Beiträge von Ahemi

    Servus Sabine,

    Nebelkappe als Ziegenlippe ist wirklich ganz weit vorn 🙈

    Meine Info stammt von Christoph, daher geh ich mal davon aus, dass das schon stimmt.

    Ich glaub auch, dass viele russische Pilzsammler keine Pilzbücher besitzen bzw. lesen (können). Und da A. phalloides in Russland weithin unbekannt ist, und es folglich auch kein Gefahrbewusstsein diesbezüglich gibt, kann ich mir schon vorstellen, dass es diese Verwechslungen tatsächlich gibt.

    Ich finde A. citrina im übrigen geschmacklich gar nicht so schlecht. Er schmeckt halt anders, als man das von einem Pilz vielleicht erwarten würde, aber in einem deftigen Eintopf, zu dem auch Kartoffeln passen würden, kann ich ihn mir durchaus vorstellen.


    Herzliche Grüße

    Andreas

    der essbare „Doppelgänger“ ist Amanita citrina.

    Hallo,

    also nur, weil das Gift des A.citrina hitzelabil ist, würde ich ihn jetzt nicht von der Giftpilzliste nehmen wollen.

    Nicht alles was in Osteuropa gegessen wird, ist ungiftig.

    LG Hilmi

    Servus Hilmi,


    das verlangt ja auch niemand. Tatsache ist, das er anderswo gegessen wird.

    Ich persönlich sehe ihn genauso wenig als Giftpilz, wie Hexenröhrlinge, Rotkappen oder Perlpilze beispielsweise. All diese Arten sind bei Rohverzehr giftig. Ich hab ihn auch selbst schon probiert… na ja, er schmeckt, wie er riecht: erdig.


    Herzliche Grüße

    Andreas

    Servus Sabine,


    der essbare „Doppelgänger“ ist Amanita citrina. Der Gelbe Knolli wird tatsächlich in Osteuropa und Russland sehr gern zu Speisezwecken gesammelt, wohingegen A. phalloides als eher wärmeliebende Art in weiten Teilen Russlands nicht vorkommt. Das ist durchaus eine plausible Erklärung dafür, dass hierzulande häufig osteuropäische Einwanderer von Knollenblätterpilz-Vergiftungen betroffen sind.


    Herzliche Grüße

    Andreas

    Servus beinand,

    es wär interessant, welches die hier gezeigte Art ist.

    Meines Wissens hat F. elastica etwas entfernter stehende Lamellen als F. velutipes s.str., was ich hier deutlich zu sehen meine. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das wirklich ein hartes Merkmal ist. Weiß da vielleicht jemand mehr drüber?

    Herzliche Grüße

    Andreas

    Servus Schrumz,

    was man auch bei deinem Fruchtkörper sieht, ist ein deutliches Röten der Fraßstellen am Hut. Das ist mir auch an einer Aufsammlung aufgefallen, die ich letztes Jahr sequenzieren lassen hab, und die ebenfalls als B. roseogriseus bestätigt wurde.

    Ich finde das zwar nirgends beschrieben, aber man kann das immer wieder mal auf Bildern sehen. Es scheint für die Art typisch zu sein.

    Herzliche Grüße

    Andreas

    Servus,

    der Werner hat natürlich Recht, auf den Bildern schaut das eher poroid aus, ich konnte die behaupteten Stacheln auch ned erkennen. Ich hab mal drauf vertraut, dass du den Unterschied zwischen Stoppeln und Poren erkennst, und der poroide Eindruck der schlechten Auflösung geschuldet ist. Gibt’s denn ein Bild, auf dem man das Hymenophor deutlich sehen kann?

    Herzliche Grüße

    Andreas

    Servus,


    die Frage wäre ja, wie du ihn konsumieren willst. Als Tee würde er ja auch erhitzt.

    Wie auch immer: wenn du ihn nur auf die Heizung legst, sollte er anschließend noch für 24 Stunden ins Gefrierfach, sonst hast du womöglich nach einem halben Jahr nur Brösel, da die oft bewohnt sind.

    Herzliche Grüße

    Andreas

    Servus Markus,

    diese inkrustierten Zystiden kenn ich von Junghuhnia nitidum.

    Könnte es vielleicht die sein?

    Herzliche Grüße

    Andreas


    Edit: Ich hab grad nachgelesen, dein Vorschlag wär eine Nadelholz-Art.

    Servus ,

    mit den dürftigen Angaben ist das müßig.

    Selbst, wenn jemand eine Idee dazu hat, ist es ja nimmer möglich, das irgendwie abzugleichen.

    Einfach beizeiten die Stelle nochmal checken, eine brauchbare Doku machen. Ist sicher zielführender, als hier jetzt rumzuraten.

    Herzliche Grüße

    Andreas

    Servus beinend,


    sehr interessant, ich hab hier grad auch etwas derartiges rumliegen, ein Fund von November, bin aber noch nicht zum mikroskopieren gekommen..


    Herzliche Grüße

    Andreas

    Servus,

    so mache ich das auch (oder freihand)

    Ergänzend der Tipp: eine Hülse als Aufsatz aufs Okular basteln. Die kann dann - ebenso wie das Smartphone - im Adapter eingeklemmt und justiert bleiben, und man braucht das ganze nur bei Bedarf aufstecken, ohne jedesmal neu rumzupfriemeln.

    VG Andreas

    Servus Harald,

    das hab ich damals auch gedacht. Ich hab mal den Threat von damals verlinkt. Nur eine Idee…

    Herzliche Grüße

    Andreas

    Servus,

    die erinnern mich an eine Kollektion, die ich letztes Jahr hatte. Auch alt und bisserl trocken, hatte auch S. queletii vermutet. Am Ende haben sie sich als Cyanoboletus pulverulentus entpuppt, die aufgrund von Alter und Witterung ein etwas ungewöhnliches Verfärbeverhalten zeigten. Sogar Jürgen hat die hier im Forum zuerst für S. queletii gehalten.

    Herzliche Grüße

    Andreas

    Klasse Fund, um den ich dich beneide! Ich sammele ja nicht erst seit gestern Pilze und hatte diese Art noch nie in meinen Händen. Dürfte ich mal fragen, in welcher Höhenlage du diesen Fund gemacht hast? War das Mittelgebirgsniveau?

    Servus Frank,

    Echt jetzt? Bei mir im Münchner Osten eskaliert der grad überall.

    Herzliche Grüße

    Andreas

    Servus beinand,


    diesen Rötling habe ich am Sonntag, vergesellschaftet mit Psathyrella maculata, auf einem schon recht morschen Baumstumpf gefunden. Dem Augenschein nach eher Nadelholz, wogegen aber die Psathyrella spricht. Die Gattung hat sich auch erst mit dem Sporenabwurf offenbart, da die Lamellen auch bei Sporenreife keine rosa Färbung zeigten. Die Fruchtkörper haben bis fünf Zentimeter Hutdurchmesser, der Geruch ist etwas mehlig. Den Standort Totholz würde ich nicht überbewerten, möglicherweise ist es ein Saprobiont, der sich den morschen Stumpf ausgesucht hat.


    Rosabrauner Sporenabwurf


    Sporen 8,5 (7-10) x 6,5 (5,5-7,5) Qm = 1,31

    20 Sporen gemessen.


    Basidien 4-sporig, Basalschnallen vorhanden


    Cheilozystiden schmal flaschenförmig, Enden leicht inkrustiert (?), Schneiden steril


    HDS X400


    HDS X1000


    Schnallen vorhanden


    Lamellentrama dimitisch, ebenfalls mit Schnallen


    Der Fund wurde schon von einigen Leuten des Münchner Pilzvereins angeschaut, bislang ohne Ergebnis.

    Hat jemand eine Idee dazu?


    Danke schonmal und Grüße

    Andreas

    Vielen Dank für Eure Vorschläge, Helmut und Harald.

    Wenn ich morgen wieder zuhause bin, schau ich mir die beiden mal an.

    Und ja, die Cheilos haben Haken, Schnallen konnte ich aber keine finden.

    Herzliche Grüße

    Andreas

    Servus beinand,


    wir haben heute in einem Moorkiefernwald an einer stehenden Birke in ca. 1,5 m Höhe diese zwei Fruchtkörper eines Dachpilzes gefunden. Ungewöhnliche Farbe und die Huthaut ist deutlich radialfaserig, aber eher wildlederartig-samtig, nicht glatt, speckig. Unterm Mikroskop nur liegende Hyphen, einige leicht hochstehend, keine Pileozystiden erkennbar.

    Cheilos dickwandig, bis 90x20

    Basidien 4-sporig, mit granuliertem Inhalt

    Sporen subglobos bis oval 6-7,5 x 5-6.


    Jemand eine Idee?

    Danke fürs anschauen

    Herzliche Grüße

    Andreas


    Die Bilder;


    HDS 400-fach

    HDS 1000-fach:

    Sporen und Cheilos: