Hallo liebe Community,
bin noch recht neu hier und habe eine kurze Frage
: Ein Bekannter hat mir vor kurzem erzählt, dass unter Obstbäumen oder an Stellen, an denen sich vorher Obstbäume befanden, immer essbare Pilze wachsen (Haben im Park nämlich einen großen Fleck Pilze gesehen und er meinte, da hat bestimmt mal ein Apfelbaum oder so gestanden). Finde die Behauptung recht interessant. Ist da was dran?
LG
Hallo!
An solchen stellen können sicherlich sowohl tödlich giftige als auch essbare Pilze wachsen. Locker.
Selbst wenn die Pilze nicht direkt mit Obstbäumen Symbiose eingehen, reicht dafür nur etwas Holz das irgendwo rumliegt oder vergraben ist. Bspw. ein vergrabener Nadelhoz-Ast von wo anders, mit dem vor Jahren mal ein Hund gespielt hat, und schon können Gifthäublinge drauf wachsen. Auch ein Baum anderer Art in 20m Entfernung kann Giftpilze mit sich bringen. Ich kenne so eine Stelle wo unweit der Obstbäumen grüne Knollenblätterpilze wachsen die evtl. mit den Birken in der Nähe Mykorrhiza eingehen.
Ausserdem können Obstbäume, bspw. Rosengewächse zu denen viele kultivierte Obstarten gehören, auch Mykorrhiza mit einigen Pilzen bilden, darunter bestimmt nicht nur Speisepilze. Mir fallen spontan Rötlinge (Gattung Entoloma) ein.

