Beiträge von Alexander


    erstmal Glückwunsch zu deinen Funden. Als zuuuu viel empfinde ich das eigentlich nicht ! ;)


    Danke :) Am Ende, nach dem Putzen und Kochen, war es gar nicht viel. Gerade genug für eine Familienmahlzeit. Vielleicht hat der PSV nur eine kleinere Menge zum begutachten erwartet :(



    Und, dass du sie bei einem PSV untersuchen hast lassen war genau richtig...:thumbup: Das machen nicht viele Sammler, die nicht so bewandert sind. :/


    Ich traue mich zwar oft die neuen Pilze selber zu bestimmen, wie zum Beispiel neulich die Morcheln und Morchelbecherlinge. Aber bei den Maipilzen war es mir zu gefährlich.



    Diese Soße, die beim Anbraten entsteht, habe ich auch des öfteren. Da heißt es einfach weiter braten, bis die Flüssigkeit verflogen ist, und das geht dann meist ganz schnell.... ;)


    Danke für den Tipp, ich versuche es so das nächste mal.
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    Genau das ist die Gefahr. Deshalb wird meistens empfohlen, die Pilze nur mit dem Messer zu reinigen. Bei mit Erde in Kontakt gekommenen Pilzen wird es dann natürlich entsprechend schwierig, sie überhaupt für die Pfanne nutzbar zu machen. Aber die lassen sich häufig auch mit Wasser nicht mehr so richtig reinigen.


    Nichtsdestotrotz gratuliere ich zum erfolgreichen Sammeln und einen guten Appetit gehabt zu haben! :thumbup:


    LG, Jan-Arne


    Danke sehr! :)
    So viel Erde gab es nur weil ich die ganzen Pilze, samt Basis, zum PSV bringen wollte. Sonst hätte ich sie sauber abgeschnitten und noch in Wald viel mehr geputzt, wie immer.
    Aber auch so liessen sich die Maipilze relativ leicht und schnell putzen. Viel leichter als die Röhrlinge.

    Liebe Pilzfreunde,


    heute habe ich zum ersten Mal Maipilze gegessen. Endlich habe ich mich getraut diese zu sammeln und brachte sie dann zum Pilzsachverständiger vor Ort. Der PSV hat zwar die Menge als "viel zu groß" empfunden, hat aber alles abgesegnet! Die Fundstelle liegt im Rhein-Neckar Gebiet.
    Ich zeige Euch mal ein Paar Bilder...
    Vor zwei Wochen war ich schon mal dort und habe hier die damaligen Fotos gepostet: http://www.pilzforum.eu/board/…hel-u-a?highlight=maipilz


    Zum Glück wachsen die Maipilze sehr gesellig. Heute habe ich an nur fünf oder sechs Stellen, die alle ziemlich nah aneinander lagen (bis 50m auseinander) richtig viele Pilze gefunden.





    So sah das Ergebnis aus! Über 1,5 kilo Maipilze. Und das war nicht alles - ich habe auch einen Teil beim PSV als Dank gelassen ;)


    Beim Kochen gaben die Pilze überraschend viel Saft ab, es war dann mehr eine Pilzsuppe als eine Pilzpfanne... Ich habe die Pilze im Wasser gewaschen und sie haben sich dann wahrscheinlich mit Wasser angesaugt. Und die Menge in der Pfanne war auch zu groß - das war ein Kochfehler von mir. Aber wir haben die leckere Flüssigkeit abgegoßen und verwenden sie später für die richtige Suppe. Die Pilze waren auch ganz lecker.


    Morgen möchte ich wieder in den selben Wald, in der Hoffnung noch weitere Maipilz-Stellen ausfindig zu machen.


    Ich wünsche Euch allen auch solche ergebnisvolle Pilzetouren! So viele Pilze wie heute habe ich seit Oktober nicht mehr gefunden.


    Viele Grüße!
    Alex


    Vor dem "Verwechslungskandidaten" Risspilz muss man bei Maipilzen eigentlich keine Angst haben, das sind so "Nummer-sicher-Angaben" für fast blinde Menschen.
    Eigentlich reicht das Schnittbild schon aus (siehe oben!): der Maipilz ist sehr fleischig. Wenn man sich das Verhältnis der Lamellenbreite zum Hutfleisch anschaut (etwa ein Drittel), da fliegt jeder Risspilz schon raus.


    Hallo Ingo,


    ich habe bei der Suche im Forum dieses alte Thema gefunden und wollte mich für diesen Merkmal bei Dir sehr bedanken! Ich habe heute viele Maipilze gefunden, und hatt schon bedenken wegen Doppelgänger. So ein Merkmal wie das Verhältnis der Lamellenbreite zur Hutfleischhöhe ist sehr einfach und hilfreich :thumbup: Warum wird das nur bei der Pilzbeschreibung oft nicht erwähnt...


    Danke und viele Grüße!
    Alex


    Danke, Pablo!
    Gut zu wissen! Das steht weder bei Wikipedia noch bei 123pilze.de

    Hallo zusammen,


    ich würde gerne wissen ob das hier Maipilze sind. Vielen Dank im Voraus für Eure Hinweise:-)
    Gefunden zwischen den Wald-Abschnitten auf einer Lichtung mit diversen Buschen. Der Boden was sehr sandig.
    Die Pilze sind noch klein und recht fest.
    Geruch: passt zur Beschreibung des Maipilzes - mehlig / gurkenartig!



    Eine große Freude war ausserdem mein Erstfund von Morcheln! Nur wenige Meter von den vermutlichen Maipilzen entfernt!


    Das Ergebnis der heutigen Pilztour - 2,5 Stunden vom Feierabend bis zum Sonnenuntergang:
    Eine von zwei gefundenen Morcheln (die andere hat leider bereits angefangen zu schimmeln), 4 Judasohren und 2 violette Röttelritterlinge. Judasohren und violette Röttelritterlinge gab es viel mehr, aber leider waren fast alle bereits zu alt...


    Neben zahlreichen Hasen und Vögel habe ich auch einen solchen Waldbewohner getroffen... evtl. eine Blindschleiche?


    Hallo Paul,


    vielen Dank für die Infos und den Kochtipp! Der Chlorgeruch war deutlich. Die Pilze habe ich bereits getrocknet in der Hoffnung bald mehr davon zu finden damit ich genug für ein Gericht habe :)


    Gruß
    Alex


    Hallo Alexander,
    ich würde sie trocknen und wieder einweichen, das erhöht die Aromastärke enorm. Giftige Doppelgänger gibt es wohl nicht, aber mit Arten aus der Gattung Peziza kann man Morchelbecherlinge schon relativ leicht verwechseln.
    FG
    Oehrling


    Danke für die Antwort und den Tipp! Gibt es andere Pilze die ähnlich aussehen und AUCH solchen Chlorgeruch haben?

    Nach einer Recherche bin ich mir jetzt so gut wie sicher dass es sich hierbei um Aderige Morchelbecherlinge handelt und ich würde sie gerne kochen.
    Frage: gibt es giftige Doppelgänger mit denen die Verwechslung theoretisch möglich wäre? Ich habe noch keine endecken können.
    Und wie koche ich diese Pilze? Einfach 15 Minuten anbraten ohne vorher abzukochen?
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    Danke, Christian und Malone! ;)

    Hallo zusammen,


    seit kurzem suche ich die Morcheln, allerdings ohne Erfolg.
    Aber ich fand heute Pilze die sehr nach Aderigeren Morchelbecherlingen aussehen. Die Beschreibung passt perfekt. Das ist mein Erstfund, deshalb bitte um Bestimmungshilfe. Danke im Voraus :thumbup:
    Geruch: komisch, chemisch, chlorartig.
    Fleisch: bruchig.
    Durchmesser: ca. 3-4 cm.
    Bäume in der Nähe: Buche, Ahorn.





    Der Wald ist ein Auwald am Rhein (Überschwemmungsgebiet) mit Buchen, Ahorn, Pappeln, Holundern, Weiden, und einigen anderen Bäumen. Es gibt dort reichlich Bärlauch.
    Kleine Tiere sieht man auch oft.

    Heute bin ich sogar fast auf eine Schlange getreten! Die Schlange und ich sind unverletzt ;) War das vielleicht ein Ringelnatter?

    Schnecken aller Art gibt es dort momentan in Unmengen.

    Super! ;) Danke fürs teilen, Dodo!
    Auch aus Großraum Mannheim kann ich den Bärlauch melden. Hier ist er sogar teilweise etwas größer.
    Wir wollten am 6. Februar nur kurz im Wald bei uns in der Nähe spazieren gehen und gingen dorthin wo wir sonst erst ab Ende Februar-Anfang März Bärlauch finden. Ich habe zwar erwartet dass die ersten Bärlauchsprossen bereits zu sehen wären, aber der Bärlauch war teilweise soweit, wie er sonst etwa ab Mitte März ist! Erstaunlich in diesem Jahr...
    Vorgestern haben wir sogar in weniger als einer halben Stunde genug Bärlauch für Kuchen, Suppe für 4 Personen und leckeren Bärlauchsalat gepflückt. Es lohnt sich also im Wald vorbeizuschauen. Meine Eltern haben dagegen an ihrer Bärlauchstelle bei Freiburg am Wochenende nichts gefunden.
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    Bist du so lieb und verrätst das Mischungsverhältnis deines Pestos?


    Dem kann ich mich nur anschliessen. Bärlauch-Pesto habe ich leider nie so wirklich lecker hingekriegt.

    Ich freue mich auch schon auf die ersten Pilze nach dem Winter ;) Und ich kann berichten dass ich bereits ersten Bärlauch am letzten Wochenende im Wachstumstadium entedeckt habe, in dem Bärlauch normaleweise erst im März ist! Der Frühling fängt in diesem Jahr wohl wirklich bereits im Februar an!

    Hallo Sebastian!



    bin halt ein Kochtopfsammler, trotzdem will ich auch die anderen Gattungen, nicht Arten, gerne erkennen. Beim Fussball zählen ja auch nicht nur die Tore, ich muss auch wissn was Abseits ist :giggle:


    Sehr gut gesagt! :thumbup: Ich selber bin genau so! Zwar ein Spiesepilzsammler, finde aber dass die Funde zumindest grob einordnen zu können ist wichtig. Und die giftigen Pilze (vor allem die Doppelgänger) zu bestimmen ist für mich mindestens genau so wichtig wie die essbaren!
    Die Frage nach den Gattungsunterschieden habe ich mir auch schon gestellt, aber noch nichts gefunden womit ich gut zurecht kam. Ich werde mir die Antworten hier alle mal durchlesen...


    Viele Grüße!
    Alex

    Ich wollte nur fragen ob es überhaupt möglich ist bei der Thema-Erstellung mehrere Bilder gleichzeitig auszuwählen (Strg-Taste gedrückt halten) und alle auf ein mal hochzuladen.
    Das wäre schön. Sonst muss ich jedes Bild einzeln auswählen und nacheinander hochladen. Aber vielleicht habe ich die Multi-Upload-Funktion einfach nicht gefunden.


    Ich habe auch zuerst an Karbol-Champignon gedacht, aber der Pilz roch zumindest nicht eindeutig nach Tinte... Jetzt bereue ich es noch mehr dass ich den Pilz nicht mitgenommen habe... :)


    Die Austernseitlinge sehen mir wie welche aus (keine Essensfreigabe!), beim Champignon muss ich allerdings passen. Geruch würde ich da schon erwarten... Hast du mal dran gerieben oder ihn vielleicht mitgenommen? Bei Wärme ist der Geruch intensiver.


    Ne, habe ich leider nicht gemacht. Der Pilz hat bestimmt schon den Nachtfrost mehrmals überstanden und, selbst wenn er ein essbarer Champignon wäre, würde ich ihn nicht mehr essen wollen. Nächstes mal nehme ich so ein Fund doch mit und checke zumindest das Sporenpulver ;)

    Frohes neues Jahr, liebe Pilzfreunde!


    Heute hat es bei uns (Großraum Mannheim) nicht mehr geregnet, es war warm und ich konnte einfach nicht zu Hause bleiben. Also gingen wir, ohne viel Hoffnung, im Wald spazieren. Die Überraschung war ziemlich groß, als wir so so viele Judasohren wie nie zuvor fanden! Stolze 600g Judasohren nahmen wir mit nach Hause nach drei Stunden Waldwanderung. Und ein paar Samtfußrüblinge gab es noch dazu.



    Sind das Austernseitlinge? Gefunden auf dem Holunder, nur 2 Stück. Bitte um Bestimmungshilfe :) Danke im Voraus!


    Noch eine Überraschung! Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, aber dieser Pilz scheint ein großer Champignon zu sein! Was ist das für ein Pilz? Geruch - eher neutral, Gilben an der Stielbasis.
    UPDATE 04.01.2016, 10:36: das ist sehr warscheinlich ein Perlhuhn-Champignon (Agaricus moelleri). Ein Dank an Ingo W für den Tipp!


    Auch ein paar Samtfussrüblinge haben wir gefunden.


    ...und viele Judasohren, fast immer auf dem Holunder.

    Hallo Heidi,


    wurde bereits ein "Factory Reset" ("auf Werkseinstellungen zurücksetzen") an der Camera durchgeführt? Falls nein, dann würde ich es versuchen bevor ich die Kamera an den Hersteller schicke. Ich habe schon gute Erfahrungen damit gemacht, die kaputt verstellte Einstellungen waren alle wieder in Ordnung,


    Gruß!
    Alex

    Ich habe gelesen, dass die Samtfußrüblinge eher was für die Suppe als was für die Pfanne sind. Ich habe sie vor kurzem in kleiner Wassermenge kurz blanchiert und dann mit Raclette gegessen. Das hat uns prima geschmeckt, sehr aromatisch-pilzig.
    Übrigens, es sind genau diese Samtfußrüblinge auf meinem Avatar, die ich mit Raclette gegessen habe :)

    Ein wirklich schöner Fund! Ich möchte morgen in den Wald gehen und werde dort jeden Holunder absuchen ;) Allerdings habe ich bis jetzt Judasohren nur in kleinen Mengen gefunden... Mir schmecken sie am besten mit Zwiebeln angebraten.