Seite 304/2 Entoloma undatum:
Lamellenansatz ist „aufsteigend, (breit) angewachsen“ angegeben. Sämtliche anderen mir verfügbaren Quellen geben ihn mit „herablaufend“ an, was vermutlich auch zutrifft. Sicher weiß ich es aber nicht.
Seite 304/2 Entoloma undatum:
Lamellenansatz ist „aufsteigend, (breit) angewachsen“ angegeben. Sämtliche anderen mir verfügbaren Quellen geben ihn mit „herablaufend“ an, was vermutlich auch zutrifft. Sicher weiß ich es aber nicht.
Servus,
das ist Daedaleopsis tricolor, Dreifarbiger Blattwirrling. So steht es zumindest im Dörfelt.
Herzliche Grüße
Andreas
Danke Raphael,
damit kann ich was anfangen. Das schau ich mir nochmal in Ruhe an. Ich hoffe, es wird da eine Richtigstellung in irgendeiner Form geben.
Und Sabotage, vorsätzlich ja. Kann aber natürlich auch ein unwohl gesonnener Dritter sein. Dass jemand sein eigenes Ding sabotiert, hab ich natürlich nicht gemeint.
Heutzutage ist es übrigens im Verlagswesen oft gängige Praxis, sich das Lektorat zu sparen und die Arbeit von den Erstkäufern erledigen zu lassen. Ob das hier genauso war, oder ob der Fehler durchgerutscht ist, kann ich natürlich nicht sagen.
Herzliche Grüße
Andreas
Clavaria Servus Raphael,
natürlich unterstelle ich das weder dem Verlag, noch den Autoren. Wie kommst du da drauf. Und vermutlich wird es auch irgendeine Erklärung geben, warum bei diesem einen Schlüssel so gut wie nichts stimmt. Aber einfach nur ein Nummernfehler ist das nicht. Bevor du da mit mir drüber diskutierst, wäre es gut, wenn du dir den besagten Schlüssel mal anschaust. Dann wirst du sicher auch nicht mehr von einem „ja mei, Nummernfehler“ sprechen, sondern dich - genau wie ich - fragen, wie so ein Chaos hat entstehen können. Ich hab dir die betreffende Seite mal eingefügt. Und ja, auch ich finde das Buch insgesamt toll.
Herzliche Grüße
Andreas
Mir ehrlich gesagt ein Rätsel, wie sowas passieren kann.
Sowas passiert, wenn man als kleines Team unter dem Zeitdruck des Verlags das Buch fertig machen muss.
Servus Raphael,
das weiß ich schon auch. Aber hast du dir den Schlüssel mal angeschaut? Ich hab versucht, irgendeine Regelmäßigkeit hinter den Fehlern zu finden - keine Chance.
Mein Kommentar war auch nicht als Vorwurf gedacht. Es ist mir schlicht unerklärlich, außer Sabotage fällt mir da nicht wirklich was ein.
Würde mich tatsächlich interessieren, wie das zustande gekommen ist.
Herzliche Grüße
Andreas
Alles anzeigenHallo zusammen
Bin auch daran das neue Kosmos Handbuch für Pilze auszuprobieren. Leider muss ich feststellen, dass der Bestimmungsschlüssel für Schirmlingsartige und Champignons ab Seite 330 in meinem Buch fehlerhaft ist. Da scheint irgend ein Durcheinander bei den Verweisen passiert zu sein.
Beispiel: sucht man nach Lepiota catanea Seite 336.2 (und andere Schirmlinge der Seiten 336 bis 346?) und beginnt man im Schlüssel bei 1, kommt man über 1a nach 2, dann nach 6 und bestenfalls von 6d noch nach 10 und bleibt dann bei den Mehlschirmlingen hängen. Auch ander Arten haben nicht funktioniert. Ein einfaches System den Schlüssel zu korrigieren habe ich noch nicht gefunden. Schade
Weitere Schlüsselprobleme:6a verweist auf 6, 8b auf 8, 9b auf 9, 11a auf 11, 13a auf 13, 14a auf 14, 16b auf 16, 18a auf 18, 19b auf 19, 22b auf 22, 24a auf 24, 26a auf 26, 27b auf 27, 29b auf 29, 30b auf 30, 31b auf 31
Oder stehe ich total im Schilf?
Ja, stimmt. Das ist ein arges Durcheinander. So ist der Schlüssel nicht brauchbar.
Schade...
Da stimmt leider gar nix. Auch die Pfade sind falsch, also die Zahlen in Klammern, wo man angeblich herkommt. Mir ehrlich gesagt ein Rätsel, wie sowas passieren kann.
GriasDi Andreas,
könnte evtl C. urbicus, der Weidendickfuß sein.
Weidenblätter sind zu sehen.
An liabn Gruaß
Werner
Danke Werner,
du wirst wohl Recht haben. Die nach dem Regen frisch gewachsene Kollektion ist deutlich heller, als die zuerst gefundenen, was wahrscheinlich an der extremen Trockenheit gelegen hat. Die helleren Farben passen sehr gut zu der Beschreibung im Kibby. Büscheliges Wachstum ist dort allerdings nicht erwähnt, und die Stielbasis meiner Kollektion ist nicht verdickt. Eine Weide stand auf jeden Fall dort, das hatte ich vergessen zu erwähnen.
Liebe Grüße
Andreas
Hallo
Konntest du auf dem Querschnitt noch KOH auftragen? Wie war die Reaktion? Ist es korrekt, dass nirgends violettliche Farbtöne ersichtlich sind. BG Andy
Servus Andy,
nein, keine Violett-Töne. KOH negativ, würde ich sagen.
Herzliche Grüße
Keiner eine Meinung dazu?
Die Farbe ist aber wahrscheinlich trotzdem kein Erkennungsmerkmal!?
Servus,
diese Farbe können Perlpilze so ähnlich auch. Aber sie haben nicht diese sockenartige Velumstrukturen an der Stielbasis, kein weißes, sondern graues Hutvelum und vor allem praktisch immer irgendwo Rottöne: am Hut, am Stiel, häufig an der Knolle oder auf jeden Fall an verletzten Stellen/Madengängen. Auch wenn du sie anschneidest, Röten sie. Das dauert allerdings ein, zwei Stunden. Aber das macht kein anderer Wulstling.
Herzliche Grüße
Andreas
Servus beinand,
in einem kleinen Jungfichtenwäldchen habe ich diese büschelig wachsende Cortinarie entdeckt. Hut und Stiel waren trocken, die Lamellen auch jung braun, ohne besonderen Geruch, Geschmack mild, sehr angenehm, festfleischig.
Sporenmaße: 8-10 x 4,5-5; Q=1,81
Mikrobilder in Wasser.
Bei meiner Recherche bin ich auf C. damascenus gestoßen, der mir recht gut gefallen würde.
Was meint ihr?
Vielen Dank für eure Einschätzungen.
Herzliche Grüße
So weit ist das makroskopisch gar nicht weg.
Danke Jürgen,
stimmt schon, bis auf die rote Stielbasis, die mich überhaupt erst an Suillellus hat denken lassen. Und das Schnittbild in FotE war dann quasi 1:1 das Meinige. Kann vielleicht auch der hiesigen Trockenheit geschuldet sein.
Interessant fand ich auch den Einwand von UmUlmHerum bezüglich der Porenform, ich konnte dazu aber nichts konkretes finden. Kannst du dazu was sagen? Ist das ein belastbares Merkmal?
Herzliche Grüße
Andreas
Servus beinand,
die Sporenanalyse ergibt jetzt doch ein etwas anderes Bild.
Sporen aus Abwurf, gemessen in Wasser:
11-14 x 4-5
Q = 2,6 bei 20 Messungen
Sporenpulver inamyloid
Damit ist’s dann wohl doch nur C. pulverulentus, allerdings mit stark rötender Stielbasis und amyloider Stieltrama.
Die Bilder:
In Wasser
Herzliche Grüße
Andreas
Servus beinand,
wie wär’s mit Oligoporus guttulatus? Der würde mir hier am besten gefallen. Gibt’s scharfe Bilder von der Unterseite?
Herzliche Grüße
Andreas
S. queletii hat relativ "dicke" Sporen, mit einem Längen-Breiten-Quotienten um 2,0. Falls Du ein Mikroskop zur Hand hast (oder jemanden, der eins hat), kannst Du ja noch die Sporenmaße checken.
danke Jürgen,
Mikroskop hab ich, versuche grad bei den älteren einen Abwurf zu kriegen. Wenn nicht, wird es auch anders gehen.
Ich berichte.
Herzliche Grüße
Andreas
Hmm,
aber C. pulverulentus ist sicher jod-negativ? Das würde mir hier ja zur Unterscheidung genügen…
Herzliche Grüße
Andreas
Hallo Andreas,
da hilft der von Stefan genannte Test mit Jod, Queleteii reagiert positiv und Pulverelentus negativ,
Viele Grüsse
Matthias
Danke Matthias,
aber was wird getestet? Sporenpulver? Stieltrama?
Herzliche Grüße
Andreas
Hallo,
vor dem Eintüten von queletii bitte sicherheitshalber einen Blick auf den hier werfen.
Grüße, Jürgen
Danke für den Hinweis, Jürgen.
Das war genau der Streitpunkt. Ich kenne C. pulverulentus nicht so massiv, stärker blauend - auch außen am Stiel - und ohne weinrote Stielbasis. Das Fehlen der roten Basis wird in FotE auch ausdrücklich aus Unterscheidungsmerkmal genannt, lt. der von Dir verlinkten Seite soll C. pulverulentus das allerdings auch können.
Wie kann ich die beiden sicher voneinander abgrenzen?
Herzliche Grüße
Andreas
Vielleicht könnte man Richtung metachroa/decembris recherchieren.
Beste Grüße Harald
Danke Harald,
ich hab mal geschaut. Dafür sind die Sporen zu groß. Sie würden gut zu Pseudoclitocybe expallens passen, sind auch amyloid. Was fehlt ist der geriefte Hutrand und eine myzelfilzige Stielbasis. Könnte es trotzdem in diese Richtung gehen?
VG Andreas
Servus beinand,
schade, dass sich offenbar keiner die Mühe gemacht hat, seinen Vorschlag mit meiner Doku abzugleichen. Spätestens bei den Sporenmaßen wäre der Perlpilz ja eigentlich vom Tisch. Und dass drei so renommierte Pilzkenner einen Perlpilz nicht als solchen erkennen, wenn sie ihn in der Hand haben, ist ja auch irgendwie absurd. Und „abgegrabbelt“ war da schon gar nix, die Pilze wurden sorgfältigst entnommen und einzeln in Alufolie verpackt, da ich sie eigentlich für unsere Pilzausstellung am Wochenende gesammelt hatte. Aber gut. Die Pilze sind mittlerweile bestimmt: Amanita franchetii var. lactella.
Beste Grüße
Andreas
Servus Uwe,
die schießen wir aus. Da ist nix rot. Werner Edelmann, Matthias Dondl und Helmut Grünert hatten den Pilz in der Hand. Er hat auch einen denzent erdigen Geruch mit leicht scharfer Note, schwer zu beschreiben für mich, aber keinesfalls geruchlos. Wegen der gelben Veumbänder an der Basis denke ich mittlerweile Richtung A. franchetii. Die Frage wäre, ob der so kleine Sporen und eine solche Stielbasis haben darf.
Liebe Grüße
Andreas
