Hallo!
Leider sieht man auf den Fotos solche Details wie Anwachsstelle der Lamellen am Stiel oder Struktur Hut- und Stieloberfläche nicht. Ein bisschen schärfer müssen die Bilder für die Bestimmung schon sein.
Hallo!
Leider sieht man auf den Fotos solche Details wie Anwachsstelle der Lamellen am Stiel oder Struktur Hut- und Stieloberfläche nicht. Ein bisschen schärfer müssen die Bilder für die Bestimmung schon sein.
Hallo Jezicek,
mich würde interessieren wie dieser Pilz riecht. Vielleicht nach Seifenlauge / alten Waschküche?
Hi!
Ich sehe hier Hallimasche.
Hallo ash,
ich würde mich meinem Vorredner anschliessen. Alles korrekt. Täubling ist für mich nicht näher bestimmbar. Manche Täublinge auf Artebene nach Foto zu bestimmen ist sowieso unmöglich. 4+5 sind evtl. Lepista nuda, der Pilz müsste beim zerkratzen +- nach Multivitaminsaft riechen. Lepista nuda finde ich auch öfters zusammen mit Nebelkappen an selben Orten zur selben Zeit.
Alles anzeigenVielen Dank für die zahlreichen und positiven Antworten.
Habt mich bereits auf Pilze gebracht, an welche ich nie gedacht hätte - zB die Nebelkappe.Gleich vorab: welche Pilzbücher hast Du?
Auch zum Wald, kannst Du, wenn Du magst, etwas mehr erzählen. So ungefähr - welche Region? Ist das evtl. ein Gebirgswald? Welche Bäume gibt es dort? Ein paar Fotos mit Wald-Impressionen sind in solchen Bestimmungsanfragen auch immer gerne willkommen.
Ich habe den kleinen "Kosmos Pilz-Führer für unterwegs" von Hans E. Laux und das etwas grössere "Welcher Pilz ist das?" von Markus Flück.
Mein Wald vor der Tür ist der Pfynwald.
Alpenwald im Süden der Schweiz auf ca 600-700 m.ü.M.
Vor allem Föhren (Kiefern) und Eichen sind in diesem Wald anzutreffen - auch auf Birken trifft man.
Ich starte gerade auf den nächsten Ausflug und werde diesmal auch etwas auf die Umgebung achten.
Cool, das sind richtige Gebirgswälder, da wirst Du sicherlich viele Interessante Funde machen ![]()
Die Bücher reichen für den Anfang, denke ich
Ich kann für später (wenn man die Pilze bereits grob in Gattungen / Familien / Ecken zuordnen kann) als Bestimmungshilfe ohne Mikroskop auch Parey's Buch der Pilze (zurzeit ausverkauft) oder auf Englisch "Mushrooms and toadstools of Britain and Europe" von Kibby empfehlen. Allerdings erst für später. Kibby hat bis jetzt auch nur 2 von 3 Bändern veröffentlicht, Band 3 müsste irgendwann mal folgen.
Nebelkappe ist oft ein Massenpilz im Herbst, wird von sehr wenigen Menschen gesammelt und gegessen, deshalb sieht man die Nebelkappen im Spätherbst öfters in imposanten Hexenringen.
Hallo Nobi,
Klasse Bilder, vielen Dank für's Zeigen! ![]()
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Mein Speisepilzkorb war am Samstag nur halbgefüllt, und selbst das nur weil ich auch Erdritterlinge mitgenommen habe, was bei mir schon ein Zeichen für Pilzknappheit ist.
Warum aber die letzte Ernte? Bei uns ist es heute ausnahmsweise über 20 Grad, es hat geregnet... vielleicht kommt bis Mitte November noch was, wenn's kein Frost gibt
Ich habe in letzten Jahren öfters in der ersten Novemberhälfte sehr gute Pilztouren gehabt.
Hallo!
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen, eine tolle erste Bestimmungsanfrage! ![]()
So macht Forum Spaß! ![]()
Gleich vorab: welche Pilzbücher hast Du?
Auch zum Wald, kannst Du, wenn Du magst, etwas mehr erzählen. So ungefähr - welche Region? Ist das evtl. ein Gebirgswald? Welche Bäume gibt es dort? Ein paar Fotos mit Wald-Impressionen sind in solchen Bestimmungsanfragen auch immer gerne willkommen.

Alles anzeigenHallo zusammen,
nachdem ich im letzten Jahr schon die Enttäuschung hatte, dass der birkenporling den ich gesammelt, getrocknet und als Tee zubereitet habe, nicht die typisch trübe graue Farbe als Tee und den bitteren Geschmack gehabt hat, habe ich es dieses Jahr noch einmal versucht. Diesmal wurde er auch in einer anderen Region gesammelt.
Aber auch dieses Jahr ist der gekochte Tee klar und gelblich und der bittere Geschmack ist so gut wie nicht vorhanden.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht woran das liegt...
Der gesammelte Porling war absolut frisch und schneeweiß von unten.
Oder entwickelt der Pilz erst wenn er schon etwas gelber unten ist den bitteren Geschmack und die Farbe von Tee? Aber dann ist er ja nicht mehr richtig frisch, oder?
Ich bin echt überfragt was ich falsch mache...
Jemand von euch eine Idee?
Hallo!
Kannst Du vielleicht ein paar Bilder beisteuern, sowohl von Birkenporlingen als auch vom Tee? Damit wir quasi sehen wovon wir reden. ![]()
Ich verwende den Birkenporling gelegentlich ja auch, inzwischen gewürfelt und getrocknet. Die Farbe vom "Tee" ist eher gelblich, würde ich sagen. Relativ klar, leicht bitterlich vielleicht. Aber ich komme mit bitteren Nahrungsmitteln gut zurecht, d.h. ich schmecke "bitter" evtl. weniger als die meisten Menschen. Ich trinke auch schwarzen Tee der länger durchgezogen hat und mein Kaffee nehme ich schwarz ohne Zucker (extreme Bitterschmeker wie meine Tochter können Schwarztee überhaupt nicht trinken, von Kaffee ganz zu schweigen).
Bitterlichkeit kann, meines Wissens, auch von Fruchtkörper zu Fruchtkörper stark variieren. Auch die Menge Pilz pro Liter Wasser sowie die Dauer des Kochvorgangs kann eine Rolle spielen.
Wo hast Du die Birkenporlinge her von denen der Tee grau und bitter war, wenn ich fragen darf? War das vielleicht gekaufte Ware?
1) das ist ein Parasol
Woran erkennst du hier einen Parasol im Gegensatz zum Safran
sorry, da habe ich mich tatsächlich ganz dumm vertippt.
Das ist sicherlich kein Parasol (ein "k" fehlte vor "ein"). Habe das oben korrigiert.
Wow, das ging ja schnell! Bedanke mich in die Runde. Der Honigduft von dem Rotrandigem hat was, ich hänge die ganze Zeit mit der Nase dran. Sehr angenehm!
Eine Frage noch, macht es für Aroma und medizin. Wirkung einen Unterschied worauf ein Pilz wächst, ich meine, Birke oder Fichte?
Alexander, entschuldige, was ist "FK"? Ich hätte ihn wohl abreißen müssen um die Unterseite zu photographieren, weil es so dunkel war, oder aber ich verwende den Blitz. Nächstes mal werde ich drauf achten.
Alexander, entschuldige, was ist "FK"?
Da schließe ich mich gern dem rumpel an und frage mich gerade kopfkratzend auch, wofür diese Abkürzung steht?
Hallo zusammen!
Sorry, Schrumz hat recht - FK = Fruchtkörper, natürlich.
Es sind die Dinger die von Menschen meist als einzelne "Pilze" verstanden werden, d.h. sowas wie ein Porling-Klotz oder ein Stiel mit Hut oder eine Stinkmorchel-"Stange".
Hallo rumpel,
my 2cents:
#1 kein Birkenporling. Ein junger FK von irgendeinem anderen Porling
#2 vergleiche mit Buckeltramete. Nächstes Mal mach ein FK bitte ab um ein Bild von unten zu machen, die Porenform und -Größe ist bestimmungsrelevant.
#3 weiß ich nicht, ich vermute dass es irgendein Tintling ist, vielleicht auch ein Faserling (Gattung Psathyrella)
Danke.
Unverbindlich und ohne Essensfreigabe, verstehe ich richtig, dass dieser genießbar ist (bzw. nicht ungenießbar / giftig)?.
Danke
Hi!
Chlorophyllum olivieri wäre nicht giftig, obwohl meiner Erfahrung nach überhaupt nicht so lecker wie Parasol. Aber ich kann nicht sagen ob es einer ist. Ich kann nur sagen:
1) das ist kein Parasol
2) der Fragende kann die wichtigesten Merkmale des Parasols noch nicht hundertprozentig (nämlich die Stielnatterung, hier nicht vorhanden), hat aber eventuell eine Verzehrabsicht. Da möchte ich dringend davon Abraten bis die Merkmale in Theorie und auch in Praxis gelernt sind. Forum ist ja nur Hilfe zum Lernen, kein Ersatz.
3) Pilzarten der Gattung der Safranschirmlinge (Chlorophyllum) können ähnlich aussehen und da gibt es mindestens eine giftige Art.
4) Essbare Pilze können individuell auch unverträglich sein.
Hallo!
Ja, mit dieser Stielnatturung und diesem Schuppenmuster ein Parasol, zumindest im weiteren Sinne. Glückwunsch zum Estfund! ![]()
Verwechslungen sind natürlich möglich, u.a. mit anderen Riesenschirmlingen (siehe Gattung Macrolepiota), Safranschirmlingen und auch mit kleineren, teils tödlich giftigen Schirmlingen (Lepiota)
Hallo!
Gleich vorab: hier im Forum ist es sehr von Vorteil mit Begrüßung anzufangen und nett um Bestimmungshilfe zu bitten. Einzeiler mit Fragen wie "essbar oder nicht?" ohne Hallo und Tschüß, ohne Angaben zur Pilzsbestimmung (bspw. Geruch sieht man auf den Bildern nicht), ohne Standort-Beschreibung oder -bilder, kommen immer wieder vor. Sie kommen aber i.d.R. nicht gut an, auch deswegen: Online-Bestimmungshilfen sind keine Verzehrfreigaben!
Jetzt zu dem gezeigten Pilz. Der Größe und Form nach könnte das ein Hasenstäubling sein, da bin ich mir aber nicht sicher.
Falls Dich die Bestimmung des Pilzes interessiert, dann ist meine Antwort: vergleiche Dein Fund mit Hasenstäubling.
Hallo Ahemi,
interessant, Danke für diese Referenz. Ich habe wieder was dazu gelernt.
Hallo Schrumz,
ich würde Deine Bestimmungen alle unverbindlich bestätigen
Bei Täublingen kann ich auch nicht mehr. Es gibt da schon einige einfacher bestimmbare Arten, R. nigricans zum Beispiel.
Die ersten Stockschwämmchen zum PSV bringen war definitiv eine gute Sache.
Habe ich damals auch so gemacht.
Grünt der Reizker irgendwie irgendwo? Wenn nein und Tanne als Partnerbaum in Frage kommt, dann würde ich auf Lachsreizker tippen.
Und 4 ist sicher kein Pfefferröhrling. Der hätte keine ausgebuchteten Röhren.
Hallo Ahemi! Du hast schon im anderen Thread über ausgebuchtete Röhren bei Röhrlingen geschrieben. Woher hast Du so ein Merkmal? Hast Du da vielleicht ein Buch als Referenz oder so? Ich habe noch nie davon gehört dass das bei Röhrlingen (zumindest bei Schmierröhrlingen und Pfefferröhrling) ein sicheres Merkmal sein soll, nur bei Lamellenpilzen.
Hallo zusammen,
gestern Stockschwämmchen gefunden, heute Omelett nach selben Prinzip gemacht, allerdings mit mehr Pilzen. 100g Pilz pro Ei (statt ca. 66g Pilz pro Ei wie im "Original" oben). Es war ebenso lecker, aber viel zu viele Pilze für mein Geschmack
Viel zu locker und luftig und weich, denn Pilze beinhalten ja viel Wasser. Das Wenden mit allen Hilfsmitteln ist gerade noch gut gegangen... War aber trotzdem lecker und für mich sogar viel zu pilzig. Das angegebe Verhältnis von 200g Pilze pro 3 Eier (= 66g / 1 Ei) ist schon gut und sollte wenn dann nur ein wenig erhöht werden, finde ich.
Adelige Pilze (weil Pilze von gestern
). Die allermeisten sind Stockschwämmchen + Schnittreste (Hallimasch-Stiele, Herbst-Rotfüße, Steinpilz und Flocki-Schnipsel) + ein Pilz der es nicht in den Dörrautomat geschafft hat (Lepista nuda).
Hallo zusammen!
Gestern habe ich einen halben Tag frei genommen und war mit Pablo Beorn in Kleinem Odenwald unterwegs. Drei Stellen abgecheckt und vieles gesehen.
Ich fange mal mit dem an was alle mehr oder weniger interessiert. Das ist die Gesamtausbeute von ca. 4,5 Stunden zuzweit:
Steinpilz, Flockis, Herbst-Rotfussröhrlinge, 2 Maronen, 1 Violetter Röterlritterling, Hallimasche, Stockschwämmchen. Ca. 2,5kg zusammen, das meiste davon wird getrocknet, der Rest ergab Pilzomelett zum Frühstück.
Der Speisepilz des Tages. Steinpilz. Ein einziger. Über 500g Gewicht und absolut jung, sauber und madenfrei. Wahnsinnsfund.
Das ist ein Flocki von dem Pablo meinte dass er eventuell kein "normaler" ist sondern einen eigenen Namen hat, habe leider vergessen welchen. Neoboletus spec. EDIT: Neoboletus xanthopus, Danke Pablo!
Die "echten" Flockis, teils abgeknabbert, aber frisch und fest.
Ein Scheidling, Volvariella spec.
Hat jemand hier einen Tipp? Den FK habe ich noch da falls es Rückfragen gibt.
Volvariella volvacea (der massenweise gezüchtete Reisstrohpilz) und Volvariella nigrovolvacea halte ich für möglich. Der Pilz wuchs auf morschem Holz (Baumart für mich nicht bestimmbar), und zwar war die Scheide unter der Rinde. Geruch unauffällig.
Ich habe mich auch über einige Milchlinge gefreut. Neben Lactarius blennius ware es:
Flaumiger Birken-Milchling (Lactarius pubescens)
Den habe ich wieder mit dem Schlüssel in "The Genus Lactarius" (Heilmann-Clausen, 1998) versucht zu bestimmen. Geschmack ist mild, auch nach längerem Kauen. Im Fichtenwald mit jungen Buchen.
Meine Vermutung: Lactarius subdulcis, Süßlicher Buchen-Milchling
Den hier habe ich auch mit dem Schlüssel in "The Genus Lactarius" (Heilmann-Clausen, 1998) versucht zu bestimmen.
Meine Vermutung: Lactarius aurantiacus, Milder Milchling, auch als Bitterer Orange-Milchling bekannt. Witzig, denn "mild" oder "bitter" schliessen sich gegenseitig aus
Sein Geschmack scheint zuerst mild zu sein, wird aber dann adstringierend, etwas bitterlich, unangenehm, an Grünblättrigen Schwefelkopf erinnernd. Diese Kollektion war im selben Fichtenwald mit jungen Buchen wie L. subdulcis (siehe oben).
Schöner Goldzahn-Schneckling (Hygrophorus chrysodon)
Hallimasche waren immer wieder zu sehen, aber nicht sehr oft. Hier ein Bild vom ergiebsten Baumstumpf:
Ein wunderschöner Knotiger Schillerporling, Inonotus nodulosus, von Pablo auf Anhieb bestimmt.
Hallo Alexander, hast Du das mal mit getrockneten Pilzen ausprobiert? Das wäre interessant, denn bald ist ja Schluss mit passenden Frischpilzen und die Trockenpilze müssen dann ran. Da sind die Lager sehr voll nach diesem Herbst.
Hallo Claudia,
nein, ich habe es nicht probiert mit getrockneten Pilzen. Da würde man evtl. Pilzpulver nehmen, dafür aber viel mehr Flüssigkeit... oder getrocknete Pilze einweichen.
Ich habe mal Pfannkuchen mit getrockneten Parasol-Stückchen gemacht und kam zum Schluß dass es eine Parasol-Verschwendung ist.
welche Frischpilze meinst du? Ich finde hier fast nichts. Laubwald kann ich für dieses Jahr komplett abhaken. Da sprießen nur wie blöd die Nebelkappen. Noch nicht mal Rötelritterlinge hab ich gefunden
Hallo Rotfuß,
das ist aber Schade... bei uns (Nord-Westen von BW) ist dieses Jahr auch eher mager was die Pilze angeht. Dennoch, gibt es immer wieder zur richtigen Zeit an richtigen Orten gute Funde, sowohl zum Essen als auch zum Gucken (link zum BW-Thread). Mit 2019 ist das natürlich nicht zu vergleichen, da standen ab Oktober alle Wälder voll. Jetzt im Jahr 2020 muss man die Pilze so richtig suchen und Anzahl Pilzsammler im Wald scheint mir auch stets zu steigen.
Hallo Tomas,
ich finde sie auch öfters im selben Gebiet, öftets aber auch separat. Die beiden Arten mögen saueren Boden, vielleicht erklärt sich das Vorkommen neneneinander
dadurch. Auch häufige Bäume, wie Rotbuchen und Fichten, können für die beiden Pilzarten Mykorrhiza-Partner sein.
Als Steinpilz-Zeiger werden ja oft Fliegenpilz, Mehlräsling und Pfefferröhrling genannt, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Sie sollen ähnliche Bodenansprüche haben.
Hallo!
Ich empfinde den Geruch besonders an den Lamellen als multivitaminartig
Genau so soll Lepista nuda riechen ![]()
Hallo!
Ach wie schön! ![]()
Auf den Bildern von unten erkenne ich den Glimmerschüppling. Ein spektakulärer großer Pilz.
Liebe Leute,
auch ich war die ganze Zeit hin und her gerissen...
Aber wie es aussieht, erübrigt sich die Frage sowieso nach dem 2. November. Leider...
Ich hoffe dann dass es nächstes Jahr klappt.
Hallo Björn,
Deine Fotos und Dokumentation mit Mikrobildern sind wie immer Spitzenklasse! ![]()
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