Beiträge von Maria

    P.S.: Vielleicht sollte ich eine Werbe-Agentur für das Altmühltal gründen

    Hast Du das nicht bereits getan?==Gnolm11

    Nicht anders verstehe ich Deine wunderbaren Beiträge!


    LG, Nobi

    Nö, dies ist zumindest nicht meine Absicht. Ich freue mich einfach nur immer so unbändig über all das was ich hier so sehe, finde, erlebe und mit diesen Emotionen muss ich irgendwo hin - manchmal wenn ich Abends heimkomme meine ich, dass ich vor Glück gleich platze. Mein "Ventil" ist nun seit geraumer Zeit das posten von Fotos über fb für meine reelen und fb-Freunde die natürlich allesamt an diesem Themenbereich (Pflanzen, Pilze, Insekten) interessiert sind. Und im letzten Jahr hat sich dies dann so ergeben, dass ich anfing eben auch hier zu posten, lange Zeit mit Hemmungen, da dies hier ja ein Pilzforum ist. Aber mangels Pilze ... ach wechseln wir das Thema ;)

    Ein Coronaende vorausgesetzt könnte man ja vielleicht ein gemischtes Orchideen-Falter-Pilztreffen im Altmühltal ins Auge fassen....

    :thumbup::thumbup::thumbup:

    Hallo Claudia, Hallo Nobi,


    ich musste gerade richtig lachen. Für Anfang Juli 2020 habe, naja Dank Corona hatte, ich ein Orchideen-Treffen mit dem Schwerpunkt Stendelwurzen mit einem sehr renommierten Orchideen-Experten hier im Altmühltal organisiert der uns die sichere Bestimmung der vielen verschiedenen Stendelwurzen näher bringen wollte die hier so wachsen. Unter den Teilnehmern waren vor allem exzellente Botaniker der verschiedensten Fachrichtungen aber auch Teilnehmer mit weiteren Fachgebieten wie ein richtig guter Schmetterlings-Experte, ein Pilz-Experte mit sehr guten Kenntnissen, Käfer-, Spinnen- und Vögel-Fachleute, ... ich denke Ihr versteht nun warum ich das Lachen anfing.


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    Liebe Claudia,


    vielen Dank für Deine Worte.


    Du hast kurz und bündig genau das ausgedrückt was ich meinte! Meine Hoffnung mit solchen Worten möglichst viele Menschen vielleicht auch einmal nachdenklich zu machen werde ich nicht aufgeben ;)

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    Lieber Nobi,


    Du weißt, dass ich mich wahnsinnig freuen würde mit Dir und Deiner Frau durch die Gegend zu ziehen. Wenn Ihr Euren Urlaub plant wäre es natürlich mehr als sinnvoll, wenn Ihr eine Unterkunft in meiner Wohnort-Nähe suchen würdet. Nimm einfach rechtzeitig mit mir Kontakt auf.


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Vielleicht sollte ich eine Werbe-Agentur für das Altmühltal gründen ;)

    Hallo Grüni,


    ich hatte eine unglaubliche, pauschale, Wut auf die Mountainbiker - es ist genau so wie von Dir beschrieben! Dann habe ich Ende letzten Jahres begonnen aktiv zu werden. Und dies bedeutete für mich erst einmal mich so neutral wie möglich zu informieren und zwar bei allen beteiligten Seiten. Das Ergebnis war für mich, zumindest was die hiesige Situation angeht, durchaus erstaunlich.


    In den letzten Jahrzehnten gab es bereits Mountainbiker, aber eher wenige. Damals hat sich kein Mensch um die gekümmert außer eine Hand voll Naturschützer die aber kein Gehör fanden. Diese eher wenigen Mountainbiker, Einheimische, oft noch organisiert in Vereinen, fuhren dann hier kreuz und quer durch Wald und Flur. Gegen diese unvernünftigen Rowdys gingen dann unter anderem auch die anderen, neuen Mountainbiker vor, leider nicht mit ganzem Erfolg, denn da hört man immer wieder "Dies haben wir schon immer so gemacht ..."


    Vor einigen Jahren begann dann der Trend hin zum Massensport. Und nun beginnt die Besonderheit des Altmühltals. Das Altmühltal ist ja berühmt für seine Fahrradwege, damit wird Werbung gemacht, darauf baut ein ganzes Tourismus-Konzept auf. Dieser Radweg führt weitest gehend eben und meist im Tal entlang, also wenig geeignet für die Mountainbiker. Aus den Reihen der Mountainbiker wurde in den letzten Jahren vehement darauf aufmerksam gemacht, ja gefordert und die aktive Unterstützung und Mitarbeit angeboten, dass für den abzusehenden und kommenden Mountainbike-Boom, den wir nun haben, unbedingt und zwingend ein geeignetes, miteinander verbundenes Wegenetz dringend erforderlich ist. Dazu ist stellenweise auch der Neubau von Wegen um die empfindlichen Habitate herum erforderlich, Vorschläge und Pläne dazu wurden Seitens der Mountainbiker wiederholt gemacht und dies seit Jahren. Die Mountainbiker (Ausnahmen gibt es natürlich aber ich rede jetzt von der großen Masse) wollen nicht durch geschützte und empfindliche Natur fahren, wollen nicht auf diesen Pfaden mit Wanderern kollidieren, aber es gibt keine anderen Wege als die schmalen Pfade, es gibt keine Umgehungen um die empfindlichen Habitate. Statt dessen ist, ohne vorherige Ankündigung, ohne die Möglichkeit einer Ausweichroute, auf einmal ein Streckenabschnitt gesperrt. Für die meisten Menschen aus nicht ersichtlichen Gründen, denn für die meisten Menschen schaut ein Trockenrasenhang, ein Waldstück aus wie das andere. Denn, für die Besonderheiten der absolut schützenswerten, fantastischen Natur hier wird keine Werbung gemacht! Was passiert also? Mangels Alternativen fahren die Radler eben nicht zig Kilometer zurück um dann den langweiligen Radweg im Tal entlang zu radeln, sondern fahren auf dem Pfad weiter. Ganz ehrlich - ich kann dies verstehen auch wenn ich schimpfe wie ein Rohrspatz und jeden Radler zur Rede stelle.


    Anscheinend meint der hier zuständige Tourismus-Verband nach wie vor, dass auch die Mountainbiker nur auf dem Talweg fahren würden und doch niemand auf die Idee kommen würde auf den teils steilen und sehr schmalen Pfaden zu fahren (dies ist jetzt eine Unterstellung aber diesen Eindruck habe ich zwischenzeitlich tatsächlich bekommen). Die Mountainbiker kämpfen um ein vernünftiges Wegenetz finden aber kein Gehör. Ganz im Gegenteil, jetzt wird Seitens des Altmühltals das Altmühltal auch noch intensiv für die Mountainbiker beworben und dies obwohl bekannt ist, dass es eben dafür keine geeignetes und miteinander verbundenes Wegenetz gibt.


    Hier wurden meines Erachtens schon vor langer Zeit die Zeichen der Zeit durch die hiesigen Entscheidungsträger nicht erkannt, nicht beachtet und es passiert anscheinend nach wie vor nichts. Und dies, obwohl aus zum Beispiel den Alpen die Probleme durchaus seit langem bekannt sind und von dort auch gute Lösungen bekannt sind.


    Und jetzt frage ich mich, mit welcher Berechtigung kann ich noch auf "die Mountain-Biker" schimpfen? Ganz normale Leute jeden Alters haben diesen Sport für sich entdeckt, der Mountainbike-Markt boomt, aber irgendwie ...


    Keine Ahnung was man tun kann, aber ich versuche es einfach mich da einzubringen, spreche mit den verantwortlich Beteiligten, versuche den Bau eines vernünftigen Wegenetzes zu unterstützen. Wir sollten jedenfalls den Gedanken an "Fun-Faktor" oder wie auch immer man dieses beschreiben mag, im negativen Sinne, aufgeben. Es ist ein Massensport geworden und zwar wirklich Sport, angefangen von den kleinsten Kindern bis hin zu den Senioren. Dieser Sport wird bleiben und die Anzahl der Mountainbiker wird weiter enorm zunehmen. Jetzt müssen so schnell wie möglich die passenden Bedingungen geschaffen werden, die Wege nämlich!


    Liebe Grüße


    Maria

    ==Prust


    So betrachtet müsste ich mir dann ja sofort so ein Ding anschaffen und müsste es sogar neben mein Bett stellen. Aber ach nee, wenn ich damit unterwegs wäre würde ich ja die ganzen herrlichen Pflanzen, Pilze und Insekten gar nicht mehr wirklich sehen können ...

    Maria, Du bist in einer Traumgegend unterwegs. Das ist Dir doch klar?!

    Hallo Claudia,


    und wie mir dies klar ist. Seit drei Jahren jeden Tag und jede Stunde! Und immer noch entdecke ich jeden Tag Neues was mich wieder zum Staunen bringt.


    Erst hier habe ich übrigens wirklich begriffen was Artenvielfalt bedeutet, was wir durch unsere Art des Lebens, durch die Art der Landwirtschaft, usw. andernorts in der Regel verloren haben. Eine Artenvielfalt die auch hier stark abgenommen hat und in hoher Gefahr steht - leider.


    Liebe Grüße


    Maria

    Vielen Dank für die schönen Fotos.

    Die Biker hier sind genauso, brettern durch den Rotbach und dort steht alles unter Naturschutz. Ist denen egal.


    Wer Wildpfanzen probieren möchte kann das mit Löwenzahnknospen tun. Schmeckt sehr gut in der Pfanne gebraten, oder falsche Kapern machen. Ganz junger Hopfen ist auch nicht schlecht, oder mal die jungen Blätter von Linden probieren, ganz zart. Weinblätter, gut, eigentlich nicht wild, bei uns aber schon, also aus Weinblättern kann man ein Getränk machen. Weinblätter mit Wasser übergießen und einige Stunden kalt stehen lassen. Sehr erfrischend.

    Das sind die Dinge von denen rücksichtslose Biker niemals einen Hauch von Ahnung haben werden weil die Natur ihnen gleichgültig ist.

    Hallo Teddyhexe,


    da muss ich Dir jetzt widersprechen. Montainbiking ist als Massensport in der Mitte der Gesellschaft angekommen und zeigt damit auch den Durchschnitt der Gesellschaft an. Unter den Mountainbikern dürfte sich der gleiche Prozentsatz an Kenntnissen über die geläufigen Wildkräutern und auch Pilzen befinden wie im Bevölkerungsdurchschnitt insgesamt. Und in etwa der gleiche Prozentsatz an Menschen die die allseits bekannten Wildpflanzen sammeln und essen, vielleicht ist unter den Bikern der Prozentsatz sogar ein wenig höher!


    Die Natur ist der Mehrzahl der Biker nicht gleichgültig, genau so wenig wie den Wanderern. Sie kennen die Natur bzw. die Pflanzen und Pilze nur nicht, genauso wenig wie die meisten der Wanderer.


    Es geht hier im Altmühltal nicht um "Allerwelts-Pflanzen" wie Gänseblümchen, Löwenzahn und Co. Ja, einige der bekannten Pflanzen profitieren ja sogar von den Radlern wie der Wegerich. Es geht darum, dass es Habitate gibt, in denen eben der breiten Masse der Bevölkerung unbekannte Pflanzen wachsen, die zudem sehr häufig geschützt sind und in der Regel auf der Roten Liste stehen. In Habitaten die äußerst empfindlich sind bzw. auf Störungen reagieren. Auch Wanderer verursachen da Schäden, Biker allerdings einen größeren.Und genau diese Pflanzen zeige ich überwiegend in meinen Posts, da sie hier eben, zumindest in einigen Habitaten, gerade noch wachsen, andernorts tun sie dies oft nicht mehr, zumindest nicht mehr in diesem Umfang!


    Biker sind nicht generell rücksichtslos - schwarze Schafe gibt es natürlich immer und überall, die aber sind auch unter den Bikern verpönt.

    Biker sind durchaus Naturverbunden - auch hier gibt es natürlich, wie überall, Ausnahmen.

    Biker haben durchaus ganz durchschnittliche Pflanzenkenntnisse - Kenntnisse die sich mit den Kenntnissen der Mehrzahl der User hier decken dürfte.

    Die Natur ist den Bikern nicht gleichgültig - ganz im Gegenteil. Es fehlt einfach an Information. Und es fehlt vor allem an geeigneten,miteinander verbunden Wegenetzen, an einer vernünftigen Wegeplanung und an den Kenntnissen der Entscheidungsträger (und damit meine ich nicht unbedingt die Biker).


    Pauschale Unterstellungen und Verurteilungen finde ich, sind daher nicht angebracht sondern Information über die Situation vor Ort, also das Hinterfragen warum die genau da fahren und nicht anders herum, und dann zu versuchen gemeinsam mit allen Beteiligten konstruktive Lösungen zu finden die allen Seiten gerecht wird! Genau dies mache ich übrigens hier soweit mir dies halt möglich ist.


    Bitte nicht böse sein, dass ich dies jetzt so geschrieben habe.


    Als Abschluss noch zu den essbaren, geläufigen und sehr häufig findbaren Wildpflanzen. Hier hatte ich einmal angefangen, bevor ich in das Altmühltal verzog, Wildpflanzen vorzustellen die man beim Pilze suchen findet. Irgendwann einmal werde ich da vielleicht auch weiter machen und noch mehr Pflanzen vorstellen. Leider scheint sich bei der Foren-Umstellung ein Fehler bei der Verlinkung und Formatierung innerhalb des Inhaltsverzeichnissen und der einzelnen Texte eingeschlichen zu haben aber man kann mit ein wenig scrollen die jeweiligen Pflanzen dann schon noch finden. Ich könnte mir vorstellen, dass Dir dies vielleicht gefallen könnte.


    Liebe Grüße


    Maria

    Teil 8


    Was für eine fantastische Natur hier!

    Was für eine tolle, unglaublich abwechslungsreiche Wanderung die ich am Sonntag unternahm! Und tolle Pilze gab es dann noch obendrein :)


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    Gleich am Anfang ging es direkt neben dem Weg los mit den Bocks-Riemenzunge (Himantoglossum hircinum).


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    Und dann die ganzen Schmetterlinge. Das Blau, insbesondere das der Himmelblauen Bläulinge, ist einfach unbeschreiblich.


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    Immer wieder das in Deutschland eher seltene und auf wenige Gebiete beschränkt wachsende Blaugrüne Labkraut (Galium glaucum).


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    Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, aber ich glaube, dass dies das Berg-Leinblatt bzw. Bayerisches Leinblatt (Thesium bavarum) ist. Und wie sollte es anders sein, auch diese Pflanze steht wieder, wie die vorherigen, auf der Roten Liste.


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    Farbkleckse gab es im Wald auch - dazwischen ab und an der Blutrote Storchschnabel (Geranium sanguineum), doch auch dieser steht in Bayern auf der Vorwarnstufe mit Tendenz zu RL 3, in einigen anderen Bundesländern gilt er gar als stark gefährdet.


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    Diese Brillenschötchen fand ich sehr vereinzelt auch dort. (Hatte ich in zwei vorherigen Beiträgen ja schon gezeigt und etwas dazu geschrieben.


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    Die erste Blüte der Scharfen Fetthenne :)


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    Zum Teil ist es da ganz schön hoch und steil - als Größenvergleich die Kletterer.


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    Und dann die ganzen Schwalbenschwänze - so schön :)


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    Pilze gab es auch und die hier mitten auf dem Trockenrasenhang in praller Sonne.

    Ich denke einmal, dass dies Weitlöcherige bzw. Borstrandige Stielporlinge (Lentinus arcularius, syn.: Polyporus arcularius) sein müssten.


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    Und nachdem ich diese Pilze vorher noch nie gefunden hatte und mich darüber freue gibt es jetzt ein paar Fotos als kleine Auswahl meiner vielen Fotos dazu.


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    Hier noch ein Habitat-Foto.


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    Es ist schon traumhaft schön hier und wohl auch deswegen waren am Sonntag dort unglaublich viele Menschen unterwegs - alle zwei Minuten begegneten mir oder überholten mich Wanderer oder Spaziergänger - auch eine Auswirkung von Corona.


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    Leider gab es in diesem Naturschutzgebiet in dem es nur solch schmale Pfade gibt auch etliche Mountainbiker die da entlang ratterten, zum Teil ohne Rücksicht auf Verluste. Und dies bei der enormen Anzahl von Wanderern!

    Diese zwei hier drehten dann um, nachdem ich sie zur Rede gestellt hatte. Sie waren sehr nett und selbst ganz erschrocken.

    Andere dagegen, und gestern habe ich mir alle "vorgeknöpft", meinten nur lachend und grinsend: Ja, das wissen wir schon dass das Radfahren hier untersagt ist und dass hier viele Pflanzen wachsen aber das ist uns egal - der Weg ist geil und wir fahren da wann und wie und so oft wir wollen!


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    Ganz in der Nähe des letzten Fotos, direkt neben dem Pfad, stehen dann zum Beispiel diese Pflanzen hier - ist aber ja egal ob man darüber rattert oder ob die erschrocken zur Seite springenden Wanderer diese Pflanzen platt machen - oder?
    Dies sind übrigens wieder Bocks-Riemenzungen die in Deutschland je nach Bundesland zwischen RL 1 bis RL 3 eingestuft sind, in Bayern gelten sie als stark gefährdet - RL 2.


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    Ein Traum.


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    Auf einer Wegstrecke von vielleicht 1 1/2 Kilometern sah ich dann relativ häufig immer wieder weißen Wiesensalbei.


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    Auf den Trockenhängen ganze Flecken mit der Kugelige Teufelskralle (Phyteuma orbiculare).


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    Berg-Klee (Trifolium montanum).

    Es ist unfassbar - auch der eigentlich recht häufig vorkommende Bergklee hat mittlerweile ein V, also Vorwarnstufe.


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    C-Falter


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    Der Weg endete an der Altmühl und da war ich dann noch einmal begeistert - Die Familie Blässhuhn hat Nachwuchs, insgesamt fünf Küken. Zwei mutige waren im Wasser. Die Eltern fütterten einmal diese zwei ....


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    ... anschließend die drei Zaghaften, im Nest verbliebenen.


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    Hier noch ein letztes Foto bevor dieser traumhafte Tag zu Ende ging und ich auch diesen Beitrag damit beende.



    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Radelfungus,


    nö, nö, die wächst hier direkt bei mir in der Gegend schon auch, ich habe sie nur noch nicht gefunden.


    Und dann, ja Du ahnst ja gar nicht wie gut so ein Stück Fleisch in Kombination mit Wildpflanzen schmeckt. Als diesbezüglich habe ich ja dann sozusagen den doppelten Genuss ;)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Corinna,


    Deine Begeisterung kann ich mehr als gut nachvollziehen! Und wie wirst Du erst begeistert sein die ganzen Pflanzen auch in voller Blüte erleben zu können.


    Zwei kleine Anmerkungen noch zu den eher passenden Namen:
    Bleiches Waldvögelein und Vogel-Nestwurz.


    Und die Bleichen Waldvögelein leiden zumindest hier durchaus unter der Trockenheit, sind meist viel kleiner und dürrer als in den letzten Jahren, auch die Blüten sind kleiner. Und dies scheint bei deinem Exemplar auch der Fall zu sein. Bei den Blatttrieben der Ständelwurzen konnte ich bisher noch keinen Unterschied feststellen - hoffen wir einmal - aber es steht zu befürchten, dass es in diesem Jahr zu Ausfällen kommen wird. Ähnlich sieht es bei den Knabenkräutern, Händelwurzen und Co. aus. Wir brauchen ganz dringend sehr viel und lange Regen!


    Ich freue mich auf weitere Fotos von Dir.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ralph,


    ich hatte beim ersten Text das "Ährige" überlesen und meine Antwort an der von mir gezeigten "Kugeligen" ausgerichtet. Zwischenzeitlich habe ich zu diesem Text einen Zusatztext eingefügt. Ich denke, da wo die Ährige Teufelskralle in Massen wächst, überall wächst sie ja auch nicht, da kann man sich ruhig einmal eine Portion holen und diese ohne Gewissensbisse genießen. Übrigens fängt sie gerade zu blühen an - wunderschön :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Danke Nobi.


    Die Schwarze Teufelskralle (Phyteuma nigrum) habe dagegen ich noch nie gefunden. Da würde ich mich freuen der einmal zu begegnen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ralph,


    die Ährige Teufelskralle ist eine andere Pflanze wie die von mir gezeigte und in der Tat sehr häufig zu finden! Und ja, die Ährige Teufelskralle ist ebenfalls ein Wildgemüse und sie ist ungefährdet, kommt wie gesagt ziemlich häufig vor. Wo ich heute war stand ein halber Wald voll damit. Also diese Pflanze kann man durchaus sammeln. Übrigens schmecken auch die jungen Blätter und später im Jahr die Wurzeln.


    Die Blütenknospen des Wiesenbocksbartes sind eine Delikatesse und werden zum Beispiel zubereitet wie Spargel. Auch die jungen Blätter sind hervorragend als Salat.


    Liebe Grüße


    Maria

    Apropos Teufelskralle: Probiert mal die noch nicht nicht aufgeblühten Blütenstände der Ährigen Teufelskralle! Schmecken echt toll...

    Hallo Hassi,


    stimmt. ABER, wie ich weiter oben schon geschrieben habe, diese Kugelige Teufelskralle steht auf der Roten Liste mit 3, ist gefährdet!. Ich denke man kann sehr gut auf den Genuss verzichten und ausschließlich Pflanzen sammeln die eben nicht auf der Roten Liste stehen! Und da findet man wahrlich mehr als genug hervorragend schmeckender Pflanzen.


    Also bitte nicht sammeln!


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.. Sorry - ich hatte überlesen, dass Du Ährige Teufelskralle geschrieben hattest und hatte die Aufforderung zum Essen auf die von mir gezeigte Kugelige Teufelskralle bezogen. Ich lasse meine Antwort jetzt aber trotzdem einmal stehen, nicht dass noch jemand das "Ährige" überliest und das Sammeln der Kugeligen anfängt.

    Hallo Heide,


    ich glaube, direkt am Bodensee wächst die auch gar nicht, oder zumindest nicht so oft. Hier finde ich sie immer wieder einmal, gestern zum Beispiel wieder auf einem Trockenrasenhang. Hier kannst Du einmal schauen wo sie in Deiner Nähe wächst. Viel Glück!


    Liebe Grüße


    Maria

    Teil 7


    Am Samstag wollte ich eigentlich gar nicht ins Moor aber .... naja, der Berg wohin ich eigentlich wollte um Pilze zu suchen ist mit Pestiziden eingesprüht worden und überall stehen Warnschilder :(

    Im Moor dann war es aber wunderbar und es hat sich einiges getan, doch seht selbst.


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    Ich nehme an, dass dies die Kugelige Teufelskralle (Phyteuma orbiculare) ist, die da gerade im Moor durchstartet. Übrigens ein Wildgemüse aber nachdem auch diese Pflanze in Deutschland auf der Roten Liste mit gefährdet angegeben wird sollte man vielleicht darauf verzichten.


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    Auch der gerade erscheinende Wollschopf des Schmalblättrigen Wollgrases (Eriophorum angustifolium) ist nun überall zu sehen.


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    Eigentlich wollte ich das Spatelblättrige Greiskraut (Tephroseris helenitis) wieder einmal fotografieren, doch diese Aktivitäten fand ich dann schon auch spannend und die Käfer wunderschön.


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    Und dann ging es los mit dem Fettkraut ((Pinguicula vulgaris), eine heimische fleischfressende Pflanze.


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    Einige höher stehende Pflanzen sieht man im Moor ganz gut wie hier die Mehlprimeln und das Spatelblättrige Greiskraut.


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    Doch die meisten Pflanzen sind gut im Gras versteckt wie hier wieder das Fettkraut.


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    Auch das massenhaft vorkommende Breitblättrige Knabenkraut (Dactylorhiza majalis) sieht man aufgrund der geringen Höhe im nun höheren Gras oft erst aus kurzer Distanz.


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    Ebenfalls das Breitblättrige Knabenkraut (Dactylorhiza majalis). Es gibt eine wohl sehr seltene Variabiliät von D. majalis mit weißrosa oder fleischfarbenen Blüten und diese hier scheint so etwas zu sein.


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    Immer wieder das Fettkraut - so schön!


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    Schmetterlinge gab es auch ein paar, hier das Gewöhnliche Wiesenvögelchen.


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    In so einem Moor wachsen neben den in diesem und den vorherigen Moor-Posts gezeigten Pflanzen natürlich noch eine Vielzahl weiterer Pflanzen, zum Beispiel der Schlangenknöterich.


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    Bäume und Büsche gibt es stellenweise auch, so wie diese Weide hier, welche auch immer dies ist


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    Oder neben den Wasserläufen und Quellen das Bittere Schaumkraut mit seinen hübschen Blüten.


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    Natürlich auch die Bach-Nelkenwurz die gut besucht war.


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    Immer wieder einmal Schmetterlinge - hier die Braunen Tageule.


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    Und ich sah wirklich sehr viele Rehe.


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    Vögel gab es ebenfalls, allerdings ist mir nur vom Reiher am Rande des Moors ein Foto gelungen.


    So, dies war es erst einmal.


    Liebe Grüße


    Maria

    Pablo die "richtigen" Rindenpilze" habe ich nicht mitgezählt wobei ich da gestern sogar einmal einen fotografiert habe der irgendwie anders als die anderen war. Aber ansonsten - Gelbstielige Nitrathelmlinge und auch die nur selten, die Faserlinge die ich letztens einmal angefragt habe, und heute wieder nur einen einzigen anderen kleinen Pilze (logisch wieder ein Helmling) und einen zumindest für mich interessanten Pilz (Stielporling) aber denn will ich erst einmal selbst versuchen herauszubekommen was es ist. Es ist einfach trocken, trocken, trocken! Die Bauern sagen bis 200 Meter in die Tiefe.

    Liebe Grüße und mir schwant für dieses Jahr nichts Gutes.


    Maria

    Hallo Frank,


    die Gegend und insbesondere dieser spezielle Berg ist was Pflanzen, Pilze und auch Insekten angeht der absolute Hammer - ich bin da jedes Mal nur noch am ausflippen und dies das ganze Jahr über.


    Auf der Nordseite dieses Berges habe ich, wie schon geschrieben, drei oder vier (ich müsste jetzt nachsehen) verschiedene Stachelinge gefunden und darunter war weder der Kiefern noch der Habichts-Stacheling sondern dies waren allesamt eher seltene. Nicht umsonst habe ich diesen Berg für mich Stachelingsberg getauft.


    Ich habe es Pablo schon geschrieben, wenn Du / Ihr Lust habt im August / September einmal zu kommen, also ich würde mich sehr freuen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Lieber Stefan,


    auch von mir, und nicht nur von mir, die herzlichsten Glückwünsche zum Geburtstag.

    Ich schenke Dir keinen pilzigen oder blumigen Gruß sondern eher eine Erinnerung, vor allem aber die Vorfreude auf unser nächstes Wiedersehen. Genieße Deinen Tag heute!


    Liebe Grüße von Maria und Anna


    Hallo Ihr Lieben,


    diesen Pilz fand ich gestern im Altmühltal in einem Mischwald neben dem Weg. Soweit ich mich erinnere standen an der Fundstelle ausschließlich Laubbäume. Vor Ort dachte ich Richtung Zitzenschirmling aber jetzt bin ich total unsicher. Bitte, welcher Pilz ist dies?

    Funddaten: 16.05.2020, Altmühltal, Mischwald bei Laubbäumen (Rotbuche), sehr kalkhaltiger Boden, kein besonderer Geruch feststellbar, Stiel hohl, leicht knollig, Lamellen frei, Ring fiel ab bevor ich die Verschiebbarkeit prüfen konnte. Höhe ca. 18 cm.


    Vielen Dank für Eure Hilfe.


    Liebe Grüße


    Maria








    Hallo Carina,


    nachfolgend sehr gute Literatur:

    Sehr zu empfehlen, zur Zeit allerdings nur gebraucht zu erwerben: "Die Orchideen Mitteleuropas und der Alpen" von Helmut Presser.


    Ich habe auch noch dieses Buch welches ich ebenfalls sehr gut finde und mit dem ich gerne arbeite: "Die Orchideen Deutschlands: Finden und Bestimmen" von Horst Kretschmar.

    Bezüglich der Kartierung findest Du diese auch im letzt genannten Buch, ich sehe aber immer beim AHO Bayern nach (AHO = Arbeitskreis heimischer Orchideen) Vielleicht hat der AHO Deines Bundeslandes ebenfalls eine so gute Kartierung online gestellt wie die Bayern - musst Du einfach einmal gucken.


    Liebe Grüße


    Maria

    Danke Werner. Habe bei Wikipedia nachgeforscht, mit Blättern sehe ich das es die Pflanze ist. Diese Orchidee sehe ich öfters bei uns im Sterkrader Wald, etwa ab Juli. Ich muß mal schauen ob ich die komplette Pflanze irgendwo habe.

    Im Spessart, Hunsrück Nähe Morbach und im Schwarzwald kann man im Sommer sehr gut Orchideen finden.


    Aber eigentlich weiß ich nicht welche Pflanze auf dem 2ten Bild ist. Die war etwa 40 cm groß, Blätter konnte ich nicht erkennen.

    Hallo Teddyhexe,


    ich denke, dass Deine 2. Pflanze evtl. aus der Gattung Akanthus (Acanthus) sein könnte. Zur Bestimmung, und dann auch weiteren Bestimmung, bräuchte zumindest ich aber etwas genauere Detailaufnahmen. Ich habe Dir einmal herausgesucht wo Du selbst die Pflanze evtl. genauer betrachten und bestimmen kannst und wo Du erfahren kannst, was genau für eine Bestimmung relevant sein könnte:
    Acanthus


    Liebe Grüße


    Maria

    Ich sehe gerade, die Antworten von Werner und mir haben sich überschnitten :)