Beiträge von Kauz

    Fund vom 06.08.2025 in einem Waldstraßengraben. Kleine Aststücke waren dort mit mineralischem Substrat vermischt. Ich habe die FK unberührt vor Ort gelassen; in die Feinheiten der Pilzbestimmung arbeite ich mich nicht ein, da ich jede freie Minute draußen verbringe. Das große Exemplar maß ca. 11 cm im DM.


    Stünde ich jetzt vor einer Entscheidung, würde ich die OM 10 Mark II

    Ja, die EM10II ist ebenfalls eine feine Kamera, die für Makroaufnahmen gut zu gebrauchen ist. Ich würde allerdings zu 100-150 € Mehrausgabe für eine EM 5II tendieren, denn abgesehen von einigen sonstigen kleineren Vorteilen hat diese Kamera eine bessere Display-Mechanik. Die EM 10II ist bekannt für ihre Flachkabelbrüche, die zum Displayausfall führen - so auch bei meiner.

    Ich schwöre auf Olympus-/OM-System-Kameras. Am häufigsten nutze ich die OM-1 mit dem 90mm-Makroobjektiv und mache in Sekundenschnelle - unterbrechungfrei - Fokusstapel-Reihen von 30-90 Einzelfotos, die ich mit dem Helicon-Focus-Programm zu jeweils tiefenscharfen Einzelfotos zusammenrechne. Das Sucherbild dieser Kamera hat eine angenehme Größe und ist mit seinen 5,8 Mio BP sehr scharf. Auch das Display ist besser als bei vielen anderen Modellen. Das ebenfalls verwackelungsstabilisierte Objektiv ist schon bei Offenblende optisch 1A. Nur diese Marke hält bei der guten Bildstabilisierung das, was sie verspricht, so das man fast immer auf ein Stativ verzichten kann. Mit dabei ist immer auch das Oly 30mm Makroobjektiv. Für Spitzenmotive ist fast immer die Sony alpha 6700 mit dem 50mm Zeiss Touit-Macoobjektiv in Reserve, da deren Bildqualität etwas besser ist. Da deren Bracketing-Funktion nur träge läuft, benötigt man ein Stativ, es sei denn man kann die Kamera vor dem Pilz auf dem Boden platzieren.

    Einer unserer Wunschkandidaten der beiden in der vorangegangenen Woche vorgenommenen Exkursionen ins Fichtelberggebiet war der Porphyrröhrling. Der Fund eines sehr stattlichen Exemplars dieser Art in unserem Dorfwald hatte sich seit meiner Kindheit dauerhaft ins Gedächtnis eingebrannt. Erst nach 50 Jahren fand ich danach mal wieder ein schönes Exemplar im Schweizer Emmentalgebiet. Nun hat es geklappt, und gleich an 3 Stellen.


    gestern haben wir einen Spaziergang gemacht. Und bei dieser Gelegenheit nach Stendelwurzen geschaut. Wir haben gesehen, dass sie noch nicht am Blühen sind. Je wärmer es wird, desdo mehr wachsen sie in Richtung Blüte.

    Letzten Spätsommer entdeckte ich im Westerzgebirge ein 4-5 ha großes Stück Fichten-Tannen-Buchen-Wald mit Tausenden Exemplaren Breitblättriger Stendelwurz. Am heutigen zeitigen Morgen machte ich mich zu einer Zustandskontrolle auf und war vom erneuten Wuchszustand sehr angetan. In 7-8 Tagen hoffe ich auf eine reiche Blüte.


    Ich vermute hier das Vorliegen eines hohen Alters; in den letzten Jahren habe ich 2 Eichelhäher fotografiert, die ähnliche Symptome, schütteres Federkleid am Kopf, aufwiesen. Bei denen erkannte man das Alter aber auch an der Schnabelmorphologie und -struktur.

    Vorgestern war ich am einzigen, bei Dresden gelegenen sächsischen Vorkommen dieser Art und habe mich gefreut, auf der Frischwiese immerhin ca. 15 mittelgroße Exemplare gesichtet zu haben. Leider hat sich dieses Vorkommen nicht erkennbar vermehrt, ganz anders die gefühlte weitere Ausbreitung in Thüringen und Sachsen-Anhalt.

    In Thüringen und Sachsen-Anhalt wird es O. pallens in 10 Jahren kaum noch oder überhaupt nicht mehr geben, da die Waldstandorte dieser Art rasant verbuschen, z.B durch Liguster. Dies setzt auch den Frauenschuhstandorten stark zu. Ich kenne ein Vorkommen bei Bad Kösen, das in den letzten 8-9 Jahren um zig Tausende Exemplare geschrumpft ist und man behördlicherseits kein Rezept zur Rettung hat. Die FFH-Schutzziele werden deshalb zur Luftnummer. Orchis mascula ist "angepasster", da es neben Sippen dieser Art, die Nieder- und Mittelwald-Standorte bevorzugen auch Bergwiesen sowie Halbtrockenrasen bewohnende gibt.

    Am 19.04.25 gab es bei uns seit Längerem wieder mal Regen, dies aber bei nur+7Grad C Lufttemperatur. Dennoch hielt ich es für lohnenswert, ein Bachtal aufzusuchen, das vor 3 Jahren durch ein Sommerhochwasser leergefegt worden war. Seitdem war dort nichts mehr an Salamandern zu finden. Ich war deshalb sehr angenehm überrascht, ein schönes Exemplar wiederzufinden. Ich hoffe nun, dass sich dort eine neue Population aufbaut.


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich beim Gezeigten um Laichballen von Grasfröschen handelt. Dieser Laich macht aber einen geschädigten Eindruck. Spring- und Moor- und Grünfrösche bevorzugen andere Habitate. Unken-Laich habe ich noch nie zu Gesicht bekommen. Was den Grasfrosch angeht konnte ich Laichaktivitäten ab und zu schon Anfang März feststellen, selbst bei Schneelage, aber Temperaturen über Null.


    Mit welcher Brennweite

    Die Optik ist: Olympus OM-1+Telekonverter MC-14+Zuiko 300mm, f4. Das Rohdaten-Foto habe ich so beschnitten, dass Querformat zu Hochformat gewandelt wurde; also ca. 50% unnütze Bildfläche weg, mit der Foige eines zusätzlichen Vergrößerungseffektes.

    Versuche schon viele Jahre, einen Schwarzspecht vor die Linse zu bekommen. Gestern hatte ich zufällig ein Teleobjektiv dabei und beobachtete einen Baumläufer. Nachdem ein Schwarzspechtpärchen an einer Rotbuche gelandet war, brauchte ich nur paar Schritte zu laufen, um freie Sicht zu bekommen.


    Ich war in den beiden letzten Wochen täglich in der Natur unterwegs, auch an Teichen und Bächen und habe keinen einzigen Lurch gesehen. Gut, es war auch immer sehr kühl, aber zur Laichzeit stört das die Grasfrösche nicht so sehr.

    Winterlinge im Chemnitztal.Dieses Foto war ein Versuch zur Beurteilung der Perspektive bei Nutzung einer weiten Blendenöffnung (f 1,2).