Beiträge von Maria

    Hallo Ulla,


    vielen Dank für Dein Feedback!


    Alle Erdsterne wuchsen und wachsen zusammen, also der G. fimbriatum, der G. pectinatum und der G. quadrifidum, zum Teil direkt nebeneinander und durcheinander. Es ist dort reiner Fichtenwald und sehr kalkhaltiger aber nicht sandiger Boden sondern mit einer dünnen Humusschicht. Der Pilz auf Foto 2 hat zwei Wochen Dauerfrost hinter sich und ich dachte ehrlich gesagt, dass das Aussehen daher kommt.

    Die Pilze auf Foto 3, da wuchsen noch mehr die so aussahen, könnte ich problemlos holen und natürlich auch neue Fotos machen. Was mich jetzt mit dem G. elegans verunsichert ist, dass dieser laut Die Großpilze Baden-Württembergs 6 - 7 Lappen hat, die Pilze auf dem Foto hatten 5 Lappen. Und das sie bei Kiefern wachsen und auf kalkhaltigem Flugsand - dort gibt es kilometerweit keine Kiefer und sandig ist es auch nicht.

    Sobald es hier nicht mehr regnet und ich Zeit habe gehe ich noch einmal hin :)


    Die Frage ist jetzt, ob ich die zwei Fotos nicht lieber herausnehmen sollte?


    Liebe Grüße


    Maria

    Geastrum quadrifidum

    Kleiner Nest-Erdstern


    Synonyme:

    -

    -

    -


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Phallomycetidae --> Geastrales --> Geastraceae --> Geastrum --> Geastrum quadrifidum



    Fruchtkörper: Basidiocarpien (Fruchtkörper)1,5 - 3 cm hoch; anfangs kugelig, bei geöffneter Exoperidie bleibt das Myzellgeflecht als Nest im Boden, der Pilz "erhebt" sich und steht wie auf Stelzen; 4 (-5) Lappen; oberseits frisch creme-weiß (jung), dann lederbraun und später braun (bei sehr alten Exemplaren vom Vorjahr auch wieder weißlich-grau und dann sehr dünn) ; die Lappen reißen höchstens bis zur Mitte auf.

    Endoperidie kurz gestielt, kugelig; 0,6 - 1,4 cm breit; hell-beige-grau (jung) bis dunkelgrau-bräunlich/schwärzlich (im Alter); mit stumpfen Warzen;
    Peristom: gewimperter Kegel mit scharf abgegrenztem hellen Hof;

    Sporenpulver: Sporenstaub schwärzlich, Sporen braun, kugelig, mit stumpfen Warzen, 4 bis 5 (-6) µm


    Speisewert: kein Speisepilz


    Vorkommen: Fast nur in Fichtenforsten (selten in Kiefernforsten, Laub- oder Mischwäldern), bevorzugt auf mineralreichen Böden. Überwiegend in der planaren bis eumontanen Stufe, meistens zwischen 400 und 800 Metern. Haupterscheinungszeit ist im Spätsommer/Herbst (August bis Oktober/November);


    Verwechslungen: Mit anderen Erdsternen.

    Zwerg-Erdstern / Kleiner Erdstern (Geastrum minimum) - meistens 8 Lappen (6 - 12), vor allem auf Kalk-Sand-Trockenrasen oder in lichten Kalksand-Kiefernwäldern

    Großer Nesterdstern (Geastrum fornicatum) - bis 8 cm hoch, sehr selten


    Anmerkungen: Die Fruchtkörper der Erdsterne (im weiteren Sinne) sind recht dauerhaft. Sie erscheinen meistens im Spätsommer / Herbst und überdauern den Winter, so dass sie im Frühjahr noch gefunden werden können. Allerdings verändern sich bei so alten Fruchtkörpern stark die Farben, auch die Dicke und Konsistenz.

    Expoeridie = Außenhülle = das, was bei Reife aufklappt und dem Pilz das sternförmige Aussehen verleiht

    Endoperidie = Innenhülle = die mehr oder weniger kugelige Gestalt in der Mitte, die die Sporenmasse (Gleba) enthält

    Peristom = Austrittsöffnung = das Loch, durch die die Sporen ins Freie entlassen werden



    Bilder:




    Foto 2 (siehe weiter unten) entfernt


    Foto 3 (siehe weiter unten) entfernt
















    Quelle einiger Angaben: G. J. Krieglsteiner (2000) Die Großpilze Baden-Württembergs.

    Ferner habe ich von Pablo Text übernommen.


    Geastrum pectinatum

    Kamm-Erdstern


    Synonyme:

    -

    -

    -


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Phallomycetidae --> Geastrales --> Geastraceae --> Geastrum --> Geastrum pectinatum



    Fruchtkörper: Exoperidie geöffnet bis 9 cm breit, (4-) 8 - 9 (-11); Die Lappen sind hell-beige (jung fast weiß) bis graubraun (im Alter); Sehr jung sind sie an den Rändern leicht "franzig"; eher dickfleischig.

    Endoperidie gestielt; 0,8 bis 2,6 cm breit; grau bis graubraun; am Grunde oft längsgefurcht; um die Stielbasis gelegentlich mit einem kragenartigem Ring; sehr jung ist häufig ein Stiel kaum oder nicht erkennbar;
    Peristom: spitzer, gefurchter Kegel (im Alter); sehr jung noch nicht klar erkennbar (bei meinen Funden von jungen Fruchtkörpern war das Peristom immer mit Sporen bedeckt, bei sehr jungen Exemplaren noch nicht spitz-kegelig ausgebildet)


    Sporenpulver: schwarzbraun, Sporen kugelig, mit kurzgradigen Warzen, 4 bis 5 µm


    Speisewert: kein Speisepilz


    Vorkommen: Haupterscheinungszeit ist im Herbst (August bis November/Dezember) Die Basidiocarpien können bis zum folgenden Herbst überdauern; fast nur in Fichten- und Kiefernforsten auf kalkreichem Gestein (es gibt auch Funde in einem Erlen-Eschenwald) ; besonders in der planaren und submontanen Stufe, am häufigsten zwischen 400 und 600 Metern.


    Verwechslungen: Mit anderen Erdsternen.



    Anmerkungen: Die Fruchtkörper der Erdsterne (im weiteren Sinne) sind recht dauerhaft. Sie erscheinen meistens im Spätsommer / Herbst und überdauern den Winter, so dass sie im Frühjahr noch gefunden werden können. Allerdings verändern sich bei so alten Fruchtkörpern stark die Farben, auch die Dicke und Konsistenz.

    Expoeridie = Außenhülle = das, was bei Reife aufklappt und dem Pilz das sternförmige Aussehen verleiht

    Endoperidie = Innenhülle = die mehr oder weniger kugelige Gestalt in der Mitte, die die Sporenmasse (Gleba) enthält

    Peristom = Austrittsöffnung = das Loch, durch die die Sporen ins Freie entlassen werden


    Bilder:

























    Quelle einiger Angaben: G. J. Krieglsteiner (2000) Die Großpilze Baden-Württembergs.

    Ferner habe ich von Pablo Text übernommen.

    Das derzeitige Wetter bietet sich an die Fotos zu sortieren die sich im Laufe des Jahres angesammelt haben. Wie habe ich mich das ganze Jahr über die Natur hier gefreut und nun freue ich mich beim Betrachten der Fotos noch einmal. Hier noch weitere Fotos aus dem August.


    Berg-Gamander (Teucrium montanum)




    Kurzschwänziger Bläuling (Cupido argiades)




    Feld-Steinquendel (Acinos arvensis)




    Keine vertrocknete Rose sondern das Werk der Weidenrosengallmücke (Dasineura rosaria)




    Erdhummel auf Heilziest




    Feuriger Perlmutterfalter (Fabriciana adippe)




    Hügel-Schafgarbe (Achillea collina)




    Kartäusernelke und Bibernell-Widderchen




    Mauerfuchs (Lasiommata megera) von der Seite



    und von oben




    Einfach nur immer wieder schön




    Schwarze Tollkirsche (Atropa belladonna)




    Schmetterlinge gibt es hier ohne Ende




    Später Zahntrost (Odontites vulgaris)




    Dürrwurz (Inula conyzae)




    Feld-Beifuß (Artemisia campestris)




    Steifer Augentrost (Euphrasia stricta)




    Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)




    Silbergrüne Bläulinge (Polyommatus coridon)




    Viele der Pflanzen, von den Schmetterlingen spreche ich erst gar nicht, habe ich erstmalig hier im Altmühltal gesehen - die Biodiversität ist hier unglaublich! Und dabei habe ich Euch bisher nur einen Bruchteil der gefundenen Pflanzen gezeigt - ich war und bin nur noch am Staunen und Freuen :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Marke,


    nummerieren kannst du, indem du die Zahl (1. oder 2., ...) schreibst und dann das jeweilige Foto darunter einzeln einfügst.


    Wie Weisheit Dir oben schon geschrieben hat, wäre es vielleicht sinnvoll, dass Du Dir dieses hier durchliest. Mit entsprechenden Fotos und Beschreibungen dazu macht es einfach viel mehr Spaß zu bestimmen und für Dich ist es dann auch erfolgreicher und wesentlich entspannter.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo L.


    Vielen Dank für Deinen ersten Bericht und die Fotos.


    Da hast Du Dir ja ganz schön etwas vorgenommen! Ich freue mich schon auf Deinen nächsten Bericht. Ganz besonders neugierig bin ich auf die Puppenkernkeulen (Cordyceps militaris).


    Liebe Grüße


    Maria

    Danke Beli


    Das ist ja interessant, dass die auch so hell sein dürfen - wieder etwas gelernt.
    Ja, so wie rechts auf dem letzten Bild wachsen die hier reichlich und so, oder so ähnlich, kenne ich die Warzigen Drüslinge auch.


    Liebe Grüße


    Maria

    Danke Beli


    Den hatte ich vorhin auch in Erwägung gezogen zumal man ja, so denke ich zumindest, die Drüsen sieht. Aber so hell? Fast durchsichtig? Ist ja interessant :)

    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    bei diesem Drüsling komme ich nicht weiter. Gefunden habe ich die Pilze heute an einem umgestürzten Laubbaum. Der Baum war voll mit Kreiseldrüslingen, Fleischroten Gallertbechern und einer Vielzahl weiterer Pilze.
    Diese Pilze waren heller als die Kreiseldrüslinge, stellenweise fast durchsichtig.


    Was ist dies bitte?


    Liebe Grüße


    Maria






    Die Unterseite


    Hallo Björn,


    ich habe leider weder Chemie noch ein Mikroskop.
    Oh, dies ist ein Belag und ein weiterer Pilz! Auf diesen Ästen war noch viel mehr zu sehen - ich finde so etwas total faszinierend.


    Und was machen wir jetzt? Was könnte diese erste Flechte denn noch sein?


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    ich hoffe es ist in Ordnung, wenn ich hier im Bestimmungsteil auch nach einer Flechte frage. An mehreren dieser am Boden liegenden Äste wuchsen jeweils verschiedene Flechten zusammen. Kann die eine Flechte Lecanora hagenii ( Hagens Kuchenflechte) sein? Und die zweite müsste doch die Gewöhnliche Gelbflechte (Xanthoria parietina) sein?






    Vielen Dank schon einmal und liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    ich war da heute trotz schlechtem Wetter noch einmal. Gestern und heute morgen hatte ich mir ja die von Euch genannten Ideen, Vorschläge und Verwerfungen aufmerksam durchgelesen und so habe mir auch die vielen, vielen weiteren Pilze die auf diesem Baumstamm wachsen noch einmal genauer angesehen. Ein paar Fotos füge ich bei und eigentlich habe ich da jetzt so einen vagen Verdacht ... Nosozia schaust Du deswegen bitte auch noch einmal? :)


    Zur Größe: Also, die kleinsten runden Pilze sind ca. 1 cm im Durchmesser, die größeren zwischen 2 und 4 cm. Die Poren sind ca. 1 mm im Durchmesser.


    Der entwurzelte Baumstamm - Rotbuche



    Im Wurzelbereich sieht man im linken Eck einen weißen Pilz. Dahinter, auf einer anderen Wurzel, wächst der obige Pilz.


    Leider überbelichtet (heute hatte ich enorme Probleme mit den Lichtverhältnissen) aber dieses Ästchen hob ich hoch ...



    ... und sah dann nicht nur die Unterseite des Pilzes sondern auch noch einen weiteren Pilz.



    So sah es dann nach der Trennung am Stamm direkt aus



    Den kleine in der rechten Ecke des obigen Fotos habe ich auch abgetrennt. Leider ist keines der Fotos wirklich scharf, aber in der Vergrößerung kann man ein wenig erkennen. Sorry - aber ich habe mit meiner Kamera echt Schwierigkeiten wenn es zu Dunkel ist - manchmal bekomme ich es mit der mauellen Einstellung hin aber eben leider nicht immer.




    Keine Ahnung, ob dies weiter hilft aber ich zeige jetzt einfach noch ein paar Fotos von weiteren Pilze die in der Nähe an diesem Baumstamm wuchsen - insgesamt, am kompletten Stamm wuchsen unglaublich viele verschiedene Pilze - echt unglaublich!!!


    Hier sieht man an der linken Seite des Holzes einen größeren und mehrere kleinere Pilze ...


    Der Pilz an der linken Seite des Holzes etwas größer, wenn auch dieses Foto wieder etwas unscharf ist.



    Und dann gab es in unmittelbarer Nähe noch diese hier.


    Ganz besonders interessierte mich aber dieser Pilz der auf dem ersten Foto bereits zu sehen ist. Auch er wächst in unmittelbarer Nähe, allerdings auf einer anderen Wurzel. Hier ein annähernd scharfes Foto wobei ich natürlich noch mehr Fotos habe.



    Vielleicht kann man nun etwas mehr sagen. Auf jeden Fall trocknen nun ein wenig der angefragten Pilze vor sich hin.


    Liebe Grüße und wieder einmal vielen Dank an Euch.


    Maria

    Hallo Stefan,


    wo bzw. an welchem Tag hast Du diesen Pilz gefunden? War dies am Mittwoch im Heumöderntal?


    Malone - Auf dem Patrichberg, wo ich gestern unterwegs war und den angefragten Pilz gefunden habe, waren Stefan und ich nicht unterwegs. Wir waren auf anderen Bergen die jeweils ein paar Kilometer entfernt liegen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Guten Morgen Ihr Lieben,


    Beorn - Ich hatte Deine Adresse einmal Pablo, aber bitte schicke sie mir noch einmal per PN.


    beli 1 - Ich mache natürlich noch einmal Fotos (und werde auch einmal bei meiner Kamera nach einer Einstellgmöglichkeit eines Lineals suchen ;)

    Ob oben gezeigter Pilz etwas mit dem "Irpicoider Corti" zu tun hat weiß ich nicht. Dort wo ich ihn gefunden habe waren Stefan und ich jedoch nicht unterwegs sondern ein paar Kilometer entfernt davon.


    Was meintest Du mit "PS Etwas stimmt nicht"?


    Liebe Grüße


    Maria

    Lieber Beli, Nosiza und Pablo,


    erst einmal vielen Dank.


    Ja, die Poren waren echt enorm groß!

    Die Pilze wachsen vielleicht 15 Minuten von meiner Haustüre entfernt. Morgen, spätestens am Wochenende, gehe ich da noch einmal hin.

    Hätte jemand Interesse sich das einmal näher anzusehen?


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Maria,

    Dein ganzes Spektrum - Falter - Pflanzen - anderes Getier - und Deine Aufnahmetechnik, da geht

    einem das Herz auf, danke fürs Mitnehmen!

    LG, Walter

    Hallo Walter,


    ich freue mich, dass es Dir gefällt und hier bleibt einem fast nichts anderes übrig als sein Spektrum zu erweitern so toll und vielfältig ist es hier.
    Eine Aufnahmetechnik habe ich allerdings nicht - ich halte halt einfach drauf und mache Fotos - manchmal gelingen sie, meistens eher nicht so :) Eigentlich bin ich schon zufrieden, wenn ich von den Pflanzen trotz Wind scharfe Fotos machen kann und wenn ich die Insekten überhaupt auf Fotos bannen kann, was in der Regel leider nicht der Fall ist.

    Liebe Grüße


    Maria

    Mal etwas fröhliches, ich mag fröhliche Menschen -

    Ja, ich mag auch fröhliche Menschen und gelegentlich auch die passende Musik dazu.

    Was mir zur Zeit neben vielem anderen gut gefällt sind die Los Rolling Ruanas. Sie übernehmen traditionelle Musikrichtungen und Instrumente Kolumbiens und machen etwas ganz Neues daraus :)
    In diesem Musikstück, komponiert und getextet von den Los Rolling Ruanas, geht es übrigens um eine traditionelle Kleidung, die Ruana, bei uns bekannt als Poncho. Und irgendwie, seit diesem Musikstück trägt man in Kolumbien nun wieder vermehrt Ruanas, gerade in den Städten ;)


    Viel Spaß beim Video


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    ... und man muss mehr wissen über den Fund. Die Größe könnte schon Hinweise geben (Skala ins Bild packen? Möglichreweise auch bei den eingepackten Fruchtkörpern, die man ja am Lineal fotografieren kann), auch wichtig: Konsistenz und Haptik, und wie die Dinger von innen aussehen.



    Lg; Pablo.

    Hallo Pablo,


    entschuldige bitte, die Größenangaben habe ich vorhin vergessen.
    Der Pilz auf Foto 2 hat einen Durchmesser von ca. 2 cm, die (vermutlich) weiterentwickelten Pilze auf diesem Stamm zwischen 5 und 8 cm, ca.


    Die Konsistenz war - tiefgefroren - alle Pilze die ich heute fand, egal ob übrig gebliebene Spätnachkömmlinge oder Winterpilze waren bockelhart da eben tiefgefroren.


    Und daran schließt sich schon meine nächste Frage an: Kann man wieder aufgetaute Pilze gut mikroskopieren? Falls ja und falls es in diesem Falle Sinn macht und von Interesse wäre, ich glaube ich weiß noch an welchem Baumstamm ich die gefunden habe und es wäre kein Problem ein wenig dieser tiefgefrorenen Pilze zu holen.


    Liebe Grüße


    Maria



    Hallo Ihr Lieben,


    solche Pilze habe ich, zumindest bewusst, noch nie gesehen. Ich kann mich leider nicht erinnern welcher am Boden liegende Baum dies war. Dort wachsen viele verschiedene Gehölze und Bäume, allerdings alles Laubbäume, so wie dieser hier. Fundort war am Hahnenkamm im Altmühltal.


    Nach meinen Bestimmungsversuchen gehend könnte vielleicht am ehesten Ceriporiopsis gilvescens passen, aber ob da auch nur die Richtung passt ist, wie so häufig bei mir, ja eher fraglich :)


    Vielen Dank schon einmal für Eure Hilfe.


    Liebe Grüße


    Maria

    Nach dem Juli folgt bekanntlich der August und was soll ich Euch sagen - unglaublich heiß war es und unglaublich trocken! Mit Pilzen war es meistens schwierig, dafür aber mit den Pflanzen und den Insekten umso schöner. Nachfolgend einige ganz wenige Beispiele und viele Fotos.


    Wie freute ich mich als ich die ersten Golddisteln (Carlina vulgaris) fand.




    Hufeisenklee-Widderchen (Zygaena transalpina)




    Schachbrett-Falter (Melanargia galathea)




    Rotflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda germanica)




    Silbergrüner Bläuling (Lysandra coridon)




    Schmalblättriger Hohlzahn (Galeopsis angustifolia) - oft lohnt es sich die manchmal eher unscheinbaren Pflanzen näher zu betrachten.




    Russischer Bär / Spanische Flagge (Euplagia quadripunctaria) - von dieser Farbenpracht war ich richtig begeistert.




    Einer der schönsten Bläulinge die ich in diesem Sommer sah - Himmelblauer Bläuling (Lysandra bellargus)




    Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris)




    Gewöhnlicher Teufelsabbiss (Succisa pratensis)




    Waldmistkäfer (Anoplotrupes stercorosus) - dieses Blau ist einfach immer wieder faszinierend.




    Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma)




    Einfach immer wieder traumhaft schön




    Herbst-Mosaikjungfer (Aeshna mixta) - glaube ich zumindest




    Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) - irgendwie war es eigentümlich die in der Gluthitze Mitte August zu finden.




    Weiße Seerose (Nymphaea alba)




    Große Mummel




    Schwanenblume (Butomus umbellatus)




    Herbst-Drehwurz (Spiranthes spiralis) - so eine hübsche kleine Orchidee






    Bartgras (Bothriochloa ischaemum) - das findet man jetzt auch nicht überall!




    Kleines Wiesenvögelchen (Coenonympha pamphilus)




    Europäische Trollblume (Trollius europaeus)






    Schafe und Ziegen gehören hier dazu :)




    Schwalbenschwanz (Papilio machaon)




    Gelblinge




    Manchmal denke ich trotz dieser schier unglaublichen Natur, dass sich hier Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. Aber vielleicht ist die Natur hier gerade deswegen so vielfältig. Wie auch immer, den Hasen habe ich immerhin schon einmal auf Fotos bannen können ;)



    Ich hoffe Euch haben die Impressionen gefallen - die Auswahl unter den vielen, vielen Funden und Fotos fiel mir ehrlich gesagt schwer.


    Liebe Grüße

    Maria

    Ja Peter, es ist hier echt der Hammer! Warte einmal auf den August und September - da hatte ich eine neue Kamera und irgendwie klappte dies dann z. B. mit den Insekten viel besser :)

    Norbert, leider musste ich dies auch feststellen - kaum jemand weiß wie selten oder gefährdet manche Pflanzen und auch Pilze oder Insekten die hier wachsen und flattern durchaus sind. Und kaum jemand nimmt die Pflanzen oder auch die fantastischen Pilze hier in ihrer Schönheit und überhaupt zur Kenntnis!

    Liebe Grüße

    Maria