Beiträge von Ahemi

    Servus beinand!


    Unbekannte Amaniten, bei mir daheim in Nachbars Garten. Eichen und Fichten in der Nähe.

    Auffallend ist die zugespitzte Stielbasis ohne Knolle mit Warzengürtel.

    Spp hell creme, amyloid, Sp breit oval 6,5x5 - 7,5x6 Q=1,33 bei 14 Messungen.

    Panther ist damit ebenso raus wie A. echinocephala und A. vittaldinii 🤷‍♂️

    Makroskopisch: Lamellenflächen bei reifen Exemplaren hell creme, kein Grünstich. Der leichte Grünstich auf dem Objektträger kommt vom grünlichen Glas. Die Bilder:


    Noch ein paar bessere Bilder, bevor sie in den Trockner wandern.

    Danke schonmal für eure Einschätzungen


    Liebe Grüße

    Andreas

    Oehrling Ich hab einen Beleg. Da die Lamellen jung hell und alt sehr gelb waren, würde ich schon von einem Ockersporer ausgehen. Natürlich blöd, dass der Sporenabwurf nix gebracht hat. Als Baumpartner kommen leider beide infrage, aber keine andere Art. Werde ihn beizeiten unters Mikro legen und hoffe, dass dann noch was geht.

    Viele Grüße

    Andreas

    Servus beinand,


    dieser auffallend gefärbte Täubling bei Buche und Fichte: Geschmack mild, leicht nussig, Geruch unbedeutend, Stiel wattig, Huthaut nur am Rand abziebar, mittelklein.

    Leider hat er nix abgeworfen.


    Danke schonmal für eure Einschätzungen.

    Liebe Grüße

    Andreas

    Servus beinand,


    auf einer Wiese in lockerer Gesellschaft von A. urinascens, A. campestris und M. oreades ist dieser hier neu hinzu gekommen. Ich denke, Sektion Agaricus, kann aber nix passendes finden. Größe und Statur wie A. campestris, Geruch kaum wahrnehmbar, kein gilben, rasches und intensives röten. Auffallend der bei älteren Exemplaren weinrote Stiel oberhalb des Rings. Jemand eine Idee?

    Servus Andy,


    ich finde hauptsächlich Bilder, wo zumindest bei jungen Exemplaren die Stiele dick und grossflockig beflockt sind. Hier auch die ganz jungen nur fein bemehlt. Was brauchst du an Mikrodaten? Wenn ich Zeit hab, schau ich mal rein.


    Liebe Grüße

    Andreas

    Servus beinand,


    gestern auf einem Hachschnitzelhaufen. Rein weiß, fein bemehlt, Geruch leicht unangenehm schirmlingsartig. Insgesamt recht fragil. In der engeren Wahl: L. cretatus/cretaceus und L. cepistipes. Ersterer hat deutlich kräftigere Beflockung, zu letzterem passt zwar die Beflockung, aber zwiebelfüßig ist er nicht wirklich.

    Wer kann weiterhelfen?


    Danke schonmal und liebe Grüße

    Andreas

    Boletaceae

    Danke, das würde ja meine Vermutung stützen, dass es eine Art Abwehrreaktion auf eine Infektion ist. Ich denke aber, dass das nix mit den Nematoden zu tun hat, die den Aupis als Nahrungsergänzung dienen. Vermutlich irgendeine Art, die sich darauf spezialisiert hat, sich in Pilzfruchtkörpern zu vermehren. Wenn es anders wär, wär’s natürlich noch spannender: der Pilz stellt seinen Fruchtkörper zur Vermehrung der Nematoden zur Verfügung und frisst anschließend einen Teil der Nachkommenschaft. Das wär echt strange…

    Viele Grüße

    Andreas

    Servus,


    ja, du hast ja schon welche gefunden. Austernseitlinge sind Winterpilze, die einen natürlichen Frostschutz in ihren Zellen haben, der ihnen bei leichten Frösten und nach kälteren Frostperioden das Weiterwachsen ermöglicht.


    Und wie Michael schon geschrieben hat: wenn du mit offenen Augen durch den Wald gehst, gibt es immer was zu entdecken. Nur mit leerem Kühlschrank und knurrendem Magen loszuziehen, um auf Teufelskommraus was Essbares zu findn, ist keine gute Strategie.


    Viele Grüße

    ahemi

    Servus,


    die Knötchen in den Lamellen sind kein Merkmal, bei einzelnen Kollektionen können aber welche vorhanden sein. Ob nochmal was kommt nach dernächsten Frostperiode, wer weiß das schon, gut möglich. Ich persönlich finde deine jetzt auch optisch noch nicht zu alt, aber darüber gehen die Meinungen gern mal auseinander, auch hier im Forum. Auf jeden Fall sind’s Austernseitlinge.


    Viele Grüße

    ahemi

    Danke euch,


    ich hab jetzt auf allen mir verfügbaren Kanälen rumgefragt und tatsächlich nix Greifbares erhalten, außer der unbelegten Behauptung, es hätte was mit den Nematoden zu tun. Ich glaub das auch nicht wirklich. Was ich mir eventuell noch vorstellen könnte, ist ein Befall mit iwelchen Parasiten, der - ähnlich den Blattgallen bei Gallwespen - das Gewebe zum Wachstum anregt. Ist aber natürlich auch reine Spekulation.

    Wenn jemand was neues hört oder rausfindet dazu, immer her damit!


    Liebe Grüße

    Andreas

    Servus,

    ich versteh natürlich eure Einwände und kenn das auch von meinen Führungen und vor allem von Facebook.

    Aber was soll er denn machen als Betreiber dieser Seite? Letztlich kann er sich nur an den verfügbaren Informationen orientieren, da ihm jeder Fehler sofort angekreidet würde. Ich denke, er hat das mit seiner Skala von 1-6 bestmöglich gelöst, und es ordnet die Speisewerte im Begleittext oft noch zusätzlich ein. Das Problem sind mMn nicht so sehr die Angaben auf der Seite, als die Leute, die meinen, unbedingt alles essen zu müssen, was sie nicht unmittelbar tötet. Grad ist mir wieder einer auf FB begegnet, der auf Teufel komm raus abgestutzte Drüslinge essen wollte. Auf die Idee muss man ja auch erstmal kommen 😖

    Viele Grüße

    Andreas

    aber wenn man so eine Seite/App betreibt sollte man sich bei dem Angaben zur Essbarkeit an die Empfehlungen der DGfM und der VAPKO halten. Tut er aber nicht. Was oben als Speisewert steht ist seine persönliche Meinung. Was die DGfM und die VAPKO dazu sagen steht dann unten. Im konkreten Fall steht unten nur: 123pilze: Relative Wertigkeit 5. Das heisst im Klartext dass der Pilz von DGfM und VAPKO für nicht essbar gehalten wird.

    Servus,

    das kann man so nicht sagen. Die Positivliste der DGfM erhebt ausdrücklich keinen Absolutheitsanspruch, sondern dient lediglich als Leitfaden. Jeder PSV kann nach eigener Erfahrung/eigenem Ermessen dort nicht aufgeführte Arten zum Verzehr freigeben, er ist keineswegs an die Liste gebunden.

    Viele Grüße

    Andreas

    Kucksdu hier:

    Danke dir.

    Hier scheint iwie keiner nix genaues zu wissen. Auch, was es mit den Knötchen auf sich hat, bleibt bislang im Dunkeln. Meine letzten Kollektionen hatten die nicht, sonst hätt ich sie mir mal unterm Mikro angeschaut. bleibt also spannend.

    Viele Grüße

    Andreas

    Servus und Glückwunsch,


    Flammulina velutipes kannst du den aber nicht ohne weiteres nennen. Dazu müsstest Du mikroskopieren, welche der - ich glaube - 16 Arten es tatsächlich ist. Flammulina spec. wäre korrekt.


    Viele Grüße

    Andreas

    Servus beinand,


    ich finde durchaus, dass auch Diskussionen über den Speisewert von Pilzen hier im Forum ihren Platz haben sollten. Das gehört zum Gesamtpaket einfach dazu. Und auch wenn ich weiß, dass manche Mykologen Speisepilzsammler ein wenig verächtlich und von oben herab betrachten: die allermeisten Menschen interessieren sich (erst einmal) genau dafür. Bei vielen von ihnen wird das auch so bleiben, da brauchen wir uns nix vormachen, und das ist ok so. Nicht jeder ist zum Mykologen geboren. Aber auch von den alten Hasen wird der ein oder andere genau über das Sammeln von Pilzen zu Speisezwecken zu seinem Hobby gekommen sein. Das ist ein möglicher Einstieg. Wer sich tiefer interessiert, wird tiefer forschen. Wer nicht - auch ok. Aber ich denke, wir tun gut daran, Speisepilzsammler genauso willkommen zu heissen wie jemand, der mit einer tollen Doku hier zum ersten Mal anklopft.

    Und wenn jemand bewusst ein paar Prachtbecherlinge zur Verkostung entnimmt, ist das allemal besser, als ein wild zusammengerafftes Sammelsurium, das hier mit der Frage nach Essbarkeit präsentiert wird.

    Also hier nicht wirklich ein Grund zur Aufregung mMn.


    Viele Grüße

    Andreas