie nachhaltiger, als ihnen jetzt auf Biegen und Brechen englische Spezialbegriffe einzudengeln, mit denen hier eh niemand etwas anzufangen weiß.


    Nebenbei: Die engländer scheinen es sowieso nicht so damit zu haben, für jeden Pilz auf Biegen und Brechen einen Trivialnamen erfinden zu müssen wie wir - in der englischen Version vom Pareys werden nur die wissenschaftlichen Namen genutzt, und auch in den Büchern von Kibby tauchen meiner Erinnerung nach keine Trivialnamen auf.


    Bis dann

    Michael

    Hallo,

    Also allein wenn ich mir den Lamellenansatz ansehe kommt Dachpilz nicht hin - dachpilze sind Freiblättler, das passt überhaupt zu den herablaufenden Lamellen des Schnittbilds...


    Viele Grüße

    Michael

    Jup, Bruchreizker ist auch kein Reizker.


    Ich finde es ehrlich gesagt jetzt kein so Drama, das sind halt zwei Ausnahmen von "der Regel" und gleichzeitig ist man wissenschaftlich korrekt.

    Da hat die Welt der Pilze deutlich schlimmeres zu bieten, Stichwort Cortinarien :D .

    ("schlimmer" liebevoll gemeint)

    Aber wenn man wissenschaftlich korrekt sein will, kann man doch einfach Dapetes sagen und umschifft damit die ganze Problematik? Ich meine, es gibt doch kein Gesetz, dass Reizker exakt bedeutungsgleich zu Dapetes zu sein hat?

    Ich werde es weiter so handhaben, dass Reizker für mich die hergebrachte Formgruppe mit roter Milch meint, und wenn ich Reizker im Sinne der derzeit gültigen wissenschaftlichen Systematik meine, von Dapetes spreche.

    Hallo Sabine,


    hinter den meisten Maßnahmen der öffentlichen Hand stehen Bürger, die diese fordern und im Zweifel Druck machen, sollten diese nicht umgesetzt werden. Das ist bei Gesetzen so, bei denen "besorgte Bürger" Druck aufbauen und Politiker diese lieber durchwinken als zu riskieren nicht wieder gewählt zu werden. Und das ist bei Maßnahmen einer Stadt so - entweder weil sie so zustande gekommene Gesetze und Verordnungen umzusetzen hat, oder weil Bürger direkt Druck gegenüber der Verwaltung aufbauen.

    Wer baut Druck auf, wenn es um das vermeintliche Kindeswohl geht?


    Man kann jede Maßnahme diskutieren. Aber ehrlich: Da läuft viel in die falsche Richtung. Bei uns im Kindergarten stand mittig im Garten eine Eibe, um Pilze auf dem Gelände hat sich keiner gekümmert. Auf unserem Grundstück standen Goldregen und Maiglöckchen. Auf dem Dorf war dort auf Grund der Lage immer viel los - und Kinder stromerten ab pi mal Daumen sechs Jahren unbeaufsichtigt im kompletten Dorf umher, kletterten auf Bäume und in baufällige Stadel. Alle haben das Erwachsenenalter erreicht.

    In der Stadt ist das sicher anders - und Absammeln von Giftpilzen sehe ich bei Spielplätzen ein. Aber allein zu diskutieren, den Spielplatz zu sperren, Rindenmulch zu tauschen oder den Boden umzugraben - wer kommt auf sowas?


    Wir leben in immer hysterischeren Zeiten...

    Guten Abend,


    ich habe heute diese kleinen Pilze gefunden neben Fliegenpilzen.

    Hallo Uschi,


    Das wird kein Zufall sein - Pfefferöhrlinge schmarotzen vermutlich auf dem Myzel von Fliegenpilzen ;)


    Zur Zubereitung kann ich wenig sagen, denke aber, dass sich beim Kochen der pfefferige Geschmack verliert? Das hieße, dass sich die als "Würze" jetzt nicht wirklich eignen oder liege ich da falsch?


    Viele Grüße

    Michael

    Ja Ihr beiden Stefan, aber im Zweifel nicht in den Kochtopf.

    Danke für Eure Tips.

    Grüße Karle

    Hallo Karle,

    Entschuldige, aber etwas fällt mir bei dir auf:

    Dafür, dass es dir angeblich nicht um eine Verzehrfreigabe geht, fällt deinerseits das Wort "Kochtopf" erstaunlich oft ( in jedem deiner Posts wenn ich das richtig sehe).

    Dafür, dass du einen Schleierling mit einem Rötelriotterling verwechselst, bist du dir bei deinen Bestimmungen verdächtig sicher - ich würde mir nicht zutrauen, deinen Schleierling final zu benennen, auch nicht, wenn ich ihn - mit Basis! - vor mir liegen hätte.

    Du scheinst dich ehrlicherweise noch sehr zu überschätzen. Wenn man für den Kochtopf sammelt, kann das ziemlich ins Auge gehen.


    Pilzen sollte man Respekt entgegen bringen.

    Nur ein gut gemeinter Denkanstoß...


    Viele Grüße

    Michael