Teil 8
Was für eine fantastische Natur hier!
Was für eine tolle, unglaublich abwechslungsreiche Wanderung die ich am Sonntag unternahm! Und tolle Pilze gab es dann noch obendrein 
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Gleich am Anfang ging es direkt neben dem Weg los mit den Bocks-Riemenzunge (Himantoglossum hircinum).

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Und dann die ganzen Schmetterlinge. Das Blau, insbesondere das der Himmelblauen Bläulinge, ist einfach unbeschreiblich.

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Immer wieder das in Deutschland eher seltene und auf wenige Gebiete beschränkt wachsende Blaugrüne Labkraut (Galium glaucum).

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Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, aber ich glaube, dass dies das Berg-Leinblatt bzw. Bayerisches Leinblatt (Thesium bavarum) ist. Und wie sollte es anders sein, auch diese Pflanze steht wieder, wie die vorherigen, auf der Roten Liste.

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Farbkleckse gab es im Wald auch - dazwischen ab und an der Blutrote Storchschnabel (Geranium sanguineum), doch auch dieser steht in Bayern auf der Vorwarnstufe mit Tendenz zu RL 3, in einigen anderen Bundesländern gilt er gar als stark gefährdet.

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Diese Brillenschötchen fand ich sehr vereinzelt auch dort. (Hatte ich in zwei vorherigen Beiträgen ja schon gezeigt und etwas dazu geschrieben.

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Die erste Blüte der Scharfen Fetthenne

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Zum Teil ist es da ganz schön hoch und steil - als Größenvergleich die Kletterer.

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Und dann die ganzen Schwalbenschwänze - so schön 

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Pilze gab es auch und die hier mitten auf dem Trockenrasenhang in praller Sonne.
Ich denke einmal, dass dies Weitlöcherige bzw. Borstrandige Stielporlinge (Lentinus arcularius, syn.: Polyporus arcularius) sein müssten.

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Und nachdem ich diese Pilze vorher noch nie gefunden hatte und mich darüber freue gibt es jetzt ein paar Fotos als kleine Auswahl meiner vielen Fotos dazu.

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Hier noch ein Habitat-Foto.

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Es ist schon traumhaft schön hier und wohl auch deswegen waren am Sonntag dort unglaublich viele Menschen unterwegs - alle zwei Minuten begegneten mir oder überholten mich Wanderer oder Spaziergänger - auch eine Auswirkung von Corona.

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Leider gab es in diesem Naturschutzgebiet in dem es nur solch schmale Pfade gibt auch etliche Mountainbiker die da entlang ratterten, zum Teil ohne Rücksicht auf Verluste. Und dies bei der enormen Anzahl von Wanderern!
Diese zwei hier drehten dann um, nachdem ich sie zur Rede gestellt hatte. Sie waren sehr nett und selbst ganz erschrocken.
Andere dagegen, und gestern habe ich mir alle "vorgeknöpft", meinten nur lachend und grinsend: Ja, das wissen wir schon dass das Radfahren hier untersagt ist und dass hier viele Pflanzen wachsen aber das ist uns egal - der Weg ist geil und wir fahren da wann und wie und so oft wir wollen!

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Ganz in der Nähe des letzten Fotos, direkt neben dem Pfad, stehen dann zum Beispiel diese Pflanzen hier - ist aber ja egal ob man darüber rattert oder ob die erschrocken zur Seite springenden Wanderer diese Pflanzen platt machen - oder?
Dies sind übrigens wieder Bocks-Riemenzungen die in Deutschland je nach Bundesland zwischen RL 1 bis RL 3 eingestuft sind, in Bayern gelten sie als stark gefährdet - RL 2.

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Ein Traum.

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Auf einer Wegstrecke von vielleicht 1 1/2 Kilometern sah ich dann relativ häufig immer wieder weißen Wiesensalbei.

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Auf den Trockenhängen ganze Flecken mit der Kugelige Teufelskralle (Phyteuma orbiculare).

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Berg-Klee (Trifolium montanum).
Es ist unfassbar - auch der eigentlich recht häufig vorkommende Bergklee hat mittlerweile ein V, also Vorwarnstufe.

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C-Falter

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Der Weg endete an der Altmühl und da war ich dann noch einmal begeistert - Die Familie Blässhuhn hat Nachwuchs, insgesamt fünf Küken. Zwei mutige waren im Wasser. Die Eltern fütterten einmal diese zwei ....

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... anschließend die drei Zaghaften, im Nest verbliebenen.

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Hier noch ein letztes Foto bevor dieser traumhafte Tag zu Ende ging und ich auch diesen Beitrag damit beende.

Liebe Grüße
Maria