Beiträge von Alexander

    Hallo zusammen,


    meine erste Gedanke beim Täubling/Milchling war ein Wolliger Milchling (Lactifluus vellereus). Es ist keine Milch auf den Bildern zu sehen, das stimmt. Der Pilz ist aber auch ziemlich eingetrocknet. Vielleicht wenn Du Lamellen quer ritzt oder quetschst, kommt doch etwas Milch raus?

    Ansonsten soll das natürlich einer der kompakten Weißtäublinge sein, wie oben von Uwe schon geschrieben - Russula delica s.l.


    Hier meine Referenzbilder zum Wolligen Milchling:



    Hallo umossoh!


    Klasse, Danke fürs Zeigen und Teilen :thumbup::thumbup::thumbup:

    Das ist aber lieb von Dir dass Du Korrektur lesen würdest (das wäre bei mir viel Arbeit ;() aber ich habe es nicht vor ein Buch zu schreiben. Es gibt schon gute Pilz-Kochbücher. Ich beschreibe lieber ein paar Sachen aus eigener Erfahrung hier, mit etwas mehr Fokus auf aus meiner Sicht wichtigen Details die nicht immer in Rezepten erklärt oder gezeigt sind.


    1) ich habe 250-500ml Wasser angegeben mit Hinweis dass es auf die Pilzart ankommt. Ich habe gedacht dass auch bei Hallimaschen 500ml reichen müssten. Es sei denn man kocht die ganze Zeit mit offenem Deckel so dass viel Wasser verdampft. Bei Reizker, übrigens, reichen ca. 100ml / 1kg weil sie sehr viel "Saft" abgeben. Auf jeden Fall ist es absolut zulässig etwas Wasser jederzeit nachzugiessen solange die Pilze noch im Sud kochen, dann aber wieder zum Kochen bringen und entsprechend ein wenig mehr von Essig und Gewürzen hinzufügen. Manche Leute kochen sogar Pilze separat ab, giessen Kochwasser ab, legen Pilz in Gläser und dann geben den separat gekochten Sud dazu. Das ergibt weniger Geschmack, aber klarere Brühe. Vielleicht schleimen die Pilze dann auch weniger - da bin ich mir aber nicht sicher.


    2) Yep, meine Essig-Angaben sind wirklich am untersten Rand. Ich muss zugeben, manchmal gebe ich etwas mehr Essig dazu. Anderseits, kann ich mehr Essig auch nachher (nach dem Aufmachen eines Glases) immer noch extra dazugeben, genau wie Öl oder Mayonaise, frische Kräuter und Zwiebeln.


    3) Gute Idee! Man kann ruhig frei mit Gewürzen experimentieren.


    4) da kenne ich leider keine Tricks. Mir persönlich reicht da einfach kurz die Pilze vor dem Essen abzuspülen.

    Das kommt auch stark auf die Pilzzart an. Am schlimmsten sind Leberreischlinge. Hallimasche und Schmierröhrlinge gelieren auch stark. Reizker können das auch manchmal. Aber Schwefelporlinge zum Beispiel gelieren so gut wie nicht.

    Hallo Basri und

    (welcome)


    Literatur: ich empfehle für den Anfang Rita Lüders "Grundkurs Pilbestimmung". Viele Fachbegriffe sind verständlich erklärt, es gibt auch einen Überblick über die Gattungen, Einsteiger-Bestimmungsschlüssel, sowie Pilzportraits für eine Auswahl von Speisepilzen und Giftpilzen. Wikipedia kann da auch gut helfen. Tintling.com halte ich auch für eine zuverlässige Quelle für Pilzbeschreibungen.


    Ausrüstung: nichts besonderes. Für den anfang reichen ein Messer und ein paar extra Behälter für die Pilze die man nicht essen sondern zuhause näher untersuchen und bestimmen möchte (typischerweise Kunstoffbehälter von einem Fertigsalat aus Supermarket). Eine 10-fache Einschlag-Lupe kannst Du sich noch bei Bedarf zulegen.


    Nachrichten: brauchst keine Benutzer direkt anzuschreiben. Stelle einfach Bilder und Fragen in Forum rein, verschiedene Benutzer schauen sich das an und antworten.


    Wie am Besten anfangen? Öfters in Wälder gehen und immer ein paar Pilze mitnehmen die Dich interessieren. Am besten solche die entweder allgegenwärtig oder irgendwie auffälig sind. Und versuche sie dann zu bestimmen, würde ich sagen.

    Dankeschön, beim Olivbraunen Milchling ist der Name ja mal wieder Programm :)

    Ich finde dass es sich lohnt sich diese Art zu merken. Meines Wissens, ist das der einzige Milchling, zumindest in Mitteleuropa, mit diesen Farben. Er kann auch etwas dunkler (schwärzer) sein, er ist gerne dreckig/erdig und kann auch tellergroß werden. Eine relativ häufige Art, u.a. unter Birken. Schmeckt übrigens extrem scharf, muss man aber nicht immer probieren da die Bestimmung i.d.R. rein optisch schon eindeutig ist.

    Hallo!


    Leider sieht man auf den Fotos solche Details wie Anwachsstelle der Lamellen am Stiel oder Struktur Hut- und Stieloberfläche nicht. Ein bisschen schärfer müssen die Bilder für die Bestimmung schon sein.

    Hallo ash,


    ich würde mich meinem Vorredner anschliessen. Alles korrekt. Täubling ist für mich nicht näher bestimmbar. Manche Täublinge auf Artebene nach Foto zu bestimmen ist sowieso unmöglich. 4+5 sind evtl. Lepista nuda, der Pilz müsste beim zerkratzen +- nach Multivitaminsaft riechen. Lepista nuda finde ich auch öfters zusammen mit Nebelkappen an selben Orten zur selben Zeit.

    Cool, das sind richtige Gebirgswälder, da wirst Du sicherlich viele Interessante Funde machen :thumbup:


    Die Bücher reichen für den Anfang, denke ich :) Ich kann für später (wenn man die Pilze bereits grob in Gattungen / Familien / Ecken zuordnen kann) als Bestimmungshilfe ohne Mikroskop auch Parey's Buch der Pilze (zurzeit ausverkauft) oder auf Englisch "Mushrooms and toadstools of Britain and Europe" von Kibby empfehlen. Allerdings erst für später. Kibby hat bis jetzt auch nur 2 von 3 Bändern veröffentlicht, Band 3 müsste irgendwann mal folgen.


    Nebelkappe ist oft ein Massenpilz im Herbst, wird von sehr wenigen Menschen gesammelt und gegessen, deshalb sieht man die Nebelkappen im Spätherbst öfters in imposanten Hexenringen.

    Hallo Nobi,


    Klasse Bilder, vielen Dank für's Zeigen! :thumbup::)

    Mein Speisepilzkorb war am Samstag nur halbgefüllt, und selbst das nur weil ich auch Erdritterlinge mitgenommen habe, was bei mir schon ein Zeichen für Pilzknappheit ist.


    Warum aber die letzte Ernte? Bei uns ist es heute ausnahmsweise über 20 Grad, es hat geregnet... vielleicht kommt bis Mitte November noch was, wenn's kein Frost gibt :) Ich habe in letzten Jahren öfters in der ersten Novemberhälfte sehr gute Pilztouren gehabt.

    Hallo!


    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen, eine tolle erste Bestimmungsanfrage! :thumbup:

    So macht Forum Spaß! :)


    Gleich vorab: welche Pilzbücher hast Du?

    Auch zum Wald, kannst Du, wenn Du magst, etwas mehr erzählen. So ungefähr - welche Region? Ist das evtl. ein Gebirgswald? Welche Bäume gibt es dort? Ein paar Fotos mit Wald-Impressionen sind in solchen Bestimmungsanfragen auch immer gerne willkommen.

    • 1) Reizker auf jeden Fall. Begleitbäume, Geruch und Geschmack, sowie Verfärbung der Milch nach einigen Minuten wären hier für die Bestimmung entscheidend, wie bei den meisten Milchlingen. Ich sehe Kiefernzapfen im Bild. Falls nur Kiefer als Partnerbäume in Frage kommen, dann würde ich eher auf Edel-Reizker tippen.
    • 2) Korrekt, kann auch der "normale" Butterpilz ssein. Sein Ring kann ja leicht vergehen. Die Unterschiede zwischen zwei Arten sind minimal, ich kann sie nicht immer auseinander halten wenn der Ring fehlt.
    • 3) Den Pilz hätte ich (als Milchlings-Fan) gerne selbst in der Hand gehabt und Geschmack so wie Milchverfäbung über längeren Zeitraum getestet. Ohne ist es schwer zu sagen was für einer das ist. Ich glaube Kiefernadeln im Bild zu erkennen und Eichenblätter. Lärchen-Reizker habe ich noch nie gefunden, der würde aber Lärche brauchen und, nach meinem Verständnis, tendenziell eher in höheren Lagen gerne wachsen. Eichen-Milchling müsste spezifisch riechen und seine Milch sollte +- etwas gelblich werden.
    • 4) für mich sicherlich ein Raufuß (Gattung Leccinum)
    • 5) ja, ein Champignon. Evtl. aus der Waldchampignons-Gruppe, mit rötendem Fleisch und braunschuppigen Hüten. Man müsste da ein paar Pilze komplett entnehmen (Stielbasis nicht abbrechen!), dann von oben bis unten durchschneiden und gleich ein Foto machen, dann nach 5-10 Minuten noch weitere Bilder, vor allem wenn Verfärbung zu sehen ist. Bei Champignons und Röhrlingen braucht man sollche komplette Schnittbilder für die Bestimmung. Manche Verfärben sich nur im Hut, manche nur im Stielbasis ganz unten, manche gar nicht, manche überall stark (bspw. Flockis), und es gibt alle mögliche Übergänge. Hier ein Beispiel für so ein Schnittbild (letztes Bild #4), mit rötlichen Verfärbung im Hut: Welcher Waldchampignon ?
    • 7) Birkenpilz im weiteren Sinne, sie sind manchmal optisch nicht näher bestimmbar
    • 8) da haben die anderen schon geschrieben, vergleiche mit Nebelkappe und diesen markanten Geruch sich am Besten gleich für später merken :)


    (welcome)

    Hallo!


    Kannst Du vielleicht ein paar Bilder beisteuern, sowohl von Birkenporlingen als auch vom Tee? Damit wir quasi sehen wovon wir reden. :)


    Ich verwende den Birkenporling gelegentlich ja auch, inzwischen gewürfelt und getrocknet. Die Farbe vom "Tee" ist eher gelblich, würde ich sagen. Relativ klar, leicht bitterlich vielleicht. Aber ich komme mit bitteren Nahrungsmitteln gut zurecht, d.h. ich schmecke "bitter" evtl. weniger als die meisten Menschen. Ich trinke auch schwarzen Tee der länger durchgezogen hat und mein Kaffee nehme ich schwarz ohne Zucker (extreme Bitterschmeker wie meine Tochter können Schwarztee überhaupt nicht trinken, von Kaffee ganz zu schweigen).

    Bitterlichkeit kann, meines Wissens, auch von Fruchtkörper zu Fruchtkörper stark variieren. Auch die Menge Pilz pro Liter Wasser sowie die Dauer des Kochvorgangs kann eine Rolle spielen.


    Wo hast Du die Birkenporlinge her von denen der Tee grau und bitter war, wenn ich fragen darf? War das vielleicht gekaufte Ware?

    Wow, das ging ja schnell! Bedanke mich in die Runde. Der Honigduft von dem Rotrandigem hat was, ich hänge die ganze Zeit mit der Nase dran. Sehr angenehm!


    Eine Frage noch, macht es für Aroma und medizin. Wirkung einen Unterschied worauf ein Pilz wächst, ich meine, Birke oder Fichte?


    Alexander, entschuldige, was ist "FK"? Ich hätte ihn wohl abreißen müssen um die Unterseite zu photographieren, weil es so dunkel war, oder aber ich verwende den Blitz. Nächstes mal werde ich drauf achten.

    Alexander, entschuldige, was ist "FK"?

    Da schließe ich mich gern dem rumpel an und frage mich gerade kopfkratzend auch, wofür diese Abkürzung steht?

    Hallo zusammen!

    Sorry, Schrumz hat recht - FK = Fruchtkörper, natürlich.

    Es sind die Dinger die von Menschen meist als einzelne "Pilze" verstanden werden, d.h. sowas wie ein Porling-Klotz oder ein Stiel mit Hut oder eine Stinkmorchel-"Stange".

    Hallo rumpel,


    my 2cents:

    #1 kein Birkenporling. Ein junger FK von irgendeinem anderen Porling

    #2 vergleiche mit Buckeltramete. Nächstes Mal mach ein FK bitte ab um ein Bild von unten zu machen, die Porenform und -Größe ist bestimmungsrelevant.

    #3 weiß ich nicht, ich vermute dass es irgendein Tintling ist, vielleicht auch ein Faserling (Gattung Psathyrella)

    Danke.

    Unverbindlich und ohne Essensfreigabe, verstehe ich richtig, dass dieser genießbar ist (bzw. nicht ungenießbar / giftig)?.


    Danke

    Hi!


    Chlorophyllum olivieri wäre nicht giftig, obwohl meiner Erfahrung nach überhaupt nicht so lecker wie Parasol. Aber ich kann nicht sagen ob es einer ist. Ich kann nur sagen:

    1) das ist kein Parasol

    2) der Fragende kann die wichtigesten Merkmale des Parasols noch nicht hundertprozentig (nämlich die Stielnatterung, hier nicht vorhanden), hat aber eventuell eine Verzehrabsicht. Da möchte ich dringend davon Abraten bis die Merkmale in Theorie und auch in Praxis gelernt sind. Forum ist ja nur Hilfe zum Lernen, kein Ersatz.

    3) Pilzarten der Gattung der Safranschirmlinge (Chlorophyllum) können ähnlich aussehen und da gibt es mindestens eine giftige Art.

    4) Essbare Pilze können individuell auch unverträglich sein.

    Hallo!


    Ja, mit dieser Stielnatturung und diesem Schuppenmuster ein Parasol, zumindest im weiteren Sinne. Glückwunsch zum Estfund! :thumbup:

    Verwechslungen sind natürlich möglich, u.a. mit anderen Riesenschirmlingen (siehe Gattung Macrolepiota), Safranschirmlingen und auch mit kleineren, teils tödlich giftigen Schirmlingen (Lepiota)

    Hallo!


    Gleich vorab: hier im Forum ist es sehr von Vorteil mit Begrüßung anzufangen und nett um Bestimmungshilfe zu bitten. Einzeiler mit Fragen wie "essbar oder nicht?" ohne Hallo und Tschüß, ohne Angaben zur Pilzsbestimmung (bspw. Geruch sieht man auf den Bildern nicht), ohne Standort-Beschreibung oder -bilder, kommen immer wieder vor. Sie kommen aber i.d.R. nicht gut an, auch deswegen: Online-Bestimmungshilfen sind keine Verzehrfreigaben!


    Jetzt zu dem gezeigten Pilz. Der Größe und Form nach könnte das ein Hasenstäubling sein, da bin ich mir aber nicht sicher.

    Falls Dich die Bestimmung des Pilzes interessiert, dann ist meine Antwort: vergleiche Dein Fund mit Hasenstäubling.

    Hallo Schrumz,


    ich würde Deine Bestimmungen alle unverbindlich bestätigen :thumbup: Bei Täublingen kann ich auch nicht mehr. Es gibt da schon einige einfacher bestimmbare Arten, R. nigricans zum Beispiel.

    Die ersten Stockschwämmchen zum PSV bringen war definitiv eine gute Sache. :thumbup: Habe ich damals auch so gemacht.


    Grünt der Reizker irgendwie irgendwo? Wenn nein und Tanne als Partnerbaum in Frage kommt, dann würde ich auf Lachsreizker tippen.

    Und 4 ist sicher kein Pfefferröhrling. Der hätte keine ausgebuchteten Röhren.

    Hallo Ahemi! Du hast schon im anderen Thread über ausgebuchtete Röhren bei Röhrlingen geschrieben. Woher hast Du so ein Merkmal? Hast Du da vielleicht ein Buch als Referenz oder so? Ich habe noch nie davon gehört dass das bei Röhrlingen (zumindest bei Schmierröhrlingen und Pfefferröhrling) ein sicheres Merkmal sein soll, nur bei Lamellenpilzen.

    Hallo zusammen,


    gestern Stockschwämmchen gefunden, heute Omelett nach selben Prinzip gemacht, allerdings mit mehr Pilzen. 100g Pilz pro Ei (statt ca. 66g Pilz pro Ei wie im "Original" oben). Es war ebenso lecker, aber viel zu viele Pilze für mein Geschmack ^^ Viel zu locker und luftig und weich, denn Pilze beinhalten ja viel Wasser. Das Wenden mit allen Hilfsmitteln ist gerade noch gut gegangen... War aber trotzdem lecker und für mich sogar viel zu pilzig. Das angegebe Verhältnis von 200g Pilze pro 3 Eier (= 66g / 1 Ei) ist schon gut und sollte wenn dann nur ein wenig erhöht werden, finde ich.


    Adelige Pilze (weil Pilze von gestern ^^). Die allermeisten sind Stockschwämmchen + Schnittreste (Hallimasch-Stiele, Herbst-Rotfüße, Steinpilz und Flocki-Schnipsel) + ein Pilz der es nicht in den Dörrautomat geschafft hat (Lepista nuda).





    Hallo zusammen!


    Gestern habe ich einen halben Tag frei genommen und war mit Pablo Beorn in Kleinem Odenwald unterwegs. Drei Stellen abgecheckt und vieles gesehen.


    Ich fange mal mit dem an was alle mehr oder weniger interessiert. Das ist die Gesamtausbeute von ca. 4,5 Stunden zuzweit:

    Steinpilz, Flockis, Herbst-Rotfussröhrlinge, 2 Maronen, 1 Violetter Röterlritterling, Hallimasche, Stockschwämmchen. Ca. 2,5kg zusammen, das meiste davon wird getrocknet, der Rest ergab Pilzomelett zum Frühstück.


    Der Speisepilz des Tages. Steinpilz. Ein einziger. Über 500g Gewicht und absolut jung, sauber und madenfrei. Wahnsinnsfund.



    Das ist ein Flocki von dem Pablo meinte dass er eventuell kein "normaler" ist sondern einen eigenen Namen hat, habe leider vergessen welchen. Neoboletus spec. EDIT: Neoboletus xanthopus, Danke Pablo!

    Die "echten" Flockis, teils abgeknabbert, aber frisch und fest.


    Ein Scheidling, Volvariella spec.

    Hat jemand hier einen Tipp? Den FK habe ich noch da falls es Rückfragen gibt.

    Volvariella volvacea (der massenweise gezüchtete Reisstrohpilz) und Volvariella nigrovolvacea halte ich für möglich. Der Pilz wuchs auf morschem Holz (Baumart für mich nicht bestimmbar), und zwar war die Scheide unter der Rinde. Geruch unauffällig.




    Ich habe mich auch über einige Milchlinge gefreut. Neben Lactarius blennius ware es:

    Flaumiger Birken-Milchling (Lactarius pubescens)


    Den habe ich wieder mit dem Schlüssel in "The Genus Lactarius" (Heilmann-Clausen, 1998) versucht zu bestimmen. Geschmack ist mild, auch nach längerem Kauen. Im Fichtenwald mit jungen Buchen.

    Meine Vermutung: Lactarius subdulcis, Süßlicher Buchen-Milchling




    Den hier habe ich auch mit dem Schlüssel in "The Genus Lactarius" (Heilmann-Clausen, 1998) versucht zu bestimmen.

    Meine Vermutung: Lactarius aurantiacus, Milder Milchling, auch als Bitterer Orange-Milchling bekannt. Witzig, denn "mild" oder "bitter" schliessen sich gegenseitig aus ;) Sein Geschmack scheint zuerst mild zu sein, wird aber dann adstringierend, etwas bitterlich, unangenehm, an Grünblättrigen Schwefelkopf erinnernd. Diese Kollektion war im selben Fichtenwald mit jungen Buchen wie L. subdulcis (siehe oben).





    Schöner Goldzahn-Schneckling (Hygrophorus chrysodon)


    Hallimasche waren immer wieder zu sehen, aber nicht sehr oft. Hier ein Bild vom ergiebsten Baumstumpf:



    Ein wunderschöner Knotiger Schillerporling, Inonotus nodulosus, von Pablo auf Anhieb bestimmt.





    Hallo Alexander, hast Du das mal mit getrockneten Pilzen ausprobiert? Das wäre interessant, denn bald ist ja Schluss mit passenden Frischpilzen und die Trockenpilze müssen dann ran. Da sind die Lager sehr voll nach diesem Herbst.

    Hallo Claudia,


    nein, ich habe es nicht probiert mit getrockneten Pilzen. Da würde man evtl. Pilzpulver nehmen, dafür aber viel mehr Flüssigkeit... oder getrocknete Pilze einweichen.

    Ich habe mal Pfannkuchen mit getrockneten Parasol-Stückchen gemacht und kam zum Schluß dass es eine Parasol-Verschwendung ist.

    welche Frischpilze meinst du? Ich finde hier fast nichts. Laubwald kann ich für dieses Jahr komplett abhaken. Da sprießen nur wie blöd die Nebelkappen. Noch nicht mal Rötelritterlinge hab ich gefunden :gheulen:

    Hallo Rotfuß,


    das ist aber Schade... bei uns (Nord-Westen von BW) ist dieses Jahr auch eher mager was die Pilze angeht. Dennoch, gibt es immer wieder zur richtigen Zeit an richtigen Orten gute Funde, sowohl zum Essen als auch zum Gucken (link zum BW-Thread). Mit 2019 ist das natürlich nicht zu vergleichen, da standen ab Oktober alle Wälder voll. Jetzt im Jahr 2020 muss man die Pilze so richtig suchen und Anzahl Pilzsammler im Wald scheint mir auch stets zu steigen.