Hallo,
am Donnerstag sollten 29 Liter kommen. Sollten. Das hat man von gestern Abend zu Mittwochfrüh auf 9 Liter reduziert. Das Spiel kennen wir zur Genüge.
Ankommen wird also nichts.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
am Donnerstag sollten 29 Liter kommen. Sollten. Das hat man von gestern Abend zu Mittwochfrüh auf 9 Liter reduziert. Das Spiel kennen wir zur Genüge.
Ankommen wird also nichts.
Viele Grüße,
Steffen
Liebe Pilzfreunde,
und schon ist es wieder einmal Mittwoch!
Wie immer findet heute um 20:00 Uhr das Onlinetreffen statt.
Jeder ist dazu herzlich eingeladen, traut euch.
Wer will dabei sein? Wer will oder muss etwas zeigen, hat Fragen oder sonst ein Anliegen.
Ich selbst sehe, wie es mir heute Abend geht, und entscheide dann kurzfristig, ob ich ich dabei bin.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo Andy,
Du hast Pilze gefunden? Unglaublich!
Hier herrscht die Trockenheit. Für heute waren 19 Liter angesagt, bekommen haben wir 1,3 Liter; das Regengebiet ist durch. So ein Jahr wie dieses hatten wir noch nicht.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
da waren doch 19 Liter angesagt für heute. Und das auch noch gestern Abend.
Jetzt hat man das auf 3 Liter korrigiert, wie halt mittlerweile üblich.
Mein Regenmesser zeigt seit gestern Abend bis eben 1,3 Liter und das „große Regengebiet“ ist laut Radar durch. Das war's wieder einmal.
Regenmengen gebe ich ich ja nur noch mit einer Kommastelle an, da diese gewichtigen Einfluss hat.
Viele Grüße,
Steffen
Alles anzeigenDimmen kann ich da auch nicht, aber das stört mich ehrlich gesagt nicht. Helligkeit kann ich ausreichend auch über die Blende regeln.
Hallo Oliver,
tut mir leid, da rollen sich mir die Fußnägel hoch.
Die Blende am Mikroskop ist zuständig für die Auflösung, den Kontrast und die Tiefenschärfe. Die Blendeneinstellung beeinflusst dadurch die von den Augen wahrnehmbare Qualität des Bildes.
Um ein ordentliches Bild betrachten zu können, braucht es für jedes Präparat und jedes Objektiv eine korrekte - möglichst optimale - Blendeneinstellung.
Ich stelle mir gerade vor:
- Der Fotograf schließt bei sonnigem Wetter die Blende an seiner Kamera, weil es zu hell ist.
Um die Helligkeit am Mikroskop zu regeln gibt es wahrlich genug andere Möglichkeiten, wenn man das "elektrisch" nicht hinbekommt. Und dies ohne Qualitätsverlust im mikroskopischen Bild:
- Graufilter auf die Lichtaustrittsöffnung legen (dafür sind die da!)
- Zwei Polfilter auf die Lichtaustrittsöffnung legen und gegeneinander verdrehen (gibt es sogar als Fertigteil)
- mit kleinem Taschenspiegel Licht einspiegeln (hat schon vor 100 Jahren sehr gut funktioniert)
- Versuche mit Butterbrotpapier (die Kosten dafür dürften im Rahmen liegen)
- ein paar Euro investieren und eine fertige Lösung kaufen, z. B. https://www.ebay.de/itm/175043667658
- oder eben doch einen Umbau in fachkundige Hände geben.
- oder ...
Gruß
Peter
Hallo Peter,
das es fertige Lösungen gibt wusste ich bis dato nicht, danke.
Da könnte man auch bei Aliexpress und Co. nachsehen, die haben das garantiert auch.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
ich mache meine Exkursionen in Deutsch. Ich hatte einmal zwei sehr nette Kasachinen mit auf einer Exkursionen, welche schon sehr gut Deutsch konnten, manchmal haben wir dann kurz in Englisch gesprochen, wenn das deutsche Wort fehlte. Sie meinten, wir wollen Deutsch lernen, deswegen eben kein Englisch; nur im Notfall.
Eine Marktlücke sehe ich persönlich keine.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
ich war heute vormittags mit dem Rad unterwegs, um eine Waldbrandstelle zu rekognoszieren.
Vor 2 Tagen hatten wir Regen, 12 Liter, verteilt auf 2 Tage. Im Wald und auf den Waldwegen absolute Trockenheit. Auf der Brandstelle staubtrockene Asche. Alles so, als ob es die 12 Liter Regen nie gab.
Aktuell 23 °C, Sonne.
Nächster Versuch für Regen ist am Dienstag, es sollen 18 Liter kommen.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo Joana,
falls Du eine UV-Taschenlampe hast, leuchte den Grünblättrigen Schwefelkopf an; er fluoresziert dann kräftig blaugrün. ![]()
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
ich muss unbedingt wieder einmal jammern weil von den vorhergesagten knappe fünfzig Litern
genau sechs Liter bei mir angekommen sind und der Regen am nächsten Wochenanfang auch ersatzlos gestrichen wurde. So wird das nichts. Ich hätte schon viel eher mit dem Jammern anfangen sollen. Die letzten Jahre hat das eigentlich immer geklappt.
VG Jörg
Hallo Jörg,
es sollen wieder 26 °C werden. Angeblich dann Mi + Do wieder ein paar homöopathische Dosen an Regen.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo Rainer,
danke für's Zeigen! Da hast Du aber schöne Funde gemacht. Und ein Bild mit nassen Waldboden gab es auch. Ich weiß schon nicht mehr, wie das aussieht.
Die Röhrlinge sind toll, einiges fehlt mir da noch für die Kamera.
Leider gab es hier wieder keinen ordentlichen Regen. Dafür sind wieder 26 °C und Sonne angesagt...
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
gestern 5,6 Liter, heute rund 6 Liter. Vielleicht reicht das für die Parkanlagen. Für Wälder viel zu wenig.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
gestern erhielt ich die Info, das in meiner Heimat die Wildkatze zurückgekehrt ist!
auch hier:
Und genau da, wo sie registriert worden, wohne ich. Für mich als „weltgrößter Katzenfan“ eine schöne Nachricht.
Überdies: ich hatte einmal das seltene Glück eine Wildkatze in freier Wildbahn zu sehen.
Viele Grüße,
Steffen
Alles anzeigen...
Später habe ich dann eine kleine, passende Schaltung ins Mikroskop eingebaut und eine Halterung/Kühlung für die LED. Betrieben wird das Ganze mit 5 Volt Netzteil. Von außen ist nicht zu erkennen, dass das Mikroskop umgebaut wurde.
Ich gebe dir aber recht, ohne Kenntnisse in Elektronik und Löten, ist das nicht zu realisieren.
Gruß
Peter
Hallo Peter,
das war auch mein Gedanke als Elektroniker, als ich den ersten Beitrag gelesen habe. Eigentlich ist so eine LED-Dimmung recht einfach zu realisieren. Aber wie Du schon völlig richtig ausgeführt hast, ohne Grundkenntnisse eben schwierig umzusetzen.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo Cornelius,
das Regenband gestern hat uns nur gestreift, es zog westlich an uns vorbei. Dafür hat Thüringen ganz schöne Regenmengen, nahe 30 Liter, abbekommen.
Jetzt eben beginnt es zu tröpfeln. Im Radar zieht ein größere Regengebiet heran. Die zu erwartenden Regenmengen sind allerdings gering. Aber immerhin etwas.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
also, wenn es um Rechtschreibfehler in oben aufgeführter Weise geht, da bin ganz vorn dabei.
Das hat man mir schon in der Grundschule bestätigt...
Und seither wurde es nicht besser.
Viele Grüße,
Steffen
Alles anzeigenEs ist wie immer, in den Gebieten, wo es schon das ganze Jahr regnet, regnet es auch jetzt wieder. In BW
He,
wo regnet es schon das ganze Jahr ?
Wir sollten momentan 580 Liter haben und stehen bei gerade mal 360.
Es fehlen also 220 Liter oder satte 38% der Niederschlagsmenge.
Hallo,
also in jetzt mal ehrlich, es gibt Gebiete im Süden von D wo es regelmäßig regnet und es Massen an Pilz gibt. Völlig anders als hier im Vogtland.
Ob bei dem Regen das Jahresmittel erreicht wurde ist eine völlig andere Sache. Vom Jahresmittel sind wir hier viel weiter entfernt. Eine so trockene Situation wie dies Jahr habe ich hier und so noch nicht erlebt.
Und was für Regenmengen waren für gestern angesagt...
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
danke für den Bericht. Mir wurde aus glaubhafter Quelle berichtet, man habe versucht die Breitblättrige Glucke zuzubereiten. Es hat dermaßen gestunken, das den Leuten kot..übel wurde. Das Ganze landete im Freien. Das zu alte FK verwendet wurden kann ich mir bei der besagten Person nicht vorstellen.
Scheinbar ist das regional anders, was den Geschmack betrifft.
Viele Grüße,
Steffen
Liebe Pilzfreunde,
heute möchte ich euch von einer Exkursion zur Waldbrandstelle Mitte Juli 2025 bei Gösselsdorf in Thüringen berichten.
Am 10. Juli brannte dort eine Waldfläche von rund 30 Hektar. In den Medien war zwar von 250 Hektar die Rede, doch das ist eindeutig falsch. Dabei handelte es sich größtenteils um bereits gerodete Stellen, die mit Gras bewachsen waren, oder um komplett abgestorbenen, noch stehenden Fichtenbestand. In der Umgebung sieht man etliche identische Flächen: gerodete Wälder oder abgestorbene, noch stehende Fichten, am Boden jede Menge Astwerk – alles überwuchert von hohem, mittlerweile abgestorbenem Gras. Wenn hier ein Funken fällt, brennt das im wahrsten Sinne des Wortes wie Zunder.
Bei so einem Brand läuten natürlich sofort die Alarmglocken – Brandstellenpilze!
Es gibt Internetseiten, auf denen aktuelle Waldbrände weltweit mithilfe spezieller Satelliten dargestellt werden. So konnte ich das Brandgebiet ziemlich genau lokalisieren, was dann vor Ort und durch Behörden bestätigt wurde.
Nach dem Brand wurde das Gebiet offiziell zum Sperrgebiet erklärt. Ein Betreten ist somit nicht erlaubt.
Grund war einerseits, dass Katastrophen-Touristen auftauchten, die einen Waldbrand live sehen wollten. Andererseits besteht echte Gefahr: unterirdische Glutnester, alte Mundlöcher aus dem Bergbau oder angeschwelte Baumstämme knapp über dem Boden. Durch den einseitigen Wind haben sich die Brände teilweise wie Fallkerben ins Holz gefressen – akute Umsturzgefahr! Gleichzeitig ermittelte die Polizei zur Brandursache. Die Sperrung des Gebiets gilt bis Ende August 2025.
Für uns Pilzfreunde ist dabei wichtig zu wissen, ob die Bäume schon vor dem Brand abgestorben waren oder ob sie lebend verbrannten. Diese Kenntnis ist für das spätere Auftauchen unterschiedlicher Arten nötig. Informationen darüber liegen mir vor.
Kurze Zeit nach einem Feuer erscheinen meist schon die ersten Pilze: die Feuerbecherlinge der Gattung Pyronema. Und genau diese wollte ich unbedingt einmal finden. Gleichzeitig wollte ich für spätere Exkursionen Ortskenntnis erwerben.
Am 24. Juli 2025 konnte ich – mit behördlicher Genehmigung und klarer Absprache – die Brandstelle betreten. Mein Ziel waren die Pyronema.
Schon bei der Anfahrt, noch zehn Kilometer entfernt, stieg mir der typische Geruch einer kalten Brandstelle in die Nase – intensiv und durchdringend.
Ich parkte etwas abseits am Straßenrand und legte die letzten paar Hundert Meter zu Fuß zurück.
Im Hintergrund der Rand der Brandstelle auf dem Hügel:
Am Waldrand angekommen, zeigte sich der Boden in verschiedenen Rottönen verbrannt – ein deutliches Zeichen für die enorme Hitze.
An der Brandstelle zeigten sich jedoch erste Zeichen der Erholung: frischer Grasaustrieb.
Teilweise waren noch Spuren der Löschwasserstrahlen zu sehen, einige Baumstümpfe und Senken waren noch feucht. Insgesamt war das Gebiet aber trocken.
Nach ein paar Schritten in der Asche hatten Schuhe und Kleidung bereits eine andere Farbe angenommen. Die feine Asche setzt sich überall fest. Und wenn man sich dann noch hinkniet, sieht man nach fünf Minuten aus wie Sau.
Ein von der Feuerwehr aufgesägter hohler Stamm, der innen wie ein Schlot weiterbrannte, zeigte noch einmal eindrucksvoll, wie das Feuer gewütet hatte.
Doch schon gleich am Waldrand entdeckte ich, wonach ich gesucht hatte: die leuchtend orangeroten Polster von Pyronema. Überall auf den Brandstellen waren sie zu finden. Die meisten bereits adult, nur wenige im Anfangsstadium.
Ich war also genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort!
Pyronema omphalodes:
Vermutlich haben der nach dem Brandende einsetzende Regen und Löschwasser etwa eine Woche später das Massenauftreten ausgelöst.
Das Fotografieren war allerdings eine Herausforderung – viel Staub, viel Asche.
Mehrfach wurde ich während meines Aufenthaltes von einer Drohne überflogen. Die Feuerwehr suchte so nach neuen Glutnestern, gleichzeitig kontrollierten Polizei und der Thüringen Forst das Betretungsverbot.
Ohne offizielle Genehmigung wäre es hier definitiv ungemütlich geworden. Auch deshalb schreibe ich meinen Bericht erst jetzt – ich wollte niemanden dazu verleiten, illegal ins Sperrgebiet zu gehen.
Ich blieb noch eine Weile, genoss die vielen Feuerkissen und suchte nach weiteren Arten. Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, über eine so große und frische Brandstelle zu laufen? Die unterschiedlichen Färbungen des Bodens ließen erneut erahnen, welche Hitze hier stellenweise geherrscht haben musste.Teilweise standen noch einige Birken, welche zum Zeitpunkt des Brandes noch grün waren.
Weitere Pyronema-Arten konnte ich jedoch nicht finden; die Suche verlief optisch nach anderes gefärbten FK.
Also ging es zurück zum Auto. Zum Glück habe ich immer genug Mineralwasser dabei – so konnte ich mir wenigstens grob die Hände waschen, nachdem ich Asche und Erde aus der Kleidung geklopft hatte.
Zwei besonders schöne Polster nahm ich mit nach Hause, um sie zu fotografieren und mikroskopisch zu untersuchen. Da die meisten Fruchtkörper bereits ausgewachsen waren, ließ sich anhand der Sporenmaße Pyronema omphalodes bestimmen.
Pyronema omphalodes:
Die Anfahrt war zwar lang, voller Baustellen und nerviger Ampelphasen (teilweise 15 Minuten!), doch die zahlreichen und schönen Funde sowie das Erlebnis der frischen Brandstelle haben das alles wieder wettgemacht.
Die Fläche bleibt natürlich weiterhin spannend. Sollte es in diesem Gebiet irgendwann einmal wieder regnen – aktuell ist es auch dort extrem trocken – plane ich weitere Exkursionen.
Vielen Dank für euer Interesse, ich hoffe, ihr hattet etwas Freude beim Lesen und Anschauen.
Viele Grüße
Steffen
Hallo,
es gab Hoffnung auf Regen.
Es ist wie immer, in den Gebieten, wo es schon das ganze Jahr regnet, regnet es auch jetzt wieder. In BW, Süd-Bayern, etc.
Bei mir waren 20 Liter angesagt. 20 Liter reichen höchstens für Parkanlagen, für die staubtrockenen Wälder ist das garnichts.
Nur leider hat man auch die 20 Liter gegen maximal 3 Liter ausgetauscht. Und die 3 Liter dann verteilt über den ganzen Tag.
Und es sind noch 24 h Zeit bis zum Ereignis, bis dahin kann der Regen auch ganz gestrichen werden.
Es ist mal wieder zum Heulen...
Viele Grüße,
Steffen
Liebe Pilzfreunde,
wieder einmal ist es Mittwoch!
Wie immer findet heute um 20:00 Uhr das Onlinetreffen statt.
Jeder ist dazu herzlich eingeladen.
Wer will dabei sein? Wer will etwas zeigen, hat Fragen oder sonst ein Anliegen?
Mir geht es nicht gut, ich bin aus gesundheitlichen Gründen nicht mit dabei.
Liebe Grüße,
Steffen
hallo Björn,
ich sehe das genauso kritisch wie du. Mir stellt sich die Frage ob Hinz und Kunz kartieren darf, oder ob zum Kartieren nicht eine bestimmte Expertise vorausgesetzt werden sollte.
Hallo,
das ist wohl richtig. Nur hat das doch nichts damit zu tun, das Kartieren einfach sein kann, oder? Ich verstehe das aktuell so, das Kartieren muss kompliziert sein, um Hinz&Kunz fernzuhalten. Das sehe ich als sehr kritisch an.
Dann muss man sich eben zum Kartieren "qualifizieren", z. B. durch soundso viel geprüfte Funde, wie auch immer. Das würde doch Sinn machen, oder? Oder es eine Qualitätsprüfung geben, was eher unrealistisch wegen des Aufwandes ist; also Funde erst nach Prüfung in die eigentlich Datenbank eintragen.
Trotzdem bleibe ich dabei: Kartieren muss einfach und wenig zeitaufwändig sein. Und wie Stefan (Bibliothekar) schon sagte: es muss Spaß machen. Dann bin ich sofort dabei.
Das alles ist wie gesagt lediglich meine persönliche Meinung.
Alles nicht so einfach...
Viele Grüße,
Steffen
Alles anzeigenEin weiterer Pluspunkt für das neue Portal ist auch der Fakt, dass nun Benutzer mit Apple-Systemen ohne Umwege an MyKIS teilhaben können.
Lieber Steffen, es geht immer alles einfacher. Die Frage ist nur, wer macht das, finanziert das und betreut das Ganze dann auch langfristig an einem stabilen Ort, den es auch nicht umsonst gibt. An der Kartierung teilnehmen, kann auch Spass machen und den eigenen Ehrgeiz befördern.
Beste Grüße
Stefan F.
Lieber Stefan,
da hast Du wohl Recht.
Ich hatte mich ganz ehrlich gesagt auf das neue Portal gefreut. Endlich wollte ich Funde, welche ich für kartierungswürdig halte, auch eintragen. Bisher hatte ich das Frank D. immer per E-Mail gesendet. Nur ist mir dabei nicht ganz wohl, weil ich damit Franks Zeit und Nerven raube; aus diesem Grund habe ich nur Erstfunde oder so in der Art übermittelt.
Ich kann mir denken, das aber auch 0815-Funde interessant sind. Wie soll ich diese Menge an Daten eintragen?
Die Optik des neuen Portals halte ich für sehr gelungen, keine Frage. Wenn ich dann aber wie vor zwei Tagen Funde eintragen will, dann sehe, das das und das nicht geht, was jedoch Grundfunktionen sind – ganz ehrlich, eben genau das macht keinen Spaß. Dass erzeugt Frust. Und ich bin mir sicher, das ich damit nicht allein bin.
Für mich persönlich, das ist nur meine persönliche Meinung, wäre es toll, ich könnte eine Excel-Tabelle ins Portal hochladen. Da stände alles drin incl. Geo-Koordinaten.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo Axel,
wäre es nicht sinnvoll, zu diese Diskussion einen eignen Thread zu weiterzuführen? Wie siehst Du das Axel? Es ist ja Dein "Kind".
Vielleicht könnte man das unter Pilze & Wissenschaft machen? Mach bitte wie Du es für richtig hälst, es war nur so eine Idee.
Ich kann mir vage vorstellen, das die zu verarbeitende Datenmenge enorm ist. Ich persönlich frage gerade die privaten Wetterstationen meines Zielgebietes ab. Das ist händisch recht aufwändig. Offizielle Portale nutze ich dazu nie.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo Joana,
vielen Dank für Deine Vorstellung und auch von mir – „Herzlich willkommen im Forum“!
Ja, Pilze sind schon faszinierend, man entdeckt immer wieder Neues. ![]()
Zur PSV-Prüfung kannst Du dir auch die aktuellen Fragen zur theoretischen Prüfung als PDF herunterladen. Ich habe dann Frage für Frage in Word schriftlich beantwortet. Das übt ungemein. Aber die PDF hast Du sicher schon gefunden.
Viel Spaß im Forum,
Steffen
Alles anzeigenHallo zusammen,
ich bin ehrlich gesagt etwas erstaunt, warum hier auf einmal das seit vielen Jahren ersehnte neue Portal zur Pilzkartierung so schlecht geredet wird. Erinnern wir uns doch mal bitte daran, daß man bis vor kurzem seine Funddaten in Mykis eingeben mußte (oder alternativ seinem Landeskoordinator eine Exceltabelle zuschicken mußte, in der man Fund für Fund eingegeben hat). Da wurde (zu Recht, wie ich finde), über den mangelnden Komfort geklagt. Jetzt gibt es eine neue Plattform und die muß natürlich ausgiebig getestet werden, bis alle Kinderkrankheiten eliminiert sind. Wenn man die Plattform jetzt nur im kleinsten Personenkreis testen würde, gäbe es viel weniger Feedback und es würde deutlich länger dauern, bis man zu einer Version gelangt, die für die Mehrzahl der Nutzenden befriedigend funktioniert. Daß die Verbesserungen an der neuen Plattform aber nicht von heute auf morgen umgesetzt werden können, dürfte auch jedem klar sein, wenn man weiß, daß auf Seite des RLZ ein Programmierer für die Betreuung des Portals zuständig ist.
Daß Pilze-Deutschland.de nach wie vor noch online ist, mag zwar den ein oder anderen verwirren, aber ergibt aus meiner Sicht durchaus Sinn, denn als Option für die Darstellung von Funddaten funktioniert diese Seite ja wie gehabt gut, während es dort bei der neuen Plattform sicherlich noch an der einen oder anderen Stelle Verbesserungsbedarf gibt.
ZitatEs muss einfach gehen, dann wird es auch gemacht.
Pilzkartierung ist aber nicht einfach! Und zwar unabhängig vom verwendeten Portal. Es geht ja gerade nicht darum, daß auf einmal Hinz und Kunz mit ein paar schnellen Handyfotos auf dem Waldspaziergang zur Kartierung beitragen. Ich bin ja als Validator bei obsidentify aktiv, wo man genau nach diesem Motto Beobachtungen einstellen kann und die Qualität der dortigen Beobachtungen ist geschätzt in 50% der Fälle einfach nur grottig. Der Großteil der validierbaren Funde sind dann Fliegenpilz, Schwefelporling, Steinpilz etc., also alles Arten, die einerseits gut kenntlich sind und andererseits überall vorkommen. Außerdem wird dann gerne auf ein Foto von *jedem* Fliegenpilz im Wald gemacht, statt einfach nur den Fliegenpilz einmal für das jeweilige Gebiet an diesem Tag zu kartieren.
Umgekehrt möchte man als erfahrener Kartierer [zumindest einer wie ich, der immer noch ohne Handy lebt] nicht ein Foto von jeder gefundenen Pilzart machen. Ich möchte im Zweifelsfall ganz konventionell meine Fundliste schreiben können, die ich dann zu Hause, nachdem ich alle Funde nachbestimmt habe, ins Portal eingebe. Es kommt bei Pilzen ja auch in den seltensten Fällen auf genaue Fundorte an. Meist ist man doch in einem Gebiet unterwegs, schreibt dort seine Liste und gibt die gefundenen Arten dann alle mit dem gleichen Fundort ein.
Insgesamt kann ich mich des Eindrucks nicht ganz erwehren, daß die lauteste Kritik am Portal von denjenigen kommt, die scheinbar am wenigsten Kartierungserfahrung haben.
Björn
Hallo Björn,
danke für Deine Gedanken.
Ich rede das Portal nicht schlecht, sondern sage lediglich, das ich es nicht nutzen kann, weil vieles nicht funktioniert. Ich kann z. B. nur sehr umständlich Funddaten eintragen.
Kartieren würde ich gerne, Mykis ist Uralt-Software deren Nutzung eine Zumutung darstellt. Das neue Portal ist aktuell eben sowenig nutzbar. Fazit: ich kartiere weiterhin nicht.
So einfach ist das. Das neue Portal sehe ich mir dann einmal wieder in ein paar Monaten an, vielleicht geht es dann besser.
Und warum bitte sollte Pilze kartieren nicht einfach gehen?
Viele Grüße,
Steffen
