Alles anzeigenHallo,
Klugsch*modus an:
Russulales werden in Band 1 behandelt:https://www.myko-service.de/p/…-britain-and-europe-vol-1
Bevor jmd. den falschen kauft.![]()
VG Thiemo
Wer alle kauft, hat drei mehr 😉 Lohnt sich
Alles anzeigenHallo,
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Alles anzeigenHallo zusammen,
jetzt habt ihr mich aber angefixt mit dem Strobiliformis. In meiner Gegend wächst er bevorzugt in Parkanlagen über Lehmboden, und besonders gern in der größten Sommerhitze, wenn die Netzis schon am Einschrumpeln sind. Aufgrund seiner Gattungszugehörigkeit schätze ich, dass er geschmacklich dem hochgeschätzten Kaiserling ähnelt. Wenn das Wetter denn endlich mal auf pilzfreundlich umschlagen würde, würde er sicherlich an meinen bekannten Stellen umgehend aufploppen, und dann könnte ich ihn mal verkosten. Natürlich muss man aufpassen, dass man ihn nicht mit Amanita solitaria/echinocephala verwechselt.
FG
Oehrling
Servus Oehrling,
mach das unbedingt und berichte gern. Bin gespannt, wie er dir schmeckt.
An eine mögliche Ähnlichkeit mit dem Kaiserling hab ich auch schon gedacht. Aber den hab ich wiederum noch nie probiert.
Lg
Andreas
Servus,
er ist nicht nur essbar, sondern mMn sogar einer der besten Speisepilze, die man hierzulande finden kann. Kein Wunder also, dass er nimmer da war.
Hier muss ich nochmal verwundert einhaken: "einer der besten Speisepilze"?! Ich kenne den Fransigen Wulstling als unterdurchschnittlichen Mischpilz - allerdings habe ich ihn nie selbst verkostet. Ich glaube auch nicht, dass besonderes viele Sammler diesem Pilz kennen und mitnehmen.
Hast Du ihn mal gegessen?
Servus,
natürlich hab ich ihn gegessen, mehrmals. Sonst würd ich das wohl kaum schreiben. Ist immer ein Fest. Ich würde ihn auch nie mit anderen Pilzen mischen, er hat einen so feinen Eigengeschmack, da braucht’s keinerlei Chichi. Zum Glück werden die so groß, dass oft einer schon für zwei Leute reicht.
LG
Andreas
Knollenblätterpilz klingt immer so reißerisch. Amanita, oder wenn man unbedingt einen deutschen Namen will, Wulstling, trifft es genau. Dem Vernehmen nach soll er essbar sein, ich habe von Leuten gehört, die ihn ohne negative körperliche Folgen gegessen haben.
FG
Oehrling
Servus,
er ist nicht nur essbar, sondern mMn sogar einer der besten Speisepilze, die man hierzulande finden kann. Kein Wunder also, dass er nimmer da war.
Herzliche Grüße
Andreas
Servus beinand,
ich hätte da mal eine Frage:
Gemeinhin wird diese rissige Huthaut ja gern als Trockenschaden tituliert. Speziell bei B. reticulatus hab ich aber den Eindruck, dass der besonders stark bei reichlich vorhandenem Wasser aufreißt, also quasi als Folge eines hohen Turgors. Oft platzen da ja auch Teile der Stielrinde ab.
Weiß da jemand mehr dazu?
VG Andreas
Servus,
für mich sind die braunfleckige Stielbasis, die fleckenden Lamellen und die Aveolen auf der Huthaut schon sehr typisch für R. vesca. Von R. velutipes kenn ich das nicht. Ob’s noch andere Arten mit diesen Merkmalen gibt, weiß ich allerdings nicht.
VG Andreas
Vielen Dank für eure Rückmeldungen.
Ich werd mal schauen, ob ich aus den Resten noch ein Hds-Präparat hinbekomm, und ihn derweil S. suptuosa cf. nennen.
Herzliche Grüße
Andreas
Hi,
was spricht denn gegen Simocybe sumptuosa?
LG.
Servus,
die Sporenmaße passen nicht, sind zu klein. Wobei mir grad gesagt wurde, ich solle das nicht überbewerten 🤷♂️
LG
Servus beinand,
vor ein paar Tagen habe ich einen Lbm auf finalmorschem Laubholz (eventuell Buche, da Kalkbuchenwald) gefunden, den ich als Simocybe centunculus angesprochen habe.
Das Schwammerl hat ca. 2 cm Hutdurchmesser und einen knapp 2 mm dicken, zäh-festen Stiel, die Huthaut ist samtig.
Die Sporen passen zu der Art, glatt, dünnwandig, bohnenförmig, ohne Keimporus, 6,5-7 x 3,5-4 my.
Was nicht zu passen scheint, sind die dichtstehenden, teilweise über 40 my großen Cheilozystiden mit sehr großen, ballonförmigen Enden. Keine Pleurozystiden. Ich finde aber auch keine andere Art mit dieser Merkmalskombination.
Hat jemand eine Idee? Dürfen die Cheilos so groß sein bei S. centunculus?
Danke schonmal und Grüße
Andreas
Servus,
Russula integra wird das sein mit den erst hellen, dann gelben Lamellen
LG
Alles anzeigenHallo zusammen,
leider gibt es kein scharfes Foto von der Stieloberfläche, aber ich meine da viel wollig-fädiges Velum zu sehen. Diesem Fact hat bisher noch niemand Beachtung geschenkt.
FG
Oehrling
Servus Oehrling
du hast völlig recht. Auf dem zweiten Bild doch recht gut zu sehen: wattig-fädiges Teilvelum, kein Ring.
Beste Grüße
Andreas
Servus,
nein, Rosatöne hatten die nicht, aber das kann - denke ich - variieren. Mir geht’s eher drum: können die Sporen so klein sein? Und kann der frisch so auffällig nach Vanille duften? Ich hab noch nie bei einem Pilz einen vergleichbaren Geruch gehabt und hatte gehofft, dass es da bei dem ein oder anderen sofort klingelt.
Beste Grüße
Servus beinand,
diese hübsche, mit bis zu 7/8 cm Hutdurchmesser recht große Lepiota haben wir in einem Kalkbuchenwald in der Laubstreu gefunden. Makroskopisch passt sie am ehesten zu L. brunneoincarnata, aber die Sporen sind mit 4-5 x 7-8 my etwas klein. Und der Geruch: frisch ganz intensiv nach Vanille, mit der Zeit verblassend, nach zwei Tagen eher der bei L. brunneoincarnata beschriebene schwach fruchtige Geruch.
Jemand eine Idee?
Danke schomal für eure Vorschläge und Anregungen.
Herzliche Grüße
Andreas
Hallo Zusammen,
nochmals herzlichen Dank an alle, die hier wertvolle Hinweise gegeben haben.
Wir sind schon bemüht, die Nomenklatur zumindest mit Pilze-Deutschland (= DGfM TaxRef-Liste) möglichst einheitlich zu halten. Von daher wird das im kommenden Nachdruck geändert in Desarmillaria tabescens (Syn. Armillaria tabescens). Der Verkauf läuft noch besser als erwartet, sodass voraussichtlich relativ bald im ersten Quartal 2024 die Nachdrucke mit Korrekturen an den Handel gehen.
Schöne Grüße, Peter
Schön, dass es gut läuft.
Wird es dann für die erste Auflage auch eine entsprechende Errata geben?
Herzliche Grüße
Andreas
Danke Sebastian_RLP,
auf der Seite von Ditte war ich schon. Das einzige, was mich etwas irritiert, - neben dem fehlenden Geruch - ist die ausgeprägte Rotfärbung meiner Kollektion. Das hab ich so nirgends gesehen oder gelesen. Andererseits: er heißt ja trivial Grünroter Rißpilz… Möglicherweise hat sich auch die Färbung durch den leichten Frost der letzten Nächte verstärkt.
Wir waren zu dritt. Zwei konnten nichts riechen, einer hat einen undefiniert unangenehmen Geruch wahrgenommen.
Herzliche Grüße
Andreas
Alles anzeigenHallo Andreas,
den hatte Thomas schon selbst vorgeschlagen.
Liebe Grüße
Reinhard
Ah, nicht gesehen. Oder editiert. Egal, dann passt’s ja 👍
Servus,
vergleich doch mal mit Rhodocollybia prolixa.
Herzliche Grüße
Andreas
Servus beinand,
heute haben wir diese hübsche, auffällige Inocybe bei Hasel gefunden, die ich gerne I. haemacta nennen würde. Geruch konnte ich keinen wahrnehmen, auch kein Röten im Fleisch, jedenfalls nicht innerhalb der letzten zwei Stunden (siehe Schnittbild). Sporen 4-5 x 10-11my.
Danke für eure Einschätzungen.
Herzliche Grüße
Andreas
Die Bilder:
Seite 481 Schlüsselnummer 14
Von (2) kommend ist falsch. Müsste von (9) kommend heißen.
Seite 304/2 Entoloma undatum:
Lamellenansatz ist „aufsteigend, (breit) angewachsen“ angegeben. Sämtliche anderen mir verfügbaren Quellen geben ihn mit „herablaufend“ an, was vermutlich auch zutrifft. Sicher weiß ich es aber nicht.
Servus,
das ist Daedaleopsis tricolor, Dreifarbiger Blattwirrling. So steht es zumindest im Dörfelt.
Herzliche Grüße
Andreas
Danke Raphael,
damit kann ich was anfangen. Das schau ich mir nochmal in Ruhe an. Ich hoffe, es wird da eine Richtigstellung in irgendeiner Form geben.
Und Sabotage, vorsätzlich ja. Kann aber natürlich auch ein unwohl gesonnener Dritter sein. Dass jemand sein eigenes Ding sabotiert, hab ich natürlich nicht gemeint.
Heutzutage ist es übrigens im Verlagswesen oft gängige Praxis, sich das Lektorat zu sparen und die Arbeit von den Erstkäufern erledigen zu lassen. Ob das hier genauso war, oder ob der Fehler durchgerutscht ist, kann ich natürlich nicht sagen.
Herzliche Grüße
Andreas
Clavaria Servus Raphael,
natürlich unterstelle ich das weder dem Verlag, noch den Autoren. Wie kommst du da drauf. Und vermutlich wird es auch irgendeine Erklärung geben, warum bei diesem einen Schlüssel so gut wie nichts stimmt. Aber einfach nur ein Nummernfehler ist das nicht. Bevor du da mit mir drüber diskutierst, wäre es gut, wenn du dir den besagten Schlüssel mal anschaust. Dann wirst du sicher auch nicht mehr von einem „ja mei, Nummernfehler“ sprechen, sondern dich - genau wie ich - fragen, wie so ein Chaos hat entstehen können. Ich hab dir die betreffende Seite mal eingefügt. Und ja, auch ich finde das Buch insgesamt toll.
Herzliche Grüße
Andreas
Mir ehrlich gesagt ein Rätsel, wie sowas passieren kann.
Sowas passiert, wenn man als kleines Team unter dem Zeitdruck des Verlags das Buch fertig machen muss.
Servus Raphael,
das weiß ich schon auch. Aber hast du dir den Schlüssel mal angeschaut? Ich hab versucht, irgendeine Regelmäßigkeit hinter den Fehlern zu finden - keine Chance.
Mein Kommentar war auch nicht als Vorwurf gedacht. Es ist mir schlicht unerklärlich, außer Sabotage fällt mir da nicht wirklich was ein.
Würde mich tatsächlich interessieren, wie das zustande gekommen ist.
Herzliche Grüße
Andreas