Beiträge von Maria

    Maria schreibt, bei ihr kommen die Steinpilze nach den Maronen.

    Interessant. Das habe ich so noch nie erlebt.

    Hallo mikromeister,


    vorsichtshalber ....


    Wenn man täglich die immer gleiche Runde macht, dann fallen einem die kleinsten Maronen auf sobald sie erscheinen. Zu diesem Zeitpunkt sah ich, durchschnittlich betrachtet, keine kleinen Steinpilze die sich gerade durchschieben. Zwei, drei Tage später waren die Steinpilze dann meistens auch da.


    Die meisten Menschen können nicht täglich in den Wald gehen und wenn man dies ein oder zwei Mal in der Woche tut, dann sieht man meistens Maronen und Steinpilze gleichzeitig.


    Diese Beobachtungen machte ich in meinen ehemaligen Gebieten bei Erlangen. Hier im Altmühltal konnte ich bisher solche Beobachtungen noch nicht machen aber ich lebe ja auch noch nicht lange hier.


    Liebe Grüße


    Maria

    Vielen Dank Felli.


    Ich freue mich, dass ich mit Tarzetta richtig lag und der Rest wird für mich einfach Spekulation (oder zukünftig evtl. cf.) bleiben - macht nichts :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Felli,


    die Lorcheln waren meines Erachtens frisch aber ich beschäftige mich ja erstmalige mit Lorcheln. Ca. eine Woche/ eineinhalb Wochen vorher sah ich die dort noch nicht und da bin ich mir sicher, da ich an dieser Stelle damals Becherchen und wieder andere Lorcheln betrachtete die ich nun am Samstag auch wieder fand. Allerdings hat es die letzten Tage viel geregnet, so auch an diesem Tag bis 2 Stunden bevor ich zu meinem Spaziergang aufbrach, und gleichzeitig vertrocknen nach wie vor die Pilze - eine eigenartige Mischung ist dies gerade.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Felli,


    erst einmal vielen,vielen Dank.


    Dass ich da ohne Mikroskop nicht sehr weit kommen werde ist mir klar. Ich bin ja schon einmal froh bis Peziza gekommen zu sein und darum ging es mir hier in erster Linie.


    Mmmh - die Hymenium-Farbe? Ich habe sie nur so in Erinnerung wie auf den Fotos ersichtlich und kann mich nicht an einen expliziten "Farbstich" erinnern aber ich werde, egal bei welchen Becherchen, noch mehr darauf achten.


    Es trat so etwas wie eine klare Flüssigkeit aus, wobei austreten das falsche Wort ist - es schimmerte halt durchsichtig feucht. Und dem habe ich nicht allzu viel Bedeutung zugemessen. Bei einem der kleinen Pilzchen war der Stiel abgebrochen als ich ihn herausnehmen wollte und dadurch ist ein Loch in der Mitte entstanden - einen weiteren der sehr kleinen Pilze zu durchschneiden habe ich daher nicht gemacht. Auch darauf werde ich in Zukunft besser und vermehrt achten. Ich füge noch ein etwas unscharfes Foto bei auf dem man dies leicht unscharf sehen kann.


    Ich finde es ist und bleibt spannend, auch mit dem Wissen, dass man nicht wirklich weit kommen wird. Alleine die Vielfalt, dass Erkennen, dass dies nun wieder etwas anderes ist/sein könnte und die anschließende Beschäftigung damit macht Laune.


    Liebe Grüße


    Maria



    Hallo Ihr,


    ich hatte in meiner früheren Wohngegend für mich schon Muster erkannt. Natürlich spielt das Wetter (Niederschlag, Temperatur) eine entscheidende Rolle - logisch. Aber so ganz pauschal kamen eigentlich immer zuerst die Rotfußröhrlinge, sehr wenige Tage danach die Maronen, dann sofort die Steinpilze um nur ein paar Beispiele zu nennen. Andere Pilze dagegen kamen zeitversetzt dazwischen, die Schopftintlinge zum Beispiel. Kein Muster konnte ich zum Beispiel bei den Pfifferlingen oder bei den Semmelstoppelpilzen feststellen. Die kamen, blieben oft wochenlang ganz klein, und dann auf einmal kam, bei guten Bedingungen, ein Wachstumsschub.


    Am Besten kann man dies übrigens feststellen, wenn man jahrelang täglich den gleichen Weg geht und sich auch ein paar Notizen oder ähnliches macht.


    Liebe Grüße


    Maria

    Danke Pablo.


    Genau dieses (Velum, Ringzone) werde ich mir morgen näher ansehen - woran kann man evtl. vor Ort bereits erkennen in welche Richtung es geht/gehen könnte :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hi Stefan - ich sage nur Heumöderntal - was ich da schon alles gefunden habe :)


    Das Problem ist ja erst einmal zu erkennen, dass man vielleicht etwas eher ungewöhnliches gefunden hat was man mitnehmen sollte. Und in meinem Fall kann ich die ganzen Schritte die Du nennst sowieso nicht machen, höchstens noch aussporen lassen.
    Immerhin sind mir die Pilze insoweit aufgefallen, dass ich mich damit beschäftigt habe. Ist doch auch schon einmal etwas ;)


    Liebe Grüße


    Maria

    Danke Stefan.


    Ich weiß ja wo die wachsen und werde mir die hoffentlich nächste Woche noch einmal ansehen können und vielleicht gibt es dann auch jüngere, mittlere und ältere Fruchtkörper. Ja und dann werde ich erneut nachlesen, vergleichen, ...


    Vorsichtshalber, nicht dass da ein Missverständnis entsteht: Es gab wirklich unglaublich viele verschiedene Becherchen auf diesem Wegstück und dazwischen wuchsen ab und an verschiedene Lorcheln. Von den hier gezeigten sah ich vielleicht 15 Exemplare, mehr nicht. Ich finde dies jedenfalls total spannend und faszinierend und es macht Spaß sich mit der Materie so weit mir dies möglich ist etwas auseinander zu setzen um vielleicht einen etwas besseren Überblick zu bekommen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Maria,

    in diesem Fall hätte man zumindest durch das ausgefallene weiße Sporenpulver gesehen, dass es überhaupt kein Risspilz sein kann, denn der würde (schmutzig-)braun aussporen. Das weiße Sporenpulver hätte man mit Melzers Reagenz beträufelt, dann wäre es braun geworden (dextrinoide Reaktion), und dann wäre einem, mit entsprechenden Vorkenntnissen, vielleicht die Idee gekommen, dass es sich um einen Schirmlingsartigen handeln muss. Ohne Vorkenntnisse und/oder ohne Melzers Reagenz, oder auch wenn der Pilz nicht ausgesport hätte, wäre es bestimmungstechnisch wahrscheinlich nicht weiter gegangen. Uwe und Matthias, die diesen Pilz wahrscheinlich schon mehrfach gefunden und bestimmt haben, kennen ihn halt.

    Rein aufgrund von Fotovergleichen hat man jedenfalls keine realistische Chance, einen solchen Pilz korrekt zu benennen, aber das ist ja bei gefühlt 95 % aller Pilze der Fall.

    Freundliche Grüße

    Oehrling

    Hallo Oehrling,


    vielen Dank für Deine Antwort. Nun "kenne" ich ihn ja auch und beim nächsten Fund werde ich mit Sicherheit daran denken nach dem Motto "da war doch schon einmal etwas ... wie war dies noch einmal?!


    Es macht echt keinen Spaß, so wie wir dies am Telefon ja schon sagten, wenn man erst einmal keinen Plan hat und dann bei 123 oder wo auch immer suchender weise nach den Fotos vergleicht. Und hier ist es mir eben wieder passiert und dann auch gründlich schief gegangen.


    Ja, und wie oben schon geschrieben, ich kann einfach nicht alle Pilze mit nach Hause nehmen und so mache ich dies nur bei den Pilzen über die ich mich gerade etwas mehr informiere - gestern waren dies die Cortinarien, die Lorcheln, Becherlinge etc - die anderen Pilze blieben im Wald.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Craterelle,


    aber natürlich nehme ich dies nicht als Kritik auf, warum sollte ich.

    Ich gehe nur äußerst selten mit einem Korb oder ähnlichem los - gestern machte ich nur einen kurzen Spaziergang um Luft zu schnappen und eher nicht um Pilze zu suchen - und dennoch bin ich dann mit vollen Döschen mit den diversen Pilzen zurück gekehrt. Und ja, gelegentlich, wenn ich halt denke, dass es sinnvoll sein könnte, lasse ich zwischenzeitlich Pilze aussporen. Diese hier habe ich nicht mitgenommen da ich einfach keinen Platz mehr hatte und hoffte alleine aufgrund des Aussehens weiter zu kommen.


    Also vielen Dank für Deinen Rat und liebe Grüße


    Maria

    Vielen Dank Uwe und Matthias.


    Und jetzt habe ich noch eine Bitte. Gestern habe ich mir auch noch andere Stachelschirmlinge angesehen, die schießen je gerade überall aus dem Boden. Bei diesen hier aber hatte ich keinen Plan was es sein könnte und habe ehrlich gesagt nach Fotos gesucht. Daher meine Frage - wie bitte kann ich nach meinen Fotos (die Pilze sahen ja auch in echt nicht anders aus) erkennen, dass es sich um einen Stachelschirmling handelt?


    Liebe Grüße


    Maria

    Vielen Dank Florian und Stefan.


    Mir ist schon klar, dass man da ohne Mikroskop in der Regel nicht wirklich weit kommen kann. Dies stört mich aber auch nicht. Mein Wunsch ist einfach einen kleinen groben Überblick zu bekommen, vor allem, wenn mir wie hier "Besonderheiten" auffallen. Und vor allem, auf was man achten könnte um makroskopisch überhaupt etwas sagen zu können. Da standen übrigens hunderte dieser "fransigen" Becherlinge.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Stefan,


    irgendwie finde ich meinen Titel "Der Kampf mit ..." schon passend ;) Ich meine, ich will ja die einzelnen Pilze gar nicht konkret bestimmen bzw. bestimmt haben, was ja eh ohne Mikroskop meistens nicht geht, aber irgendwie so eine grobe Richtung, Idee, also dies würde ich schon gerne haben bzw. verstehen. Was ist da wieder wichtig für die grobe Bestimmung? Auf was sollte/könnte man da im Speziellen achten?


    Liebe Grüße


    Maria


    Ach so, ich habe noch mehr Fotos von weiteren dieser Lorcheln und natürlich habe ich auch ein Exemplar mitgenommen.

    Hallo Ihr Lieben,


    Risspilze schaue ich mir zur Zeit zwar nicht weiter an, die hier, sofern ich überhaupt bei Risspilz richtig liege, haben mich aber schon interessiert. Liege ich mit meiner Bestimmung richtig?


    Funddaten: 07.09.2019, Altmühltal, Mischwald, neben einem schmalen Weg. Der Geruch war nicht sonderlich gut, fragt mich aber bitte nicht nach was dies gerochen hat. Der Pilz lies sich nicht durchschneiden, war irgendwie gummiartig-lätschig.


    Vielen Dank schon einmal im Voraus.


    Liebe Grüße


    Maria







    Hallo Ihr Lieben,


    wie bereits beschrieben fand ich auf vielleicht einem Kilometer sehr viele verschiedene Becherchen, Öhrlinge und eben auch verschiedene Lorcheln zum Teil bunt durcheinander. Könnte dies hier vielleicht eine Elastischen Lorchel sein obwohl der Stiel nicht hohl ist?


    Funddaten: 07.09.2019, Altmühltal, Mischwald, mitten auf dem Weg. Durchmesser ca. 1,5 cm, Höhe ca. 4 cm, Hut nicht am Stiel angewachsen, Stiel nicht hohl.


    Vielen Dank für Eure Hilfe.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Ihr Lieben,


    auch hier geht es mir in erster Linie einfach um eine grobe Linie um eine Hilfestellung zur Handhabung. Gestern lief ich auf einem Weg auf dem man vor lauter Becherchen und Co. stellenweise kaum laufen konnte - ca. 1 km lang ein Becherchen nach dem anderen und zwar verschiedene, dazwischen verschiedene Lorcheln und Öhrlinge. Studiert habe ich unter anderem die fantastische Seite Lorchel.de und habe nun so nach und nach bei einigen Funden eine grobe Vermutung. So bei diesen nachfolgenden Pilzen, bei denen ich vermute, dass es vielleicht in die Richtung Tarzetta gehen könnte. Kann dies stimmen?


    Funddaten: 07.09.2019, Altmühltal, Mischwald, mitten auf dem Weg, vor allem aber im kleinen Böschungsbereich neben dem schmalen Weg. Durchmesser des Pilzes den ich mit Stiel zeige ca. 1,2 cm. Auffallend waren die "Fransen" am Rand, die Farben variierten etwas aber nur um Nuancen.


    Vielen Dank für Eure Hilfe.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Ihr Lieben,


    auch hier geht es mir in erster Linie einfach um eine grobe Linie um eine Hilfestellung zur Handhabung. Gestern lief ich auf einem Weg auf dem man vor lauter Becherchen und Co. stellenweise kaum laufen konnte - ca. 1 km lang ein Becherchen nach dem anderen und zwar verschiedene, dazwischen verschiedene Lorcheln und Öhrlinge. Studiert habe ich unter anderem die fantastische Seite Lorchel.de und habe nun so nach und nach bei einigen Funden eine grobe Vermutung. So bei diesem nachfolgenden Pilz, bei dem ich vermute, dass es sich vielleicht auch um Peziza handeln könnte, aber die waren, bis auf den einen Pilz, so flach wie eine Scheibe ....


    Funddaten: 07.09.2019, Altmühltal, Mischwald, mitten auf dem Weg. Durchmesser des kleineren Pilzes (Foto 1 in der Mitte) ca. 1 cm, des größeren Pilzes ca. 1,5 - 2 cm, die anderen Fruchtkörper waren kleiner als 1 cm.


    Vielen Dank für Eure Hilfe.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Stefan,


    dies stimmt, aber damals gab es so wenige bis überhaupt keine Cortinarien so dass ich den damals ehrlich gesagt ausgeklammert hatte und mich lieber auf die anderen Pilze konzentriert hatte mit denen ich ja eh schon genug beschäftigt war.


    Der C. varius scheint ungefähr dort wo die verschiedenen Erdsterne stehen, wenn Du dich erinnerst, und zwar konkret überall dort wo es die kleinen Fichtenbestände gibt, recht häufig zu wachsen. Ich muss mir dies aber noch einmal genauer ansehen ob dies alles die gleiche Art ist aber ich glaube schon.

    Die anderen Cortinarien hingegen, wie die um die es in dieser Anfrage geht, habe ich dagegen mehr in Mischwäldern und auch bei Buchen, allerdings auf dem gleichen Berg/im gleichen Tal, gesehen. Den obigen zum Beispiel bei dem umgefallenen Baum der dick mit Kreisel-Drüslingen bedeckt war und höchstwahrscheinlich ja auch wieder sein wird.


    Wenn dies jetzt so weiter geht, dann könnte dieses Gebiet im Heumöderntal in diesem Herbst so richtig, richtig gut werden - hoffentlich.


    Liebe Grüße


    Maria