Beiträge von Maria

    Hallo Wolfgang,


    einen Längsschnitt habe ich leider nicht gemacht. Und ob dies bei dem getrockneten Exemplar funktioniert welches ich vorsichtshalber aufgehoben habe weiß ich nicht. Aber in diesem Jahr, ich denke, dass die ja wieder wachsen werden, kann ich gerne solche Fotos machen.


    Nur vorsichtshalber - die Pilze wachsen nicht auf der Lichtung sondern in dem Wald der hinter der Lichtung beginnt. Was man in der Bildmitte im Fichten-Forst sieht sind die Harvester-Trassen die im letzten Winter entstanden sind und der Fichtenforst dort war vor der Bearbeitung natürlich auch dichter. Am Rand einer der Trassen, also eigentlich mitten im ursprünglichen Wald, fand ich eine Stelle mit diesen Erdsternen. Eine weitere Stelle befindet sich ganz rechts im Foto, da wo der Wald bereits begonnen hat mitten auf einem schmalen Weg (diese Fundstelle hatte ich als am Rande der Lichtung benannte befindet sich aber eigentlich nicht auf der Lichtung). Eine weitere Fundstelle entdeckte ich dann noch, ebenfalls mitten im Wald in der Bildmitte, neben einem schmalen Pfad. Besser kann ich es leider nicht beschreiben.


    Vielen Dank für die Erklärung mit der Wasserversorgung. Das ist sehr logisch und einleuchtend.


    Ob dies an der Klimaerwärmung liegt? Keine Ahnung. Ich denke allerdings, dass vielleicht viele Pilze nicht gesehen werden und/oder nicht erkannt werden. Diese Erdsterne z. B. sind so klein, dass ich mir gut vorstellen kann, dass viele Spaziergänger etc. die gar nicht sehen. Und wenn sie dann gesehen werden, dann werden sie vielleicht nicht bestimmt oder auch falsch bestimmt. Ich z. B. fand die ja auch schon in 2017, dachte aber, dass es Kleine Nesterdsterne sind und habe sie als solche abgelegt, genau so in 2018.

    Wenn Ulla ( lamproderma) diese Pilze in einem ganz anderen Zusammenhang auf einem Foto nicht erkannt hätte und dann untersucht hätte würden die Fotos heute noch im Ordner bei den Kleinen Nesterdsternen liegen :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr,

    ich habe schon die ganze Zeit überlegt ob ich zu dem Thema etwas schreibe ... naja, jetzt tue ich es halt einfach.


    Für mich gibt es da verschiedene Faktoren. Einmal bekommen viele Menschen in Deutschland tatsächlich zu wenig Vitamin-D ab wobei dies anscheinend in der Regel eher als harmlos einzustufen ist. Dies ist aber meiner Meinung nach größtenteils wohl "hausgemacht". Man geht früh morgens aus der Wohnung oder dem Haus in die Garage steigt ins Auto, Scheiben selbstredend oben sonst funktioniert die Klimaanlage nicht, fährt ins nächste Parkhaus und geht von dort aus direkt oder mittels U-Bahn zur Arbeit. Die Pause verbringt man in der Kantine oder ähnlichem und Abends fährt man auf gleiche Art und Weise wieder zurück und verbringt den Rest des Tages in den eigenen vier Wänden. Zugegeben, etwas überspitzt, aber einmal ganz ehrlich, wie oft setzt sich die Mehrheit der Menschen den eigentlich wirklich noch regelmäßig, und sei es auch nur am Wochenende, dem Sonnenlicht aus? Und wenn doch regelmäßig, dann gibt es da noch die Sonnen-Creme ....

    Und dann die Ernährung. In vielen unserer Lebensmittel wäre ja eigentlich genügend Vitamin D enthalten - eigentlich. Nur die Produktion der Lebensmittel hat sich zugunsten von Aussehen, Haltbarkeit, Menge und Profit diesbezüglich nachteilig geändert. Aber auch unsere Essgewohnheiten haben sich geändert und zwar sehr stark!

    Natürlich gibt es aber Menschen die leicht ein Defizit an Vitamin-D haben können, ich zum Beispiel (ich bin Sonnen-Allergikerin und sollte Sonne tunlichst meiden bzw. mich dieser nur komplett bedeckt und mit Sonnenschutz-Faktor XXXX aussetzen). Aber, ich habe kein Vitamin-D-Defizit. Es kommt vielleicht auch darauf an sich die ganzen Zusammenhänge bewusst zu machen, sich ausgewogen und möglichst gesund (Wildkräuter sind hier Gold wert) zu ernähren und einfach so oft wie nur möglich an die "frische Luft" zu gehen. In meinem Fall zu erkennen wann kann ich wie viel Sonnenlicht meiner Haut zumuten. Ach und übrigens - ich zumindest habe auch den Winter über keinen Defizit - der Körper scheint dies irgendwie zu speichern :)


    Ich persönlich stehe zwar dieser Sache der behandelten Champignons mit einem Kopfschütteln gegenüber, aber auf der anderen Seite, besser als die ganzen (meiner Meinung nach komplett überflüssigen) Nahrungsergänzungsmittel sind sie wohl allemal. Aber wer wiederum isst denn eigentlich mehrmals wöchentlich Champignons? ;)


    Ich persönlich denke, dass wir eigentlich solch manipulierten/behandelten Lebensmittel überhaupt nicht brauchen. Was wir brauchen ist ein generelles Umdenken unserer Art und Weise zu Leben!

    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Dieter, Hallo Ulla,


    zuerst einmal vielen Dank. Und es bleibt also spannend :)


    Leider habe ich den Tintling nicht. Dieter ( Pfalzpilz) ich bin jetzt einfach einmal frech - würdest Du mir Deinen Artikel zur Verfügung stellen? Es interessiert mich sehr!


    Auch verstehe ich nicht wirklich warum das Habitat ungewöhnlich ist. In der Roten Liste gefährdeter Großpilze Bayern lese ich z.B.

    " ... sowohl im Offenland (Heiden, steppenartige Vegetation, Sanddünen) als auch im Wald (trockene, lichte Nadelwälder), gerne auf kalkhaltigen, aber nährstoffarmen Böden. Die Art ist seit vielen Jahrzehnten verschollen und konnte trotz teils intensiver Suche nicht mehr nachgewiesen werden.... " Die Pilze wachsen in so einem trockenem, lichtem Nadelwald mit sehr kalkhaltigem und kargem Boden. Würdet Ihr mir daher bitte erklären warum Ihr Euch wundert?


    Nachfolgend noch ein paar Fotos und weitere Informationen.


    Zum Habitat:

    Südliche Frankenalp - Heumöderntal, auf ca. 500 Metern Höhe, sehr kalkhaltiges Gestein mit dünner Humusschicht, eher karger Boden. An sich Mischwald mit überwiegend Rotbuchen, am Fundort ein fast reiner Fichtenforst in dem sporadisch einige wenige Kiefern wachsen.

    Von den Nabelerdsternen sah ich bestimmt 30 Exemplare, wenn nicht mehr, an drei verschiedenen Stellen innerhalb dieses kleinen Gebietes. Jedes Mal stand in unmittelbarer Nähe eine der wenigen Kiefern unter den Fichten. Ferner ist mir aufgefallen, dass die Nabelerdsterne im Gegensatz zu den Kleinen Nesterdsternen, nicht mitten in dem Forst wachsen sondern immer am Rand, also neben einer Harvester-Spur oder am Rande der kleinen Lichtung oder neben bzw. mitten auf dem Weg.

    In allen Richtungen geht es an der Fundstelle bergab und obwohl die gleichen Bäume etc. rundherum wachsen, hören in allen Richtungen die diversen Erdsterne, sobald man etwas nach unten geht, auf einmal auf zu wachsen. Vielleicht spielt die Höhe eine Rolle.


    Insgesamt dürften in dem doch recht kleinem Gebiet weit über 100 Erdsterne wachsen (Gewimperte Erdsterne, Kleine Nest-Erdsterne, Kamm-Erdsterne und eben Nabel-Erdsterne) - man muss stellenweise aufpassen wohin man tritt.






    Wenn ich noch irgend etwas tun kann, irgendwelche Informationen liefern kann, dann mache ich dies natürlich gerne.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Alle


    Nachdem die Pilze auf dem zweiten Anlauf glücklich bei Ulla angekommen sind wissen wir nun Dank lamproderma (Danke auch auf diesem Wege noch einmal Ulla) was es ist. Und es ist tatsächlich Geastrum elegans!


    Also ich bin gerade total baff und auch irgendwie richtig glücklich :)

    Und dabei bin ich über ein Jahr an diesen Pilzen vorbei gelaufen und dachte immer, dass dies auch die Kleinen Nesterdsterne sind - ich möchte nicht wissen wie viele interessante Pilze einfach nicht gesehen und/oder erkannt werden.

    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Matthias,


    erst einmal herzlich Willkommen hier im Forum. Und ich habe gleich eine Gegenfrage an Dich ...
    Du hast die Pilze ja bereits gegessen! Normalerweise verspeist man ja nur die Pilze, von denen man genau weiß, welche Pilze es sind. Was meinst Du also was Du da gegessen hast, sprich welche Pilze dies sind?


    Liebe Grüße


    Maria

    O.K. Pablo - Gämsen gäbe es hier wirklich reichlich, drei verschiedene Populationen und einen Einzelgänger in einem relativ kleinen Gebiet - aber den Dung habe ich mir jetzt nun wirklich noch nicht näher angesehen sondern bisher immer versucht dem Schritt-technisch eher auszuweichen ^^ Interessierte Dung-Liebhaber würde ich aber natürlich gerne an reichhaltige Fundstellen führen ;)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Bergwald,


    ich weiß nicht ob dies nur bei mir so ist, aber zumindest ich kann das Foto leider nicht öffnen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo noch einmal.

    Ich habe nun ziemlich viel gelesen und versucht zu verstehen, und denke auch, dass es sich auf allen meinen Fotos um Tulostoma brumale handelt. Aber ich finde die Unterscheidung der einzelnen Stielboviste jetzt nicht ganz so einfach, wenn ich ehrlich bin durchaus verwirrend. Einfach damit ich es besser verstehe poste ich noch einmal vier Fotos von zwei Pilzen mit jeweils einer Frage dazu.


    Pilz 1:
    Bei den meisten fotografierten Pilzen war die Öffnung relativ glatt, bei einigen sind aber so etwas wie "Körnchen" zu sehen. Entsteht dies kurz nach dem Öffnen? Oder was ist das?




    Pilz 2:
    Es gab auch Pilze bei denen die Öffnung nicht rund war sondern lang gezogen, wie ein Spalt. Auch war bei diesen der Hof nicht so ausgeprägt dunkler war aber dennoch vorhanden.




    Ich hoffe, ich habe jetzt keine zu blöden Fragen gestellt und dass die Zitzen-Stielboviste sehr variabel sein können habe ich natürlich auch gelesen. Jedenfalls danke ich Euch für die Unterstützung.

    Liebe Grüße

    Maria

    Vorerst vielen Dank einmal an Euch beide, speziell an Dich Harzi.

    Ich freue mich total, dass so etwas schönes direkt vor meiner Haustüre wächst.

    Und ich werde mir dies alles morgen noch einmal genau durchlesen/recherchieren und dabei lernen. Ich habe da vorhin nämlich noch ein paar Fotos entdeckt (ich habe viele Fotos gemacht da mir diese Pilzchen so gut gefallen haben :) ) auf denen einige dieser Stielbovisten irgendwie anders aussehen. Also das Peristom, zwar ebenfalls weder gefurcht noch gewimpert, sieht irgendwie anders aus. Evtl. würde ich daher morgen noch einmal Fotos posten :)

    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    diese kleinen Pilze habe ich bereits am 27.12.2018 in einem alten Steinbruch am Hahnenkamm im Altmühltal gefunden, dort allerdings an einer Stelle derart zahlreich, dass man kaum laufen konnte. Dies müssten doch Zitzen-Stielboviste sein?


    Vielen Dank wieder einmal für Eure Hilfe.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Patrick,


    vielen, vielen Dank für die tolle Erklärung (wenn ich auch etwas verspätet antworte). Und ja, natürlich hat mir dies weiter geholfen - nun kann ich in diese Richtungen ein wenig mehr lesen und hoffentlich lernen.

    Die Funde stammen übrigens aus dem Altmühltal und die Bäume waren frei stehend / einzeln.


    Ich finde die Flechten einfach total faszinierend und ungemein schön.

    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    auch im September konnte ich so einiges Schönes und zum Teil auch eher Seltenes fotografieren. Leider sind mir viele Schmetterlingsfotos nicht gelungen - naja, nächstes Jahr dann vielleicht.


    Ganz besonders freute ich mich über diesen Fund - das wunderschöne Rosmarin-Weidenröschen (Epilobium dodonaei)



    Gefreut habe ich mich aber auch, den Echten Steinsamen (Lithospermum officinale) hier relativ häufig zu finden.



    Auch tierische Begegnungen gab es wieder recht häufig - hier der Lederlaufkäfer (Carabus coriaceus)



    Oder mit Schlangen - auf diese Ringelnatter von stattlicher Größe bin ich sogar (und leider) getreten.



    Schlangen sah ich im September recht häufig, hier noch einmal eine Ringelnatter.



    Meistens hat man die Spinnweben ja im Gesicht wenn man durch den Wald läuft - dieses hier sah ich rechtzeitig und konnte beobachten und fotografieren wie die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus) ein Opfer fängt und einwickelt.



    Und als ich mich nach einem Pilz bückte sprang da auf einmal etwas über meine Hand - also da erschrickt man schon, auch wenn es sich dann "nur" als ein Grasfrosch entpuppt.



    Dazwischen gab es dann natürlich auch überraschende pflanzliche Funde. Im September einen ganzen Hang voll mit blühenden Bayerische Veilchen (Viola bavarica) zu sehen ist schon ungewöhnlich.



    Aber auch ein Blick auf recht häufig vorkommende Pflanzen lohnt sich immer! Zum Beispiel beim Stechenden Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)



    Oder wenn im Wald auf einmal alles voll mit leuchtenden Lampionblumen (Physalis alkekengi) steht, dann ist dies schon toll.



    Über den habe ich mich sehr gefreut - der Parallelbindige Kräuterspanner (Mesotype parallelolineata)



    Und auch über das wunderschöne Mauer-Berufkraut (Erigon muralis).



    Und jedes Mal aufs Neue war ich entzückt von den vielen Golddisteln die man hier antreffen kann.



    Wobei ich mich aber auch über das allgegenwärtige Leinkraut freute - so hübsch wie es ist.



    Wenn man an den immer noch unglaublich heißen Tagen unterwegs war und immer wieder an diesen wild wachsenden Pflanzen vorbei lief, ja dann wurde das Verlangen nach einem kühlen Bier von Schritt zu Schritt größer ;) Was mich allerdings stark verwunderte war, dass viele Spaziergänger fragten, ob ich wüsste welche Pflanze dies wäre - traurig, zumal dies eine Hopfen-Gegend ist.



    Darüber habe ich mich königlich amüsiert



    Eine Heidelibelle



    Eine Sumpfschrecke



    Und der hier flitzte in einem rasenden Tempo vor mir über den Weg und stellte sich dann tot. Eine Feldgrille.



    Hauhechelbläulinge von der Seite beim ...



    und von oben



    Pfeileule, Acronicta psi



    Eine ganze Wiese voll mit Wasserminze - der Duft der bei jedem Schritt aufsteigt ist unbeschreiblich :)



    Und wieder einmal bewunderte ich die Blüten des Sumpf-Herzblattes.




    Zwar habe ich noch schier unendlich viele weitere Fotos aber ich glaube, dies genügt jetzt dann erst einmal.


    Liebe Grüße


    Maria

    Einfach nur wunderbar Ralf :) Und, wie immer, wirklich toll fotografiert!


    Warum nur schlafe ich immer spätestens um 22 Uhr ein ;) - die sind ja noch viel faszinierender als die, die man tagsüber zu Gesicht bekommt!


    Danke fürs Zeigen und liebe Grüße


    Maria

    Interessant :)


    Leider habe ich meine diesbezügliche Fachliteratur gerade an meine Tochter verliehen aber ein paar Sachen sind mir vage in Erinnerung.


    Es kommt einmal entscheidend darauf an, ob die Pilze frisch verzehrt/zubereitet werden oder getrocknet werden. Und wenn ich mich recht erinnere kommt es dann auch darauf an, wie lange die getrockneten Pilze aufbewahrt werden. Dann kommt es entscheidend darauf an, mit was die getrockneten Pilze dann wie zubereitet werden (Lösungsmittel).


    Und jetzt wird es kompliziert, vor allem wenn man, wie ich gerade, versucht alles aus der Erinnerung heraus zusammenzusetzen. Jetzt kommen die GABA-Rezeptoren ins Spiel. Und da meine ich mich zu erinnern, dass es durchaus sein kann, dass in den Basalganglien (dann wird es sich wohl um den GABA-A-Rezeptor handeln) etwas ausgelöst werden kann. Und dies könnte vielleicht erklären, zusammen mit weiteren psychoaktiven Wirkungen, warum immer wieder die "Berserker" ins Spiel gebracht werden.


    Von verschiedenen Pflanzen weiß ich, dass die früheren Kundigen in der Regel ganz genau wussten was sie taten. Also ausschließen würde ich es jetzt nicht wollen, dass an der Geschichte etwas dran ist.


    Nächstes Jahr bekomme ich meine Fachbücher zurück - falls das Thema dann noch aktuell ist werde ich dann einmal nachlesen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    gefunden habe ich diese Pilze an einem Holzstapel, ich denke Rotbuche. Mit meinen Bestimmungsversuchen suche und suche ich und finde nichts, auch nicht annähernd. Bitte, was habe ich da heute gesehen?

    Keines der Fotos ist leider scharf geworden aber die Richtung würde mir schon genügen.


    Vielen Dank und liebe Grüße


    Maria





    Hallo, Maria!


    Kommt Zeit, kommt Bestimmung, wie man so schön sagt. :gzwinkern:

    Hallo Pablo,


    genau dies habe ich ungeduldiger Mensch mittlerweile mit den Pilzen gelernt :)


    Ich lasse die Pilze jetzt trocknen und wenn sich in den nächsten Tagen niemand der Spezialisten für Erdsterne meldet erhältst Du ein Päckchen mit zwei komplett verschiedene Pilzen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Sabine, Holger und Pablo,


    wie lieb von Euch HoBi ! Vielen, vielen Dank.


    Beorn Pablo, Dich und Ulla "kenne" ich, neben den "Hobis" :) Und ich denke, dass ich bei Euch mehr als gut aufgehoben bin! Und ich bin mir absolut sicher, dass ihr beide, falls dies überhaupt notwendig sein sollte, noch glaube ich ja nicht an solch einen speziellen Fund, dass ihr dies dann sowieso entsprechend weiterleitet. (Ich wüsste jetzt sowieso nicht wie ich mit dem Dieter ? / Pfalzpilz Kontakt aufnehmen könnte.)

    Also, die Pilze lasse ich jetzt trocknen und würde sie dann, an wen auch immer, herzlich gerne verschicken. Ich bin echt gespannt was dies nun wieder ist :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    bei diesen Erdsternen dachte ich bisher, dass dies ebenfalls die Kleinen Nesterdsterne sind, aber gestern erkannte Ulla, dass dies nicht sein kann. (hier nachzulesen) Natürlich bin ich da heute noch einmal hin und habe die zwei Exemplare geholt - da stehen noch mehr. Also wenn dies wirklich G. elegans ist, dann wäre dies ja ein Ding - die gelten, so habe ich mehrfach gelesen, in Bayern seit Jahren als verschollen! (Wobei es allerdings eine Eintragung aus 2006 in Pilze Deutschland gibt?)
    Heute einmal ein paar ausführlichere Angaben zu den Pilzen:

    Größe Pilz insgesamt: Pilz rechts 1,5 cm im Durchmesser, 1,5 cm hoch / Pilz links 2 cm lang, 1,5 cm breit, 1,5 cm hoch

    Größe Endoperidie: 0,7 - 0,8 cm

    Pilz rechts: 4 Lappen, Pilz links 6 Lappen


    Ökologie: Frankenalp - Heumöderntal, auf ca. 500 Metern Höhe, sehr kalkhaltiges Gestein mit dünner Humusschicht.
    An sich Mischwald mit überwiegend Rotbuchen. Am Fundort ein fast reiner Fichtenforst zwischen Laubmischwald mit eben überwiegend Rotbuchen. Fast reiner Fichtenforst deswegen, da ich heute zu meinem Erstaunen feststellte, dass dort, nur 2 Meter neben den Pilzen, auch einige, sehr wenige, Kiefern wachsen.


    Ansonsten wachsen dort, in diesem eigentlich recht kleinem Forst, unter anderem die Gewimperten Erdsterne, die Kleinen Nest-Erdsterne, die Kamm-Erdsterne, die Orangefarbenen Wurzelbecherlinge (Sowerbyella imperalis), usw., munter neben- und durcheinander.


    Die Fotos von heute konnte ich nur mit Blitz machen - es war heute Nachmittag einfach schon zu dunkel. Die reellen Farben der Pilze sind einen Takt dunkler!




    lamproderma , Beorn Liebe Ulla, lieber Pablo, könntet Ihr bitte noch einmal einen Blick darauf werfen? Und wem soll ich die heute mitgenommenen Exemplare zusenden?


    Liebe Grüße


    Maria

    O.K. Pablo,


    dann lass ich das Päckchen, welches ich morgen zur Post bringen wollte, erst noch einmal liegen. Ich weiß auf den Punkt genau wo die Erdsterne auf Foto 3 wachsen - es muss einfach nur aufhören so zu regnen wie seit zwei Tagen.


    Die zwei Fotos habe ich entfernen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Sieht prima aus. :thumbup:
    Ich glaube, was Ulla aufgefallen ist, hätte ich gar nicht bemerkt. Zu >Geastrum fimbriatum< gibt's tatsächlich schon ein Portrait (habe ich das echt mal gemacht? Kann mich gar nicht mehr dran erinnern...).


    Geastrum elegans wäre ja was ganz Spannendes, der dürfte sich mir auch mal zeigen. Ist aber nicht das Gleiche wie Geastrum schmidelii, oder?

    Danke Pablo


    Ich habe einfach Dein Portrait vom G. fimbriatum kopiert und halt nur die relevanten Daten abgeändert.


    Ich habe ja nicht so viel Ahnung, zu den Erdsternen habe ich jetzt aber doch so einiges gelesen. Der G. elegans ist auf deutsch der Napferdstern und der G. schmidelii ist der Kleine Erdstern.


    Deine Fotos sind toll - sie zeigen die Erdsterne sehr realistisch :)


    Liebe Grüße


    Maria