So wie ich Andy kenne muss es wohl etwas seltenes sein und ich schliesse mich Matthias mit Kornblumenröhling an.
Beiträge von Corinne
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Liebe Lou
Gratuliere dir zu den schönen Funden.☀️
Bei deinem Täubling denke ich auch, dass es R. olivascens sein könnte.
Falls du Phenol besitzt, könntest du etwas auf die Stieloberfläche geben und sie würde dir ein wunderschönes purpurviolett aufzeigen.
Beste Grüsse
Corinne
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Hallo Benjamin
Ich hätte den auch so bezeichnet. Wenn du den Pilz noch hast, kannst du KOH auf den Hut auftragen. Amanita phalloides (und var. alba.) reagieren negativ, während z.B. A. virosa eine gelbe KOH-Reaktion verursacht.
LG
BenjaminLieber Benjamin
Danke für die Angaben zur KOH-Reaktion. Ich habe schon verschiedene Quellen hierzu gesehen und wusste nicht, was jetzt wirklich gilt. Weisst du auch, wie sie sich bei A. verna verhält? Würde sie auch gelb ausfallen?
Liebe Geht
Corinne
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Schick! Ich habe leider wenige neue Satansstellen entdecken können bis jetzt. Aber dein stattlicher Rotfußröhrling ist ja schon sehr stattlich und rote Röhrenmündungen hat er auch noch...
Viele Grüße
Lieber Schrunz
Haha wie aufmerksam gelesen!
Da ist mir die falsche Aufnahme reingerutscht.

Vor lauter Röhrlingen wollte ich euch mit den Flockis verschonen. Somit wäre einer dieser nun doch noch oben dabei und hier noch die richtigen stattlichen:
Ja Satansstellen kenne ich auch nur zwei und deshalb gefallen sie mir umso mehr.
Herzliche Grüsse
Corinne
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Liebe Interessierte
Ich versuchte mich heute einmal in einem anderen Habitat und wurde prompt mit Röhlingen überrascht.
Neben hübschen Steinis
gab es direkt beieinander Wubis und Satansröhrlinge
die Rotfüsse, vorwiegend stattliche, überfluteten quasi die Böden
und ab und an lugten erste Maronen hervor
Weiter schienen die Perlis das Geschehen zu dominieren und waren in schönsten Gruppen und Grössen in unglaublichen Mengen zu erspähen
Dabei gab es Schopftintlinge
und massenhaft olivbraune Safranschirmlinge
und die Fichtenreiker sind auch bereits am Starten..
Es gab vieles mehr wie auch Täublinge diversesten Arten und es war ein gefreuter Waldgang geworden.
Ich wünsche allen ein tolles Wochenende
Beste Grüsse
Corinne
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Lieber Schupfi.
Haha. Ich verstehe dich voll und ganz. Meine R. solaris sind nicht mal richtig scharf

Aber zum Glück gibt es ja auch noch Thiemo mit seinem grossen Erfahrungsschatz.
Aber wenn du weit gesprenkelten Sporen mit den sehr hohen zylindrische Stacheln noch ausfindig machen kannst, kommst du wohl an R. solaris schon nahe dran.
Beste Grüsse
Corinne
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Lieber Schupfi
Ich glaube, die Bereifung kann je nach Witterung auch fast oder gänzlich unerkennbar sein.
Es wäre noch R. solaris zu nennen, dieser sollte man aber bei den älteren Exemplaren am säuerlichen Essiggeruch erkennen können. Dessen SPP wäre als Cremesporer mit IIc zudem auch abgrenzbar.
Liebe Grüsse
Corinne
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Lieber Grafei
Wow! Was für eine Hammeraufnhme!
Danke fürs Teilen 🙏
Beste Grüsse
Corinne
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Lieber Schupfi
Meines Wissens nach ist die Guajak Reaktion bei Russula raoultii sehr stark. Zudem sollten dessen Stiele nach Berührung auffällig wässrig, grau und stark schrumpflig werden.
Die bereiften Stiele von Russula farinipes hingegen sollten anfangs sehr fest sein und später dann biegsam werden und innen teilweise hohl sein. Ich meinte zudem auf deinem zweiten Bild bei den umgedrehten FK eine leichte Bereifung zu erkennen.
Vielleicht kannst du dann bei SPP Entnahme noch Schnittbilder vom Stiel machen und die Oberflächliche begutachten?
Beste Grüsse
Corinne
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Lieber Uwe
Vielen herzlichen Dank erneut für deine Hilfeleistung!
Ich versuche somit bei nächsten mutmasslichen R. delica Funden auch einmal in SV nach allfälligen Hyphen zu suchen. Ansonsten wüsste ich gerade keine andere Arten welche solche geschwollenen Hyphen aufweisen.
Liebe Grüsse
Corinne
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Lieber Uwe Cortinarius und beteiligte liebe Antwortgeber
Herzlichen Dank für deine/eure hilfreichen Erläuterungen.
Was ich mich im Vorfeld bei Betrachtung der Kongo Bilder (auf Bild 3 der Pileo-Zystiden Bilder und jene mit den Pfeilen versehen) noch gefragt hatte, war, ob es sich dabei sogar um angeschwollene Hyphen (wie sie beispielsweise bei R. delica var. puta vorzufinden wären) handeln könnte da delica‘s eigentlich alle (zumindest mir bekannten) Arten relativ schlanke Pileo-Zystidien aufweisen.
Dazu sehe ich dieselben auch in KF nicht dunkler eingefärbt, was mich dann auch stutzig machte, ob es wirklich Pileo-Zystidien oder allenfalls Hypen sind.
Da nicht sehr viele Arten solche Hyphen aufweisen möchte ich noch anfragen, wie solche erkannt und von Pileo-Zystiden abgegrenzt werden können.
Herzliche Dank und herzliche Grüsse
Corinne -
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Hallo,
R. azurea scheint farblich ein ziemliches Chamaeleon zu sein. Ich hatte mich beim oben gezeigten auch erst mikroskopisch überzeugen lassen. Typisch sind wohl so braun-grüne Formen wie du zeigst oder auch solche Schwarzvioletten wie mein erster hier:
VG ThiemoLieber Thiemo
Toll und schön dein Fund. Danke fürs Zeigen. Haha! Ein Chamäleon mehr unter den lieben Russals.
Liebe Grüsse
Corinne
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Lieber Thiemo Steigerwaldpilzchen
Wunderbar. Danke dir vielmals. Dann habe ich die kleine Stelle doch richtig interpretieren und als Bereifung verbuchen dürfen. Erstaunlich auch die Farbgebung deines Fundes.
Vielen vielen lieben Dank für deine Expertise und somit denke ich, ihn als mein R. azurea ablegen zu dürfen.🙏
Beste Grüsse
Corinne
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Sehr schön Corinne, da bin ich selber gespannt was dazu noch geschrieben wird. LG Andy
Danke lieber Andy
Ich auch und ich hoffe vor allem, dass meine Erhebungen für eine Begutachtung aussagekräftig genug genug sind.
Liebe Grüsse
Corinne
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Lieber H.K.
Der weitere Täubling (das letzte Bild) könnte der rotstielige Ledertäubling/Russula olivacea sein. Dessen Stiel würde sich mit Phenol schön heidelbeerrot verfärben.
Beste Grüsse
Corinne
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Liebe (Russula-)Interessierte
Im sauren Fichten dominierenden Terrain fand ich diesen einzelnen nicht sehr grossen FK mit vollkommen weissen Lammellen, welcher mich stutzig machte. An eine Griseinae wollte ich nicht glauben.
Geruch: mild mit einer vielleicht ganz leichten blumigen Komponente
Geschmack: vollkommen mild
Die Huthaut lässt sich leicht abziehen und lässt eine lila Färbung zurück
Der Stiel und Fleisch ist nicht sehr fest
SPP Ia/Ib
Guajak: langsam
FeSo4: bräunlichrosa
Ich hatte eigentlich eine wage Vermutung, jedoch konnte ich keine oder vielleicht nur eine gegen die Hutmitte andeutungsweise Bereifung der Huthaut feststellen. Der FK war aber auch sehr nass.
Die mikroskopischen Erhebungen ergaben dann, dass es sich wirklich um eine Incrustatula handeln muss.
Die inkrustierten septierten PH‘s sind zu erkennen:
In KF:
Die septierten PH’s In Kongo:Ich kenne aus der Sektion Incrustatula mit weissem SPP nur R. azurea. Habe diesen aber noch nie gefunden.
Die breiten keuligen Epikutshaare:
Wie auch die mittelgrossen isolierten Sporen, welche feinnetzig verbunden und niedrige Warzen bestückt sind:würden eigentlich auch beides auf R. azurea passen.
Einzig die bereifte Huthaut konnte ich nicht und nur ganz leicht angedeutet im trockenen Zustand wahrnehmen. Die Reifeschicht dürfte aber wohl bei Nässe verschwinden.
Für mich wäre es ein Erstfund.
Ich wüsste sonst nicht, was in Frage käme und würde mich sehr über eure Begutachtung und Hinweise freuen. 🙏
Vielen Dank im voraus und beste Grüsse
Corinne -
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Lieber Christopher
Ja getrocknet eignen sie sich auch hierfür besser, da sie sonst zu viel Wasser ziehen. Frisch ist deine Gulasch-Variante sicher viel besser.
Den Gyros muss ich dann unbedingt probieren. Habe zum Glück aus Platzgründen sowieso das meiste getrocknet 👍
Beste Grüsse
Corinne
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Lieber Christopher
Danke für den tollen Rezeptvorschlag 👍
Ich habe nach den üppigen schönen zarten Funden von letzter Woche auch wieder einiges ausprobiert, unter anderem etwas Nachgemachtes aus diesem Vorschlag welchen ich damals aus dem Partnerforum entnommen hatte:
Die Verkostung des Riesenporlings - 123PilzforumHallo zusammen, stets, aber auch immer stets ist frau bei den Pilzen. In dieser Zeit. So auch dieses mal. Wir fahren so des Weges und dann sah ich im…www.123pilzforum.deVielleicht auch eine zusätzliche Idee für jemand.
Beste Grüsse
Corinne
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Liebe Wettbewerber
Einfach wieder alles wunderschöne, gelungene und solch kreative Bilder. 👍
Ich frage mich stets, wie man solches Bewerkstelligen kann.
Ich danke euch einmal mehr für eure Teilnahme, mit welcher ihr Laien wie mir stets viel Freude bereitet🌹
Herzliche Glückwünsche und Grüsse
Corinne
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Hallo Corinne,
Dein Pilzchen hat abnormerweise zusammenklebende Lamellen wie du hier sehen kannst
Daher macht das den Eindruck, dicker, wachsartiger Lamellen.
VG ThiemoLieber Thiemo
Danke dir herzlich! Dass sie dadurch auch nicht splittern hätte ich nicht erwartet.
Somit würde nur noch eine Erklärung für den äusserst harten gekammerten, nicht zur Basis verjüngten Stiel und die untypische Hutfarbe des Pilzchens fehlen.
Liebe Grüsse
Corinne
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Liebe Beteiligte
Ich darf hier auch noch eine gerade aktuell gemachte Erfahrung anbringen. Die ja als einfach zu bestimmende geltende R. vesca bin ich mir auch stets so gewohnt:
Letztes Wochenende erspähte ich dann diese hellsporige Russula.
Der FK war ausgerissen und im Laubmischwald liegend. Erstaunlich fand ich die sehr breit auseinander liegenden festen Lammellen und eine fast an Schnecklinge erinnernde Konsistenz deren welche dadurch auch nicht splittern. Der Stiel war auch sehr fest, kompakt und wattig. Der Geruch war neutral und der Geschmack mild. Den einzigen Täubling mit wachsartigen Lammellen den ich kenne wäre R. rutila, jedoch halt ein sehr scharfer Gelbsporer.
Auch ein Tag nach Entnahme importieren die äusserst festen nicht splitternden und fast etwas gummiartigen Lamellen und es war absolut keine Schärfe und nur ein angenehmer pilziger aber uncharakteristischer Geschmack vorhanden.Es resultierte dann definitiv weisses SPP mit Ia/ Ib:
Ein Blick unters Mikroskop liess mich wenn überhaupt nur sehr unscheinbare Pileozystidien zu erkennen.Dann tauchten in Kongo die für R. vesca typischen Crins auf. Beim ersten dachte ich, es könnte allenfalls sonst etwas sein, doch konnte ich sie mehrmals vorfinden. Ich traute mich aber nicht so recht wirklich daran festzuhalten aber andererseits wüsste ich wirklich nicht, was ausser R. vesca in Frage kommen könnte.
Es würde mir auch die sehr unscheinbaren Pileozystidien und die nicht besonders grossen isoliert und mit kurzen Warzen bestückten Sporen und die orangebräunliche FeSo4 Reaktion erklären:
Falls es sich hier wirklich um eine R. vesca handelt - ich wüsste sonst nicht was in Frage kommen könnte - zeigen, dass eben auch eine viel zitierte und häufig gefundene und als leicht zu bestimmende R. vesca nicht immer so hundertprozentig sicher mit der stets für R. vesca überbewerteten verkürzten Huthaut und auch mit absolut aus dem Rahmen fallenden wachsartigen Lammellen, unüblicher Hutfarbe und mit festem geklammerten Stiel auftreten kann 🤔Ich warte im übrigen auch noch ganz gespannt auf Werner Jurkeits Folgewerke.
Beste Grüsse
Corinne
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Lieber Christopher
Ohh sie kommen sicher bald bei all dem vielen Regen. Wenn sie bei mir da sind dann sicher auch bei euch.👍
Dafür lassen sich bei mir die Goldröhrlinge seit ein paar wenigen Funden im Juni an den drei potentiellen Lärchenplätzen absolut nicht mehr blicken.
Beste Grüsse
Corinne
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